Bundesstraße 30 Nachrichten
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 Nachrichten 20 Nachrichten 
Symbol: Zeitung 14.05.2021 20:54
Autofahrer auf Drogen kontrolliert

(Baltringen) - Eine Kontrollstelle hatte die Polizei am Mittwochnachmittag auf der B30 eingerichtet. Der Schwerpunkt der Kontrolle zwischen 13 und 19 Uhr lag auf Fahrzeuglenker, die unter dem Einfluss von Drogen und berauschenden Mitteln standen.

Während der mehrstündigen Kontrolle überprüften die Beamten insgesamt 66 Fahrzeuge und 91 Personen. Insgesamt zog die Polizei neun Autofahrer aus dem Verkehr, die unter dem Einfluss von Drogen standen.

So wie der Fahrer eines BMW, den die Polizei kurz vor 17 Uhr stoppte. Bei der Kontrolle kam den Polizisten Marihuanageruch aus dem Auto entgegen. Ein Drogentest bestätigte den Verdacht, dass er unter dem Einfluss von Drogen mit seinem Auto fuhr. Ein Arzt nahm ihm Blut ab. Sein Auto musste er stehen lassen.

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Symbol: Zeitung 13.05.2021 01:52
Staatssekretär und Regierungspräsident besuchen Gaisbeuren

(Bad Waldsee) - Über den Ausbau der B 30 bei Gaisbeuren und Enzisreute, aber auch die Anbindungen der Landesstraßen 300 und 316 an die Bundesstraße informierten am Dienstag Staatssekretär Steffen Bilger und Regierungspräsident Klaus Tappeser. Begleitet wurden sie von den Bundestagsabgeordneten Axel Müller und Josef Rief. Die Stadt Bad Waldsee wurde von Bürgermeister Matthias Henne und der ersten Beigeordneten Monika Ludy, die Stadt Bad Wurzach von Bürgermeisterin Alexandra Scherer bei dem Vor-Ort-Termin in Gaisbeuren vertreten.
 
 
Planung startet 2022
Regierungspräsident Klaus Tappeser versicherte, dass die Planungen für den B-30-Ausbau wie geplant im zweiten Halbjahr 2022 beginnen sollen. Mit der Fertigstellung der Straße sei in einem Zeitrahmen von etwa zehn Jahren zu rechnen.

Bürgermeister Matthias Henne verdeutlichte die Dringlichkeit und die Bedeutung des B 30-Ausbaus nicht nur für die Orte Gaisbeuren und Enzisreute, sondern auch für die Innenstadt. Bereits seit 1962 beschäftige der Ausbau vor allem die beiden Orte intensiv. Der Ausbau biete aber auch Chancen für die Stadt, die gesamte Region sowie für das nationale Straßennetz. Der Rathauschef verwies zudem auf den zunehmenden Verkehr und die damit steigende Lärmbelästigung.

Das der Verkehr stetig zunimmt, bestätigte der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Steffen Bilger. Trotz der Corona-Krise habe der Schwerlastverkehr innerhalb eines Jahres um fünf Prozent zugenommen. Immer mehr Waren würden im Internet bestellt und über die Straßen ausgeliefert. Auch der Fakt, dass mehr Menschen im Homeoffice arbeiten und das Thema Klimaschutz immer größere Bedeutung gewinne, habe nicht zu einem Verkehrsrückgang beigetragen.
 
 
Ein Tunnel dauert sehr lange
Regierungspräsident Tappeser bestätigte, dass der Planungsstart im zweiten Halbjahr 2022 in seiner Behörde fix sei. Rund 92 Millionen Euro seien für den Ausbau bisher errechnet worden. Bis zur Fertigstellung dauere es nach seiner Auffassung etwa zehn Jahre. Das hänge von vielen Faktoren ab. Beispielsweise davon, wie viele Einsprüche, Enteignungs- und Gerichtsverfahren es gebe. Die reine Bauzeit betrage rund zwei bis drei Jahre.

Die Trasse ist nach wie vor offen. Fest steht, dass die Orte Gaisbeuren und Enzisreute entlastet werden sollen. Im Gespräch sind seit Jahren drei Varianten: Eine Tunnellösung (Untertunnelung von Gaisbeuren auf der vorhandenen Trasse, kombiniert mit einer Ostumfahrung von Enzisreute), eine Westumfahrung (zwischen Reute und Gaisbeuren) und eine Ostumfahrung (im Hinterland zum Urbachviadukt bei Bad Waldsee).

Im Umwelt- und Artenschutz haben sich einige Dinge geändert, so der Regierungspräsident. Zudem gebe es große Einschränkungen durch den Altdorfer Wald.

Zu einer Tunnellösung meinte er, dass dies grundsätzlich eine schwierige Sache sei. Die reine Bauzeit könne sich schnell auf 15 Jahre summieren. Ein Tunnel sei sehr teuer und die Bauarbeiten sehr lärmintensiv. Zudem sei ein Tunnel rund 30 Tage im Jahr gesperrt - etwa wegen Unfällen oder technischer Überprüfungen. Dann müsse der Verkehr umgeleitet werden.
 
 
Anschlüsse umstritten
Zu den von der Stadt Bad Waldsee seit Langem gewünschte Anschlüsse der Landesstraße 300 und 316 an die Bundesstraße 30 erklärte Bürgermeister Henne, dass dies die Verwaltung seit vielen Jahren beschäftige. Um einen Teil des Durchgangsverkehrs aus der Kernstadt herauszubekommen, seien die beiden Anschlüsse sehr wichtig.

Die neuen Auf- und Abfahrten haben jedoch auch Auswirkungen auf umliegende Orte. Das bestätigte Amtskollegin Alexandra Scherer. Im Ortsteil Haidgau sei die Betroffenheit besonders groß. Für die beiden Anschlüsse brauche es ein eigenes Planfeststellungsverfahren. Einen konkreten Zeitplan zur Umsetzung gibt es immer noch nicht. Tappeser meinte, dass es nur Sinn ergebe, beide Anschlüsse zusammen herzustellen.
 
 
Viadukt könnte dreistreifig werden
Der Neubau des Urbachviadukts südöstlich von Bad Waldsee kam ebenfalls zur Sprache. Da es marode ist, muss es neu gebaut werden. Der Bundestagsabgeordnete Josef Rief sprach einen dreistreifigen Neubau an. Staatssekretär Bilger erklärte, dass von Seiten des Bundes diese Möglichkeit grundsätzlich besteht. Laut Tappeser sei aber noch nichts entschieden.

