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 16. Juni 2017
 
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Motorradfahrer bei Frontalzusammenstoß getötet

 
  (Rißegg) - Zu einem weiteren schweren Verkehrsunfall kam es am Fronleichnam, am Abend gegen 20.50 Uhr, auf der B 30 bei Rißegg. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen kam eine 48-jährige Frau aus bislang unbekannten Gründen mit ihrem VW-Golf auf die Gegenfahrbahn und stieß dort frontal mit einem entgegenkommenden Motorrad zusammen.

Die Unfallverursacherin befuhr die Bundesstraße 30 in Fahrtrichtung Ulm. In ihrer Richtung ist die Strecke an dieser Stelle einstreifig. Auf der Gegenfahrbahn befuhr zu diesem Zeitpunkt ein Motorradfahrer den linken Fahrstreifen. Die B 30 ist an der Unfallstelle in Fahrtrichtung Ravensburg zweistreifig ausgebaut. Direkt rechts neben dem Motorrad fuhr ein 37-jähriger BMW-Fahrer. Der Zusammenprall mit dem Motorrad, einer PS-starken Ducati, war so heftig, dass der Motorblock aus dem VW-Golf herausgerissen wurde. Der Motor krachte frontal in den BMW. Das total demolierte Motorrad schleuderte nach rechts in die Leitplanken.

Der Motorradfahrer, ein 40-jähriger Mann aus Weingarten, prallte auf die Windschutzscheibe des VW Golf. Er erlitt durch den Aufprall so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Die Unfallverursacherin wurde schwer verletzt. Sie und der 37-jährige BMW-Fahrer, der leichte Verletzungen erlitt, wurden in ein umliegendes Krankenhaus gebracht.

Die Staatsanwaltschaft Ravensburg beauftragte einen Gutachter zur Ermittlung des genauen Unfallherganges. Die Bundesstraße 30 musste von umliegenden Feuerwehren mehrere Stunden voll gesperrt werden. An allen Fahrzeugen entstand Totalschaden in Höhe von etwa 23.000 Euro.

Keine 2 km südlich dieser Unfallstelle war es schon am Vormittag zu einem tödlichen Frontalzusammenstoß gekommen. Spezialisten der Verkehrspolizei haben begonnen den genauen Unfallhergang zu untersuchen. Laut Zeugen soll vor dem BMW des Unfallverursachers ein größerer gelber Lastwagen in Richtung Biberach gefahren sein. Die Polizei bittet den Fahrer dieses Lastwagens um eine Kontaktaufnahme. Ebenso werden weitere Zeugen gesucht, die den Zusammenstoß gesehen haben, oder die Angaben zu dem gelben Lkw machen können.

(Aus dem Bericht des Polizeipräsidium Ulm)

 
 

 21. April 2016
  80-jähriger Golf-Fahrer gerät in den Gegenverkehr  
  Appendorf, 1 Toter, 2 Leichtverletzte, 2 Fahrzeuge  
  (Appendorf) - Zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem tödlich verletzten Pkw-Lenker wurden die Rettungskräfte am Donnerstagabend gegen 17.00 Uhr auf der Bundesstraße 30 gerufen.

Nach derzeitigen Erkenntnissen der Polizei war ein 80-jähriger Golf-Fahrer mit seinem Pkw zwischen Appendorf und Biberach aus unbekannten Gründen nach links auf die Gegenfahrbahn geraten und dort mit einem entgegenkommenden Pkw zusammengeprallt. Dabei erlitt der 80-jährige schwerste Verletzungen, an denen er noch an der Unfallstelle erlag.

Die beiden Insassen aus dem entgegenkommenden Pkw, ein Mann (67) und eine Frau (57), erlitten nur leichte Verletzungen und konnten das Krankenhaus bereits wieder verlassen.

An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Die B 30 musste zur Bergung der Fahrzeuge und zur Unfallaufnahme, zu der auch ein Sachverständiger hinzugezogen wurde, bis 20.15 Uhr gesperrt werden. Eine örtliche Umleitung wurde eingerichtet.

(Aus dem Bericht des Polizeipräsidium Ulm)

 
 

 10. März 2016
  67-jähriger stirbt bei Frontalzusammenstoß  
  Biberach, 1 Toter, 1 Leichtverletzter, 2 Fahrzeuge, 100.000 Euro Schaden  
  (Biberach) - Auf der Bundesstraße 30 bei Biberach sind am Donnerstagmorgen ein Pkw und ein Lkw zusammengestoßen. Der 67-jährige Fahrer des Pkw verstarb noch an der Unfallstelle.

Zu dem schweren Verkehrsunfall kam es um 8.45 Uhr auf der Brücke über dem Jordanei. Der aus dem Landkreis Schwäbisch-Hall kommende Autofahrer war auf der B 30 in Richtung Ravensburg unterwegs. Aus bisher nicht bekannter Ursache geriet sein Wagen auf der Brücke über die durchgezogene Mittellinie. Der Ford Kuga stieß frontal mit einem entgegenkommenden Autotransporter zusammen.

Der 67-jährige Autofahrer erlitt tödliche Verletzungen. Der 59-jährige Lkw-Fahrer kam mit leichteren Verletzungen und dem Schrecken davon. Feuerwehr, Notarzt und Rettungsdienst waren im Einsatz. Die Bundesstraße musste in beide Richtungen gesperrt, der Verkehr örtlich umgeleitet werden. Nach Abschluss der Bergungsarbeiten konnte die Strecke gegen 12.45 Uhr wieder frei gegeben werden.

Neben den beiden total zerstörten Fahrzeugen wurden Verkehrseinrichtungen erheblich beschädigt, so dass sich der Gesamtschaden auf etwa 100.000 Euro summiert. Die Verkehrspolizei Laupheim untersucht den genauen Unfallhergang.

(Aus dem Bericht des Polizeipräsidium Ulm)

 
 

 28. November 2015
  42-jähriger Beifahrer stirbt auf der B 30  
  Hochdorf, 1 Toter, 2 Leichtverletzte, 2 Fahrzeuge  
  (Hochdorf) - Bei einem Frontalzusammenstoß auf der Bundesstraße 30 bei Hochdorf ist am Samstagmorgen ein 42-jähriger Beifahrer seinen schweren Verletzungen erlegen.

