Diese Seite wird nicht mehr aktualisiert. Zur neuen Seite
Druckansicht | print preview   Übersetzen | translate
1996  |   1997  |   1998  |   1999  |   2000  |   2001  |   2002  |   2003  |   2004  |   2005  |   2006  |   2007  |   2008  |   2009  |   2010  |   2011  |   2012  |   2013  |   2014  |   2015  |   2016  |   2017  |   2018  |   2019  |   2020  

 03. Januar 2009
  Raser fahren auch im Winter mit Vollgas  
  (Landkreis Biberach) - Bei Videokontrollen am Wochenanfang haben Beamte der Ulmer Verkehrspolizei elf Verkehrsverstöße festgestellt. Neun Fahrerinnen und Fahrer waren zu schnell unterwegs, einer überholte im Überholverbot und einer griff am Steuer zum Handy.

Folgen für Führerschein, Geldbeutel und Punktekonto in Flensburg hatte eine Probefahrt eines 28-jährigen. Dieser testete die Leistungsfähigkeit seiner ins Auge gefassten Neuanschaffung. In einem auf 120-Stundenkilometer beschränkten Bereich auf der Bundesstraße 30 auf Höhe von Laupheim beschleunigte er den Wagen auf fast 180 "Sachen".

Um rund 40 Stundenkilometer auf der selben Bundesstraße zu schnell waren ein 31-jähriger Mann und seine um ein Jahr jüngere Bekannte aus Friedrichshafen. Die beiden waren in getrennten Autos unterwegs und sehen nun vereint einem Fahrverbot, Punkten und Geldbußen entgegen.
 
 

 05. Januar 2009
  Zahlreiche Unfälle bei Schneefällen  
  Laupheim, 1 Fahrzeug, 5.500 Euro Schaden  
  (Landkreis Biberach) - Erneute Schneefälle haben von Montag auf Dienstag die Polizei im Landkreis in Atem gehalten. Es ereigneten sich mehrere Unfälle, bei denen es zwar reichlich Blechschäden, aber keine Verletzten gab.

Bei Kanzach geriet ein 29-jähriger Toyotafahrer ins Schleudern und rutschte von der Straße, am Bahnübergang in Riedlingen fuhr eine Autofahrerin auf den Wagen einer 22-jährigen auf, in der Ulmer Straße in Biberach prallte ein 53-jähriger gegen eine Gartenmauer, gegen 23 Uhr kam eine Autofahrerin auf der L 265 zwischen Ochsenhausen und Ellwangen auf schneeglatter Fahrbahn von der Straße ab und beschädigte einen großen Vorwegweiser, in Bad Buchau geriet ein Autofahrer mit überhöhter Geschwindigkeit ins Schleudern und kam von der Fahrbahn ab, in Dettingen an der Iller stieß ebenfalls eine 21-jährige Opelfahrerin gegen eine Gartenmauer, auf der B 30 bei Laupheim kam ein 32-jähriger Fiatfahrer gegen 4.30 Uhr in Fahrtrichtung Biberach aufgrund überhöhter Geschwindigkeit ins Schleudern und prallte mit seinem Fahrzeug gegen die Leitplanke. Es entstand Sachschaden von rund 5.500 Euro.

Alle Unfälle gingen glimpflich aus, da niemand verletzt wurde. Wie die Polizei weiter mitteilt, hatten alle Betroffenen den Sicherheitsgurt angelegt und an ihren Fahrzeugen vorschriftsmäßig Winterreifen montiert.
 
 

 06. Januar 2009
  Querspange: Landrat schlägt auf den Tisch  
  (Ehingen) - Mit 87 Gästen ist der Neujahrsfrühschoppen der Ehinger Kolpingfamilie mit Landrat Heinz Seiffert nur knapp unter der Bestmarke des Neujahrsfrühschoppens von vor zwei Jahren mit Bundesbildungsministerin Dr. Annette Schavan geblieben. Viele Fragen haben die Gäste ihrem Landrat gestellt, die er bereitwillig beantwortet hat.

In Sachen Querspange von der B 311 zur B 30 solle der Kreistag eine Meinung vertreten, forderte Gemeinderat Peter Bausenhart. "Es wäre schön, wenn ich als Landrat noch beim ersten Spatenstich dabei wäre", meinte Seiffert zum Baubeginn. "Es gibt in dem Bereich keine Trasse, von der der Mensch oder die Natur nicht tangiert würden. Jetzt ist Schluss mit der Diskussion. Jetzt wird das Planfeststellungsverfahren eingeleitet, und dann muss man alle Möglichkeiten des Rechtsstaats nutzen, um den Baubeginn zu forcieren", sagte der Landrat höchst energisch.
 
 

 07. Januar 2009
  Polizei schnappt 14 Raser  
  (Baindt) - Die Erfahrung zeigt, wenn nicht jeden Tag ein Unfall auf der B 30 passiert, wird wieder vermehrt gerast. Diese Erfahrung hat auch die Polizei am Mittwoch gemacht. Insgesamt 14 Anzeigen mit 8 Fahrverboten hagelte es bei Kontrollen am Ausbauende bei Baindt. Eine Kontrollgruppe der Verkehrspolizei Ravensburg zog in der Zeit von 14.10 bis 15.45 Uhr zahlreiche Raser aus dem Verkehr. Trotz einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h war der Schnellste mit 159 km/h unterwegs. Ihn, sowie 7 weiteren Verkehrsteilnehmer, erwarten neben saftigen Bußgeldern auch mehrwöchige Fahrverbote.
 
 

 08. Januar 2009
  Polizei zieht maroden Lastzug aus dem Verkehr  
  (Äpfingen) - Eine Streife der Biberacher Verkehrspolizei hat am Donnerstagmorgen auf der Bundesstraße 30 bei Äpfingen einen verkehrsunsicheren Lastzug gestoppt. Das im Landkreis Biberach zugelassene Fahrzeug hatte defekte Bremsen, mehrere Risse im Rahmen, ein starkes Lenkungsspiel, etliche ausgeschlagene Fahrwerksteile, einen undichten Tank und einen defekten Tachografen. Außerdem war die Ladung nicht gesichert. Das Fahrzeug wurde sichergestellt und darf bis zur Behebung der Mängel nicht mehr benutzt werden. Auf den 40-jährigen Fahrer sowie den verantwortlichen Halter kommen Anzeigen zu.
 
 

 09. Januar 2009
  Kerler geht nach 45 Jahren in den Ruhestand  
  (Laupheim) - Seit genau 35 Jahren ist Josef Kerler Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Laupheim. "Zur Feuerwehr geht man nicht, da wird zu viel gesoffen", sagten seinen Eltern, er wagte dennoch mit 17 den Schritt, nun tritt er nach rund 45 Jahren den Ruhestand an.

Mit 17 Jahren tritt er 1963 in die Freiwillige Feuerwehr ein, mit 27 wird der Kommandant. In den 1960er Jahren war das Einsatzaufkommen noch gering. Zu 30 bis 40 Alarmen wurde die Wehr im Jahr gerufen. Ausschließlich Brandbekämpfung stand damals auf dem Programm. Überhitzte Heuschober oder Blitzschläge waren im ländlichen Laupheim Brandursache.

Heute rettet und birgt die Feuerwehr in erster Linie. In die neue Aufgabe sei man mit der B 30 hineingewachsen. Bis in die 1990er Jahre führte sie nur zweispurig an Laupheim vorbei und war ein massiver Unfallschwerpunkt. Unfälle mit zahlreichen Verletzten und Toten forderte die Bundesstraße und die weniger sichere Fahrzeugtechnik Jahr für Jahr. Ein Unfall ist Kerler dabei besonders im Gedächtnis geblieben. Ein Unfall mit zwei tödlich verunglückten Motorradfahrern und vier verbrannten Pkw-Insassen. "Der Film hängt noch drin."

Das Schlimmste für Kerler und seine Leute seien aber auch Opfer, die sich vor den Zug geworfen haben. "Für diesen Anblick muss man schon fest sein." Unter den Kameraden habe man solche Einsätze zwar immer besprochen. Dass jemand unter den Eindrücken leidet, das geben die Feuerwehrleute aber nicht zu, bekennt Kerler.

Nach nun rund 45 Jahren tritt Kerler in den Ruhestand ein, seinem Nachfolger wünscht er bei allen Einsätzen eine glückliche Hand und "dass er alle Kameraden gesund und lebendig wieder heim bringt".

 
 
  Planfeststellungsbeschluss für den 3-streifigen Ausbau der B 30 zwischen Appendorf und Biberach erlassen  
  (Tübingen / Biberach) - Das Regierungspräsidium Tübingen hat am 09. Januar 2009 den Planfeststellungsbeschluss für den 3-streifigen Ausbau der B 30 im Teilabschnitt Appendorf bis Biberach/Jordanbad erlassen.

"Mit dem Ausbau der B 30 wird eine Verbesserung des Verkehrsflusses und eine Reduzierung der Verkehrsunfälle ermöglicht, weil auf diesem Abschnitt der B 30 wegen des erheblichen LKW-Anteils bislang ein hoher Überholdruck besteht", erläutert Regierungspräsident Hermann Strampfer.

Die B 30 wird zwischen Oberessendorf und Biberach/Jordanbad auf einem weiteren Abschnitt 3-streifig ausgebaut werden. Der ergangene Planfeststellungsbeschluss umfasst die vorgesehenen Baumaßnahmen zwischen Appendorf und Biberach/Jordanbad. Der südliche Abschnitt zwischen dem Anschluss Appendorf/L 284 und nördlich der Rißbrücke wurde bereits mit Entscheidung des Regierungspräsidiums vom 30.04.2004 genehmigt und im September 2005 dem Verkehr übergeben.

"Mit dem Bau der Maßnahme kann noch in diesem Jahr begonnen werden, sofern der Planfeststellungsbeschluss nicht beklagt wird“, freut sich der Regierungspräsident.

Der planfestgestellte Teilabschnitt ist rund 1,2 km lang. Er beginnt etwa 400m vor der vorhandenen Rißbrücke, beim Durchlass des Bronnenbaches und endet rund 200m nach der Brücke über die Bahn an der Anschlussstelle Biberach/Jordanbad.

Der dritte Fahrstreifen wird westlich der jetzigen Fahrbahn angebaut, die Eisenbahnbrücke wird neu gebaut. Im Bereich Rißegg ist bei der Rißbrücke eine Lärmschutzwand vorgesehen, damit die für die Wohnbebauung vorgeschriebenen Grenzwerte zum Schutz vor Straßenverkehrslärm eingehalten werden. Um die Eingriffe in Natur und Landschaft auszugleichen wird unter anderem der stark begradigte Abschnitt der Riß im Naturschutzgebiet Ummendorfer Ried optimiert, ein Altarm angelegt und ein Auwald aufgebaut. Durch den hohen Wert, den die vorgesehenen Ausgleichsmaßnahmen für den Naturhaushalt haben, konnte auf die Inanspruchnahme weiterer Flächen für die naturschutzrechtliche Kompensation des Straßenausbaus verzichtet werden.

Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen knapp 5 Millionen Euro.

Der Planfeststellungsbeschluss wird denjenigen, die Einwendungen erhoben haben, zugestellt. Die genehmigte Planung kann von Montag, 19. Januar 2009 bis einschließlich Montag, 02. Februar 2009 bei der Stadt Biberach, Hindenburgstraße 1, 88400 Biberach, der Gemeinde Ummendorf, Biberacher Straße 9, 88444 Ummendorf und der Gemeinde Hochdorf, Hauptstraße 24, 88454 Hochdorf eingesehen werden.
 
 

 10. Januar 2009
  Auto überschlägt sich in Ausfahrt  
  Baindt, 1 Fahrzeug, 6.000 Euro Schaden  
  (Baindt) - Dank des angelegten Gurtes blieben alle vier Insassen eines VW Golf nach einem Überschlag auf der B 30 am Samstagabend unverletzt. Eine ortsunkundige 20-jährige Autofahrerin befuhr die Bundesstraße 30 in Richtung Bad Waldsee und wollte an der Ausfahrt Baindt abfahren. Aufgrund überhöhter Geschwindigkeit verlor sie in der Ausfahrt die Kontrolle über ihr Auto und schleuderte über eine angrenzende Wiese. Das Auto überschlug sich, nachdem es in eine stark ansteigende Böschung fuhr und kam schließlich auf dem Dach zum liegen. An dem Golf entstand Totalschaden in Höhe von rund 6.000 Euro.
 