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Symbol: Zeitung 13.05.2021 01:02
Fahrbahnbelag der Ortsumgehung Ravensburg wird erneuert

(Ravensburg) - Ab Montag, 17. Mai 2021 lässt das Regierungspräsidium Tübingen auf einer Länge von zirka 3,4 Kilometern den schadhaften Fahrbahnbelag der B 30 zwischen den Anschlussstellen Ravensburg-Süd und Ravensburg-Nord erneuern. Die Arbeiten umfassen beide Richtungsfahrbahnen und die Rampen im Bereich der Anschlussstelle Ravensburg-Nord. Günstige Witterungsbedingungen vorausgesetzt, ist die Maßnahme bis Samstag, 10. Juli 2021 abgeschlossen. Die Kosten belaufen sich auf rund 2,6 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

Die Fahrbahndeckenerneuerung gliedert sich in zwei Bauabschnitte. Ab Montag, 17. Mai 2021 erfolgt zunächst der Aufbau der umfangreichen Verkehrssicherung und der Verlängerung der Mittelstreifenüberfahrt bei Ravensburg-Nord, damit der Verkehr jeweils auf die andere Richtungsfahrbahn übergeleitet werden kann. Auf diese Weise kann der Durchgangsverkehr auf der B 30 während der gesamten Bauzeit in beiden Fahrtrichtungen fließen. Auch die Anschlussstelle Ravensburg-Süd ist während der gesamten Bauzeit in alle Richtungen befahrbar - bei der Anschlussstelle Ravensburg-Nord gibt es verkehrliche Einschränkungen.
 
 
Erster Bauabschnitt
Im ersten Bauabschnitt wird ab Montag, 25. Mai bis voraussichtlich Samstag, 12. Juni 2021 die Richtungsfahrbahn Friedrichshafen in Richtung Ulm erneuert.

In diesem Zeitraum ist die Ausfahrt an der Anschlussstelle Ravensburg-Nord nicht mehr möglich. Der Verkehr in Richtung Wangen und Berg wird an der Anschlussstelle Ravensburg-Süd ausgeleitet und über die Jahnstraße, die K 7975 und die B 32 durch Ravensburg geführt. Die Zufahrten zur B 30 an der Anschlussstelle Ravensburg-Nord in Richtung Ulm und Friedrichshafen bleiben befahrbar.
 
 
Zweiter Bauabschnitt
Ab Montag, 14. Juni bis voraussichtlich Samstag, 10. Juli 2021 wird die Fahrbahn in Richtung Friedrichshafen saniert. Der Verkehr auf der B 30 wird weiterhin über die Gegenfahrbahn geführt. An der Anschlussstelle Ravensburg-Nord ist zu dieser Zeit die Zufahrt zur B 30 in Richtung Friedrichshafen nicht möglich.

Die Umleitung des Verkehrs von Wangen, Weingarten und Berg erfolgt durch Ravensburg über die B 32, die K 7975 und die Jahnstraße zur Anschlussstelle Ravensburg-Süd.

Aus Richtung Ulm kommend ist die Ausfahrt nach Wangen und Berg bis Ende Juni 2021 möglich. Erst für die Erneuerung der Rampen muss die Anschlussstelle Ravensburg-Nord vollgesperrt und der Verkehr in Richtung Wangen und Berg an der Anschlussstelle Weingarten ausgeleitet werden.
 
 
Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Maßnahme entstehenden Behinderungen.

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Symbol: Zeitung 13.05.2021 00:51
An Auffahrt zusammengestoßen

(Weingarten) - Sachschaden von etwa 13.000 Euro ist bei einem Verkehrsunfall am Dienstag gegen 16.40 Uhr auf der B 32 auf Höhe der Auffahrt zur B 30 entstanden.

Ein 20-jähriger Audi-Lenker wollte von Weingarten kommend auf die Bundesstraße in Richtung Ravensburg auffahren. Hierbei missachtete er den Vorrang eines entgegenkommenden 29-jährigen Hyundai-Lenkers. Bei der Kollision der beiden Fahrzeuge wurde niemand verletzt. Der Hyundai war durch den Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

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Symbol: Zeitung 13.05.2021 00:49
Motorradfahrer erfreut sich an Verfolgungsjagd mit der Polizei

(Friedrichshafen / Meckenbeuren / Tettnang) - Die Polizei Friedrichshafen ermittelt wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens, nachdem sich ein Motorradfahrer am Montagabend gegen 18.30 Uhr zwischen Friedrichshafen und Tettnang ein Rennen mit der Polizei lieferte.

Den Beamten war der Zweiradfahrer auf der B 30 auf Höhe des Flughafens aufgefallen, als er immer wieder hastig an seinem Gashebel drehte und dann schließlich auf dem Hinterrad einen Pkw überholte.

Auf Anhaltesignale der Streifenwagenbesatzung reagierte er lediglich mit erneutem Beschleunigen. Den Ort Lochbrücke durchfuhr er bei einer erlaubten Geschwindigkeit von 50 km/h mit einem hohen dreistelligen Tempo. Am Kreisverkehr fuhr er nach rechts in Richtung Tettnang und überholte weitere Fahrzeuge mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit. In Kau bog er dann in die Sängerstraße ab, wo er das Wohngebiet mit waghalsigem Tempo durchfuhr. Dort brach der Sichtkontakt ab.

Weil der Motorradfahrer augenscheinlich Spaß an der Verfolgungsjagd hatte, wartete er in der Sputtwinkelstraße bis zum Eintreffen der Polizei, ließ die Streife aufschließen und beschleunigte dann erneut stark, bevor er in Wolfzennen in unbekannte Richtung flüchtete.

Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und bittet Personen, die den Vorfall beobachtet haben und Verkehrsteilnehmer, die von der Fahrweise des Motorradfahrers behindert oder gefährdet wurden, sich unter Tel. (0 75 41) 7 01 - 0 zu melden.

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Symbol: Zeitung 13.05.2021 00:44
Motorrad fährt auf Auto auf

(Äpfingen) - Nicht aufgepasst hat ein Motorradfahrer, der am Montag auf der B30 auf ein vorausfahrendes Auto auffuhr.

Gegen 17.45 Uhr fuhr ein 66-jähriger mit seiner Ducati von Biberach in Richtung Ulm. Vor ihm fuhr eine 35-jährige Audi Fahrerin. Die fuhr wohl unerwartet langsamer. Das bemerkte der Kradlenker zu spät und fuhr dem Audi in das Heck. Bei dem Zusammenstoß verletzte sich der Motorradfahrer leicht. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden von etwa 4.000 Euro.

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Symbol: Zeitung 13.05.2021 00:42
Autofahrerin kracht in Leitplanke

(Achstetten) - Weil sie bei Regen zu schnell war, endete die Fahrt einer Autofahrerin am Dienstag auf der B 30 an der Leitplanke.

Gegen 18.15 Uhr sah ein Zeuge den Mini mit Warnblinkanlage auf dem linken Fahrstreifen stehen. Er informierte die Polizei. Die entdeckte das verunfallte Fahrzeuge zwischen den Anschlussstellen Laupheim-Mitte und Achstetten. Die 35-jährige Fahrerin hatte ihr Auto mittlerweile in eine Parkbucht gesteuert. Auf regennasser Fahrbahn war die Frau wohl zu schnell gewesen und hatte die Kontrolle über ihren Mini verloren. Sie prallte gegen die Mittelleitplanke. Bei dem Unfall blieb die Fahrerin unverletzt. Es entstand Sachschaden von etwa 5.000 Euro.