Kurz nach 10.00 Uhr war ein 24-jähriger mit seinem Pkw in einem dreistreifig ausgebauten Bereich bei Hochdorf unterwegs. Dabei geriet er aufgrund von Schneeglätte zunächst ins Schleudern und prallte in die Seitenleitplanke. In der Folge stieß er am Ende des dreistreifigen Bereichs frontal mit einem entgegenkommenden Pkw eines ebenfalls 24-jährigen zusammen.

Beide Fahrer wurden leicht verletzt. Der 42-jährige Beifahrer des Unfallverursachers wurde jedoch schwerst eingeklemmt und musste von der Feuerwehr mit hydraulischen Rettungsgeräten aus dem Unfallwagen befreit werden. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.

Neben der Feuerwehr Biberach waren die Feuerwehren Unteressendorf, Schweinhausen und Hochdorf im Einsatz. Die B 30 musste für mehrere Stunden gesperrt werden.

(Aus dem Bericht des Polizeipräsidium Ulm)

 
 

 08. November 2015
  Pkw fährt in Wildschweinrotte  
  Äpfingen, 2 tote Wildschweine, 1 Fahrzeug, mehrere tausend Euro Schaden  
  (Äpfingen) - Auf der B 30 auf Höhe der Anschlussstelle Biberach-Nord kreuzten am Sonntagabend gegen 22 Uhr mehrere Wildschweine die Fahrbahn. Ein in Richtung Ravensburg fahrender Pkw-Lenker konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten. Der Audi erfasste und tötete zwei der Tiere. Der 28-jährige blieb unverletzt, an seinem Fahrzeug entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Euro. Das nicht mehr fahrbereite Auto musste abgeschleppt werden.

Die Polizei rät, besonders in den frühen Morgenstunden, bei Dämmerung und in der Nacht mit Wildwechsel zu rechnen. Besondere Vorsicht gilt auf Straßen, die durch Warnschilder gekennzeichnet sind. Autofahrer sollen hier langsam fahren, aufmerksam und bremsbereit sein.

(Aus dem Bericht des Polizeipräsidium Ulm)

 
 

 25. August 2015
  Trikefahrer tödlich verunglückt  
  Baltringen, 1 Toter, 2 Fahrzeuge  
  (Baltringen) - Der Fahrer eines Trikes ist am Dienstagabend auf der B 30 bei Baltringen tödlich verunglückt. Er kam mit der Leitplanke in Berührung und wurde von einem nachfolgenden Wagen überrollt.

Der 53-jährige Fahrer befand sich am Dienstagabend kurz vor 21.00 Uhr auf der in diesem Bereich vierspurig ausgebauten Bundesstraße 30 in Fahrtrichtung Biberach, als kurz vor Baltringen sein Gefährt aus bislang unbekannter Ursache plötzlich von der rechten Spur nach links abkam, gegen die Leitplanke prallte und sich überschlug. Der Fahrer wurde auf die Straße geschleudert und von einem nachfolgenden Pkw überrollt. Dabei erlitt er tödliche Verletzungen und verstarb noch an der Unfallstelle. Zur Klärung des Unfallhergangs, der Unfallaufnahme und Bergung musste die B 30 in Fahrtrichtung Süden voll, in der Gegenrichtung wegen Trümmerteilen teilweise gesperrt werden. Zur Ermittlung der Unfallursache wurde ein Sachverständiger eingeschaltet.

(Aus dem Bericht des Polizeipräsidium Ulm)

 
 

 06. August 2015
  Ehepaar stirbt bei Unfall auf der B 30  
  Bad Waldsee, 2 Tote, 1 Schwerverletzter, 2 Leichtverletzte, 3 Fahrzeuge, 60.000 Euro Schaden  
  (Bad Waldsee) - Bei einem Frontalzusammenstoß von zwei Autos auf der B 30 bei Bad Waldsee sind am späten Donnerstagnachmittag zwei Menschen ums Leben gekommen. Eine weitere Person wurde schwer und zwei weitere leicht verletzt.

Der Unfall ereignete sich gegen 17.35 Uhr nach der Auffahrt Bad Waldsee-Nord auf Höhe der Firma Hymer. Nach bisherigem Kenntnisstand der Polizei geriet ein in Richtung Biberach fahrender 19-jähriger mit seinem roten Passat aus noch ungeklärter Ursache kurz nach der Auffahrt Bad Waldsee-Nord nach links auf die Gegenfahrbahn. Er streifte zunächst ein Auto, das ins Schleudern geriet und in der angrenzenden Wiese zum Stehen kam.

Im Anschluss stieß der 19-jährige frontal mit einem entgegenkommenden BMW zusammen. Die beiden Insassen dieses zweiten Wagens, ein 71 Jahre alter Mann und seine 67-jährige Frau, wurden getötet. Der Unfallverursacher wurde schwer verletzt und kam in ein umliegendes Krankenhaus.

Die Insassen des ersten gestreiften Autos wurden leicht verletzt und kamen in die Obhut des Kriseninterventionsdienstes. Sie standen unter Schock. Die Staatsanwaltschaft hat einen Gutachter eingeschaltet, um den genauen Unfallhergang zu ermitteln.

Die Feuerwehr Bad Waldsee war mit acht Fahrzeugen und rund 40 Feuerwehrleuten vor Ort. Sie befreite zwei eingeklemmte Personen aus einem Fahrzeug. Zudem sicherten die Feuerwehrleute den Unfallort und banden auslaufendes Öl und Benzin. Mehrere Rettungswagen des DRK, Notärzte und der Rettungshubschrauber aus Friedrichshafen waren im Einsatz. Neben der Bad Waldseer Polizei kam auch die Abteilung Verkehrsunfallaufnahme (VUA) aus Ravensburg zum Unfallort. Ein eingeschalteter Gutachter machte sich ein Bild vor Ort.

Die Bundesstraße 30 war nach dem Unfall rund zweieinhalb Stunden voll gesperrt. Die Polizei leitete den Verkehr örtlich um. Autofahrer aus Richtung Ravensburg mussten die B 30 über die Ausfahrt Waldsee-Nord verlassen, Autofahrer aus Richtung Biberach wurden bei Englerts über Michelwinnaden umgeleitet.

Es entstand ein Sachschaden von rund 60.000 Euro.