 

 11. Januar 2009
  Junger Fahrer gegen Baum geprallt und trotzdem geflüchtet  
  Donaustetten, 1 Fahrzeug, 1.500 Euro Schaden  
  (Donaustetten) - Da er nach einem Unfall einfach weitergefahren ist und sich nicht um den weiteren Schaden kümmerte, ermittelt die Polizei gegen einen Autofahrer aus Nürnberg. Der Mann war am Sonntag kurz vor 08.30 Uhr auf der Bundesstraße 30 in Fahrtrichtung Biberach unterwegs, als er bei Donaustetten einem Tier ausweichen musste. Dabei kam der VW des 21-jährigen von der Fahrbahn ab und prallte gegen ein Verkehrszeichen und einen Baum. Trotzdem setzte der junge Fahrer anschließend sein Fahrt fort. Er wurde jedoch kurze Zeit später von der Polizei kontrolliert, wo die Flucht ans Licht kam. Der 21-jährige sieht nun einer Strafanzeige entgegen. An seinem Auto entstand Sachschaden in Höhe von etwa 1.500 Euro, den Fremdschadens beziffert die Polizei mit mehreren Hundert Euro.
 
 
  Pfister: Straßenbau mit Vignette finanzieren  
  (Ravensburg) - Arbeitsplätze und Verkehr waren Themen beim Neujahresempfang der Kreis FDP am Donnerstag im Hotel Mohren in Ravensburg. Gast und Wirtschaftsminister Ernst Pfister steht beiden Themen ohnmächtig entgegen.

Nach dem Stora Enso die Papierfabrik in Baienfurt im Dezember dicht gemacht hat, wird das Land die Gemeinde nicht im Stich lassen. Für Pfister ein klarer Fall: "Das Land wird mithelfen Ersatzarbeitsplätze zu schaffen, sobald Baienfurt einen Alternativplan entwickelt habe", sagte Pfister vor rund 50 Liberalen zur "Sünde, ein Unternehmen aufzugeben, das schwarze Zahlen schreibt." Er habe alles Menschenmögliche getan.

Genauso ohnmächtig stehe er dem Thema B 30 gegenüber. Wann die Umgehungsstraße komme, wisse er letztlich auch nicht. Langsam habe er die Fragen satt, wann welche Straße komme. Schließlich stünden den planfestgestellten Straßen in Baden-Württemberg mit einem Volumen von rund 1,1 Milliarden Euro nur 180 Millionen Euro vom Bund gegenüber. Entweder müsse das Land verstärkt auf den Bund einwirken, mehr Mittel zur Verfügung gestellt zu bekommen oder das Land müsse nach alternativen Finanzierungsinstrumenten schauen, um die notwendigen Straßen zu bauen. Pfister lobte die Vignette: Käme sie, würde dadurch mehr Geld in den Verkehrshaushalt eingespielt werden als durch die Kfz-Steuer. "Deshalb bin ich dafür, die Kfz-Steuer ersatzlos zu streichen", machte Pfister seinen Standpunkt deutlich.
 
 
  Landrat und Polizei begrüßen die Planfeststellung  
  (Biberach) - Erfreut zeigen sich der Landrat und die Polizei über den am Freitag ergangenen Planfeststellungsbeschluss zum 3-streifigen Ausbau eines 1,2 km langen Teilabschnitts der B 30 zwischen Biberach-Jordanbad und Appendorf. Die Polizei freut sich über die Verbesserung der Verkehrssicherheit, der Landrat begrüßt die Stärkung der Wirtschaftsachse. Auch Rißegg kann sich freuen, eine Lärmschutzwand ist vorgesehen.

42 Unfälle zählte die Polizei auf der B 30 zwischen Biberach und Appendorf zwischen 2003 und 2008, sechs Tote, sechs Schwerverletzte und 16 Leichtverletzte waren zu beklagen. Nun soll die Strecke durch den 3-streifigen Ausbau sicherer werden. Die Polizeidirektion Biberach begrüßt den geplanten Ausbau des Streckenabschnitts, schließlich hätten, so Sprecher Karl-Anton König, auch Überholmanöver und zu starkes Auffahren zu Unfällen geführt. "Der Ausbau trägt dazu bei, dass der Verkehr flüssiger wird", sagte König. "Und er bietet stressfreie Überholmöglichkeiten." Gefährliche Manöver werden so vermieden.

Auch Landrat Dr. Heiko Schmid begrüßt den Planfeststellungsbeschluss: "Der Ausbau dient zum einen dem Verkehrsfluss auf der Wirtschaftsachse Ulm - Biberach - Ravensburg - Friedrichshafen. Zum anderen leistet er aber auch einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit", so Schmid. "Ich hoffe, dass keine Klagen eingehen und bald mit dem Bau begonnen werden kann."
 
 

 12. Januar 2009
  Drei Verletzte bei Serienunfall mit vier Autos und einem Lastwagen  
  Ravensburg, 1 Leichtverletzter, 1 Fahrzeug
Ravensburg, 2 Leichtverletzte, 4 Fahrzeuge, 12.000 Euro Schaden
 
  (Ravensburg) - Drei Leichtverletzte und Schaden von rund 12.000 Euro ist die Bilanz eines Verkehrsunfalls am Montagabend auf der Bundesstraße 30 zwischen Weingarten und Ravensburg.

Ein 21-jähriger befuhr mit seinem Rover die Bundesstraße in Richtung Süden. Aus unbekannter Ursache verlor er rund 1.500 Meter vor der Anschlussstelle Ravensburg-Nord die Kontrolle über sein Fahrzeug und krachte in die Leitplanke. Eine auf der Überholspur fahrende 54-jährige Mazda-Fahrerin musste ihr Auto deswegen stark abbremsen. Dies erkannte ein 26-jähriger Fahrer eines Audi zu spät und fuhr auf den Mazda auf. Ebenfalls zu spät erkannte dies ein 54-jähriger Volvo-Fahrer. Er krachte in den Audi und schob diesen nach rechts gegen den Anhänger eines bereits stehenden Lastwagens eines 25-jährigen.

Der Rover-Fahrer, der Audi-Fahrer sowie eine Mitfahrerin im Mazda wurden leicht verletzt und wurden ins Krankenhaus eingeliefert. Die Bundesstraße musste in Richtung Ravensburg rund zweieinhalb Stunden voll gesperrt werden.
 
 

 14. Januar 2009
  50:50 - Baubeginn der B 30 Süd noch in diesem Jahr?  
  (Ravensburg) - Das zweite Konjunkturpaket der Bundesregierung hat den Weiterbau der B 30 im Süden Ravensburgs noch in diesem Jahr wahrscheinlicher gemacht. Wenn der Bundestag dem Programm Anfang Februar zustimmt, könnte das Bundesverkehrsministerium das bereits seit 2005 planfestgestellte Projekt sofort auf den Weg bringen.

"Wir machen erst die Sektflaschen auf, wenn die Entscheidung gefallen ist.", sagt Dr. Andreas Schockenhoff. Der Bundestagsabgeordnete, der als Direktkandidat derzeit noch den Wahlkreis Ravensburg-Bodensee vertritt, bemühte sich um Gelassenheit. Die Wahrscheinlichkeit für einen Weiterbau der B 30 vom derzeitigen Ausbauende im Süden Ravensburgs bis Eschach, welcher nicht nur Ravensburg, sondern auch Weißenau, Weingartshof, Torkenweiler und Eschach entlasten soll, ist größer geworden. Sicher ist es aber noch lange nicht. "Ich hoffe, dass sie kommt", sagt Schockenhoff. "Wir haben alles dafür getan, dass sie kommt. Die Chance ist 50:50, wobei ich überzeugt bin, dass die Argumente, die für Ravensburg sprechen, sehr gut sind." Wenn das Parlament Anfang Februar dem Konjunkturprogramm zustimmt, ist das Bundesverkehrsministerium an der Reihe, das entscheidet, welche Straßenbauprojekte konkret finanziert werden.
 
 

 15. Januar 2009
  Auffahrunfall am Bahnübergang  
  Friedrichshafen, 1 Leichtverletzte, 3 Fahrzeuge, 5.000 Euro Schaden  
  (Friedrichshafen) - Vermutlich aus Unachtsamkeit ist ein 18-jähriger Nissan-Fahrer am Donnerstagnachmittag, gegen 15.30 Uhr, vor dem Bahnübergang in der Paulinenstraße (B 30) auf den Renault einer 36-jährigen Frau aufgefahren, die verkehrsbedingt angehalten hatte. Das Auto der Frau, die sich bei dem Aufprall leicht verletzte, wurde anschließend noch auf den Vordermann geschoben. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 5.000 Euro.
 
 
  Mehrere Fahrverbote am Ausbauende  
  (Baindt) - Fahrverbote und stattliche Bußgelder drohen drei Autofahrern, die am Donnerstagnachmittag von der Verkehrspolizei am Ausbauende Nord der Bundesstraße 30 gemessen wurden. Trotz erlaubter 80 Stundenkilometer rasten sie mit bis zu 138 Sachen durch den Messbereich, wo Beamte der Verkehrspolizei zwischen 14.00 und 16.00 Uhr mit einem Lasermessgerät die Geschwindigkeit überwachten. Insgesamt stoppten die Polizisten 14 Fahrzeuglenker die zu schnell waren.
 
 

 16. Januar 2009
  B 30 Süd: Anwohner, Politik und Wirtschaft sind zuversichtlich  
  (Ravensburg) - Die Hoffnungen sind groß, dass das zweite Konjunkturpaket der Bundesregierung den Weiterbau der B 30 im Süden Ravensburgs Wirklichkeit werden lässt. Sowohl die Anwohner im Ravensburgs Süden, als auch Politik und Wirtschaft ersehnen den Spatenstich.

Bundestagsabgeordneter Dr. Andreas Schockenhoff (CDU) ist optimistisch und guter Hoffnung, wie er bereits in den letzten Tagen mittelte. "Ich bin überzeugt, dass die Argumente, die für die Bundesstraße 30 sprechen, gut sind", erklärt er.

Über die Notwendigkeit der B 30 besteht Einigkeit bei Anwohnern, in der Politik und Wirtschaft, doch nicht alle teilen den Optimismus Schockenhoffs. "Die Chancen, dass die B 30 kommt, schätzen wir 50:50 ein", sagt Ravensburgs Oberbürgermeister Hermann Vogler. "Wir würden es sehr bedauern, wenn aus politischen Gründen einer anderen Trasse im Süden der Vorzug gegeben würde, einer, die gar nicht sofort gebaut werden kann." Im Süden gibt es noch diverse andere Projekte, wie die A 98 überwiegend im Weiteren Bedarf und derzeit teilweise ohne Planung oder die B 31 bei Friedrichshafen, gegen dessen Planung es jedoch Einsprüche gibt, über die noch entschieden werden muss.

Für Vinzenz Höss, den Ortsvorsteher der Ravensburger Ortschaft Taldorf, stehen die Probleme der Anwohner im Mittelpunkt. "Der Bau der B 30 Süd ist notwendig, weil sie die Anwohner von Oberzell und Eschach von dem belastenden Schleichverkehr befreit." Eher die Sicht der Verkehrsteilnehmer vertritt Salvatore di Nolfi, Niederlassungsleiter der Baindter Spedition Dachser: "Wir würden uns sehr freuen, wenn der sechste Bauabschnitt der B 30 verwirklicht würde, denn unsere Fahrer haben oft Probleme mit dem Nadelöhr im Ravensburger Süden. Es handelt sich hier um eine wirtschaftlich sehr leistungsstarke Region, da brauchen wir natürlich auch eine leistungsstarke Verkehrsanbindung."

Diese Auffassung teilt auch die Industrie- und Handelskammer Bodensee-Oberschwaben: "Die B 30 ist unsere Hauptverkehrsachse in Nord-Süd-Richtung, die Ulm und Friedrichshafen verbindet", erklärt Wolfgang Heine, der Verkehrs..perte der IHK. "Das Stück macht die Umgehung von Ravensburg erst komplett." Zudem helfe die B 30 allen Arbeitnehmern, die jeden Tag zwischen Friedrichshafen und Ravensburg pendeln.
 