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Symbol: Zeitung 11.05.2021 02:05
"Initiative B30" begrüßt Koalitionsvertrag

(Bad Waldsee) - Mit weitgehender Zustimmung positioniert sich die „Initiative B30“ zum von CDU und Bündnis 90/Die Grünen angenommenen Koalitionsvertrag der neuen Landesregierung.


Zukünftige Schwerpunkte in der Straßeninfrastruktur
Die „Initiative B30“ begrüßt die Ziele im Bereich der Mobilität, die Lebensqualität der Menschen zu verbessern und negative Umweltauswirkungen auch infrastrukturell zu minimieren. Die Koalitionäre benennen dazu etwa Neu- und Ausbaumaßnahmen im Straßennetz - insbesondere Ortsumgehungen. Damit verbunden sollen künftig zugleich Ortsmitten umgestaltet und aufgewertet werden. Stauschwerpunkte sollen beseitigt werden.

An den bisher priorisierten Projekten aus dem Bundesverkehrswegeplan, die bis 2025 begonnen werden sollen, will die neue Landesregierung festhalten. Für die Planung werden die personellen und finanziellen Ressourcen bereitgestellt. Mit Hilfe einer geplanten Initiative zur Infrastrukturbeschleunigung sollen Genehmigungs- und Gerichtsverfahren beschleunigt werden. Die vielen ausstehenden Straßenprojekte ab 2025 will die Landesregierung unter dem Aspekt des Klimaschutzes jedoch neu priorisieren. Insbesondere Landesstraßen sollen einem Klima-Check unterzogen werden.

Nicht nur die „Initiative B30“ erwartet nun, dass der seit Jahren versprochene Planungsbeginn an den Ortsumfahrungen Gaisbeuren und Enzisreute im Jahr 2022, eingehalten wird. Die ständigen Vertröstungen sind Bürgerinnen und Bürgern kaum noch vermittelbar. Mit den Ortsumfahrungen sind wesentliche Ziele des Koalitionsvertrages langfristig umsetzbar: Eine ansprechende, menschenwürdige, lebendige und verkehrsberuhigte Umgestaltung der Ortsdurchfahrten und Ortsmitten, eine Unterstützung bei der Modernisierung von Wohnraum in den Dorfkernen sowie eine flächenschonende Nachverdichtung - vor allem aber der Schutz von Menschen vor Lärm und Schadstoffen.

Aufgrund des sehr hohen Verkehrsaufkommens der B 30 bestehen in Gaisbeuren und Enzisreute bisher nahezu unbebaubare und unbewohnbare Schneisen, die die Orte nicht nur zerschneiden und teilen, sondern letztlich zum „Ausbluten“ von Ortsmitten geführt haben. Zuletzt quälten sich täglich bis zu 23700 Fahrzeuge, davon rund 3200 Lkw, durch die Orte.


Lärmschutz und Übergangslösungen
Auch Menschen in den Weilern Mattenhaus, Schellenberg, Englerts, Schneiderbenes und Hebershaus sowie in den Orten Oberessendorf und Unteressendorf leiden unter dem hohen Verkehrsaufkommen der B 30: Ein besserer Lärmschutz ist dringend notwendig, so die „Initiative B 30“.

Weiterhin erinnert und fordert die Initiative Übergangslösungen: kurz- bis mittelfristige Verbesserungen in den Orten durch verstärkten Lärmschutz, den Abbau von Trennwirkung, verbesserte Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer sowie eine Barrierefreiheit. Der Stadt Bad Waldsee liegt seit Jahren ein Konzept für die Ortsdurchfahrt Gaisbeuren vor, das alle Verkehrsteilnehmer mit in den Blick nimmt. Es muss nur umgesetzt werden. Die neue Landesregierung will die Umgestaltung von Ortsdurchfahrten fördern.


Verkehrssicherheit
Das Ziel, die Verkehrssicherheit zu stärken, schätzt die „Initiative B30“ sehr und mahnt rasches Handeln an. Nach wie vor verunglücken auf der Bundesstraße 30 deutlich mehr Menschen schwer oder tödlich, als auf anderen Bundesstraßen in Deutschland. Infrastrukturelle Maßnahmen können ebenfalls Abhilfe schaffen und dürfen kein Tabu sein.


Fahrradwege
Die Initiative begrüßt das Vorhaben der Koalitionäre weitere Fahrradwege zu schaffen und Lücken im Radwegenetz zu schließen. Nach wie vor gibt es keinen Radweg von Gaisbeuren nach Enzisreute und weiter nach Baindt. Eine weitere Radweglücke besteht zwischen Englerts und Oberessendorf. In beiden Fällen müssen Radfahrer trotz massivem Lkw-Verkehr auf der Bundesstraße fahren oder Umwege in Kauf nehmen. Ebenfalls soll beim geplanten Viadukt-Neubau bei Bad Waldsee künftig ein Radweg berücksichtigt werden. Diese Forderung wird mittlerweile vom Bund durch eine Gesetzesänderung sowie mit dem Nationalen Radverkehrsplan unterstützt.


Mobilität von morgen
Der angestrebte Wandel zu umweltfreundlicheren Fahrzeugen und Kraftstoffen dient dem Ziel des Pariser Klimaschutzabkommens. Abgase aus dem Kfz-Verkehr können so rasch und effektiv gesenkt werden. Gerade im Ländlichen Raum, mit oft langen Wegen, können oder wollen nicht alle Menschen ihr Mobilitätsverhalten ändern und der öffentliche Nahverkehr kann nicht alle individuellen Fahrbedarfe abdecken. Das Auto wird hier auch in Zukunft wichtig bleiben.

Eine Förderung des Öffentlichen Nahverkehrs ist grundsätzlich zu befürworten. Vorliegende Gutachten bestätigen allerdings Zweifel, dass ein massiver Verkehrsrückgang auf der B 30 eintreten wird. Zum einen bündelt und verteilt diese Bundesstraße Verkehre im weitgehend ländlichen Südosten von Baden-Württemberg. Gleichzeitig ist sie Zubringer und die Hauptverbindung der größten Städte. Zum anderen wird die B 30 zukünftig noch stärker als Zubringer zur bald elektrifizierten Südbahn dienen. Zudem wird die Einrichtung neuer (Regio-)Busverbindungen über die B 30 angestrebt.


Biosphärengebiet in Oberschwaben
Ein anvisiertes Biosphärengebiet in Oberschwaben stuft die „Initiative B 30“ langfristig und zukunftsorientiert ein. Ein solch strenges Schutzgebiet darf jedoch nicht dazu führen, dass nachhaltige und menschenwürdige Verbesserungen an der Bundesstraße 30 verhindert werden. Unter „Nachhaltigkeit“ versteht die „Initiative B30“ dauerhafte Verbesserungen für die Menschen, die Wirtschaft und die Umwelt.

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Symbol: Zeitung 07.05.2021 20:07
Fahrradfahrer verunglückt

(Bad Waldsee) - Mit leichten bis mittelschweren Verletzungen mussten zwei 58 und 60 Jahre alte Fahrradfahrer am Freitagmorgen nach einem Zusammenstoß in Kliniken gebracht werden.