 
 

 01. August 2015
  Autofahrer und Pferde sterben bei Unfall  
  Mattenhaus, 1 Toter, 2 tote Pferde, 2 Fahrzeuge, 15.000 Euro Schaden  
  (Mattenhaus) - Freilaufende Pferde sind am Samstagmorgen auf der B 30 bei Mattenhaus in zwei Fahrzeuge gelaufen. Dabei wurden ein Mann und zwei Pferde getötet.

Die Pferde brachen am frühen Samstagmorgen von einer beim Bad Waldseer Teilort Mattenhaus gelegenen Koppel aus. Das ausgewachsene Pferd und ein Fohlen liefen gegen 03.30 Uhr auf die B 30. Zeitgleich befuhr ein 33-jähriger Mann mit seinem Opel Corsa die B 30 von Ravensburg kommend in Richtung Biberach. Kurz nach Mattenhaus kollidierte der Mann mit einem auf der Fahrbahn stehenden Pferd. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der aus dem Kreis Biberach stammende Corsa-Fahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt und verstarb noch an der Unfallstelle. Das Pferd wurde durch den Unfall auch getötet.

Ein unmittelbar nachfolgender Kleintransporter mit Anhänger kollidierte mit dem ebenfalls auf der Straße umherlaufenden Fohlen. Der 49-jährige Lenker des Kleintransporters sowie sein Beifahrer blieben unverletzt. Das Fohlen wurde durch den Zusammenstoß getötet.

Zur Unfallaufnahme war die B 30 zwischen Bad Waldsee und Englerts bis gegen 08.30 Uhr gesperrt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Ravensburg wurde zur Klärung des Unfallablaufs ein Gutachter hinzugezogen. An den beteiligten Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von etwa 15.000 Euro.

(Aus dem Bericht des Polizeipräsidium Konstanz)

 
 

 28. April 2015
  Reh springt vor Auto  
  Ravensburg, 1 totes Reh, 1 Fahrzeug, 1.000 Euro Schaden  
  (Ravensburg) - Auf der Bundesstraße 30 an der Auffahrt Ravensburg-Süd in Richtung Ulm wurde am Dienstag, gegen 17.45 Uhr, ein Reh von einem Auto erfasst. Das Reh sprang von rechts auf die Fahrbahn und kollidierte mit dem Auto. Schwer verletzt blieb das Tier am Fahrbahnrand liegen. Ein Polizeibeamter erlöste es mit einem Schuss aus seiner Dienstwaffe. Am Auto entstand 1.000 Euro Sachschaden.

(Aus dem Bericht des Polizeipräsidium Konstanz)

 
 

 10. Februar 2015
  301 Unfälle und 9 Tote  
  (Region) - 301 Unfälle mit 118 Leicht-, 37 Schwerverletzten und 9 Toten, ereigneten sich im vergangenen Jahr auf der Bundesstraße 30 von Ulm bis Friedrichshafen. 496 Fahrzeuge waren an Unfällen beteiligt. Der bekannte Sachschaden liegt bei 1.979.950 Euro - zu 88 Unfällen liegen keine ausreichenden Angaben zur Schadenshöhe vor. Es entstand volkswirtschaftlicher Schaden von 35.097.819 Euro. Das ist das Ergebnis einer ersten Unfallauswertung.

Häufig krachte es in Ravensburg (45 Unfälle) und Friedrichshafen (37). Dort wurden häufig Personen leicht verletzt: Ravensburg 19, Friedrichshafen 15. Schwer verletzt wurden Menschen vor allem bei Oberessendorf (4), Englerts (3), Enzisreute (3), Friedrichshafen (3), Gaisbeuren (3) und Hochdorf (3). Insgesamt kamen 9 Menschen ums Leben: Dellmensingen 3 Tote, Enzisreute 2, Äpfingen 1, Baindt 1, Englerts 1 und Oberessendorf 1.

Bei Dellmensingen verlor ein Fahrer die Kontrolle über seinen Wagen und prallte gegen einen Baum. Drei nicht angeschnallte Insassen wurden aus dem Fahrzeug geschleudert und verstarben an der Unfallstelle. Die angeschnallte Beifahrerin wurde nur leicht verletzt. Bei Enzisreute starb ein älteres Ehepaar nach einem Frontalzusammenstoß mit einem Lkw. Ein betrunkener Fußgänger wurde bei Äpfingen von einem Pkw erfasst. Bei Baindt verstarb eine Geisterfahrerin, nach dem sie frontal mit anderen Verkehrsteilnehmern zusammengestoßen war. Eine Frau stieß bei Englerts mit dem Gegenverkehr zusammen. Bei Oberessendorf stürzte ein Motorradfahrer vor der Einfahrt in die B 30 schwer gegen eine Leitplanke.

Obwohl der Streckenabschnitt von Biberach bis Enzisreute mit einer Länge von ca. 31 km nur rund 30,4% der Länge der B 30 entspricht, kamen hier überproportional viele Menschen schwer zu Schaden: 4 Menschen starben (44,4%), 19 wurden schwer (51,4%) und 35 leicht verletzt (29,7%).


Entwicklung 2006-2014

Von 2006 bis 2014 verunglückten die meisten Menschen auf der B 30 auf dem Streckenabschnitt von Biberach bis Enzisreute schwer: Schwerverletzte 140, Tote 20.

Von Bad Waldsee-Süd bis zum Egelsee wurden 53 Menschen schwer verletzt. Zudem starben zwischen Enzisreute und dem Egelsee 5 Menschen. Der Streckenabschnitt Bad Waldsee-Süd bis zum Egelsee ist im Zeitraum von 2006 bis 2014 derjenige Streckenabschnitt der B 30 zwischen Ulm und Friedrichshafen auf dem die meisten Menschen schwer verletzt wurden. Zudem ist der Streckenabschnitt von Enzisreute bis zum Egelsee, derjenige im Zuge der B 30 mit den meisten Toten.