 
  Zwei Rauschgifthändler bei Bad Waldsee festgenommen  
  (Bad Waldsee) - Zwei 19- und 20-jährige wurden am frühen Freitagmorgen auf der Bundesstraße 30 bei Bad Waldsee festgenommen. Sie stehen in Verdacht, in den letzten Monaten mit größeren Mengen Rauschgift gehandelt zu haben.

Im Rahmen anderer Ermittlungsverfahren hatte die Kriminalpolizei in Ravensburg zunächst Hinweise erhalten, wonach der 20-jährige einen schwunghaften Handel mit Rauschgift betreiben würde. Die ersten Verdachtsmomente wurden durch umfangreiche Ermittlungen bestätigt. Hierbei ergaben sich zudem Hinweise, dass der 20-jährige seine illegalen Geschäfte gemeinsam mit einem 19-jährigen abwickelte.

Als sich Mitte letzter Woche Hinweise ergaben, dass der 20-jährige nach Berlin reisen wollte um sich Nachschub zu besorgen, entschieden sich die Ermittler nun zuzuschlagen. Es gelang der Kripo, den 20-jährigen auf der Rückfahrt am frühen Freitagmorgen bei Bad Waldsee zu stoppen. Er und sein 19-jähriger Beifahrer wurden von einer Spezialeinheit festgenommen. Im Kofferraum ihres Autos fanden die Ermittler zweieinhalb Kilogramm Marihuana, mehrere hundert Gramm Amphetamin und rund 500 Tabletten Ecstasy. Beide Fahrzeuginsassen standen zum Zeitpunkt der Festnahme unter Drogeneinfluss.

Polizei und Staatsanwaltschaft gehen derzeit davon aus, dass beide Festgenommenen in den letzten Monaten von ihrer Wohnung aus einen schwunghaften Rauschgifthandel betrieben haben. Die beiden wurden noch am Freitag auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Haftrichter vorgeführt. Gegen beide wurden Haftbefehle erlassen. Sie wurden in unterschiedliche Vollzugsanstalten eingeliefert.
 
 
  Betrunkene Frau kippt mit Auto um  
  Friedrichshafen, 1 Leichtverletzte, 1 Fahrzeug  
  (Friedrichshafen) - Wegen Straßenverkehrsgefährdung ermittelt die Polizei gegen eine 30-jährige Renault-Fahrerin, die in der Nacht zum Freitag, gegen 02.10 Uhr in alkoholisiertem Zustand auf der Ravensburger Straße (B 30) einen Verkehrsunfall verursachte. Die Frau war von der Barbarossastraße nach rechts in die Ravensburger Straße eingebogen, daraufhin nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und anschließend gegen einen Baum geprallt, in dessen Folge das Fahrzeug zur Seite hin umkippte. Die Polizei veranlasste bei der Frau, die sich leichte Verletzungen zuzog, die Entnahme einer Blutprobe und behielt ihren Führerschein ein. Das Auto, das Motorenöl verlor und Totalschaden erlitt, musste abgeschleppt werden.
 
 
  B 31 ist der Verlierer  
  (Friedrichshafen) - Der Bund wird für die B 31 bei Friedrichshafen aus dem zweiten Konjunkturpaket kein Geld geben. Die Landesregierung zieht andere Projekte vor, das geht aus einem Schreiben des Staatsministeriums an das Bundeskanzleramt hervor. SPD- und FDP-Abgeordnete sind sauer. Der OB trägt es mit Fassung. Schuld sind Einwendungen gegen den Planfeststellungsbeschluss.

1,25 Milliarden Euro bekommt das Land aus dem Konjunkturprogramm. 950 Millionen Euro will die Landesregierung in ihrem eigenen Infrastrukturprogramm bereit stellen. Damit könnte man auch am Bodensee in Sachen Straßenbau einiges bewegen. Doch unter den "wichtigen Verkehrsinfrastrukturprojekten, deren Umsetzung besonders dringlich ist", wird in dem von Staatsminister Hubert Wicker unterzeichneten Schreiben aus der Region lediglich die B 30, Ortsumgehung Ravensburg, aufgeführt. Für den Sprecher des Stuttgarter Verkehrsministeriums eine klare Sache. Die B 30 ist bereits seit 2006 baureif und bereits seit 2005 planfestgestellt, während der im Juni 2008 erlassene Planfeststellungsbeschluss für die B 31 zwischen Friedrichshafen und Immenstaad noch nicht rechtskräftig ist. Solange die anhängigen Klagen nicht erledigt sind, könne man nicht anfangen zu bauen. Bei den zusätzlichen Mitteln handle es sich um ein Konjunkturprogramm, das möglichst schnell anlaufen soll, um seine Wirkung zu entfalten. Abwarten und Aufschieben könne man nicht, so der Sprecher des Ministeriums.

SPD-Landtagsabgeordnete Norbert Zeller kann dies dennoch nicht nachvollziehen und ist sauer. Den Umstand, dass gegen die B 31 in Friedrichshafen drei Klagen beim baden-württembergischen Verwaltungsgerichtshof in Mannheim anhängig sind, lässt er nicht gelten. "Das ganze Gerede, wie wichtig die B 31 ist, kann man durch den Kamin rausb..", sagt Zeller. Für ihn ist das Ganze ein politisches Armutszeugnis. "Die CDU läuft durch die Gegend und wird nicht müde, die Bedeutung der B 31 herauszuheben, aber lässt sie, wenn es darauf ankommt, fallen". "Es juckt mich überhaupt nicht, wie viele planfestgestellte Straßen im Land auf den Bau warten", betont Zeller und erwartet jetzt ein klares Bekenntnis zur B 31.

Auch sein Kollege Hans-Peter Wetzel von der FDP findet es schrecklich, dass die B 31 weder in Überlingen noch in Friedrichshafen berücksichtigt wird. Jetzt, wo zusätzliche Mittel aus Berlin fließen, müsste man doch zugreifen, meint Wetzel. Er freue sich zwar, dass die B 30 zum Zug komme, für die Bodenseeregion sei es aber ärgerlich. "Da war den beiden Ravensburgern das Hemd wohl näher als die Hose", meint der Abgeordnete.

Geradezu gelassen reagiert Oberbürgermeister Josef Büchelmeier auf das Fehlen der B 31 auf der Wunschliste des Landes. "Wir müssen erst die Klagen vom Tisch bekommen", sagt der OB. Die Liste der Landesregierung sei für ihn kein Evangelium. Er setzt auf seine "guten Kontakte nach Berlin" und deutet vage an, dass die laufenden Gespräche mit den Klägern dem Ganzen eine unverhoffte Wendung geben und die B 31 doch noch ganz nach oben katapultieren könnte. Er werde jedenfalls alles tun, um die Chance zu nutzen.

Als besonders dringlich stehen auf der Landesliste neben der B 30 mit 40,9 Millionen Euro geschätzten Baukosten, nach dem die Stadt Ravensburg und das Land bereits rund 10 Millionen Euro investiert haben, im südlichen Baden-Württemberg nur noch die B 34 Ortsumfahrung Grenzach mit 5,5 Millionen Euro. Insgesamt seien derzeit im Land 28 Bundesfernstraßenprojekte mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 1,2 Milliarden Euro planfestgestellt, hießt es in dem Schreiben an das Bundeskanzleramt.
 
 

 17. Januar 2009
  Pkw beim Überholen von Straße gestoßen  
  Appendorf, 1 Leichtverletzte, 2 Fahrzeuge  
  (Appendorf) - Am Samstag verunglückte zur Mittagszeit ein Pkw auf der B 30 bei Appendorf. Eine Insassin wurde verletzt. Gegen 12.30 Uhr berührten sich auf der Fahrt in Richtung Ravensburg bei einem Überholvorgang bei Appendorf zwei Pkw. Ein Fahrzeug kam in der Folge von der Fahrbahn ab, überschlug sich und blieb auf dem Dach im Straßengraben liegen. Die beiden Insassen wurden zwar nicht eingeklemmt, die verletzte Beifahrerin musste aber von Notarzt und Roten Kreuz versorgt und anschließend in die Biberacher Kreisklinik gebracht werden. Die Rettungskräfte der Feuerwehr übernahmen die Verkehrssicherung und unterstützen Rettung und Aufräumungsarbeiten.
 
 
  Drei Unfallfluchten in wenigen Tagen  
  Hochdorf, 1 Fahrzeug
Biberach, 1 Fahrzeug
Oberessendorf, 1 Fahrzeug
 
  (Biberach / Hochdorf / Oberessendorf) - Drei Fälle von Unfallflucht hat das Polizeirevier Biberach derzeit in Arbeit. Noch unbekannte Autofahrer sind in den letzten Tagen auf der B 30 gegen Leitplanken geprallt und anschließend geflüchtet. Der entstandene Schaden beträgt rund 4.000 Euro. Lediglich ein Fall ist so gut wie geklärt, nachdem ein Verursacher auf der B 30 bei Hochdorf nicht nur einen Schaden, sondern auch sein abgerissenes Kennzeichen zurück gelassen hatte. Keine Anhaltspunkte gibt es zu einer Unfallflucht auf der B 30 bei Biberach auf Höhe der Ausfahrt Jordanei in Richtung Ravensburg, sowie bei Oberessendorf an der Einmündung der Bundesstraße 465 in die Bundesstraße 30. Sollten die beiden letztgenannten Kollisionen jemandem aufgefallen sein, wird um Mitteilung an das Polizeirevier Biberach unter der Nummer (0 73 51) 44 7 - 0 gebeten.
 
 

 18. Januar 2009
  20 Glatteisunfälle in wenigen Stunden  
  Baindt, 1 Leichtverletzter, 1 Fahrzeug  
  (Landkreis Ravensburg) - 20 Unfälle auf schnee- oder eisglatten Straßen hat die Polizei am Sonntagabend bis Montagmorgen gezählt. Vier Fahrzeuginsassen erlitten leichte Verletzungen, der entstandene Sachschaden wird auf rund 40.000 Euro geschätzt. Die Unfallorte waren über das gesamte Kreisgebiet verstreut.

Auf der Landesstraße 260 zwischen Aichstetten und Aitrach verlor eine 20-jährige in einer Linkskurve die Kontrolle über ihren Wagen. Der Twingo kam von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. Sowohl die 20-jährige Fahrerin wie auch ihre 19-jährige Beifahrerin erlitten dabei leichte Verletzungen.

Ähnlich ging es einem 22-jährigen auf der Bundesstraße 30 bei Baindt. Auch er hatte offensichtlich seine Geschwindigkeit nicht an die widrigen Straßenverhältnisse angepasst. Zu Beginn der Ausbaustrecke kam er mit seinem BMW ins Schleudern und krachte in die Leitplanke. Auch er erlitt leichte Verletzungen.
 
 
  Baumfällarbeiten zwischen Enzisreute und dem Egelsee  
  (Enzisreute) - Von Dienstag, den 20. bis Freitag, den 23. Januar, werden entlang der B 30 zwischen Ravensburg und Bad Waldsee im Streckenabschnitt zwischen Enzisreute und dem Egelsee Bäume gefällt. Für die Dauer des jeweiligen Fällvorganges sind immer wieder kurze Vollsperrungen bis zu fünf Minuten notwendig. Dadurch wird der Verkehr beeinflusst. Der Fahrradweg auf Höhe des Egelsees wird ebenfalls gesperrt.
 
 
  Polizei stoppt zugedröhnten Autofahrer  
  (Ravensburg) - Einen bekifften Autofahrer haben Polizeibeamte am Sonntagmorgen in Ravensburg festgestellt. Gegen 07.10 Uhr war der 31-jähriger mit seinem Opel Astra auf der Jahnstraße (B 30) in Richtung Meersburg unterwegs. Bei der Kontrolle stellten die Beamten eindeutige Anzeichen auf Drogenbeeinflussung fest. Nachdem der Drogenschnelltest eindeutig positiv auf den Konsum von Haschischprodukten ausgefallen war, wurde der 31-jährige vorläufig festgenommen und musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Außerdem wurde für mindestens 24 Stunden die Weiterfahrt untersagt.
 
 
  Plötzliche Glätte führt zu Unfall  
  Laupheim, 1 Fahrzeug  
  (Laupheim) - Aufgrund plötzlicher Glätte ist es am Sonntagabend bei Laupheim zu einem Unfall auf der B 30 gekommen. Ein 38-jähriger Fiat-Lenker war auf der Bundesstraße zwischen den Ausfahrten Laupheim-Süd und Laupheim-Mitte gegen 20.45 Uhr in die Mittelleitplanke gekracht. Trotz des Aufpralls blieb es lediglich bei Sachschäden.
 