Die beiden Radler waren gegen 4.40 Uhr in entgegengesetzter Richtung auf dem Fahrradweg parallel zur Holzstraße unterwegs. Mutmaßlich aufgrund des starken Regens zum Unfallzeitpunkt hatten beide Männer ihre Köpfe gesenkt und stießen frontal zusammen. Während der 60-jährige Radler Verletzungen im Gesicht erlitt, wurde der 58-jährige Pedelec-Lenker an der Schulter verletzt.

Beide Männer trugen zum Unfallzeitpunkt keinen Helm. An den Fahrrädern entstand geringer Sachschaden. Der genaue Unfallhergang ist derzeit Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

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Symbol: Zeitung 07.05.2021 20:06
Fahrt endete unerwartet

(Ravensburg) - Die Fahrt eines 20-jährigen Ford-Lenkers endete am Donnerstagvormittag abrupt auf der B 30 kurz nach dem Wernerhoftunnel. Einer Polizeistreife war das Fahrzeug mit Warnblinklicht aufgefallen. Eigenen Angaben des 20-jährigen zufolge war ihm kurz zuvor der Sprit ausgegangen. Bei einer Überprüfung des Fahrzeugs stach den Beamten zudem der Stempel der Hauptuntersuchung ins Auge: diese war seit mehreren Monaten abgelaufen. Dem jungen Mann droht nun eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen beider Verstöße.

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Symbol: Zeitung 05.05.2021 21:14
Motorradfahrer zu Bewährungsstrafe verurteilt

(Achstetten / Biberach) - Zwei junge Männer lieferten sich mit ihren Motorrädern im vergangenen Jahr ein Rennen auf der Bundesstraße 30. Dabei rasten sie durch eine Baustelle. Einer der beiden stürzte schwer und seine Maschine brannte aus. Anschließend flohen sie. Am Dienstag mussten sie sich vor dem Amtsgericht Biberach verantworten.

Die Staatsanwältin warf den beiden Motorradfahrern, 29 und 30 Jahre alt, ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen, unerlaubtes Entfernen vom Unfallort und im Falle des gestürzten Bikers Fahren ohne Fahrerlaubnis und ohne Versicherung vor. Über ihre Anwälte ließen sie erklären, dass sie die Tat vollumfänglich einräumen. Es sei eine Ausfahrt unter Freunden gewesen, meinte der 29-jährige. Der 30-jährige ist froh den Unfall überlebt zu haben.

Zum Zeitpunkt des Unfalls hatten die Motorräder eine Geschwindigkeit etwa zwischen 120 und 136 Kilometer pro Stunde, erklärte ein Experte. Zuvor, als die Angeklagten im Baustellenbereich auf dem gesperrten Fahrstreifen fuhren, seien es zwischen 129 und 147 km/h gewesen, bei erlaubten 80 km/h.

Das Urteil fiel überraschend milde aus: Beide Angeklagten erhalten eine Bewährungsstrafe. Der 29-jährige wurde wegen des verbotenen Rennens und des unerlaubten Entfernens vom Unfallort zu sieben Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt. Außerdem muss er 1.500 Euro an „Ärzte ohne Grenzen“ zahlen. Sein Führerschein bleibt eingezogen und für eine erneute Führerscheinprüfung bleibt er drei weitere Monate gesperrt. Die Richterin sah als strafmildernd an, dass er ein Geständnis ablegte und zum Tatzeitpunkt nur eine Vorstrafe hatte.

Der 30-jährige wurde zu einer Freiheitsstrafe von elf Monaten ebenfalls zur Bewährung verurteilt. Außerdem muss er 100 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten und bekommt einen Bewährungshelfer. Er hat 13 Vorstrafen. Fast alle beinhalten das Fahren ohne Fahrerlaubnis. Trotz einer schwierigen Kindheit und einiger Gesetzesverstöße im Jugendalter habe sich vier Jahre vor dem Unfall etwas geändert, so lange lebte der Angeklagte ohne weitere Vergehen. Die Sozialprognose sei gut. Die Richterin zeigte sich davon überzeugt, dass der zweifache Familienvater aus dem Unfall gelernt und die richtigen Schlüsse gezogen hat.

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Symbol: Zeitung 01.05.2021 21:29
Rotlichtfahrt endet mit Überschlag

(Ravensburg) - Sachschaden von 10.000 Euro und eine leicht Verletzte ist die Bilanz eines Verkehrsunfalls am Freitagmittag.

Eine 22-jährige Fahrzeugführerin befuhr mit ihrem VW Up die Friedrichshafener Straße in stadtauswärtiger Richtung. Auf Höhe der Weingartshofer Straße missachtete sie das Rotlicht der Lichtzeichenanlage und touchierte den BMW einer 66-jährigen, die ordnungsgemäß die Kreuzung Weingartshofer Straße/Friedrichshafener Straße in Richtung Tettnanger Straße überquerte. Die 66-jährige fuhr der 22-jährigen dabei auf das hintere rechte Eck ihres Fahrzeugs, so dass sich dieses anhob, einmal überschlug und auf dem Dach zum Liegen kam.

Die 22-jährige verletzte sich hierbei leicht, konnte jedoch ohne weitere Hilfe ihren Pkw verlassen. Im Anschluss kam die junge Fahrzeugführerin mit einem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus. Die nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

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Symbol: Zeitung 30.04.2021 21:14
"Initiative B30" berichtet über "grüne" Themen

B30 Insider 2/2021

(Region) - Die „Initiative B30“ informiert dreimal jährlich mit der Zeitung „B30 Insider“ über aktuelle Entwicklungen rund um die Bundesstraße 30. Die Ausgabe Mai - August 2021 steht ab sofort zum kostenlosen Download bereit.

Schwerpunktthema der neuen Ausgabe ist die Stauauswertung 2020. Daneben stehen „grüne“ Themen im Fokus: Überlegungen zu einem Biosphärengebiet in Oberschwaben, neue FFH-Managementpläne und das neue ÖPNV-Konzept im Landkreis Ravensburg. Weiter berichtet die „Initiative B30“ über bevorstehende Baustellen, fehlende Lkw-Stellplätze an Bundesstraßen sowie Aktuelles aus Bund, Land und Region.

Der aktuelle Insider steht kostenfrei zum Download und als E-Paper bereit, unter: www.b30neu.de/insider-2-2021.

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Symbol: Zeitung 29.04.2021 20:05
22-jährige stößt mit Anhänger zusammen

(Ravensburg) - Rund 4.000 Euro Sachschaden ist am Mittwoch gegen 15 Uhr bei einem Verkehrsunfall auf der B 30 zwischen Ravensburg-Süd und Ravensburg-Nord entstanden. Weil wegen Reinigungsarbeiten ein Fahrstreifen gesperrt war, wechselte eine 22-jährige VW-Lenkerin vom linken auf den rechten Fahrstreifen. Dort kollidierte sie mit dem Anhänger eines 40-jährigen BMW-Fahrers, dessen Geschwindigkeit die junge Frau mutmaßlich falsch eingeschätzt hatte. Verletzt wurde niemand. Der Anhänger wurde so stark beschädigt, dass er von einem Abschleppdienst geborgen werden musste.