Die Unfallentwicklung steht damit erneut im Gegensatz zu der Projektbewertung des Landes Baden-Württemberg im Rahmen der Projektanmeldung für den Bundesverkehrswegeplan 2015. Im Jahr 2013 hatte die grün-rote Landesregierung im Punkt "Verbesserung der Verkehrssicherheit" bei Enzisreute die höchstmöglich abziehbare Punktzahl abgezogen. Auch bei Gaisbeuren gab es im Punkt "Verbesserung der Verkehrssicherheit" massive Abzüge. Demnach hätte eine Veränderung an der B 30 von Bad Waldsee bis zum Egelsee keinen bzw. kaum einen nennenswerten Nutzen für die Verkehrssicherheit. Die ausgebauten Abschnitte der B 30 widerlegen diese Behauptung erneut: Sowohl im Landes- als auch Bundesdurchschnitt weisen sie eine deutlich überdurchschnittlich hohe Verkehrssicherheit auf. Bis heute hat das Land nicht offen gelegt, wie die Bewertung für Gaisbeuren und Enzisreute zu Stande kam: Veröffentlicht wurden nur die Ergebnisse und eine grobe Methodik, allerdings nicht die Berechnungen mit den zugrundeliegenden Daten.

 
 

 21. Januar 2015
  Autodieb rast mit Porsche unter Sattelzug  
  Weingarten, 1 Toter, 2 Fahrzeuge  
  (Weingarten) - Nur noch den Tod konnte der Notarzt bei einem bislang noch nicht identifizierten Mann feststellen, der am Mittwochnachmittag, gegen 13.45 Uhr mit einem Porsche Cayenne auf der B 30 zwischen Ravensburg-Nord und Weingarten mit hoher Geschwindigkeit auf das Heck eines Sattelzuges aufgefahren war.

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei hatte der Mann den blauen Porsche Cayenne bei einer Autofirma im Schwarzwald-Baar-Kreis entwendet und war gegen 12.40 Uhr vom Eigentümer mit Hilfe von GPS in Allensbach im Landkreis Konstanz geortet worden. Als der Tatverdächtige erste Streifenfahrzeuge der Polizei bemerkte, flüchtete er mit hoher Geschwindigkeit und ohne auf andere Verkehrsteilnehmer Rücksicht zu nehmen über Dingelsdorf und Dettingen zunächst in Richtung Bodman Ludwigshafen, von wo er seine Flucht in Richtung Sipplingen, Überlingen und Salem in Richtung Ravensburg fortsetzte.

Um Straßensperren der Polizei zu umgehen, scheute sich der Flüchtige nicht, über Wiesen, Äcker und Waldwege zu fahren. Mehrfach wurde das flüchtige Fahrzeug aus den Augen verloren, konnte aber immer wieder über das GPS-System geortet werden.

Schließlich endete seine Flucht bei Weingarten tragisch: Auf der B 30 in Richtung Bad Waldsee, nach der Auffahrt Ravensburg-Nord, wechselte der Flüchtige der Aussage eines Zeugen zufolge vom linken auf den rechten Fahrstreifen und prallte frontal in das Heck eines Sattelzuges. Der Mann, der an der Unfallstelle seinen lebensgefährlichen Verletzungen erlag, musste von Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr aus seinem völlig demolierten Fahrzeug geborgen werden. Der Lkw-Lenker und sein Beifahrer blieben unverletzt.

Zum Zeitpunkt des Verkehrsunfalls befand sich kein Polizeifahrzeug in unmittelbarer Nähe. Die Ermittlungen nach der Identität des unbekannten Mannes dauern an.

(Aus dem Bericht des Polizeipräsidium Konstanz)

 
 

 12. November 2014
  Geisterfahrerin stirbt bei Unfall  
  Baindt, 1 Tote, 2 Schwerverletzte, 3 Fahrzeuge, 56.000 Euro Schaden  
  (Baindt) - Eine 85 Jahre alte Geisterfahrerin hat am Mittwochmorgen zwischen Baindt und Weingarten einen schweren Unfall verursacht und ist dabei ums Leben gekommen.

Die Frau war gegen 08.30 Uhr mit ihrem Daimler-Benz in Baindt vermutlich falsch auf die autobahnähnliche Bundesstraße aufgefahren und entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung in Richtung Weingarten gefahren. Dabei stieß sie zunächst frontal mit dem Daimler-Benz einer auf der linken Fahrspur entgegenkommenden 67-jährigen Autofahrerin zusammen und kollidierte anschließend mit dem Geländewagen eines weiteren auf dem rechten Fahrstreifen entgegenkommenden 63-jährigen Autofahrers. Sowohl die 67-jährige als auch der 63-jährige mussten mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Der an den Fahrzeugen entstandene Gesamtsachschaden beläuft sich auf rund 56.000 Euro.

Zur Klärung des genauen Unfallherganges wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Ravensburg ein Sachverständiger hinzugezogen. Während der Einsatzmaßnahmen musste die B 30 zwischen Weingarten und Baindt von der Polizei über vier Stunden voll gesperrt und der Verkehr örtlich umgeleitet werden.

(Aus dem Bericht des Polizeipräsidium Konstanz)
 
 

 26. Juni 2014
  Autofahrerin stirbt bei Frontalzusammenstoß auf der B 30  
  Englerts, 1 Tote, 1 Schwerverletzte, 4 Fahrzeuge, einige Tausend Euro Schaden  
  (Englerts) - Tödliche Verletzungen erlitt eine 65-jährige bei einem schweren Verkehrsunfall am Donnerstag auf der Bundesstraße 30 zwischen Oberessendorf und Englerts. Ein 42-jährier erlitt schwere Verletzungen.

Gegen 13.15 Uhr war ein in Richtung Bad Waldsee fahrender Pkw in einer langgezogenen Linkskurve, nahe der Landkreisgrenze, auf die Gegenfahrbahn geraten. Der Toyota Yaris streifte seitlich einen entgegenkommenden Renault Kangoo und stieß frontal mit einem nachfolgenden Ford Mondeo zusammen. Die 65-jährige Fahrerin des Toyotas erlitt bei dem Zusammenstoß tödliche Verletzungen. Der 42-jährige Fordfahrer wurde schwer verletzt, die 29-jährige Fahrerin des Renault kam mit dem Schrecken davon. Alle drei Beteiligten waren alleine in ihren Autos unterwegs. Ein vierter Pkw wurde durch Fahrzeugteile getroffen und ebenfalls beschädigt.