 
  Verkehrsbehinderungen durch Glatteis  
  (Bodenseekreis) - Gefrierender Regen hat von Sonntag auf Montag auch den Autofahrern im Bodenseekreis zu Schaffen gemacht. Bis Montagmorgen registrierte die Polizei insgesamt fünfzehn Karambolagen, die auf Glatteis zurückzuführen waren. Hierbei wurden zwei Personen leicht Verletzt. Bei einem Fall war Alkohol im Spiel. Von der Eisglätte besonders betroffen war das westliche Kreisgebiet.
 
 

 19. Januar 2009
  Radler beim Abbiegen umgefahren  
  Friedrichshafen, 1 Leichtverletzter, 2 Fahrzeuge  
  (Friedrichshafen) - Leichte Verletzungen hat ein 32-jähriger Fahrradfahrer am Montagnachmittag, gegen 16.20 Uhr, bei einem Verkehrsunfall auf der Paulinenstraße (B 30) erlitten. Ein 48-jähriger Fahrer eines Opel wollte von der Paulinenstraße nach rechts in eine Hofeinfahrt abbiegen und war hierbei mit dem in gleiche Richtung fahrenden Radler kollidiert, der auf dem Radweg unterwegs war. Infolge des Zusammenstoßes stürzte der 32-jährige auf die Fahrbahn, kam hierbei jedoch mit leichten Blessuren davon.
 
 
  Zahlreiche Unfälle auf Schnee- und Eisglätte  
  (Landkreis Biberach) - Schnee- und Eisglätte hat am Mittwochmorgen im Landkreis Biberach zu Verkehrsbehinderungen und Unfällen geführt. Die Polizei nahm zwischen 6.00 und 8.30 Uhr insgesamt elf Unfälle auf. Dabei wurden drei Personen leicht verletzt. Der Schaden beträgt rund 80.000 Euro. Unfallursache war jeweils nicht angepasste Geschwindigkeit oder Unachtsamkeit. Die Räum- und Streudienste waren mit allen Fahrzeugen im Einsatz.
 
 

 20. Januar 2009
  Dutzende Unfälle bei Eisglätte  
  (Alb-Donau-Kreis) - Mehr als 30 Unfälle ereigneten sich zwischen Sonntagabend und Montagmorgen auf eisglatten Straßen im Alb-Donau-Kreis. Bei sechs Unfällen zwischen 17.00 und 06.00 Uhr trugen dreizehn Personen Verletzungen davon. Die Schäden summieren sich auf mehrere Zehntausend Euro.
 
 

 21. Januar 2009
  Bad Waldseer Wehr feiert 150-jähriges Bestehen  
  (Bad Waldsee) - 2009 ist ein bedeutendes Jahr für die Feuerwehr Bad Waldsee. Die Wehr feiert ihr 150-jähriges Bestehen. Aber nicht in kleinem Rahmen wird gefeiert, vom 19. bis 21. Juni richtet die Wehr gleichzeitig den Kreisfeuerwehrtag im neuen Gerätehaus im Bad Waldseer "Ballenmoos" aus.

Bevor auf dem Gelände des neuen Gerätehauses, das die 78 Angehörigen der Feuerwehr Anfang April beziehen werden, gefeiert werden kann, gibt es aber noch viel zu tun. Damit sich die Arbeit auf viele Schultern verteilt, wurden im Juni insgesamt acht Kommissionen gebildet. "Eine solche Veranstaltung erfordert monatelanges Vorarbeiten, das geht los bei der Verpflichtung der Musikkapellen, die spielen sollen und hört bei den Finanzen noch lange nicht auf", so Kommandant Burkhardt. Im Mittelpunkt werden zahlreiche Leistungswettkämpfe und Schauübungen umliegender Feuerwehren am "Ballenmoos", auf dem Rathausplatz und im Döchtbühlstadion zu sehen sein. Dazu kommen Blasmusikkonzerte und eine "Blaulichtparty", Fahrzeugausstellungen und ein Workshop sowie ein Festgottesdienst in St. Peter mit kleinem Umzug der Fahnenabordnungen auf die Grabenmühle. Die Feuerwehrleute aus der Region werden im Juni nach Bad Waldsee strömen, um mit ihren Bad Waldseer Kameraden deren 150-jähriges würdig zu begehen, und das neue Feuerwehrgerätehaus in Augenschein zu nehmen.

Für Kreisfeuerwehrsprecher Wolfgang Gold ist der Neubau am südlichen Stadtrand "ein wahres Schmuckstück, das bezüglich der Ausstattung seinesgleichen sucht". Nachdem das Terrain der Bad Waldseer Feuerwehr laut Gold aber "aufgrund der 16 Kilometer Bundesstraße 30 mit vielen Todesopfern zu den schwierigsten im Kreis zählt, haben die Kollegen das auch mehr als verdient." Bekanntlich ist die Feuerwehr Bad Waldsee bisher in einem sanierungsbedürftigen Gebäude untergebracht.

Die Kosten für das dreitägige Event beziffert die Kommission Öffentlichkeitsarbeit auf mindestens 20.000 Euro, die mit Hilfe von Spendern und Sponsoren zusammenkommen sollen. "Die ersten Gelder sind bereits bei der Stadt eingegangen, wir freuen uns aber weiter über jeden Euro, weil unser Ziel die schwarze Null ist", sagt Burkhardt.
 
 
  Trunkenheitsfahrt endet in Polizeikontrolle  
  (Meckenbeuren) - In einer Polizeikontrolle endete am Mittwochabend gegen 20.00 Uhr in Meckenbeuren die Fahrt eines unter Alkoholeinwirkung stehenden 24-jährigen Autofahrers. Ob der Mann mit dem Entzug der Fahrerlaubnis zu rechnen hat, oder noch mit einem Fahrverbot davon kommt, wird die Auswertung der Blutprobe ergeben.
 
 

 23. Januar 2009
  24-jährige schleudert in Polizeifahrzeug  
  Baltringen, 1 Fahrzeug
Baltringen, 2 Leichtverletzte, 2 Fahrzeuge
 
  (Baltringen) - Überfrierende Nässe hat in der Nacht von Freitag auf Samtstag kreisweit zu zahlreichen Verkehrsunfällen geführt. Zweimal in Folge krachte es auf der B 30 bei Baltringen.

Zunächst geriet ein Wagen auf der Bundesstraße ins Schleudern, kam von der Straße ab, schleuderte in die Böschung, überschlug sich und blieb schließlich auf dem Seitenstreifen auf dem Dach liegen. Ein zur Absicherung der Unfallstelle eingesetztes Streifenfahrzeug des Polizeireviers Laupheim wurde anschließend in einen Glätteunfall verwickelt. Der blau-silberne Mercedes stand bei Baltringen mit eingeschaltetem Blaulicht auf dem Standstreifen. Darüber hinaus war die Unfallstelle mit einem in ausreichender Entfernung aufgestellten Warnschild und Warnleuchte abgesichert. Eine 24-jährige Pkw-Lenkerin überholte dennoch in diesem Bereich ein Streufahrzeug, geriet ebenfalls ins Schleudern und krachte gegen das Heck des Streifenwagens. Dadurch wurde dieser nach rechts geschoben und erfasste eine daneben stehende Polizeibeamtin, wodurch sie zu Boden geschleudert wurde und leichte Verletzungen davontrug. Auch die Unfallverursacherin wurde leicht verletzt. Beim ersten Unfall blieb es offensichtlich bei Blechschäden.
 
 

 24. Januar 2009
  Bindig wirbt für Weiterbau der B 30  
  (Ravensburg) - Auch der Kreisvorsitzende der SPD und ehemalige Bundestagsabgeordnete Rudolf Bindig bemüht sich nun um die Aufnahme der B 30 Süd in das Investitionsprogramm des Konjunkturpakets II der Bundesregierung.

In einem Schreiben an die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesverkehrsminister, Karin Roth, teilt Bindig mit, dass die B 30 Umfahrung zwischen Baindt und Ravensburg zwar bereits zu zwei Dritteln fertiggestellt sei, sie allerdings ihre volle Verkehrswirksamkeit erst durch den Bau des Südabschnitts erlange. Vor Ort seien alle Voraussetzungen geschaffen worden, damit, sobald die notwendigen Mittel bereitgestellt werden, zügig mit dem Weiterbau der Straße begonnen werden kann. Bindig: "Dies dürfte direkt mit der Zielsetzung des Programms in Übereinstimmung stehen, kurzfristig konjunkturwirksam zu werden. Wegen der Bedeutung des Projektes und des weit fortgeschrittenen Stadiums der Projektvorbereitung möchten wir, der SPD-Kreisverband Ravensburg und auch ich als Kreisvorsitzender der SPD, uns klar für eine Priorität dieses Projektes aussprechen. Wir bitten um eine positive Entscheidung."
 
 

 25. Januar 2009
  Überfall war Scherz, Polizei sucht Zeugen  
  (Friedrichshafen) - Noch unklar sind die Hintergründe eines Überfalls mehrerer unbekannter Männer in der Nacht zum Sonntag, gegen 02.40 Uhr auf einen 21-jährigen in der Ravensburger Straße (B 30.) Der Geschädigte war zu Fuß auf dem Nachhauseweg, als plötzlich in Höhe der Einmündung Eberhardstraße ein stadteinwärts fahrender schwarzer Fiat Punto neben ihm anhielt. Daraufhin stieg der mit einer Sturmhaube maskierte Beifahrer aus und forderte ihn auf sich auf den Bauch zu legen sowie die Herausgabe von Bargeld. Als das am Boden liegende Opfer sein Portemonnaie zog und es dem Unbekannten entgegen streckte, sagte dieser, dass es sich um einen Spaß handle. Anschließend sei er in den Fiat gestiegen, der daraufhin mit quietschenden Reifen in Richtung Stadtmitte davon fuhr.

Den unbekannten Täter konnte der 21-jährige wie folgt beschreiben: 175 bis 180 Zentimeter groß, kräftige Gestalt, sprach hochdeutsch ohne Akzent und trug eine schwarz-weiße Tarnhose sowie ein dunkles Oberteil. Personen, die Hinweise zur Identität des Unbekannten oder den Benutzern des Fiat Punto geben können, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Friedrichshafen unter der Nummer (0 75 41) 70 10 in Verbindung zu setzen.
 
 
  Zeuge beendet Trunkenheitsfahrt  
  (Unteressendorf) - Ein Autofahrer hat am Sonntag gegen 14 Uhr in Unteressendorf einen betrunkenen an der Weiterfahrt gehindert.

Ein 58-jähriger war zuvor in deutlichen Schlangenlinien auf der Bundesstraße 30 unterwegs. Der Zeuge verständigte zunächst über Handy die Polizei und verhinderte die Weiterfahrt, als das Auto wenig später nach Unteressendorf abbog und dort anhielt. Die eintreffenden Polizeibeamten stellten beim Fahrer sowie dem auf dem Beifahrersitz sitzenden Fahrzeughalter deutliche Alkoholeinwirkung fest. Der 58-jährige musste sich einer Blutprobe unterziehen, außerdem wurde der Führerschein beschlagnahmt. Beide Männer wurden angezeigt.
 
 
  Polizei zieht 16 Raser aus dem Verkehr  
  (Landkreis Ravensburg) - Alle Hände voll zu tun hatten Beamte die Polizeidirektion Ravensburg am Sonntag zwischen 08.30 und 13.30 Uhr. Insgesamt 16 Raser wurden bei Kontrollen auf der B 30 und der A 96 aus dem Verkehr gezogen.

Während auf der Bundesstraße 30 am Ausbauende Ravensburg-Süd sechs Raser aus dem Verkehr gezogen wurden, bei dem ein Audi mit 150 Sachen durch die 80er-Zone rast, stoppten die Beamten auf der A 96 am Autobahnende bei Gebrazhofen einen Niederländer, der mit 202 km/h, ebenfalls in einer 80er-Zone, in den Winterurlaub raste.
 