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Symbol: Zeitung 28.04.2021 21:20
Beginn der Brückensanierung verzögert sich bis Montag

(Bad Waldsee) - Aufgrund von Corona-Quarantänemaßnahmen musste der Beginn der Sanierungsarbeiten an der Brücke über die B 30 bei Bad Waldsee in Richtung Tannenbühl um eine Woche verschoben werden. Die Arbeiten beginnen nun erst am Montag, 3. Mai.

Wie berichtet muss für die Arbeiten zeitweise eine halbseitige Sperrung der B 30 eingerichtet werden. Der Verkehr wird in diesen Zeiten in beiden Richtungen mit einer Ampel geregelt. Die erste Sperrung ist nun von Montag, 3. Mai, bis voraussichtlich, Freitag, 7. Mai geplant. Eine zweite halbseitige Sperrung folgt dann voraussichtlich von Montag, 12. Juli, bis zum Bauende im September.

Während der gesamten Dauer der Arbeiten ist zudem die Brücke über die B 30 voll gesperrt. Das Naherholungsgebiet und der Kletterpark sind über die ausgeschilderte Umleitungsstrecke erreichbar: Der Verkehr von Bad Waldsee kommend wird über die K 7935 in Richtung Hittisweiler und kurz nach der Unterquerung der B 30 nach links über einen Wirtschaftsweg umgeleitet. In der Gegenrichtung wird der Verkehr vor dem Baustellenbereich nach rechts über einen Wirtschaftsweg und anschließend über den Möserweg und die Schützenstraße nach Bad Waldsee geführt.

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Symbol: Zeitung 28.04.2021 21:11
19-jähriger flüchtet vor der Polizei

(Achstetten) - Vor der Polizei flüchtete am Dienstag ein Autofahrer. Bei der Kontrolle fanden die Beamten Drogen.

Der 19-jährige fuhr gegen 15.30 Uhr auf der B 30 in Richtung Biberach und war zu schnell. Ein Videofahrzeug der Polizei hatte den Verstoß dokumentiert und wollte den Fahrer deshalb kontrollieren. Der 19-jährige dachte jedoch nicht daran anzuhalten und gab Gas. Er fuhr auf einen Parkplatz und danach wieder auf die B 30. Dort fuhr auf dem rechten Fahrstreifen ein Sattelzug. Mit seinem Audi stieß er gegen den Laster und schleifte daran entlang. Trotzdem beschleunigte er und fuhr weiter. Danach machte er eine Vollbremsung und hielt auf dem Grünstreifen an. Der 19-jährige sprang aus seinem Fahrzeug und flüchtete zu Fuß in Richtung Achstetten.

Die Polizei fahndete nach dem jungen Mann und konnte ihn kurze Zeit später vorläufig festnehmen. Ermittlungen der Polizei ergaben, dass der 19-jährige keinen Führerschein hat und er unter dem Einfluss von Drogen stand. Im Fahrzeug fand die Polizei noch etwa 12 Gramm Marihuana in einer Tasche.

Durch den Unfall entstand ein Sachschaden von etwa 8.000 Euro an dem Audi und Sattelzug. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

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Symbol: Zeitung 27.04.2021 20:14
Fahrbahndecke von Appendorf bis Biberach wird erneuert

(Hochdorf / Biberach) - Ab Montag, 3. Mai 2021 lässt das Regierungspräsidium Tübingen auf einer Länge von rund 2,3 Kilometern den schadhaften Fahrbahnbelag der Bundesstraße 30 zwischen der Anschlussstelle Appendorf und Biberach/Jordanbad erneuern. Günstige Witterungsverhältnisse vorausgesetzt, sollen die Asphaltarbeiten bis Mittwoch, 19. Mai 2021 abgeschlossen werden.

Die Belagsarbeiten sind aufgrund diverser Fahrbahnschäden, wie Unebenheiten, Verdrückungen und Rissbildung in der Fahrbahn, erforderlich. Die Maßnahme dient der Verbesserung der Verkehrssicherheit und ist zur Substanzerhaltung der Straßeninfrastruktur erforderlich.

Während der gesamten Maßnahme wird die B 30 im Baustellenbereich für den Verkehr von Ravensburg kommend in Richtung Ulm/Biberach gesperrt. Die Umleitung erfolgt ab der Abfahrt Appendorf über die L 284, K 7563 Rißegg/Halde und B 312 bei Biberach zum Jordanei und ab dort zurück auf die B 30 in Richtung Ulm. An der Abfahrt Appendorf wird der Verkehr mit einer Ampel geregelt. Zu längeren Wartezeiten kann es zudem vom 3. Mai bis 6. Mai am Jordanei kommen.

Der Verkehr von Ulm kommend in Richtung Ravensburg wird ab Montag, 3. Mai bis Donnerstag, 6. Mai 2021 zunächst von der B 30 abgeleitet, durch das Jordanei geführt, danach wieder auf die B 30 aufgeleitet. Während dieser Zeit wird auf der Brücke über das Jordanei der schadhafte Fahrbahnbelag erneuert.

Ab Donnerstag, 6. Mai 2021 verbleibt der gesamte Verkehr von Ulm und von Biberach kommend in Richtung Ravensburg auf der B 30 und wird durch die Baustelle geführt.

Das Regierungspräsidium Tübingen bittet um Verständnis für die im Zusammenhang mit der Baumaßnahme entstehenden Behinderungen.

Die Kosten für die Fahrbahndeckenerneuerung belaufen sich auf rund 580.000 Euro und werden vom Bund getragen.

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Symbol: Zeitung 27.04.2021 20:03
18-jähriger verursacht teuren Auffahrunfall

(Lochbrücke) - Auf etwa 10.000 Euro wird der Sachschaden beziffert, der am Montag um 14.45 Uhr bei einem Auffahrunfall in der Seestraße (B 30), auf Höhe der Lindenstraße, entstand.

Ein 18-jähriger Opel-Lenker erkannte zu spät, dass die vor ihm fahrende 61-jährige mit ihrem Opel verkehrsbedingt langsamer wurde und fuhr auf. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf jeweils etwa 5.000 Euro. Verletzt wurde bei dem Unfall glücklicherweise niemand.

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Symbol: Zeitung 27.04.2021 19:56
Hermann: Lärmschutz auch für den ländlichen Raum

(Stuttgart) - Zum morgigen „Tag gegen den Lärm“ erneuern der Verkehrsminister und der Lärmschutzbeauftragte des Landes ihre Forderungen nach besseren gesetzlichen Regelungen.
 