An der Unfallstelle waren Notarzt, Rettungsdienst und die Feuerwehr aus Bad Waldsee im Einsatz. Die Polizei untersucht jetzt den genauen Unfallhergang. Die Bundesstraße musste für die Dauer der Unfallaufnahme und der Bergungsmaßnahmen bis gegen 15.45 Uhr in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden. Der Verkehr wurde örtlich umgeleitet. Den Gesamtsachschaden beziffert die Polizei auf etliche Tausend Euro.

(Aus dem Bericht des Polizeipräsidium Ulm)
 
 

 15. Mai 2014
  77-jähriger stirbt auf der B 30  
  Enzisreute, 2 Tote, 2 Fahrzeuge, 50.000 Euro Schaden  
  (Enzisreute) - Einen Toten, eine Schwerverletzte und Sachschaden von rund 50.000 Euro forderte ein furchtbarer Verkehrsunfall am Donnerstagnachmittag, gegen 15.40 Uhr auf der B 30 bei Enzisreute.

Der 77-jährige Lenker eines Opel Insignia hatte die Bundesstraße 30 von Bad Waldsee kommend in Richtung Ravensburg befahren und war in Höhe des Egelsees aus unbekannter Ursache auf die Gegenfahrspur geraten, wo er frontal mit einem entgegenkommenden Lastzug zusammenstieß. Während der Autofahrer noch an der Unfallstelle seinen lebensgefährlichen Verletzungen erlag, musste seine Beifahrerin schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht werden, wo sie am Abend verstarb. Der Fahrer des Lastzuges erlitt einen Schock.

Der 77-jährige und dessen Beifahrerin, die beide im Fahrzeug eingeklemmt waren, mussten von der Freiwilligen Feuerwehr Bad Waldsee, die mit 35 Mann im Einsatz war, mit Hilfe der Rettungsschere befreit werden. Während der Rettungsmaßnahmen und den Bergungsarbeiten war die B 30 bis in die Abendstunden voll gesperrt und der Verkehr wurde von der Polizei örtlich umgeleitet. Auf den Umleitungsstrecken bildeten sich nach mehreren Auffahrunfällen lange Staus. Zeitweise reichte der Stau auf der B 30 bis Ravensburg-Süd zurück.

(Mehrere Quellen: Aus dem Bericht des Polizeipräsidium Konstanz, Verkehrswarndienst, Radiomeldungen)
 
 

 04. Mai 2014
  Fußgänger wird von Auto erfasst und stirbt  
  Äpfingen, 1 Toter, 1 Fahrzeug  
  (Äpfingen) - Tödliche Verletzungen erlitt ein Fußgänger, der am frühen Sonntagmorgen auf der B 30 unterwegs war.

Mehrere Fahrzeugführer konnten dem 22-jährigen Mann noch ausweichen, der gegen 1.20 Uhr auf der Bundesstraße 30 zwischen Laupheim und Biberach ging. Sie teilten dies der Polizei mit, die über den Verkehrswarndienst eine Warnmeldung veranlasste. Zudem schickte die Polizei mehrere Streifen auf die B 30, um den Verkehr zu warnen und den Fußgänger von der Straße zu holen.

Trotz aller Maßnahmen erkannte ein 21-jähriger Pkw-Lenker den Mann auf der Straße bei Äpfingen zu spät und erfasste ihn. Dabei erlitt der 22-jährige tödliche Verletzungen, an denen er noch an der Unfallstelle erlag.

Neben der Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten waren auch Notfallseelsorger vor Ort und kümmerten sich um die Beteiligten.

Zu Klärung des Unfallherganges wurde ein Gutachter beauftragt. Die Polizei wird noch weitere Ermittlungen führen, um die genaueren Unfallumstände aufzuklären.

Die B 30 blieb zur Unfallaufnahme zwischen den Anschlussstellen Laupheim-Süd und Biberach-Nord in Fahrtrichtung Ravensburg bis in die frühen Morgenstunden gesperrt. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Laupheim-Süd ausgeleitet.

Zeugen, die den Fußgänger auf der B 30 zuvor gesehen haben oder sonstige sachdienliche Angaben zum Unfall machen können, werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizei in Laupheim unter der Telefonnummer (0 73 92) 96 30 in Verbindung zu setzen.

(Aus dem Bericht des Polizeipräsidium Ulm)
 
 

 22. April 2014
  14 Verkehrstote über Ostern  
  (Stuttgart) - Von Gründonnerstag bis Ostermontag haben sich auf den Straßen in Baden-Württemberg 2.709 Verkehrsunfälle ereignet - 477 mehr als im Vorjahr. Auch die Zahl der Unfälle mit Verletzten ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen: Bei 383 Unfällen wurden 497 Personen verletzt (2013: 221 Unfälle mit 278 Verletzten). Das teilte das Innenministerium am Dienstag mit.

Über die Ostertage sind 14 Menschen bei Unfällen auf den Straßen im Land gestorben. Darunter vier Motorradfahrer.

Besonders tragisch verlief ein Überholvorgang eines 30-jährigen auf der B 30 bei Dellmensingen. Er kam beim Wiedereinscheren ins Schleudern und prallte auf einen Baum. Der 30-jährige sowie zwei 43 und 44 Jahre alte Mitfahrer wurden aus dem Fahrzeug geschleudert und getötet. Die 32-jährige Beifahrerin wurde verletzt.

In Lottstetten stürzte eine 79-jährige Radfahrerin und verstarb.

In Weil im Schönbuch kam ein 23-jähriger Motorradfahrer in einer Linkskurve wegen überhöhter Geschwindigkeit von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.

Vermutlich aufgrund eines Fahrfehlers stürzte ein 50 Jahre alter Motorradfahrer bei Eberhardzell-Oberessendorf auf der B 465 vor der Einmündung der B 30 und verstarb beim Aufprall auf einen Leitplankenpfosten.

Ein 75-jähriger verlor in Mannheim beim Abbiegen die Kontrolle über seinen Pkw und kollidierte mit mehreren Fahrzeugen. Er und eine 77 Jahre alte Mitfahrerin erlitten dabei schwere Verletzungen. Seine 74-jährige Ehefrau (Beifahrerin) verstarb im Krankenhaus.

Ein 48-jähriger Klein-Lkw-Lenker fuhr in Weil am Rhein auf der A 5 am Stauende auf einen Lkw auf. Er wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und verstarb.

