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 18. September 2016
  Tettnanger CDU will Westtrasse  
  (Tettnang) - Verkehrspolitik war das Thema bei der vergangenen Vorstandssitzung der CDU Tettnang.

Der Stellvertretende CDU-Vorsitzender Daniel Funke stellte Vorschläge zu einem verbesserten Verkehrskonzept für Tettnang vor. Der Entwurf beinhalte eine Anbindung des Stadtbussystems an die Ortschaften, an den Bahnhof Meckenbeuren sowie Ideen der Jungen Union zur Wiedereinführung eines Partybusses. Der finale Entwurf soll im November vorgelegt und vorgestellt werden.

Der CDU-Vorstand unterstützt im Entwurfskonzept insbesondere, dass sich Tettnang bei der derzeitigen Diskussion der B 30-Trassen mit dem Regierungspräsidium stärker und aktiver beteiligen muss. Tettnang sollte für die Variante B 30 West stehen und sich dafür einsetzen. Jetzt würden die Weichen für die Zukunft gestellt, auch wenn der Bau noch in weiter Ferne stehe. Dies sei ein wesentlicher verkehrspolitischer Aspekt, der die Attraktivität der Stadt Tettnang als Wohnort und Lebensmittelpunkt unmittelbar beeinflusse.

 
 

 09. Juli 2015
  Junge Union stellt Prioritätenliste vor  
  (Bad Waldsee) - Die Junge Union Württemberg-Hohenzollern (JU) war Gastgeber einer nicht öffentlichen Verkehrskonferenz am Donnerstag im Foyer der Stadthalle Bad Waldsee. Die geladenen Gäste unterhielten sich mit MdB Norbert Barthle (CDU), Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, über die aktuelle Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplans.

Barthle informierte, dass es noch in diesem Jahr eine Kabinettsvorlage geben werde. Im Anschluss findet eine Öffentlichkeitsbeteiligung statt. Die parlamentarische Debatte werde allerdings erst im nächsten Jahr erfolgen. Laut Barthle solle der neue Bundesverkehrswegeplan realistisch sein. Es werden nicht mehr so viele Projekte in den "Vordringlichen Bedarf" aufgenommen. Die Projekte, die allerdings aufgenommen werden, sollen zumindest in den nächsten 15 Jahren begonnen werden.

Die Junge Union nutzte die Gelegenheit um eine umfangreiche Wunschliste zu übergeben. "Die Liste ist lang, weil wir glauben, dass wir jetzt richtig Druck machen müssen. Bayern macht das sehr erfolgreich", führte der JU-Vorsitzende Philipp Bürkle aus. Oberste Priorität für die JU haben Achsen. In Stuttgart oder Berlin wisse kaum jemand, wo Gaisbeuren oder Hagnau liege, die Achsen seien allerdings bekannt. Als "visionär" bezeichnete Barthle die Liste, führte aber aus, dass viele Punkte enthalten seien, deren Umsetzung er sich vorstellen könne.

Bereits vor der Jungen Union haben im Zuge der Projektanmeldung für den Bundesverkehrswegeplan die Landkreise einen Prioritätenliste erstellt. Wilfried Franke, Direktor des Regionalverbandes Bodensee-Oberschwaben, informierte, dass der Regionalverband die Prioritätenlisten der Kreise zurzeit bündle und priorisiere. Die Prioritätenliste des Regionalverbandes solle im Sommer nach Berlin geschickt werden.

Weiteres Thema des Abends war die Elektrifizierung der Südbahn. Barthle bekannte sich klar zur Elektrifizierung und informierte, dass der Bund bereit sei die ersten 50 Prozent der Elektrifizierung zu finanzieren.


Prioritätenliste der Jungen Union Württemberg-Hohenzollern

Straße, Priorität 1
Kompletter vierstreifiger Ausbau der B 30 Ulm - Friedrichshafen mit Weiterbau der B 30 am Autobahndreieck Neu-Ulm über die B 10 bis zur A 7 bei Nersingen (neun Einzelprojekte)
Kompletter vierstreifiger Ausbau der B 31 Lindau - Überlingen (neun Einzelprojekte)
B 32 Molldietetunnel Ravensburg als Einzelmaßnahme
Ortsdurchfahrtsfreier Ausbau der B 311 Ulm - Donaueschingen mit Anschluss des Landkreises Sigmaringen an die A 7 und A 81 mit Überholmöglichkeiten (3-streifiger Ausbau) auf der gesamten Strecke (zehn Einzelmaßnahmen)


Straße, Priorität 2
B 12 Ortsumgehung Großholzleute
B 32 Beseitigung Bahnübergang Wangen, Überholmöglichkeiten (3-streifiger Ausbau) bei Amtzell, Ortsumgehung Boms und Staig, Verlegung bei Blitzenreute und Überholmöglichkeiten (3-streifiger Ausbau) Altshausen - Vorsee.
B 33 Verlegung bei Meersburg (Neuer Zubringer Fähre)
B 467 Querspange Tettnang
A 96 Bau einer neuen Anschlussstelle Wangen-Süd im Zuge der Südumfahrung und Entlastung der B 32 in Wangen.