Hermann: Gesetze ändern
„Verkehrslärm ist allgegenwärtig, beeinträchtigt die Lebensqualität und schadet der Gesundheit “, betont Verkehrsminister Winfried Hermann MdL. „Mein Anliegen ist, dass wir deutliche Verbesserungen erzielen.“ Hierzu müssten vor allem die europäischen und bundesrechtlichen Regelungen verbessert werden. „Nach wie vor fehlt ein Rechtsanspruch auf Lärmschutz an bestehenden Straßen und Schienenwegen. Hier brauchen wir eine grundlegende Änderung. Das sollte uns der Gesundheitsschutz und die Lebensqualität der Menschen wert sein.“
 

Marwein: Laute Motorräder und Autos unnötig
Thomas Marwein MdL, Lärmschutzbeauftragter der Landesregierung, ergänzt: „Laute Motorräder und auf Lautstärke getrimmte Autos sind die häufigsten Gründe, warum sich die Bürgerinnen und Bürger an mich wenden. Dieser Lärm ist völlig unnötig. Hier muss mehr Rücksicht genommen werden.“
 

Initiative Motorradlärm gelobt
Mit dem Start der Motorradsaison 2021 ist das Thema Motorradlärm für Anwohnerinnen und Anwohner beliebter Motorradstrecken wieder akut geworden. Die Initiative Motorradlärm, ein Zusammenschluss von lärmgeplagten Kommunen, hat einen großen Zuspruch erfahren. Die Initiative fordert, dass Motorräder leiser werden, leiser gefahren werden und eine rücksichtslose Fahrweise Konsequenzen hat. Mittlerweile sind fast 160 Städte, Gemeinden und Landkreise sowie der Regionalverband Südlicher Oberrhein Mitglieder der Initiative. Hinzukommen einige Vereine, Verbände und Institutionen als Unterstützer. Der Lärmschutzbeauftragte Thomas Marwein unterstreicht: „Der Erfolg der Initiative zeigt, dass sich etwas ändern muss. Dazu kann jeder beitragen, denn echter Fahrspaß muss nicht laut sein und darf vor allem nicht zu Lasten anderer gehen.“
 

Hermann: Neufahrzeuge müssen leiser werden
Minister Hermann hebt hervor: „Die Geräuschemissionen von Motorrädern und anderen Fahrzeugen müssen in allen Fahrzuständen begrenzt werden. Hier ist der Bundesgesetzgeber gefordert, damit neu zugelassene Motorräder wie auch andere Fahrzeuge im realen Verkehr leiser werden.“
 

500 Ortsmitten umgestalten
Minister Hermann betont außerdem, dass Verkehrslärm nicht mehr nur ein Problem von dicht bebauten Ballungsräumen ist. „Wir haben viele landschaftlich schöne Gegenden, Städte und Gemeinden im ländlichen Raum, die unter Verkehrslärm leiden. Wir wollen 500 lebendige und verkehrsberuhigte Ortsmitten mit hoher Aufenthaltsqualität schaffen – das geht nur in Verbindung mit wirksamen Lärmschutz. Ziel des Landes ist es, die Kernfunktion der Ortsmitten als sozialer, kultureller, öffentlich und vielfältig nutzbarer Raum zu stärken.“

Der Lärmschutzbeauftragte Thomas Marwein begrüßt die Initiative: „Es ist gut, dass wir unsere Ortsmitten in den Blick nehmen. Dazu gehört ganz zentral, dass die Verkehrsverhältnisse verbessert und der Lärm reduziert wird. Weniger Verkehrslärm ist ein wichtiger Beitrag zu einer lebenswerten Umwelt – nicht nur in Ballungsräumen, sondern auch in ländlichen Gebieten.“

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Symbol: Zeitung 26.04.2021 23:05
Straßenbaumaßnahmen in den Landkreisen Ravensburg, Sigmaringen und im Bodenseekreis im Jahr 2021

(Tübingen) - Das Regierungspräsidium Tübingen wird auch im Jahr 2021 in den Landkreisen Ravensburg, Sigmaringen und im Bodenseekreis zahlreiche Straßenbaumaßnahmen auf den Bundes- und Landesstraßen durchführen. Die Qualität, die Leistungsfähigkeit und die Sicherheit des Straßennetzes soll verbessert werden, so Regierungspräsident Klaus Tappeser.
 

Erhaltungsmaßnahmen

  • B 30, Fahrbahndeckenerneuerung Kehlen – Meckenbeuren
    Die B 30 ist auf dem Streckenabschnitt zwischen dem Kreisverkehr „K 7725 neu Südumfahrung Kehlen“ und der Einmündung L 329 Tettnanger Straße in Meckenbeuren stark beschädigt. Das Regierungspräsidium beabsichtigt, die Fahrbahn in mehreren Teilabschnitten im Sommer 2021 zu sanieren. Die Länge beträgt zirka 2,6 Kilometer. Die Kosten belaufen sich auf rund eine Million Euro und werden vom Bund getragen. Während der Arbeiten wird der Verkehr über die B 467 Ortsumfahrung Tettnang und die L 333 umgeleitet.
     
  • B 30, Fahrbahndeckenerneuerung Ortsumgehung Ravensburg zwischen den Anschlussstellen Ravensburg-Nord und Ravensburg-Süd
    Die B 30, Ortsumgehung Ravensburg, weist auf dem Streckenabschnitt zwischen der Anschlussstelle Ravensburg-Nord und der Anschlussstelle Ravensburg-Süd auf beiden Richtungsfahrbahnen altersbedingte Schäden wie Risse und Versprödungen auf. Die Asphaltschichten müssen deshalb jeweils auf einer Länge von zirka 3,4 Kilometern erneuert werden. Das Regierungspräsidium beabsichtigt die Sanierungsarbeiten im Zeitraum zwischen Mai und Juli 2021 für eine Dauer von acht Wochen durchzuführen. Die Kosten belaufen sich auf rund 2,6 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.
     
  • B 32, Fahrbahndeckenerneuerung Ortsdurchfahrt Ravensburg, Schussen- und Wilhelmstraße
    Die B 32 weist im vierstreifigen Abschnitt durch Ravensburg auf rund einem Kilometer zahlreiche Schäden auf. Die notwendige Sanierung zwischen der Einmündung Möttelinstraße und dem Bereich Gänsbühlcenter ist in den Sommerferien 2021 vom 2. August bis 11. September unter halbseitiger Sperrung geplant. Die Kosten betragen rund 1,3 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.
     
    Im Jahr 2020 wurde die B 32 bereits auf 150 Metern Länge im Bereich des Frauentorplatzes zeitgleich mit Bauarbeiten der Stadt Ravensburg in der Gartenstraße erneuert.
     
  • B 313, Fahrbahndeckenerneuerung Kreisgrenze – Sauldorf-Krumbach
    Das Regierungspräsidium plant, die Fahrbahn der B 313 aus Richtung Stockach kommend von der Kreisgrenze Konstanz/Sigmaringen bis zur Ortsdurchfahrt Krumbach unter Vollsperrung zu sanieren. Die Fahrbahn weist Risse auf und ist versprödet, weshalb eine vollständige Erneuerung der Fahrbahn vorgesehen ist.
     
    Die Baumaßnahme soll von Ende August bis Ende September 2021 ausgeführt werden. Die Länge beträgt zirka 2,8 Kilometer. Die Baukosten, die vom Bund getragen werden, belaufen sich auf rund 1,1 Millionen Euro.
     