In Bretten geriet eine 70-jährige mit ihrem Pkw nach rechts in die Leitplanke und prallte anschließend frontal in einen ordnungsgemäß entgegenkommenden Pkw. Sie erlag ihren Verletzungen.

In Pfinztal stellte ein 46-jähriger seinen Pkw auf einem Hofgelände ab, ohne ihn gegen Wegrollen zu sichern. Der Pkw setzte sich in Bewegung und überrollte den Mann. Trotz Reanimationsmaßnahmen verstarb er kurze Zeit später.

Im Bereich des Hohenneuffen stürzte ein 44-jähriger Mountainbiker ohne Fremdeinwirkung auf einer Bergabfahrt. Er verstarb an der Unfallstelle.

In Hohentengen überfuhr ein 22-jähriger mit seinem Pkw beim Abbiegen einen am Boden liegenden 16-jährigen stark alkoholisierten Fußgänger. Dieser verstarb kurze Zeit später im Krankenhaus. Der Getötete wies eine nicht mit dem Unfallgeschehen zusammenhängende Kopfverletzung auf, welche möglicherweise aus einer Streitigkeit auf einem nahegelegenen Fest resultieren könnte.

Ein 57-jähriger Motorradfahrer stürzte in Geislingen (Zollernalbkreis) bei einem Überholvorgang wegen eines Fahrfehlers und nichtangepasster Geschwindigkeit. Er verstarb an der Unfallstelle.

In Mainhardt stürzte ein 23 Jahre alter Motorradfahrer aufgrund deutlich überhöhter Geschwindigkeit und prallte gegen einen Baum. Die eingeleiteten Rettungsmaßnahmen blieben ohne Erfolg.

(Quelle: Innenministerium Baden-Württemberg)
 
 

 19. April 2014
  Drei Männer sterben bei Unfall auf der B 30  
  Dellmensingen, 3 Tote, 1 Leichtverletzte, 1 Fahrzeug, 5.000 Euro Schaden  
  (Dellmensingen) - Tragisch endete ein Unfall auf der Bundesstraße 30, der sich am Samstag gegen 20.00 Uhr ereignete.

Ein mit vier Personen besetzter Pkw war auf der vierspurig ausgebauten Bundesstraße in Fahrtrichtung Ulm unterwegs. Auf Höhe von Dellmensingen überholte der 30-jährige Lenker eines Pkw ein vorrausfahrendes Fahrzeug. Nach Abschluss des Überholmanövers verlor der Fahrer aus bislang ungeklärter Ursache beim Wiedereinscheren auf den rechten Fahrstreifen die Kontrolle über sein Fahrzeug. Das Auto geriet ins Schleudern, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum neben der Fahrbahn. Der Lenker des Fahrzeugs und zwei auf der Rückbank sitzende Männer wurden bei dem Unfall aus dem Fahrzeug geschleudert. Alle drei erlagen trotz sofortiger notärztlicher Versorgung an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. Nach aktuellem Stand der Unfallermittlungen waren die drei getöteten Männer zum Unfallzeitpunkt nicht angeschnallt. Die 32-jährige Beifahrerin zog sich bei dem Unfall lediglich leichte Verletzungen zu. Die Frau wurde zur weiteren Behandlung in eine naheliegende Klinik gebracht.

Am Pkw entstand Totalschaden von rund 5.000 Euro. Die Verkehrspolizei Laupheim hat die weiteren Unfallermittlungen aufgenommen. An der Unfallstelle waren neben der Polizei zwei Notärzte, drei Rettungswagen, ein Rettungshubschrauber und die Feuerwehr Laupheim im Einsatz.

(Aus dem Bericht des Polizeipräsidium Ulm)
 
 

 18. April 2014
  Motorradfahrer nach Sturz verstorben  
  Oberessendorf, 1 Toter, 1 Fahrzeug  
  (Oberessendorf) - Schwerste Verletzungen hat sich ein Motorradfahrer am Karfreitag im Bereich von Oberessendorf zugezogen. Der 50-jährige Zweiradlenker war um die Mittagszeit auf der Bundesstraße 465 in Richtung Oberessendorf unterwegs. Kurz vor der Einmündung der B 30 verlor der Motorradfahrer auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle über seine Maschine und stürzte auf die Fahrbahn. Im weiteren Verlauf prallte der Mann gegen eine Leitplanke. Er wurde mit schwersten Verletzungen in eine naheliegende Klinik verbracht, nachdem ihn ein Notarzt an der Unfallstelle versorgt hatte. Im Laufe des Nachmittags erlag der Mann seinen schweren Verletzungen. Am Motorrad entstand nur geringer Sachschaden. Die Verkehrspolizei Laupheim hat die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang übernommen.

(Aus dem Bericht des Polizeipräsidium Ulm)
 
 

 28. Dezember 2013
  Autofahrer verbrennt nach Verkehrsunfall  
  Ulm, 1 Toter, 1 Fahrzeug  
  (Ulm) - Am Samstagabend gegen 19 Uhr ereignete sich am Autobahndreieck Neu-Ulm ein folgenschwerer Verkehrsunfall, bei dem ein Mann in seinem Auto verbrannte.

Der Fahrer des BMW der Dreierreihe aus Ulm kam in einer Rechtskurve der Überleitung der B 30 auf die B 28 in Richtung Senden vermutlich aufgrund unangepasster Geschwindigkeit nach links von der Fahrbahn ab. Hierbei überfuhr der Pkw mehrere im Kurvenbereich aufgestellte Warnbaken, sowie ein Verkehrszeichen, bevor er die abschüssige Böschung hinunterstürzte. Im weiteren Verlauf überschlug sich der Pkw mehrfach, kam auf den Rädern zum Stehen und ging in Flammen auf.

Der Fahrer des BMW war zum Unfallzeitpunkt allein unterwegs. Er konnte sich nicht mehr aus dem brennenden Fahrzeug befreien und verstarb. Die Identität des Fahrers konnte bislang noch nicht zweifelsfrei geklärt werden. An der Unfallstelle waren Feuerwehren aus Ulm und Neu-Ulm eingesetzt. Die Fahrbahn musste für mehrere Stunden gesperrt werden.