Schiene
Elektrifizierung der Südbahn und Allgäubahn, sowie Reaktivierung von Haltepunkten in der Region.

 
 

 08. September 2013
  Junge Union: CDU könnte B 30-Ausbau gegen grün-rot durchsetzen  
  (Bad Waldsee / Biberach) - Der Ausgang der anstehenden Bundestagswahl ist nach Einschätzung der Jungen Union (JU) entscheidend für die Aufnahme der B 30 in den neuen Bundesverkehrswegeplan 2015. Bei einem Wahlsieg der CDU stiegen die Chancen, die gesamte B 30 zwischen Bad Waldsee und Biberach im neuen Bedarfsplan zu verankern.

Die Frage ob der vierspurige Ausbau B 30 zwischen Bad Waldsee und Biberach sich im neuen Bundesverkehrswegeplan wieder findet, wird von der grün-roten Landesregierung in Stuttgart und den Verantwortlichen in Berlin momentan unterschiedlich bewertet, so der stellvertretende Landesvorsitzende der Jungen Union Baden-Württemberg Christian Natterer und der Junge Union Kreisvorsitzende Philipp Bürkle. Während der grüne Verkehrsminister Winfried Hermann den weiteren Ausbau der B 30 nördlich von Bad Waldsee ablehne, unterstützte die CDU in Berlin das Vorhaben, die B 30 zwischen Biberach/Jordanbad und Bad Waldsee, inklusive der Umfahrungen von Enzisreute und Gaisbeuren auszubauen. Natterer, der auch verkehrspolitischer Sprecher der Jungen Union des Landes ist und im engen Kontakt mit dem baden-württembergischen Bundestagsverkehrsausschussmitglied Steffen Bilger steht, bringt von diesem ermutigende Signale mit.

"Die CDU-Landesgruppe Baden-Württemberg wird im Falle eines CDU-Wahlsieges im Bund, dem Bundesverkehrswegeplan ihren eigenen Stempel aufzudrücken versuchen, ausdrücklich auch entgegen den Vorstellungen der grün-roten Landesregierung. Dies kann sich dann natürlich auch positiv auf die Einstufung der B 30 im neuen Bundesverkehrswegeplan auswirken", so Bilger. Der CDU-Abgeordnete Steffen Bilger, der für die CDU im Wahlkreis Ludwigsburg im Bundestag sitzt und das Land Baden-Württemberg dort im Verkehrsausschuss vertritt, war bereits im Januar bei einem B 30-Vor-Ort Termin in Bad Waldsee.

Für die Junge Union in der Region sind die Absichten der baden-württembergischen CDU-Bundestagsabgeordneten dem neuen Bundesverkehrswegeplan einen eigenen Stempel aufzudrücken ein klares Signal dafür, dass am 22. September auch über die Zukunft der B 30 abgestimmt wird. Am Beispiel des Spatenstichs der "B 30-Süd" vor wenigen Wochen, sehe man, dass der Bund sehr wohl seine Vorstellungen gegenüber dem Land durchsetzten könne. Daher ist es wichtig, dass die Menschen dies auch vor der Wahl wissen, so Natterer und Bürkle abschließend.

 
 

 18. Mai 2013
  Junge Union äußert sich zu B 30 neu  
  (Meckenbeuren) - Die Junge Union fordert in einer Pressemitteilung eine schnelle Realisierung der Bundesstraße 30 neu von Ravensburg-Eschach bis Friedrichshafen. "Wir als Vertreter der Jungen Generation haben ein gesteigertes Interesse an einer zügigen Umsetzung dieses für unsere Region so wichtigen Straßenbauprojektes im Raum Meckenbeuren. Bereits die Generationen unserer Großeltern und Eltern haben viel zu lange und bislang vergebens auf erste Baufortschritte gewartet", schreiben die Mitglieder.