  • B 311, Fahrbahndeckenerneuerung Meßkirch - Menningen
    Die B 311 zwischen Meßkirch und Menningen erhält auf rund 2,5 Kilometern für zirka 1,6 Millionen Euro einen neuen Straßenbelag. Die Maßnahme ist in zwei Bauabschnitte eingeteilt. Die Arbeiten dauern rund vier Wochen und werden in der zweiten Jahreshälfte 2021 ausgeführt.
     
  • L 194, Fahrbahndeckenerneuerung Pfullendorf – Ostrach 2021
    Die L 194 hat im Streckenabschnitt zwischen Pfullendorf und Ostrach auf einer Länge von rund 2,8 Kilometer Schäden in Form von starken Netzrissen und Asphaltausbrüchen. Die Sanierungsarbeiten zwischen dem Knoten L 194 / Kalkreuter Str. und dem Knoten L 194 / L 286 / K 8250 bei Ostrach haben bereits begonnen und werden voraussichtlich bis 21. Mai 2021 abgeschlossen. Die Baukosten belaufen sich auf rund 600.000 Euro und werden vom Land getragen.
     
  • L 317, Fahrbahndeckenerneuerung Wolfegger Str. in der Ortsdurchfahrt Weingarten
    Die L 317 in der Ortsdurchfahrt Weingarten muss auf einer Länge von etwa einem Kilometer aufgrund von Ermüdungserscheinungen vollständig erneuert werden. Die Arbeiten beginnen an der Gerbersteige. Das Bauende befindet sich zirka 100 Meter nach dem Ortsende in Richtung Wolfegg. Die Fahrbahn wird in einem dreiwöchigen Zeitraum in der ersten Jahreshälfte 2021 saniert. Die Kosten belaufen sich auf rund 360.000 Euro und werden vom Land getragen.
     
  • L 201, Fahrbahndeckenerneuerung Frickingen-Leustetten – Salem-Beuren
    Nach den Pfingstferien 2021 wird in einem Zeitraum von rund sechs Wochen der Fahrbahnbelag der L 201 zwischen Leustetten und der Abfahrt L 201/K 7758 bei Beuren auf einer Länge von rund 2,8 Kilometern saniert. Die Sanierungsarbeiten werden unter Vollsperrung in mehreren Bauabschnitten durchgeführt. Im Zuge der Maßnahme wird auch eine rund 400 Meter lange Schadstelle zwischen Weildorf und Leustetten saniert. Die Baukosten belaufen sich auf zirka 850.000 Euro und werden vom Land getragen.
     
  • L 314, Fahrbahndeckenerneuerung Baienfurt – Bergatreute
    Die L 314 wird vom Parkplatz Jakobsbrunnen bis Bergatreute für rund 930.000 Euro auf einer Länge von zirka 2,6 Kilometer Länge erneuert. Es ist geplant, die Sanierungsarbeiten unter Vollsperrung der L 314 im Frühsommer 2021 durchzuführen. In diesem Zusammenhang werden die in dem Streckenabschnitt befindlichen Bushaltestellen barrierefrei umgebaut.
     
  • L 275, Fahrbahndeckenerneuerung Haslach – Bad Waldsee
    Die L 275 ist im Streckenabschnitt zwischen Haslach und Bad Waldsee stark geschädigt. Die schmale Strecke weist Alterungsschäden mit starken Netzrissen und Asphaltausbrüchen, Setzungen im Randbereich sowie enorme Schäden im Bankettbereich auf. Die Asphaltschichten müssen aus diesem Grund erneuert und die Randbereiche verfestigt werden. Zudem werden Entwässerungsleitungen neu verlegt und vorhandene erneuert. Die Arbeiten an dem zirka 6,5 Kilometer langen Streckenabschnitt werden etwa drei Wochen dauern. Die Kosten belaufen sich auf rund 1,3 Millionen Euro und werden vom Land getragen. Die Maßnahme steht noch unter dem Vorbehalt ausreichender Finanzmittel.
     
  • L 320, Fahrbahndeckenerneuerung Ortsdurchfahrt Wangen (Gegenbaurstraße)
    Die L 320 weist innerhalb der Ortsdurchfahrt Wangen zwischen der Kreuzung Gegenbaurstraße / Lindauer Straße bis zur Einmündung in die B 32 altersbedingte Ermüdungsschäden und Netzrisse auf. Daher wird die Asphaltschicht auf diesem rund 400 Meter langen Abschnitt erneuert. Die Maßnahme ist im Herbst 2021 geplant. Die Kosten belaufen sich auf zirka 150.000 Euro und werden vom Land getragen. Die Maßnahme steht noch unter dem Vorbehalt ausreichender Finanzmittel.
     
  • L 291, Fahrbahndeckenerneuerung Berg-Vorberg – Kasernen
    Die L 291 wird zwischen Berg-Vorberg und Kasernen auf einer Länge von rund 1,9 Kilometer saniert. Im Zuge der Belagsarbeiten wird ebenfalls eine 350 Meter lange Setzung im Bereich des Fahrbahnrandes erneuert und die bestehenden Busbuchten barrierefrei umgebaut. Zudem wird im Zusammenhang mit der Fahrbahndeckenerneuerung der Tobelbachdurchlass bei Vorberg erneuert. Die Sanierung findet in den Sommerferien 2021 statt, die Kosten betragen rund eine Million Euro.
     
  • L 277, Hangsicherungsmaßnahme bei Beuron-Thiergarten
    In einem Streckenabschnitt von zirka 160 Meter erfährt die L 277 kurz nach Beuron-Thiergarten, ausgelöst durch Hangrutschungen zur Donau hin, immer wieder Setzungen und Randabbrüche. Durch umfangreiche Sicherungsmaßnahmen im Hang und Untergrund soll im Herbst 2021 der betroffene Abschnitt dauerhaft saniert werden. Während der Baumaßnahme wird die L 277 in diesem Abschnitt für rund acht Wochen voll gesperrt. Die Kosten werden vom Land getragen und auf rund 220.000 Euro geschätzt.

 

Bauwerkssanierungen

  • B 313, Instandsetzung und Verstärkung der Brücke über die Donau bei Sigmaringen
    Das Bauwerk über die Donau aus dem Jahr 1977 muss dringend instandgesetzt werden. Hierbei werden die Gehwegkappen mit Geländer und Schutzplanken erneuert, die Abdichtung mit dem Fahrbahnbelag neu hergestellt, die Übergangskonstruktion auf der Nordseite ersetzt, Lager am Widerlager Nord ausgetauscht und das Entwässerungssystem erneuert. Zudem wird die Brücke aufgrund des stark zugenommenen Verkehrsaufkommens verstärkt.
     
    Die Arbeiten werden in vier Bauphasen eingeteilt. Die erste Bauphase hat am Montag, 6. April 2021 begonnen. Die Gesamtmaßnahme wird voraussichtlich Ende November 2021 abgeschlossen sein. Die Kosten für den Bund belaufen sich auf rund 1,5 Millionen Euro.
     