(Aus dem Bericht des Polizeipräsidium Schwaben Süd/West)

 
 

 16. Oktober 2013
  Rollerfahrer stößt mit Sattelzug zusammen und stirbt  
  Ravensburg, 1 Toter, 2 Fahrzeuge, 2.000 Euro Schaden  
  (Ravensburg) - Bei einem Zusammenstoß mit einem Sattelzug hat sich ein 55 Jahre alter Rollerfahrer am Mittwochabend an der Kreuzung Jahnstraße/Weißenauer Straße tödliche Verletzungen zugezogen.

Der Mann fuhr mit seinem Mofa gegen 16.55 Uhr von der Weißenauer Straße kommend in die Kreuzung mit der Jahnstraße (B 30) ein. Er wollte diese geradeaus in Richtung Weißenau überqueren. Dabei achtete der 55-jährige offenbar nicht auf den Verkehr und prallte gegen die linke Seite eines von rechts kommenden Sattelzugs. Der Rollerfahrer wurde durch die Wucht des Aufpralls auf die Fahrbahn geworfen und zog sich dabei schwerste Kopfverletzungen zu. Er wurde vom Rettungsdienst in eine Klinik eingeliefert. Dort verstarb er noch am gleichen Abend. Der Sattelzuglenker blieb unverletzt. Er war auf der Jahnstraße in Richtung Friedrichshafen unterwegs und offenbar bei Grünlicht in die Kreuzung eingefahren. Es besteht daher der Verdacht, dass der verunglückte Rollerfahrer das Rotlicht der Ampelanlage missachtete. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 2.000 Euro.

Zum Hergang des Unglücks bestehen noch offene Fragen. Zeugen des Unfalls werden deshalb gebeten, sich unter der Nummer (07 51) 8 03-0 beim Polizeirevier Ravensburg zu melden.

(Aus dem Polizeibericht Ravensburg)

 
 

 01. September 2013
  Motorrad stößt frontal mit Lkw zusammen  
  Hochdorf, 1 Toter, 2 Fahrzeuge, 25.000 Euro Schaden  
  (Hochdorf) - Ein tödlicher Verkehrsunfall hat sich am Sonntagmorgen gegen 8.40 Uhr auf der B 30 zwischen den Anschlussstellen Hochdorf und Appendorf, auf der Brücke über die Riss, ereignet. Ein 48-jähriger Motorradfahrer aus dem Kreis Ravensburg befuhr mit seiner Kawasaki die B 30 in Richtung Biberach. Vor ihm fuhr ein Kleinwagen, den er offensichtlich zu überholen beabsichtigte. Unmittelbar nach dem Ausscheren kollidierte er frontal mit einem entgegenkommenden Lkw, einer Sattelzugmaschine mit Auflieger. Der Motorradfahrer wurde hierbei vom Lkw überrollt und verstarb noch an der Unfallstelle.

Die Bundesstraße 30 ist auf Höhe der Unfallstelle zweispurig, hier besteht ein Richtungsfahrstreifen für jede Fahrtrichtung. Beide Richtungsfahrstreifen sind durch eine durchgezogene Linie voneinander getrennt, zudem besteht ein Überholverbot. Auf diesem Streckenabschnitt der B 30 kommt es immer wieder zu schweren Unfällen. Aus Sicht des Motorradfahrers beschreibt die Fahrbahn eine langgezogene Linkskurve.

Zur Klärung der genauen Unfallursache wurde über die Staatsanwaltschaft Ravensburg ein Sachverständiger eingeschaltet, der vor Ort kam. Die B 30 wurde voll gesperrt und eine örtliche Umleitung eingerichtet. Neben der Freiwilligen Feuerwehr aus Biberach waren ein Notarzt und das DRK im Einsatz. Ebenso waren Mitarbeiter der Notfallseelsorge vor Ort.

Beim Lkw-Lenker handelt es sich um einen 37-jährigen Mann aus Dresden. Er wurde nicht verletzt, stand aber unter Schock. Der Sachschaden beläuft sich auf insgesamt ca. 25.000 Euro. Beim Lkw wurde die Ölwanne aufgerissen. Das Öl musste von der Feuerwehr abgebunden werden. Das Zugfahrzeug musste abgeschleppt werden, da es nicht mehr fahrbereit ist. Die Unfallstelle war bis gegen 14.00 Uhr voll gesperrt.

(Aus dem Polizeibericht Biberach; Foto: Freiwillige Feuerwehr Biberach)

 
 

 26. Juli 2013
  Weniger Tote im ersten Halbjahr  
  (Landkreis Ravensburg) - Mehr Verkehrsunfälle, aber weniger Tote und über 20 Prozent weniger Verletzte. So lautet die Bilanz der Polizeidirektion Ravensburg nach Auswertung der Unfallstatistik im Landkreis Ravensburg für die ersten sechs Monate in diesem Jahr. Positiv ist auch der Trend bei Verkehrsunfällen unter Alkoholeinfluss. Bedenklich stimmt die geringe Akzeptanz von Schutzhelmen bei Radfahrern.

Im ersten Halbjahr 2013 registrierte die Polizei auf den Straßen des Landkreises Ravensburg (ohne Autobahn) insgesamt 3.813 Verkehrsunfälle (2012: 3.698). Das sind 115 Unfälle mehr als im gleichen Zeitraum 2012. In der Gesamtzahl sind 3.407 Unfälle (2012: 3.189) mit Sach- und 406 Unfälle (2012: 509) mit Personenschaden enthalten. Dabei wurden 7 Verkehrsteilnehmer (2012: 9) getötet und 518 (2012: 654) verletzt. Davon zogen sich wiederum 405 Personen (2012: 499) leichte und 113 Personen (2012: 155) schwere Verletzungen zu.

Die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Unfallflucht blieb nahezu konstant. 620 Fälle (2012: 627) des unerlaubten Entfernens vom Unfallort hat die Polizei in der ersten Jahreshälfte registriert. Überwiegend handelte es sich dabei um "Parkrempler" mit zumeist nur geringfügigem Schaden.

Verkehrsunfälle mit Motorrad- und Radfahrern waren im ersten Halbjahr 2013 stark rückläufig. Motorisierte Zweiräder waren bis zur Jahresmitte 2013 an 41 Verkehrsunfällen (2012: 54) beteiligt. Die Mehrzahl der getöteten und schwerverletzten Zweiradfahrer trug durch eigenes Fehlverhalten zu dem überwiegend tragischen Unfallgeschehen bei. Bei Radfahrern liegt der Anteil an Unfällen mit Personenschäden bei deutlich über 90 Prozent. Insgesamt ereigneten sich in den ersten 6 Monaten des Jahres 88 Unfälle (2012: 136) unter Beteiligung von Fahrrad-, E-Bike- und Pedelec-Fahrern. Wie im Vorjahr gab es bei den Verkehrsunfällen mit Radfahrern keine Toten zu beklagen.