Die Veranstaltung am vergangenen Montag in Brochenzell habe gezeigt, dass die Meckenbeurer, wie auch die Bürger der umliegenden Städte und Gemeinden, eine Entlastung für die betroffenen Ortsbereiche wollten und auch dringend benötigten. Dennoch sei man sich in der Frage der Trassenführung nach wie vor uneins: "Wir sehen die Gefahr, dass die entfachte Diskussion um die Trassenfindung sowie die daraus resultierenden Meinungsverschiedenheiten zu einer erneuten Verzögerung der Planungsprozesse führen und so die existenziell wichtige Umgehungsstraße abermals auf die lange Bank schieben". Hinsichtlich der drei im Raum stehenden Planungsvarianten spricht sich die Junge Union einhellig für die West-Trasse durch den Brochenzeller Wald aus. "Wir schließen uns außerdem der Gemeinde Meckenbeuren an, welche sich gegen eine Ausfahrt 'Brochenzell' und somit gegen eine extreme Verkehrsmehrbelastung des Brochenzeller Ortskerns als auch der Meckenbeurer Bahnhofstraße, ausspricht", heißt es in dem Schreiben.

Sicher ist für die Junge Union, dass auch ohne Ausfahrt "Brochenzell" die West-Trasse die kürzeste, schnellste und wirtschaftlichste und ebenso die für das Menschenwohl sinnvollste Variante ist. Eine Trassierung zwischen Meckenbeuren und Obermeckenbeuren, wie sie von den Planern ebenfalls in Betracht gezogen wurde, lehnt die Junge Union ab, da diese zum einen "durch" Meckenbeuren hindurch führe, so den Ort zerschneide und zum anderen übermäßig landwirtschaftlich genutzte Flächen verschwenden würde. Aus Sicht der Lärmbelastung würde sie ebenfalls zu keiner Besserung der jetzigen Situation führen.

Sicherlich müssten Umweltaspekte aufgrund der Rechtssicherheit des Projekts berücksichtigt werden. "Nichtsdestotrotz muss man sich die Frage stellen, ob nicht das Recht der an der B 30 lebenden und unter dem alltäglichen Lärm leidenden Menschen mindestens genauso gewichtig sein sollte, wie das von Kröten und Käfern", heißt es in der Pressemitteilung.

Auch müsse klar sein, dass es bei Umsetzung jeder in Betracht kommenden Trasse mittelgroße und große Betroffenheit geben werde, sei es eine Mehrbelastung der Zubringerstraßen oder ein in Kauf zu nehmender Umweg zur nächsten Auffahrt. "Letzten Endes zählt das Gemeinwohl von uns allen. Dass dieses mit der jetzigen Situation nicht zu vereinbaren ist, muss uns allen klar sein. Deshalb unser Plädoyer: Für eine dialogorientierte, problemfreie und vor allem zügige Umsetzung der Trassenfindung, sodass wie geplant 2014 das Planfeststellungsverfahren eröffnet und in den darauffolgenden Jahren dann der Spatenstich getätigt werden kann."

 
 

 06. November 2012
  Junge Union gibt Schockenhoff recht  
  (Ravensburg) - Der Junge Union Stadtverband Ravensburg nimmt in einer Pressemitteilung Abstand von den Äußerungen von Oberbürgermeister Dr. Daniel Rapp zur B 30. Der OB müsste eigentlich über die Prozesse bis zum endgültigen Bau einer Bundesstraße bescheid wissen, so die Junge Union. So stelle das Bundesverkehrsministerium im diesjährigen Bundeshaushalt dem Land Baden-Württemberg rund 430 Millionen Euro für den Straßenbau zur Verfügung. Davon seien jeweils die Hälfte für Sanierungen und die andere für Neubaumaßnahmen des Bundes vorgesehen. Das Landesverkehrsministerium habe damit bisher kein Neubauprojekt finanziert. Es sei nicht einmal mit dem Bund in Verhandlungen über neue Straßenprojekte getreten, was zwingend erforderlich sei, damit die Gelder von Berlin nach Stuttgart fließen können. Landesverkehrsminister Hermann handle genauso, wie er es nach der Regierungsübernahme angekündigt habe, er baue keine neuen Straßen mehr. Er habe zwar nach mehrmaligem Auffordern aus Berlin eine Prioritätenliste vorgelegt, jedoch seien die Haushaltsplanungen in Bund und Land für das Jahr 2013 schon längst abgeschlossen. OB Dr. Daniel Rapp müsse die Landesregierung zum Umdenken bewegen, fordert daher die Junge Union Ravensburg.
 