 

 27. Januar 2009
  Auto auf stehenden Laster geprallt  
  Wiblingen, 2 Leichtverletzte, 2 Fahrzeuge, 35.000 Euro Schaden  
  (Wiblingen) - Zwei Verletzte, rund 35.000 Euro Schaden und lange Staus sind die Folgen eines Unfalls am Dienstag auf der B 30 bei Wiblingen.

Am Morgen war ein Lastwagen auf seiner Fahrt in Richtung Ulm auf der B 30 wegen eines Defekts liegengeblieben. Am Beginn der Überleitung zur B 28 blockierte er die rechte von drei Fahrspuren. Während zwei Lkw-Fahrer die Gefahrstelle erkannten und sie auf der mittleren Spur passierten, sah ein VW-Fahrer das Pannenfahrzeug nicht rechtzeitig. Er steuerte nach rechts, wo sein Wagen auf das Heck des stehenden Lasters prallte. Da der 31-jährige Autofahrer und seine 27-jährige Beifahrerin angegurtet waren, trugen sie nur leichte Verletzungen davon. Den Verkehr leitete die Polizei auf der linken Spur vorbei, wodurch es zwar zu langen Rückstaus kam, die Behinderungen sich laut Polizei allerdings noch in Grenzen hielten.
 
 

 28. Januar 2009
  Auto erfasst Fußgänger  
  Friedrichshafen, 1 Schwerverletzter, 1 Fahrzeug  
  (Friedrichshafen) - Schwere Verletzungen hat ein 36-jähriger Fußgänger am Mittwochmorgen gegen 07.30 Uhr bei einem Verkehrsunfall auf der Eckenerstraße erlitten. Ein 44-jähriger Fahrer eines Kastenwagens war auf der Eckenerstraße in Richtung Lindauer Straße unterwegs und hatte an der Abzweigung Paulinenstraße (B 30) vermutlich die für ihn rot zeigende Ampel übersehen. In Höhe der Fußgängerfurt erfasste das Fahrzeug den von rechts kommenden 36-jährigen, der nach Angaben von Zeugen bei grün die Fahrbahn überqueren wollte. Zur Versorgung des Verletzten, der mit Kopfverletzungen in das Klinikum Friedrichshafen gebracht wurde, sperrte die Polizei die Eckenerstraße für die Dauer einer halben Stunde vollständig und leitete den Verkehr um. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Ravensburg zog die Polizei einen Sachverständigungen hinzu.
 
 
  Bremsmanöver kostet den Führerschein  
  Hochdorf, 2 Fahrzeuge  
  (Hochdorf) - Ein 39-jähriger Autofahrer hat sich am Mittwochnachmittag Führerscheinprobleme und ein Strafverfahren eingehandelt. Der Mann war gegen 15 Uhr auf der Bundesstraße 30 südlich von Biberach in Richtung Ravensburg unterwegs. Am Ende eines zweispurigen Abschnitts bei Hochdorf wechselte er plötzlich vom linken auf den rechten Fahrstreifen und bremste gleichzeitig ab. Dadurch zwang er einen 32-jährigen Autofahrer, der längere Zeit hinter ihm hergefahren war, zu einer Vollbremsung. Durch die Notbremsung kam der Wagen des 32-jährigen ins Schleudern, streifte leicht den Vordermann und blieb im rechten Straßengraben stehen. Verletzt wurde niemand. Der 39-jährige sieht einer Anzeige wegen Straßenverkehrsgefährdung entgegen und musste als erste Konsequenz den Führerschein abgeben.
 
 

 30. Januar 2009
  Polizei sucht Zeugen zu Leitplankenunfall  
  Baltringen, 1 Fahrzeug, 600 Euro Schaden  
  (Baltringen) - Ein Unfall mit einem VW Polo und einer verbogenen Leitplanke am Freitag beschäftigt zur Zeit einen Sachbearbeiter des Polizeireviers Laupheim. Die Kollision hat sich am Freitag gegen 17.30 Uhr auf der Bundesstraße 30 bei Baltringen ereignet. An der Leitplanke entstand Schaden von rund 600 Euro, am Auto von etwa 3.000 Euro. Die 34-jährige Fahrerin wurde nicht verletzt. Verkehrsteilnehmer, die den Unfall gesehen haben, werden nun gebeten, sich beim Polizeirevier Laupheim, unter der Nummer (0 73 92) 9 63 00, zu melden.
 
 

 01. Februar 2009
  Polizei stoppt flotte Fahranfänger  
  (Ravensburg) - Bei Geschwindigkeitskontrollen bei Ravensburg sind durch die Verkehrspolizei am Sonntagnachmittag auf der B 30 wieder zahlreiche Autofahrer angezeigt worden. Besonders eilig hatten es diesmal zwei Fahranfänger.

Ein Fahranfänger wurde bei erlaubten 80 km/h mit 140 km/h gemessen. Der junge Mann hat seit dem Inkrafttreten des neuen Bußgeldkataloges am 01.02.2009 mit einem deutlich erhöhten Bußgeld und einem mehrmonatigem Fahrverbot zu rechnen. Zudem muss er noch mit einer Nachschulung rechnen. Ein anderer Fahranfänger muss bei einer Überschreitung von 48 km/h ebenfalls mit einem Fahrverbot sowie einer Nachschulung rechnen.
 
 
  Berauschter Fahrer mit Unfallfahrzeug gibt Rätsel auf  
  (Laupheim) - In unsicherer Fahrweise war in der Nacht zum Sonntag gegen 4.40 Uhr ein Pkw auf der B 30 bei Laupheim in Richtung Ravensburg unterwegs. Ein Verkehrsteilnehmer alarmierte die Polizei, noch bevor es zu einem weiteren Unfall kommen konnte.

Bei der Überprüfung des Fahrzeugs stellten die Beamten bei dem aus Friedrichshafen stammenden Fahrer eindeutige Alkoholbeeinflussung fest. Am Fahrzeug waren zudem im Frontbereich und an der linken Seite frische Unfallspuren zu erkennen. Der 30-jährige Fahrer konnte oder wollte diese Schäden nicht erklären. Bei dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein einbehalten. Die Ermittlungen zu den beträchtlichen Unfallspuren dauern an.
 
 

 02. Februar 2009
  Raser schrecken Bußgelder nicht  
  (Biberach / Laupheim) - Insbesondere das 120-er Limit auf der Bundesstraße 30 zwischen Laupheim und Biberach wird wie eh und je ignoriert, wie die Polizei Biberach am Dienstag mitteilt. Ihr Fazit: Die erhöhten Bußgelder scheinen Raser nicht zu schrecken. Diesen Eindruck hatte auch eine Videostreife am Montag. Insgesamt wurden sieben Raser gestoppt.

Mit 185 Stundenkilometern raste eine 34-jährige Autofahrerin aus Laupheim über die Bundesstraße, ganze 65 Stundenkilometer zu schnell. Die neuen Bußgeldsätze sehen dafür 440 Euro vor, bisher waren es 275 Euro. Gleich geblieben sind die weiteren Folgen. Neben einem Bußgeld muss sich die Frau auf zwei Monate Fahrverbot sowie vier Punkte im Verkehrszentralregister einstellen.
 
 

 03. Februar 2009
  Dreiste Männer berauben Lkw-Fahrer beim Abladen  
  (Friedrichshafen) - Besonders dreist waren zwei Männer in der Nacht zum Dienstag. Gegen 4.00 Uhr stahlen sie in der Ravensburger Straße (B 30) aus dem Führerhaus eines Lastwagens eine Tasche mit Bargeld, EC-Karte und Ausweisen. Der Fahrer war gerade mit Abladearbeiten beschäftigt.

Dem 50-jährigen Geschädigten waren die Männer zwar aufgefallen, während er mit Ladearbeiten an seinem Fahrzeug beschäftigt war, hatte sich allerdings dabei nichts gedacht. Kurze Zeit später bemerkte er den Diebstahl seiner Umhängetasche, weshalb er die Polizei verständigte.

Den Beamten gelang es die beiden mutmaßlichen Täter bereits kurze Zeit später im Stadtgebiet ausfindig zu machen und das Diebesgut bei ihnen sicherzustellen. Die zwei Männer im Alter von 19 und 43 Jahren wurden vorläufig festgenommen.
 
 
  Neuwagen prallt gegen Baum  
  Baltringen, 1 Fahrzeug, 70.000 Euro Schaden  
  (Baltringen) - Eine kurze Unaufmerksamkeit hatte am Dienstagabend auf der Bundesstraße 30 teure Folgen. Ein 53-jähriger Lenker eines neuwertigen Oberklasseautos war gegen 21.20 Uhr von Laupheim Richtung Biberach unterwegs. Dabei touchierte er auf Höhe von Baltringen in einer langgezogenen Rechtskurve erst die Mittelleitplanke und geriet beim Gegenlenken ins Schleudern. Der 7-er BMW kam von der Fahrbahn ab, fuhr eine Böschung hoch, prallte gegen einen Baum und blieb auf dem Dach liegen. Der Fahrer blieb dank Sicherheitsgurt und ausgelösten Airbags dennoch unverletzt. Am Auto entstand Totalschaden von 70.000 Euro. An der Unfallstelle waren Rettungsdienst, Notarzt, Feuerwehr und Polizei im Einsatz.
 
 

 05. Februar 2009
  Autofahrerin stößt mit Roller zusammen  
  Friedrichshafen, 1 Leichtverletzter, 2 Fahrzeuge, 2.000 Euro Schaden  
  (Friedrichshafen) - Leichte Verletzungen hat ein 30-jähriger Rollerfahrer am Donnerstagabend gegen 20.50 Uhr bei einem Verkehrsunfall auf der Paulinenstraße (B 30) erlitten. Eine 26-jährige Autofahrerin wollte von einem Hofraum nach links in die Paulinenstraße einfahren und war hierbei mit dem stadteinwärts fahrenden Rollerfahrer zusammengestoßen. Der an den beiden Fahrzeugen entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 2.000 Euro.
 
 

 06. Februar 2009
  Holzdielen behindern Berufsverkehr  
  Äpfingen, 1 Fahrzeug, 6.000 Euro Schaden  
  (Äpfingen) - Auf der Bundesstraße 30 zwischen Biberach und Laupheim ist es am Freitagmorgen in beiden Fahrtrichtungen für rund eine Stunde zu Verkehrsbehinderungen gekommen. Ein Kastenwagen mit Anhänger war gegen 7.40 Uhr auf der Fahrt in Richtung Laupheim ins Schleudern geraten. Die aus mehreren Dutzend Holzdielen bestehende Anhängerladung verteilte sich in der Folge in der Nähe der Ortschaft Barabein bei Äpfingen auf beiden Richtungsfahrbahnen. Ein Kleinwagenfahrer konnte vor den plötzlichen Hindernissen erst in letzter Sekunde bremsen. Der 49-jährige Unfallverursacher blieb unverletzt. An seinem Gespann sowie an der Mittelleitplanke entstand ein Schaden von rund 6.000 Euro. Die Polizei prüft nun, ob die Ladungssicherung den Vorschriften entsprach.
 
 

 08. Februar 2009
  Lkw beschädigt Ampel und flüchtet  
  Friedrichshafen, 1 Fahrzeug, 500 Euro Schaden  
  (Friedrichshafen) - Vermutlich der Fahrer eines Mercedes-Lastwagens hat in der Nacht von Sonntag auf Montag, zwischen 22.00 und 09.45 Uhr, eine Ampel auf der Kreuzung Paulinen-/ Montfortstraße gestreift und ist anschließend davon gefahren, ohne sich um den Fremdschaden von rund 500 Euro zu kümmern. Personen, die den Unfallhergang möglicherweise beobachtet haben oder die Hinweise zum Unfallverursacher geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Friedrichshafen unter der Nummer (0 75 41) 70 10 in Verbindung zu setzen.
 
 

 09. Februar 2009
  Autofahrer fahren sich Fahrverbote ein  
  (Baindt) - Zu schnell unterwegs waren zahlreiche Autofahrer am vergangenen Montag. Die Verkehrspolizei führte an verschiedenen Stellen im Kreisgebiet Geschwindigkeitsmessungen durch.

Fahrverbot, Bußgeld und Punkte in Flensburg erhält eine 20-jährige Frau, die auf der B 30 bei Baindt statt der erlaubten 80 km/h mit 129 Stundenkilometern unterwegs war. Ein 53-jähriger Fahrer wurde an selber Stelle mit rund 135 Stundenkilometern gemessen.
 