Wie schon in den Vorjahren bildeten Fehler beim Abbiegen, Wenden oder Rückwärtsfahren sowie Vorfahrts- oder Vorrangverletzungen die Hauptunfallursachen. Danach folgten überhöhte Geschwindigkeit und ungenügender Sicherheitsabstand. Bei den geschwindigkeitsbedingten Unfällen hatten die Fahrer überwiegend ihr Tempo nicht den Straßen-, Verkehrs-, Sicht- oder Wetterverhältnissen angepasst. Nur in wenigen Fällen wurden Überschreitungen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit festgestellt.

(Aus dem Polizeibericht Ravensburg)

 
 

 06. Februar 2013
  Mehrere Wildunfälle in wenigen Tagen  
  Dellmensingen, 1 Toter Waschbär, 1 Fahrzeug  
  (Alb-Donau-Kreis) - Von mehreren Wildunfällen Anfang der Woche berichtet die Ulmer Polizei.

Glück hatte ein Hund am Montagnachmittag in der Luizhauser Straße in Dornstadt. Er riss sich von seinem Herrchen los und lief auf die Fahrbahn. Dank der schnellen Reaktion eines Polizisten, der in diesem Augenblick mit dem Streifenwagen heranfuhr, blieb ein Zusammenstoß aus. Den 45-jährigen Hundehalter erwartet eine Anzeige.

Gegen 19.10 Uhr lief ein Fuchs über die Bundesstraße 465 bei Ehingen. Der VW eines 30-jähriger erfasste das Tier. Der Fuchs überlebte den Unfall nicht.

Das gleiche Schicksal ereilte einen Feldhasen, als er am Dienstag gegen 06.30 Uhr die B 492 bei Schelklingen überqueren wollte. Er lief direkt vor einen Toyota. Am selben Tag gegen 20.20 Uhr überquerte ein Reh die Kreisstraße zwischen Kirchbierlingen und Altbierlingen. Ein VW erfasste das Wild und verletzte es so schwer, dass der Jagdpächter das Reh mit einem Schuss erlegen musste.

Am Mittwoch gegen 04.15 Uhr versuchte ein Waschbär die Bundesstraße 30 zwischen Achstetten und Donaustetten zu überqueren. Der Bär wurde von einem BMW erfasst und getötet.

Die Polizei erinnert Autofahrer daran, dass gerade zu Zeiten der Dämmerung die Gefahr des Wildwechsels am größten ist.

(Aus dem Polizeibericht Ulm)

 
 

 01. Januar 2013
  Massenkarambolage fordert 3 Tote und 16 Verletzte  
  Gögglingen, 3 Tote, 3 Schwerverletzte, 10 Leichtverletzte, 12 Fahrzeuge, 250.000 Euro Schaden  
  (Gögglingen) - Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am frühen Neujahrsmorgen auf der Bundesstraße 30 zwischen Ulm-Donaustetten und Wiblingen ereignet. Mehrere Menschen fanden den Tod, zahlreiche Personen wurden verletzt.

Zwölf Autos waren an dem schweren Verkehrsunfall beteiligt, der sich gegen 1.15 Uhr auf der Bundesstraße 30 südlich von Ulm ereignete, wie die Polizei in einer ersten Pressemitteilung berichtet. Bei Gögglingen, nördlich von Ulm-Donaustetten, prallten die Fahrzeuge ineinander. Drei Menschen wurden getötet. ein 80-jähriges Ehepaar aus Ulm und ein 20-jähriger aus dem Kreis Biberach. Drei weitere Personen wurden schwer, 13 leicht verletzt. Die Schwerverletzten wurden vom Rettungsdienst, die leichter Verletzten in einem Bus der Feuerwehr in Ulmer Kliniken gebracht.

Der genaue Unfallhergang ist bislang unklar, ebenso, ob der Nebel, der in dieser Nacht herrschte, eine Rolle spielte. Die Polizei hat einen Gutachter beauftragt, die polizeilichen Ermittlungen zu unterstützen. Da sich dies angesichts der Dunkelheit und der Größe der Unfallstelle sehr schwierig gestaltet, muss nach derzeitiger Einschätzung die B 30 noch bis in den späten Vormittag gesperrt bleiben.

Neben den zahlreichen Notärzten, Helfern der Rettungsdienste und Feuerwehrmännern war auch die Notfallseelsorge im Einsatz. Sie betreute an der Unfallstelle Verletzte und begleitete die Polizei auf dem Weg, Angehörige über den Tod ihrer Familienmitglieder zu verständigen. Die Straßenmeisterei sorgte mit großem Personal- und Fahrzeugeinsatz für die Sperrung der Straße.

Wie lange die Sperrung der Bundesstraße 30 dauert, kann derzeit nicht abgeschätzt werden. Die Polizei wird über den Verkehrsfunk die Aufhebung der Sperrung berichten. Sobald weitere Informationen vorliegen, wird die Polizei diese veröffentlichen.

(Aus dem Polizeibericht Ulm)

 
 

 27. November 2012
  Wildschwein von mehreren Fahrzeugen überfahren  
  Achstetten, 1 totes Wildschwein, 6 Fahrzeuge, 9.000 Euro Schaden  
  (Achstetten) - Auf der Bundesstraße 30 bei Achstetten ist am Dienstagabend gegen 22.20 Uhr ein Wildschwein von einem Auto erfasst und getötet worden. Mehrere Fahrzeuge fuhren danach über den Kadaver. An sechs Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt rund 9.000 Euro. Während der Unfallaufnahme und zur Reinigung der Fahrbahn musste ein Fahrstreifen in Fahrtrichtung Biberach gesperrt werden. Neben der Freiwilligen Feuerwehr Donaustetten und mehreren Abschleppdiensten wurde vorsorglich ein Rettungswagen an die Unfallstelle beordert. Verletzte waren jedoch nicht zu beklagen.

(Aus dem Polizeibericht Biberach)
 
 

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