 

 25. April 2010
  Bei B 30 und B 31 herrscht Einigkeit  
  (Riedlingen) - Die Zukunft des ländlichen Raums war am Wochenende das Schwerpunktthema des Bezirkstags der Jungen Union in Riedlingen. Europaabgeordnete Elisabeth Jeggle (CDU) rief dazu auf mehr für die Interessen des ländlichen Raums zu kämpfen. Ihr Kollege und Mitglied des Landtags Paul Locherer (CDU), forderte mehr interkommunale Zusammenarbeit.

Wer über ländliche Räume spricht, kommt am Thema Verkehrsinfrastruktur nicht vorbei. Auch bei der Podiumsdiskussion am Samstagnachmittag, war dies ein Schwerpunkt mit einem Fokus auf "Stuttgart 21". Jeggle und Locherer machten sich für Stuttgart 21 stark. Damit die wichtige europäische Bahn-Magistrale Paris - Budapest nicht an Baden-Württemberg vorbeilaufe. Kritischen Stimmen, dass durch dieses Großprojekt das Geld für andere Infrastrukturprojekte der Region fehle entgegnete Locherer, dass mit der Zustimmung die Forderung nach einer Verbesserung der Zubringerbahnen stehe.

Unstrittig war hingegen die Forderung aller Beteiligten, dass die Straßeninfrastruktur im Regierungsbezirk Tübingen verbessert werden müsse: "B30 und B 31 - da muss endlich was passieren. So kann das nicht weitergehen", betonte Locherer.
 
 

 31. März 2010
  Müller lobt Initiative  
  (Uhldingen-Mühlhofen) - Bei der Jahresversammlung der Jungen Union Bodensee erläuterte Vorsitzender Markus Schraff die kürzlich mit dem Kreisverband Ravensburg angestoßene Kampagne für den Ausbau der B 31 und der B 30. Landtagsabgeordneter Ulrich Müller begrüßte die Initiative.

Die beiden Kreisverbände hatten die Initiative ins Leben gerufen, um auf die Notwendigkeit eines komplett vierstreifigen autobahnähnlichen Ausbaus der B 30 von Ulm nach Friedrichshafen und der B 31 von Lindau nach Überlingen aufmerksam zu machen. "Verkehrsmäßig ist unsere Region Kreisliga", zeichnete Schraff ein kritisches Bild vom "Schattendasein" dieser Raumschaft.

Landtagsabgeordneter Müller behaftete die Initiative gleich mit einem dreifachen "Gut". Erstens sei es gut bei wichtigen Verkehrsangelegenheit immer am Ball zu bleiben, zweitens sei es gut, dass sich auch Junge Leute dafür einsetzen und drittens deshalb, weil zurzeit in Berlin die Union den Verkehrsminister stellt. Allerdings verhehlte Müller nicht, dass die Haushaltslage des Bundes jetzt noch weitaus schwieriger sei als in der Vergangenheit. Für Müller ist deshalb die Einführung einer Pkw-Vignette für die Autobahnbenutzung eine probate Lösung. Anders als vielleicht in manch anderen Teilen des Bundesgebietes würde seiner Meinung nach eine Pkw-Vignette in Süddeutschland akzeptiert, wenn garantiert würde, dass die Einnahmen ausschließlich für den Ausbau der Verkehrswege verwendet würden.
 
 

 11. Februar 2010
  Junge Union startet Aktion zum Vollausbau der B 30 und B 31  
  Die Junge-Union-Kreisverbände Ravensburg und Bodenseekreis haben eine gemeinsame Aktion für den Vollausbau der Bundesstraßen B 30 und B 31 gestartet. Mit dabei waren Verkehrsstaatssekretär Rudolf Köberle und Verkehrsminister a. D. Ulrich Müller. "Unsere Region hat alles, was man sich nur wünschen kann, was aber fehlt, ist eine leistungsfähige Straßenverbindung," sagen die Junge Union-Kreisvorsitzenden Christian Natterer (Ravensburg) und Markus Schraff (Bodensee). "Aus diesem Grunde haben wir eine Kampagne in Form einer Internetplattform gestartet, die in den nächsten Monaten richtig anlaufen soll."

Konkret fordert die Junge Union den komplett vierspurigen autobahnähnlichen Vollausbau der B 30 von Ulm nach Friedrichshafen und der B 31 von Lindau nach Überlingen. Wichtig sei hierbei, dass die Region an einem Strang ziehe.