 

 10. Februar 2009
  Am Ausbauende rasend Fahrzeugkolonne überholt  
  (Weingarten / Ravensburg) - Erneut führte die Polizei am Dienstagnachmittag Verkehrskontrollen durch. Ein 59-jähriger hielt auf der B 30 in Höhe Weingarten bei einer Geschwindigkeit von 120 Stundenkilometern statt den erforderlichen 60 Meter nur einen Abstand von 10 Meter zu einem vorausfahrenden Auto ein. Neben einem saftigen Bußgeld und Punkten erwartet ihn auch ein Fahrverbot.

Auch ein 52-jähriger Mercedesfahrer muss mit einer kräftigen Strafe und einem Fahrverbot rechnen. Er überholte in Ravensburg am Ausbauende der B 30 eine Fahrzeugkolonne und wurde dabei mit einer Geschwindigkeit von 130 km/h statt der erlaubten 80 km/h gemessen. Zudem benutzte er während der Fahrt ein Handy.
 
 
  Daimler überfährt Eisbrocken  
  Laupheim, 1 Fahrzeug, 1.000 Euro Schaden  
  (Laupheim) - Einen Sachschaden von 1.000 Euro hat ein Eisbrocken angerichtet, den ein Lkw am Dienstag gegen 05.25 Uhr auf der B 30 kurz vor Laupheim verloren hat. Vermutlich aus dem Radkasten löste sich der Eisbrocken und blieb auf der Fahrbahn liegen. Ein 49-jähriger Daimlerfahrer konnte dem Hindernis nicht mehr ausweichen. Es blieb dennoch bei Sachschäden.
 
 
  Wieder viele Unfälle bei Schneefällen  
  Laupheim, 2 Unfälle
Achstetten, 1 Unfall
 
  (Landkreis Biberach) - Viel Arbeit hatten Räum- und Streudienste sowie für die Polizei am Donnerstagmorgen im Landkreis Biberach. Anhaltende Schneefälle hatten die Straßen in Rutschbahnen verwandelt und forderten den Kraftfahrern Geduld und ein hohes Maß an Konzentration ab. Nicht alle haben diese Aufgabe bestanden. Die Polizei zählte zwischen 4.00 Uhr und 11.00 Uhr 17 Verkehrsunfälle mit 22 Autos. Dabei erlitten vier Personen leichte Verletzungen. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 90.000 Euro. Aber auch hängen- gebliebene Lastzüge an vielen Steigungs- und Gefällstrecken führten zu Verkehrsbehinderungen und teilweise auch zu längeren Staus.

Unter anderem hatte die Polizei in Laupheim und Umgebung gleich zwei Unfälle auf der Bundesstraße 30 und einen weiteren in Achstetten zu bearbeiten. Der Schaden beläuft sich hier insgesamt auf rund 17.000 Euro. Verletzt wurde aber niemand.
 
 
  Baum droht auf Fahrbahn zu stürzen  
  (Landkreis Ravensburg) - Eine Sturmfront mit Starkregen sorgte am Dienstag im Landkreis Ravensburg bis gegen 19:30 Uhr für mehr als 60 Einsätze der Feuerwehren. Hauptsächlich betroffen waren die Bereiche Wilhelmsdorf, Horgenzell, Weingarten sowie die Ortschaften der Großen Kreisstadt Wangen.

Größtenteils handelte es sich um vollgelaufene Keller in Wohn- und Geschäftshäusern sowie umgestürzte Bäume. Auf der Bundesstraße 30 in der Ortsdurchfahrt Weißenau drohte gegen 17:50 Uhr ein tonnenschweres Baumteil auf die Fahrbahn zu stürzen. In mühseliger Arbeit musst der Baum von der Feuerwehr Stück für Stück abgetragen werden. Für die Dauer der Einsatzmaßnahmen war die Bundesstraße zwischen Mariatal und der Rundelkreuzung voll gesperrt. Es erfolgte eine örtliche Umleitung durch die Polizei.
 
 

 11. Februar 2009
  "Quinten" blockiert die Überleitung  
  (Ulm) - Das Sturmtief "Quinten" ist gestern Vormittag mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 120 Stundenkilometern über die Region hinweggefegt. Im Bereich Ulm/Neu-Ulm wurden zwei Menschen verletzt. Der Sachschaden hielt sich in Grenzen.

Die Feuerwehren waren im Dauerstress. Straßen mussten gesperrt werden, da Bäume entwurzelt wurden und Dachplatten durch die Gegend flogen. Auf der Überleitung von der B 30 auf die B 28 kam es mehrfach durch umgestürzte Bäume und abgerissene Äste zu Verkehrsbehinderungen.
 
 
  Trotz Schneefalls gerast  
  (Ulm) - Mit Tempo 160 brauste ein Autofahrer am Mittwoch auf der B 30 von Ulm in Richtung Donaustetten. Weder das Tempolimit von 120 km/h, noch widrige Sicht- und Straßenverhältnisse durch Schneefall hielten ihn davon ab. Die Videostreife der Verkehrspolizei Ulm setzte der gefährlichen Fahrt ein Ende, bevor jemand zu Schaden kam. Nun erwarten den Mann ein Monat Fahrverbot, 160 Euro Bußgeld sowie Punkte in Flensburg. Zwei weitere Fahrer filmten die Beamten zwischen 9.00 und 14.00 Uhr bei gravierenden Geschwindigkeitsverstößen, einen vierten bei einem verbotenen Überholmanöver. Sie sehen ebenfalls Bußgeldern und Punkten entgegen.
 
 
  B 30 von Freitag auf Samstag gesperrt  
  (Weingartshof) - In der Nacht vom 13. auf den 14. Februar wird der neue Alu-Fußgängersteg bei Weingartshof über die B 30 aufgebaut. Hierfür wird die B 30 für den gesamten Fahrzeugverkehr zwischen Ravensburg und Oberhofen komplett gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die Tettnanger Straße.

Nach der Montage kann der Fußgängersteg noch weitere zwei Wochen nicht benutzt werden, da die Anschlussbereiche des Steges noch angeglichen werden müssen und der Belag aushärten muss. Die fußläufige Verbindung von Weingartshof nach Weißenau und dem ZfP ist in dieser Zeit weiterhin nur über die Unterführung bei der Rundel-Kreuzung möglich, wie die Ortsverwaltung Eschach mitteilt.
 
 
  Standort Baindt für MTU nicht geeignet  
  (Baindt) - Der Gemeinderat Baindt hat einer Regionalplanänderung zum MTU-Logistikzentrum zugestimmt. Der Standort Kluftern bei Friedrichshafen sei der richtige, war sich das Gremium in seiner jüngsten Sitzung einig. Im Gespräch für den passenden Standort war unter anderem das Industriegebiet Niederbiegen-Mehlis.

Nach einer vom Regionalverband Bodensee-Oberschwaben in Auftrag gegebenen Umweltanalyse im vergangenen Jahr stand fest, dass der ökologisch sinnvollste Standort Kluftern ist. Die Baindter Gemeinderäte haben nach Aufforderung des Regionalverbandes Bodensee-Oberschwaben ihre Stellungnahme zur Änderung des Regionalplans im Bereich Friedrichshafen-Kluftern abgegeben. Einen alternativen Standort auf der Gemarkung der Gemeinde Baienfurt halten die Räte nur in Verbindung mit der Realisierung eines neuen Zubringers zur B 30 für geeignet. Das Gremium hält Kluftern daher für geeignet und stimmt einer Regionalplanänderung zu.

Zehn mögliche Standorte im Umkreis von 35 Kilometern rund um den Firmenstandort Friedrichshafen waren in der engeren Auswahl. An neunter Stelle der Favoritenliste stand auch das Gewerbegebiet Niederbiegen-Mehlis.
 
 
  Videofahrzeug stoppt Drängler  
  (Landkreis Ravensburg) - Den erforderlichen Sicherheitsabstand hielten auffallend viele Autofahrer trotz der Witterungsverhältnisse am Mittwoch auf der Bundesstraße 30 und der Landesstraße 288 nicht ein. Die Polizei war in der Zeit zwischen 15.00 und 20.30 Uhr mit ihrem Videofahrzeug unterwegs. Die Beamten stellten hierbei drei Autofahrer fest, die bei einer Geschwindigkeit von rund 150 Stundenkilometer bis auf etwa 10-15 Meter auf den Vorausfahrenden auffuhren. Erforderlich ist ein Abstand von mindestens 75 Metern. Die Autofahrer müssen neben einem saftigen Bußgeld auch mit einem zum Teil mehrmonatigen Fahrverbot rechnen.
 
 

 12. Februar 2009
  Meckenbeuren erstellt Lärmaktionsplan  
  (Meckenbeuren) - Meckenbeuren macht Ernst. Lärm macht krank. Hilfe für Betroffene soll ein Lärmaktionsplan bringen, wie ihn Friedrichshafen bereits erstellt hat. Meckenbeuren wird demnächst nachziehen. Vor allem soll der Lärm der B 30 und B 467 gemildert werden. "Komplettes Neuland" werde hier betreten, so Bürgermeister Roland Weiß im Gemeinderat.

Ein interkommunales Bündnis steht dahinter. Bad Waldsee, Meckenbeuren, Friedrichshafen, Tettnang, Biberach, Ravensburg, Weingarten, Wangen, Hagnau, Überlingen, sie alle bilden einen Arbeitskreis zur Abstimmung von Verfahren und Maßnahmen. Angestoßen hat dies die "Umgebungslärmrichtlinie" der EU. Sie verpflichtet die Kommunen, für Lärmschwerpunkte Lärmaktionspläne zu erstellen und die notwendigen Maßnahmen dann möglichst auch umsetzt. Verpflichtend ist das aber nicht.

Was ein Lärmschwerpunkt ist, dafür gibt es zwei Anhaltspunkte. Mindestens 70 Dezibel tagsüber, mindestens 60 Dezibel in der Nacht, das sind aus Sicht des Umweltministeriums Baden-Württemberg die Voraussetzungen. Die EU geht noch einen Schritt weiter und schreibt Lärmaktionspläne in einer ersten Stufe für alle Hauptverkehrsstraßen mit mindestens 16.400 Kfz in 24 Stunden vor, unabhängig von der Anzahl der Betroffenen von besonders hohen Lärmpegeln. Beide Punkte gelten für die B 30 und nach den neuesten Zahlen auch für die B 467. Die Lärmbelastung wurde bereits 2007 kartiert und die Betroffenen ermittelt. Sobald der Aufstellungsbeschluss für den Plan vorliegt, ist vorgesehen die Öffentlichkeit so früh wie möglich mit ins Boot zu holen.

Am Ende soll ein Katalog möglicher Maßnahmen entstehen. Dieser kann von Tempobeschränkungen über nächtliche Fahrverbote für den Schwerlastverkehr bis hin zu lärmmindernden Fahrbahnbelägen reichen, aber auch Lärmschutzwände oder Zuschüsse für Lärmschutzfenster umfassen. Offen ist, wer zahlt. Die EU sieht keine Mittel vor, das Land hingegen hat für das Jahr 2009 ein Förderprogramm angekündigt. Die Gemeinde selbst ist zwar nicht Baulastträger, hat aber für die Planerstellung 35.000 Euro in den Haushalt 2009 eingestellt.
 
 
  SPD-Landtagsfraktion macht sich für B 30 stark  
  (Ravensburg) - Auch die SPD-Landtagsfraktion unterstützt den Weiterbau der B 30 im Süden Ravensburgs. Dies erklärte Dr. Nils Schmid, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und finanzpolitischer Sprecher der SPD im Rahmen einer Veranstaltung im Gasthaus "Mohren".

Neben dem Bau des Scheibengipfeltunnels in Reutlingen habe der Weiterbau der B 30 Priorität, so Schmid. Der ehemalige Bundestagsabgeordnete und SPD-Kreisvorsitzende Rudolf Bindig wies die Besucher der Veranstaltung darauf hin, dass der Bund im Rahmen des Konjunkturpakets zwei Milliarden Euro zusätzlich für den Straßenbau in Deutschland zur Verfügung stelle.
 
 
  Zwei Raser mit Punkteproblemen  
  (Biberach / Hochdorf) - Eine Videostreife der Ulmer Verkehrspolizei hatte es am Donnerstag bei Biberach trotz winterlicher Straßen mit Rasern zu tun.