  • B 30, Instandsetzung und Verstärkung der Überführung "Wurzacher Weg" bei Bad Waldsee
    Die Brücke über die B 30 bei Bad Waldsee aus dem Jahr 1960 benötigt eine Instandsetzung und Verstärkung. Zu den auszuführenden Arbeiten gehören Beschichtungsarbeiten an der Brückenuntersicht sowie Widerlagern. Des Weiteren soll die Brücke eine neue Abdichtung sowie Kappen und ein neues Geländer erhalten. Geplant ist, die Arbeiten von April bis Ende Oktober 2021 durchzuführen. Die Kosten belaufen sich auf zirka 450.000 Euro.
     
  • B 30/B 33, Diverse Instandsetzungsarbeiten am Schussentalviadukt
    Im Jahr 2021 werden am Schussentalviadukt bei Ravensburg diverse Instandsetzungsarbeiten durchgeführt. Die Verkehrsinsel auf der „Rampe Abfahrt B 30“ soll hierbei den neuen Gegebenheiten angepasst werden. Zusätzlich wird die Übergangskonstruktion instandgesetzt, an den Widerlagern der Vogelschutz erneuert und ergänzt sowie die Lärmschutzwand bei Weissenau saniert. Die geschätzten Gesamtkosten, die vom Bund getragen werden, betragen rund 370.000 Euro.
     
  • B 31, Lagerinstandsetzung Löwentalviadukt in Friedrichshafen
    Nachdem im Herbst 2020 Sofortmaßnahmen zur Notunterstützung an den Lagern der Schleppplatte des Löwentalviaduktes durchgeführt wurden, wurden im Frühjahr 2021 die vier Lager instandgesetzt. Die Maßnahme wurde bereits in der Kalenderwoche 12 abgeschlossen. Die Kosten, die vom Bund getragen werden, betragen rund 120.000 Euro.
     
  • L 291, Erneuerung des Tobelbachdurchlasses bei Berg-Vorberg
    Im Zusammenhang mit der Fahrbahndeckenerneuerung wird der Tobelbachdurchlass saniert. Die Maßnahme wird in den Sommerferien 2021 erfolgen. Die Baukosten in Höhe von rund 300.000 Euro werden vom Land getragen.

 

Neubaumaßnahmen

  • L 268, Neubau der Ortsumfahrung Pfullendorf, Bauabschnitt II
    Der zweite Bauabschnitt der Ortsumgehung Pfullendorf ist weitgehend abgeschlossen und seit November 2020 für den Verkehr freigegeben.
     
    Im Frühjahr 2021 wird der im Zuge der Ortsumgehung erforderliche Umbau der Straßenentwässerung an der L 194 zusammen mit der Erneuerung des Fahrbahnbelags auf einer Länge von zirka 1,5 Kilometern abgeschlossen. Die Arbeiten mussten Ende 2020 witterungsbedingt eingestellt werden.
     
    Zudem wurde im Februar/März 2021 die Wegweisung an mehreren Knotenpunkten im Stadtgebiet Pfullendorf an die geänderten Gegebenheiten durch die Ortsumgehung angepasst. Ferner werden im Frühjahr 2021 die Maßnahmen der landschaftspflegerischen Begleitplanung entlang der Ortsumgehung umgesetzt.
     
    Die Gesamtkosten für die Arbeiten entlang der L 194 für Wegweisung und Beschilderung sowie für die Landschaftsbauarbeiten belaufen sich auf zirka 1,46 Millionen Euro und werden vom Land Baden-Württemberg getragen.
     
  • L 333, Ausbau Wangen-Pflegelberg – Primisweiler
    Die L 333 zwischen Pflegelberg und Primisweiler wird auf einer Länge von zirka 1,5 Kilometern auf eine Fahrbahnbreite von sieben Metern ausgebaut. Der Ausbau erfolgt dabei weitgehend im Bestand, eine Änderung der Linienführung erfolgt lediglich im Bereich zweier enger Kurven. Der Ausbau ist im Maßnahmenplan Landesstraßen des Generalverkehrsplans Baden-Württemberg enthalten und stellt aufgrund der bislang geringen Fahrbahnbreite und teils engen Kurvenradien einen Beitrag zur Verbesserung der Verkehrssicherheit dar.
     
    Ab Mai 2021 werden Vorschüttungen zur Vorwegnahme von Setzungen im Bereich einer Kurvenneutrassierung durchgeführt. Nach der rund acht monatigen Liegezeit der Vorschüttung erfolgt im Jahr 2022 der eigentliche Straßenbau. Die Baukosten von insgesamt rund 4,6 Millionen Euro werden vom Land getragen.

 

Radwegmaßnahmen

  • L 333, Radweg Pflegelberg – Primisweiler
    Im Zuge des Ausbaus der L 333 zwischen Pflegelberg und Primisweiler wird ein rund 1,5 Kilometer langer straßenbegleitender Radweg mit einer Fahrbahnbreite von 2,50 Metern angelegt. Der Radweg stellt einen bedeutenden Lückenschluss zwischen Neukirch und Wangen im Allgäu dar und ist im RadNETZ BW enthalten. Für den Radweg wird eine neue Brücke über die Untere Argen gebaut. Der Baubeginn für diese Radwegbrücke ist für den Frühsommer 2021 vorgesehen. Der Bau des Radweges erfolgt im Jahr 2022 gemeinsam mit den Straßenbauarbeiten. Die gesamten Baukosten für den Radweg betragen rund 2,2 Millionen Euro. Die Stadt Wangen beteiligt sich mit 15.000 Euro, die übrigen Kosten werden vom Land getragen.
     
  • L 204, Radweg Deggenhausertal-Urnau - Oberteuringen-Hefigkofen
    Der Bau des Radweges Urnau - Hefigkofen Bauabschnitt 1 (bis Ramsenbühl) wird mit der Erneuerung des Schupelbachduchlasses in Urnau im Jahr 2021 abgeschlossen. Von Mai bis Juli 2021 wird unter Vollsperrung der L 204 das bestehende Bauwerk erneuert und für den neuen Radweg verlängert. Die Gesamtkosten des Radweges betragen rund 1,4 Millionen Euro und werden vom Land, dem Landkreis Ravensburg sowie den Gemeinden Deggenhausertal und Oberteuringen getragen.
     
  • L 195, Herdwangen – Owingen
    Der neue Radweg zwischen Herdwangen und Owingen wird auf einer Länge von rund 1,8 Kilometern mit einer Fahrbahnbreite von 2,50 Metern gebaut. Hierbei wird ein 470 Meter langer Streckenabschnitt als 3,50 Meter breiter Wirtschaftsweg ausgeführt. Für den Bau des Radweges muss aufgrund eines Geländeeinschnittes ein Teilbereich der Fahrbahn der L 195 verlegt werden. Der Baubeginn ist für Ende 2021 vorgesehen. Die geschätzten Baukosten in Höhe von rund 900.000 Euro trägt das Land.
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