Dies gelte selbstverständlich auch für die Elektrifizierung der Südbahn. Denn die Projekte seien für beide Landkreise enorm wichtig. Staatssekretär Rudolf Köberle und der Landtagsabgeordnete Ulrich Müller forderten den Bund auf, mehr Mittel für den Straßenbau zur Verfügung zu stellen. Köberle erläuterte, dass in Baden-Württemberg eine Reihe planfestgestellter Projekte nicht begonnen werden könne, weil das Geld aus Berlin fehle. So auch die B 30 und B 31.
 
 

 22. August 2009
  Junge Union kritisiert SPD und die Grünen  
  (Landkreis Ravensburg) - Die Junge Union (JU) im Landkreis Ravensburg kritisiert in der Debatte um die Regionalität der Bundestagskandidaten vor allem die SPD und die Grünen. Außerdem, weist sie die grünen Einwürfe zum Thema Verkehrspolitik in der Region zurück.

"Es zeugt von personeller Schwäche, wenn es weder die SPD noch die Grünen im Landkreis Ravensburg schaffen, einen eigenen Kandidaten aus der Region für die anstehende Bundestagswahl aufzustellen", sagt der JU-Bezirksvorsitzende Norbert Lins aus Horgenzell.

Als "dreist" bezeichnet die Junge Union auch die Vorwürfe der Grünen in Sachen Verkehrspolitik. "Gerade die Grünen sollten sich beim Thema B 30 zurückhalten. Wer jeden Meter Straßenbau ohne sachliche Beurteilung des Einzelfalls bekämpft, hat beim Thema Straße kein Mitspracherecht mehr“, meint der JU-Kreisvorsitzende Christian Natterer aus Wangen.

Beim Thema Südbahn müsse man bedenken, dass dies ein Bundesprojekt sei. Seit elf Jahren sind die dafür relevanten Ministerien, das Bundesverkehrs- und Finanzministerium, in Hand der SPD, daher seien auch deren Verantwortliche gefordert.
 
 

 15. Februar 2008
  Querspange wird doch nur als Landstraße gebaut  
  (Donaurieden) - Erneut für Wirbel sorgt die geplante Querspange der B 311 zur B 30 bei Donaurieden. Diese werde lediglich mit 2 Fahrstreifen geplant und gebaut, darüber hinaus werde es keinen großen Viadukt über die Donau geben. Mit diesen Feststellungen reagiert das Regierungspräsidium Tübingen auf die Befürchtungen der Bürgerinitiative "Lebenswertes Donaurieden."

Hermann Strampfer, Regierungspräsident von Tübingen, fühlt sich derzeit durch Aussagen der Jungen Union missverstanden. Er habe sich nicht dafür ausgesprochen die Querspange von der B 311 zu B 30 so zu planen, dass diese langfristig autobahnähnlich erweitert werden kann, er habe lediglich erklärt, dass er dies prüfen lassen werde. Das Ergebnis der Prüfung liegt nun vor. Bei einer prognostizierten Verkehrsmenge von 14.000 Fahrzeugen in 24 Stunden reicht eine zweistreifige Trasse, also eine normale Bundesstraße, aus.

Auch widerspricht die Behörde der Donaurieder Bürgerinitiative, dass ein großer Viadukt über die Donau gebaut werde. "Es soll mir mal jemand sagen, wo hier ein Viadukt zu sehen ist", sagt dazu Josef Bild, Leiter des Planungsreferats im Regierungspräsidium. Tatsächlich handele es sich um ein 30 bis 50 Meter hohes Bauwerk. Bei Donaurieden seien dagegen zwei Brücken mit einer maximalen Durchfahrtshöhe von fünf Metern geplant, die mit einem Damm verbunden werden. Die Brücken werden zusammen eine Maximallänge von 120 Metern haben. Darüber hinaus seien technische Schallschutzmaßnahmen vorgesehen, soweit der aktuelle Stand der Planungen.

Im Herbst sollen auch die letzten Gutachten ausgewertet und berücksichtigt worden sein, dann werde es eine Visualisierung der Trasse geben, wobei bei Bedarf auch Veranstaltungen vor Ort möglich seien. Bis Mitte 2009 sei die Planfeststellung vorgesehen, so dass theoretisch noch innerhalb der nächsten fünf Jahre gebaut werden kann.
 