Ein 62-jähriger Autolenker war auf der Bundesstraße 30 rund 40 Stundenkilometer zu schnell. Das fällige Bußgeld von 120 Euro ist dabei das kleinere Problem. Schwerer wog für den Mann, dass sein Punktekonto im Verkehrszentralregister in Flensburg randvoll ist. Zusammen mit den Punkten darf er sich auf eine längere Fahrpause mit medizinisch-psychologischer Untersuchung und ein Bußgeld freuen.

Wenig Wirkung scheinen vorangegangene Geldbußen auch bei einem 45-jährigen Autofahrer aus dem Landkreis Biberach gehabt zu haben. Trotz Schneetreibens und einem Tempolimit von 100 Stundenkilometern war er auf der Bundesstraße 30 bei Hochdorf mit rund 130 "Sachen" unterwegs. Weitere Punkte und ein Bußgeld von 80 Euro waren bei diesem Verstoß fällig.
 
 

 13. Februar 2009
  Zwei Autos streifen sich  
  Ravensburg, 2 Fahrzeuge, 6.000 Euro Schaden  
  (Ravensburg) - 6.000 Euro Schaden ist am Freitagmittag auf der Friedrichshafener Straße (B 30) in Ravensburg auf Höhe des Möbelhauses Rundel entstanden. Ein 74-jähriger Mercedeslenker wollte nach links abbiegen und befand sich auf der Linksabbiegespur, als eine 34-jährige Fordfahrerin geradeaus in Fahrtrichtung Friedrichshafen unterwegs war. Dabei streiften sich die beiden Fahrzeuge. An beiden Fahrzeugen entstand nach Polizeiangaben Sachschaden in Höhe von insgesamt 6.000 Euro. Da der genau Unfallhergang noch nicht geklärt ist bittet die Polizei Ravensburg Zeugen sich unter der Telefonnummer (07 51) 80 30 zu melden.
 
 

 14. Februar 2009
  Betrunkener kracht in Leitplanke  
  Biberach, 1 Fahrzeug  
  (Biberach) - Deutlich zu tief ins Glas geschaut hat ein 48-jähriger Pkw-Lenker, der am frühen Samstagmorgen gegen 04.00 Uhr auf der B 30 bei Biberach kurz vor dem Jordanei mit seinem Pkw in eine Leitplanke gefahren ist. Zum Glück entstand bei dem alkoholbedingt verursachten Unfall nur geringerer Sachschaden. Der Verursacher musste den Führerschein abgeben und sich einer Blutentnahme unterziehen. Ferner erwartet ihn ein entsprechendes Strafverfahren.
 
 
  Lkw bleibt auf Dach liegen  
  Biberach, 1 Fahrzeug, 25.000 Euro Schaden  
  (Biberach) - Zu einem Verkehrsunfall kam es in der Nacht zum Samstag gegen Mitternacht auf der B 30 bei Biberach. Ein 23-jähriger Lkw-Fahrer schätzte offensichtlich die winterlichen Straßenverhältnisse falsch ein und kam beim Überholen eines anderen Lkws ins Schleudern. Dabei geriet der Lkw völlig außer Kontrolle, schleuderte über die Fahrbahn hinaus, kippte zur Seite und blieb letztlich auf dem Dach liegen. Zum Glück wurden weder der Fahrer noch sonstige Personen verletzt. Nach einer ersten Einschätzung beläuft sich der Sachschaden auf rund 25.000 Euro. Zur Bergung des Lkws musste der Verkehr mit Unterstützung der freiwilligen Feuerwehr Biberach aus Richtung Ravensburg zeitweise umgeleitet werden.
 
 
  Die Wunschlisten der Länder werden gerade geprüft  
  (Berlin / Stuttgart) - Gestern hat der Bundestag das Gesetz, das die Basis für das Konjunkturprogramm "Beschäftigung und Stabilität" bildet, beschlossen. Nun muss das Bundesverkehrsministerium entscheiden, welche Pläne umgesetzt werden. "Wir arbeiten mit Hochdruck daran zu entscheiden, für welche Projekte welche Gelder ausgegeben werden", sagt Ingo Strater, vom Bundesverkehrsministerium.

Wann das Ministerium seine Entscheidung trifft, "das kann man zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen", erklärt Strater. "Aber das muss alles zeitnah geschehen. Ein paar Tage braucht es allerdings noch. Die Wunschlisten der Länder werden gerade geprüft und sortiert."

Unter anderem steht in Baden-Württemberg die B 30 Süd bei Ravensburg sowie weitere zwölf Straßenbauprojekten auf der Liste. Die Autobahnprojekte A 81 bei Böblingen (38,5 Millionen Euro Kosten), A 3 Bettingen (36,8 Millionen), A 6 bei Wiesloch (55,3 Millionen Euro), A 8 Albaufstieg Mühlhausen-Hohenstadt (404 Millionen), die Bundesstraßenprojekte B 29 OU Mögglingen (43,1 Millionen), B 466 OU Süßen (13,8 Millionen), B 10 OU Süßen (17,4 Millionen), B 29 bei Essingen (16,9 Millionen), B 463 Westtangente Pforzheim (15 Millionen), B 294 OU Winden (27,2 Millionen), B 34 OU Grenzach (5,5 Millionen) und der B 312 Scheibengipfeltunnel Reutlingen (97 Millionen).

Das Konjunkturpaket hat ein Volumen von 50 Milliarden Euro. 17,3 Milliarden Euro sind für Investitionen bestimmt. Vier Milliarden Euro wird der Bund in eigene Bauprojekte stecken, mit 13,3 Milliarden Euro sollen kommunale Projekte gefördert werden. Von den Bundesmitteln sind zwei Milliarden für Straßen und zwei Milliarden für Gebäude bestimmt.
 
 

 15. Februar 2009
  Betrunkener rast mit 230 durch Tunnel  
  (Ravensburg) - Mit über 230 Sachen ist ein BMW-Fahrer am Sonntagmorgen über die Bundesstraße 30 bei Ravensburg gerast. Der Mann stand unter Alkoholeinfluss.

Der 33-jährige fuhr gegen 09.00 Uhr auf der Bundesstraße in Richtung Süden. Dort fiel er einem zivilen Videofahrzeug der Polizei auf, als er mit rund 230 Stundenkilometern durch den Wernerhoftunnel raste, wobei in diesem Bereich die Geschwindigkeit auf 100 beschränkt ist. Die Polizeistreife nahm die Verfolgung auf und konnte den BMW schließlich auf dem Schussentalviadukt anhalten. Bei der Kontrolle des 33-jährigen stellten die Polizisten fest, dass er noch deutlich unter Alkoholeinfluss stand. Der Mann musste sich einer Blutentnahme unterziehen, sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Weitere Konsequenzen werden folgen.
 
 

 16. Februar 2009
  Eisplatten zerschlagen Frontscheibe  
  Wiblingen, 2 Fahrzeuge, 1.000 Euro Schaden  
  (Wiblingen) - Warum man sein Fahrzeug vor der Fahrt von Schnee und Eis befreien muss, macht ein Unfall am Montag auf der B 30 deutlich.

Gegen 7.30 Uhr war ein Sattelzug bei Wiblingen unterwegs. Dessen 35-jähriger Fahrer hatte es versäumt, seinen Pflichten zur Verkehrssicherung gerecht zu werden. So lösten sich plötzlich mehrere Eisstücke von der Oberseite des Aufbaus. Sie prallten gegen die Frontscheibe eines nachfolgenden Renaults, die gleich an mehreren Stellen zersprang. Der 41-jährige Fahrer reagierte besonnen, so dass nicht noch mehr passierte. Den Schaden an seinem Wagen schätzt die Polizei auf 1.000 Euro. Den Unfallverursacher erwartet nun ein Bußgeld von 120 Euro, dazu drei Punkte in Flensburg.
 
 

 17. Februar 2009
  Stadt lässt neuen Generalverkehrsplan erstellen  
  (Bad Waldsee) - Ob auf der L 314 in Mennisweiler, der L 300 in Haisterkirch, der L 285 in Reute oder der B 30 in Enzisreute und Gaisbeuren. Der Verkehr nimmt überall zu. Doch aktuelle Zahlen liegen nicht vor, selbst die offiziellen sind nur hochgerechnet. Dabei sind aktuelle Zahlen über das Verkehrsaufkommen sowie Verkehrsprognosen die Grundlagen für jede Straßenplanung. Die Stadt Bad Waldsee will deshalb nun einen neuen Generalverkehrsplan erarbeiten lassen.

Der letzte Generalverkehrsplan der Stadt stammt bereits aus dem Jahr 1980. 1992 wurde er noch einmal ergänzt. Die Gutachter stellten damals fest: "Es ist zu erwarten, dass aufgrund des geplanten Ausbaus überregionaler Fernverkehrsstraßen (A 96/A 7) weiträumige Fahrtbeziehungen auf diese hochleistungsfähigen Straßen übergehen werden. Die Verkehrsentwicklung im Zuge der B 30 wird daher erheblich abgemildert werden." Die Gutachter prognostizierten, dass sich das Verkehrsaufkommen auf der B 30 bei 8.800 Kraftfahrzeugen pro Tag einpendeln wird. Das Gegenteil ist eingetreten, 2004 wurden entgegen den Prognosen, rund 21.500 Fahrzeuge gezählt, seit 2005 geht der Bund von 20.000 aus. Aber, "es gibt keine verlässlichen Zahlen", sagt Bürgermeister Roland Weinschenk, auch die vermeintlich aktuellen sind "nur hochgerechnet".

Zu den Grundlagen, mit denen der neue Generalverkehrsplan erarbeiten werden soll, gehören Verkehrszählungen, Verkehrsbefragungen an Einfallstraßen und Haushaltsbefragungen. In einem ersten Schritt soll die bestehende Verkehrssituation damit möglichst genau erfasst und danach analysiert werden. Das Untersuchungsgebiet erstreckt sich auf die gesamte Stadt einschließlich der Ortschaften und erfasst neben dem städtischen Straßennetz auch den Verkehr auf Kreis-, Landes- und Bundesstraßen.
 
 
  Blitzer wurde mit Farbe besprüht  
  (Meckenbeuren) - Vermutlich um Raser zu warnen hat ein bislang unbekannter Täter die stationäre Geschwindigkeitsmessanlage in der Ravensburger Straße (B 30) am Ortseingang von Meckenbeuren mit pinker Farbe besprüht. Obwohl die Funktionsfähigkeit des Blitzers dadurch nicht eingeschränkt wird, ermittelt der Polizeiposten Meckenbeuren wegen Sachbeschädigung. Wer den Sprüher gesehen hat, wird gebeten, sich unter der Nummer (0 75 42) 9 43 20 zu melden.
 
 
  Schneefälle bringen viele Unfälle mit sich  
  (Landkreis Biberach) - Elf Verkehrsunfälle, davon zwei Unfälle mit je einer leichtverletzten Person, haben sich von Dienstagmorgen gegen 05.15 Uhr bis Mittag im Landkreis Biberach ereignet. Bei allen Unfällen spielten die teils starken Schneefälle eine Rolle. Diese führten kreisweit zu erheblichen Behinderungen im Berufverkehr und machten vor allem den Lkw-Fahrern schwer zu schaffen. In fast allen Fällen waren die Unfallbeteiligten für die vorherrschende Schneeglätte zu schnell unterwegs. Neben dem Abkommen von der Fahrbahn ohne Beteiligung anderer Fahrzeuge kam es auch zu Zusammenstößen im Begegnungsverkehr, nach dem Fahrzeuge ins Rutschen oder Schleudern geraten waren. Bei zwei Unfällen wurde jeweils eine Person leicht verletzt. Ersten Schätzungen zufolge dürften sich die Schäden auf mehrere 10.000 Euro belaufen.
 
 
  Schneefall sorgt erneut für Verkehrsbehinderungen  
  (Landkreis Ravensburg) - Auch am Dienstag waren wieder viele Autofahrer deutlich länger unterwegs. Erneuter Schneefall sorgte im gesamten Kreisgebiet für glatte Straßen. Vor allem auf den Steigungs- und Gefällstrecken kam es zu Verkehrsbehinderungen. Bis zum Mittag wurden der Polizei insgesamt 21 Verkehrsunfälle gemeldet. Es blieb fast ausschließlich bei Blechschäden. Der bisher entstandene Sachschaden wird auf rund 60.000 Euro geschätzt.
 