 

 09. November 2007
  Junge Union fordert den kompletten Ausbau der B 30  
  (Kißlegg) - Um über die Schwerpunkte im Bereich Straße zu diskutieren veranstaltete der Kreisverband der Jungen Union Ravensburg in den letzten Tagen ein verkehrspolitisches Fachgespräch. Dazu hatten die JU-Mitglieder Verkehrsstaatsekretär Rudolf Köberle (CDU) eingeladen. JU-Kreisvorsitzender Christian Natterer forderte klare Prioritäten zu setzen. Hauptachsen müssten Vorrang vor Nebenachsen haben.

Wo es keine Autobahn oder eine vierspurige Schnellstraße gäbe dauere es auch mit den Zubringern und kleinen Umfahrungen länger. Laut Natterer müsse bei einem Bedarfsplan der vierspurige Vollausbau der B 30 Richtung Biberach Vorrang vor neuen Umfahrungen entlang der B 32 haben. Erst müsse die Hauptachse stehen, dann könne man über die Zubringer diskutieren. Der Anschluss der Region an die Wirtschafts- und Verkehrsachse Stuttgart-München über Ulm müsse auch auf der Straße vorangebracht werden. Um dies zu erreichen, müssten sich die Verantwortlichen im Landkreis Ravensburg auf eine Prioritätenliste nach Vorbild der Letzten verständigen.

Verkehrsstaatssekretär Köberle zeigte sich erfreut über das Engagement der Jungen Union und stimmte dahingehend zu, dass eine Prioritätensetzung auf die Hauptachsen in Zeiten knapper Kassen das einzig Sinnvolle sei.
 
 

 07. August 2005
  CDU Wahlkampftour bei Bad Waldsee  
  (Bad Waldsee) - Wenig begeistert müssen die CDU Landes- und Bundespolitiker über ihre Fahrrad - Wahlkampftour am Sonntag in und um Bad Waldsee sein. Bekamen sie doch nicht gerade wenig Kritik zu spüren, obwohl zumindest niemand gejammert hat.

Mit von der Partie waren nicht nur Staatssekretär Rudi Köberle, Amtzells Bürgermeister Paul Locherer (Kandidat für die Landtagswahl 2006), Mitglied des Bundestages Franz Romer und sein Stellvertreter Christian Natterer von der Jungen Union, sondern auch Franz Zembrot, Leiter des Straßenbaureferats Süd im Regierungspräsidium Tübingen.

Unter anderem lud die CDU morgens zu einem Verkehrskrisengespräch im "Adler" in Gaisbeuren ein. Dabei wurde schnell klar, dass das Geld hinten und vorne fehlt. Um überhaupt an einen Ausbau der überregionalen Verkehrsverbindungen (B 30, B 31, B 32) zu denken, bedürfe es neuer Wege der Finanzierung. Außerdem soll eine Prioritätenliste aufgestellt werden, die mit den einzelnen Kommunen abgestimmt werden muss, betonte Paul Locherer. Die Erweiterung der Ortsumgehung Bad Waldsee um eine zweite Fahrbahn steht nach wie vor in den Sternen. Für die Ortsumgehung Gaisbeuren sieht es sowieso so düster wie nirgends anders in Deutschland aus. Wenn sie "überhaupt, irgendwann, vielleicht gebaut wird, dann ganz bestimmt weit nach 2015", betonte Locherer. Franz Zembrot unterstrich in diesem Zusammenhang, dass es zur Zeit für die Ortsumgehung Gaisbeuren, trotz eines täglichen Verkehrsaufkommens zwischen ca. 19 000 und 23 000 Fahrzeugen, als einzige Ausbaumaßnahme zwischen Ulm und Friedrichshafen noch nicht einmal konkrete Pläne gibt. Dazu befindet sich die Ortsumgehung nur im Weiteren Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes, so dass aus rechtlichen Gründen nicht einmal eine Planung möglich ist. Als einzige positive Nachricht verkündete die CDU schließlich, dass zumindest in den letzten Jahren sich einiges im Radwegebau im Landkreis Ravensburg getan habe.
 
 

 20. Juli 2004
  Junge Union sieht Region benachteiligt  
  Die Junge Union des Kreisverbandes Ravensburg sieht die Region eklatant benachteiligt. Die B 30 solle endlich ausgebaut werden, werde aber immer noch als unwichtig eingestuft. Bemängelt wurde ebenfalls, dass Projekte im Norden und Osten viel schneller voran kämen. Außerdem würden die Regionen im Süden seit Jahrzehnten, über den Länderfinanzausgleich, die Republik aushalten, beim Thema Verkehrsprojekte aber so benachteiligt, wie keine andere Region.
 
 

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