 
  17-jährige nach Aquaplaning überschlagen  
  Donaustetten, 1 Leichtverletzte, 1 Fahrzeug, 3.000 Euro Schaden  
  (Donaustetten) - Erste Erfahrungen mit Aquaplaning hat eine 17-jährige am Dienstag bei einem Unfall auf der B 30 bei Donaustetten gemacht.

Die 17-jährige war am Mittag gegen 13.30 Uhr mit dem Opel Ihrer Eltern in Richtung Ulm unterwegs. Im Rahmen des "begleiteten Fahrens" saß die Minderjährige am Steuer, ihre Mutter auf dem Beifahrersitz. Angesichts der nassen Straße fuhr die junge Fahrerin allerdings zu schnell. Deshalb verloren die Räder des Kleinwagens auf dem Wasserfilm die Haftung. In der Folge verlor die 17-jährige vollständig die Kontrolle über das Auto. Sie schleuderte von der Straße, rammte einen Leitpfosten und überschlug sich auf dem Grünstreifen. Dank Gurt endete der Unfall noch glimpflich, nur die 46-jährige Mutter erlitt leichte Verletzungen. Laut Polizeibericht entstand ein Schaden von mehr als 3.000 Euro.
 
 

 18. Februar 2009
  14 Autofahrer sind zu schnell  
  (Baindt) - Am Mittwoch waren 14 Autofahrer auf der Bundesstraße 30 am nördlichen Ausbauende zu schnell. Die Polizei führte zwischen 12.30 und 14.30 Uhr Geschwindigkeitsmessungen durch. Bei erlaubten 80 km/h lagen die höchsten Geschwindigkeiten zwischen 119 und 139 Stundenkilometer. Ein Fahrer muss zusätzlich zu dem Bußgeld auch mit einem Fahrverbot rechnen.
 
 

 19. Februar 2009
  Auto überschlägt sich nach Zusammenstoß  
  Donaustetten, 1 Leichtverletzter, 2 Fahrzeuge, 25.000 Euro Schaden  
  (Donaustetten) - Ein Verletzter, ein Totalschaden sowie ein Gesamtschaden von rund 25.000 Euro ist die Bilanz eines Unfalls auf der B 30 am Donnerstag.

Wie die Polizeidirektion Ulm berichtet, fuhr dort gegen 6.30 Uhr ein 31-jähriger aus dem Raum Biberach in Richtung Ulm. Kurz nach der Einfahrt Donaustetten wechselte der Opelfahrer von der linken Spur nach rechts. Dabei übersah er den Geländewagen neben ihm, mit dem ein 56-jähriger auf die Bundesstraße eingefahren war. Beide Autos prallten seitlich zusammen, worauf der Opel nach rechts abkam und sich überschlug. Obwohl der Wagen total beschädigt wurde, erlitt der angeschnallte Fahrer nur leichte Verletzungen.
 
 

 20. Februar 2009
  Tiefensee stellt Konjunkturpaket II-Projektliste vor  
  (Berlin / Stuttgart) - Nachdem der Bundesrat heute dem zweiten Konjunkturpakt der Bundesregierung zugestimmt hat, hat Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) umgehend eine konkrete Projektliste mit Straßen-, Schienen- und Wasserstraßenprojekten vorgestellt.

"2009 und 2010 stehen für die Verkehrswege jeweils rund 12 Milliarden Euro zur Verfügung. Das sichert und schafft Arbeit und bringt die Verkehrsinfrastruktur im Land voran", sagte Wolfgang Tiefensee in Berlin.

Die zwei Milliarden Euro werden mit 850 Millionen Euro auf die Straße, 700 Millionen Euro für die Schiene, 350 Millionen Euro für die Wasserstraße und 100 Millionen Euro für den kombinierten Verkehr verteilt. Für den Neubau von Straßen stehen bundesweit jeweils 200 Millionen Euro für beide Jahre zur Verfügung.

Mit den Mitteln des Konjunkturprogramms II werden auf Straßen auch umfangreiche Sanierungen durchgeführt. Hierfür stehen insgesamt 350 Millionen Euro zur Verfügung. Tiefensee: "Mit 100 Millionen Euro für den Kombinierten Verkehr wird der Gütertransport auf den umweltfreundlichen Verkehrsträgern Schiene und Wasserstraße weiter ausgebaut."

In Baden-Württemberg wird der Bund für den Baubeginn zusätzlicher Projekte rund 62 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Zusätzlich werden der Ausbau der A 81 bei Böblingen sowie die B 312 OU Reutlingen (Scheibengipfeltunnel) begonnen und nach 2010 über die normale Haushaltsfinanzierung weitergeführt. Nicht enthalten ist der favorisierte Weiterbau der B 30 bei Ravensburg, der als sicher galt, sowie weitere 10 Projekte im Land.
 
 

 23. Februar 2009
  Laster prallt ungebremst auf Kleinlaster  
  Ravensburg, 1 Leichtverletzter, 2 Fahrzeuge, 11.000 Euro Schaden  
  (Ravensburg) - Ein leicht Verletzter und rund 11.000 Euro Sachschaden ist die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Montag gegen 19.50 Uhr auf dem Schussentalviadukt ereignet hat.

Wohl aus Unachtsamkeit fuhr ein 57-jähriger Lasterfahrer auf dem Schussentalviadukt in Richtung Ravensburg einem vorausfahrenden VW Kleinlaster ungebremst auf, als dessen 47-jähriger Fahrer auf die B 30 einfuhr und hierzu abbremste. Dabei erlitt der VW-Fahrer leichte Verletzungen. Während am Mercedes rund 8.000 Euro Sachschaden entstanden ist, belaufen sich die Unfallschäden am VW auf rund 3.000 Euro.
 
 
  Vier Verletzte bei Zusammenstoß  
  Reute, 4 Leichtverletzter, 2 Fahrzeuge, 20.000 Euro Schaden  
  (Reute) - Beim Zusammenstoß zweier Autos sind am Montag in Reute bei Meckenbeuren vier Menschen verletzt worden. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 20.000 Euro geschätzt.

Laut Polizeibericht wollte ein 23-jähriger VW-Fahrer am Montag gegen 17.30 Uhr von der B 30 nach links in den Büfangweg abbiegen. Dabei stieß er mit dem BMW eines entgegenkommenden 47-jährigen zusammen. Sowohl der Unfallverursacher, als auch die drei Insassen im VW erlitten bei dem Zusammenstoß leichte Verletzungen. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 20.000 Euro.
 
 
  VW ins Schleudern geraten  
  Appendorf, 1 Leichtverletzter, 2 Fahrzeuge, 15.000 Euro Schaden  
  (Appendorf) - Ein 39-jähriger VW-Fahrer ist am Montag gegen 21.40 Uhr auf der B 30 in Höhe der Ausfahrt Appendorf aus bislang unbekannter Ursache ins Schleudern geraten und verunglückt.

Zunächst kollidierte er mit der Leitplanke und stieß danach mit einem anderen VW zusammen. Dessen 36-jähriger Fahrer wurde leicht verletzt. Der entstandene Gesamtschaden wird von der Polizei auf rund 15.000 Euro geschätzt. Die B 30 musste für etwa 45 Minuten einspurig von der Feuerwehr Biberach gesperrt werden.
 
 

 25. Februar 2009
  Mappus wirbt für Pkw-Maut  
  (Eriskirch) - Viel Lob für die eigene Partei und ZF, nichts neues zur B 30 und B 31. Das war der politische Aschermittwoch mit Stefan Mappus, zu dem die CDU Eriskirch und die CDU Bodenseekreis in die Wilhelm-Schussen-Halle eingeladen hatten.

"Bei allem, was noch verbesserungswürdig ist, hat die CDU dieses Land vorangebracht", konstatierte der Christdemokrat. Verbesserungsbedürftig sei aus seiner Sicht, zum Beispiel die Verkehrssituation, auch und ganz besonders in der Bodenseeregion, denn: "Die Straßen sind die Lebensadern des ländlichen Raums." Wobei Mappus anfügte, dass in den vergangenen Jahren, vor allem in der Zeit, als Parteifreund Ulrich Müller sein Chef im Verkehrs- und Umweltministerium war, "extrem viel" in Sachen Verkehrsinfrastruktur gemacht worden sei in der Region. Den Schwarzen Peter in Sachen B 30 und B 31 schickte er nach Berlin, wo der Geldhahn deutlich weiter aufgedreht werden müsste. Zu leisten wäre das aus Mappus Sicht zum Beispiel über eine Pkw-Maut, über die auch die ausländischen Autofahrer zur Kasse gebeten werden können. "Wir sollten tun, was alle anderen in Europa auch tun", so Mappus.

Ein dickes Lob schickte der Fraktionsvorsitzende in Richtung ZF. In einer Wirtschaftskrise wie sie das Land noch nicht erlebt habe, sei ZF ein Musterbeispiel dafür, wie man solide und mit schwäbischen Tugenden wirtschaftet.
 
 

 26. Februar 2009
  Schwerverletzter nach Zusammenstoß mit Sattelzug schwer eingeklemmt  
  Bad Waldsee, 1 Schwerverletzter, 2 Fahrzeuge, 45.000 Euro Schaden  
  (Bad Waldsee) - Ein Schwerverletzter und rund 45.000 Euro Sachschaden sind nach einem Verkehrsunfall am Donnerstag gegen 14.20 Uhr auf der Bundesstraße 30 bei Bad Waldsee zu beklagen. Rettungshubschrauber, Notarzt, Feuerwehr, Abschleppunternehmen und Polizei waren für rund 3 Stunden an der gesperrten Unfallstelle im Einsatz.

Mit seinem obstbeladenen Van war ein 54-jähriger auf der Ortsumgehung Bad Waldsee in Richtung Ravensburg unterwegs. Hierbei geriet er aus ungeklärter Ursache nach links auf die Gegenfahrbahn und stieß frontal mit dem entgegenkommenden Sattelzug zusammen. Dieser schleuderte unkontrolliert nach links, quer über die Gegenfahrbahn und blieb mit einem Sachschaden von rund 30.000 Euro im Straßengraben hängen. Der 30-jährige Fahrer blieb unverletzt.

Durch die erhebliche Wucht des Aufpralles wurde der 54-jährige Van-Fahrer in seinem stark deformierten Fahrzeug eingeklemmt und erlitt hierbei schwere Verletzungen. Nachdem er von Kräften der Freiwilligen Feuerwehr mit Spezialgerät aus dem Fahrzeugwrack befreit worden war, wurde er nach der notärztlichen Erstversorgung mit dem Rettungswagen in die Oberschwabenklinik gefahren. Der bereits abflugbereite Rettungshubschrauber wurde nicht benötigt.
 
 
  Vier Raser erhalten Fahrverbot  
  (Baindt / Ravensburg) - Gravierende Verkehrsverstöße mussten die Polizeibeamten mit Ihrem zivilen Videofahrzeug am Donnerstagnachmittag im Raum Ravensburg feststellen. Für vier der kontrollierten Fahrzeugführer wird in Kürze eine mehrwöchige führerscheinlose Zeit beginnen.

Gegen 16.30 Uhr stellten die Ordnungshüter einen 65-jährigen Mercedesfahrer auf der Bundesstraße 30 fest, der am Ausbauende Nord bei Baindt bei erlaubten 80 km/h mit 125 Sachen gemessen wurde und hierbei zu einem vorausfahrenden Fahrzeug lediglich 8 bis 10 Meter Sicherheitsabstand einhielt.

Ähnlich gravierend verhielt sich eine 56-jährige Dame, die mit ihrem Opel auf der Bundesstraße 30 mit einer Geschwindigkeit von 120 km/h unterwegs war und hierbei lediglich zwischen 5 und 10 Metern Sicherheitsabstand zum Vorausfahrenden eingehalten hatte.

Sehr eilig unterwegs war gegen 18.00 Uhr ein 32-jähriger VW-Fahrer. Trotz erlaubter 120 km/h brauste er auf dem autobahnähnlich ausgebauten Teilstück der Bundesstraße 30 mit 185 km/h dem Videofahrzeug davon.

Spitzenreiter der Spätschicht war ein frischgebackener Vater, der auf dem schnellsten Weg seinen neugeborenen Sprössling im Krankenhaus besuchen wollte. Ungeachtet der innerörtlichen Höchstgeschwindigkeiten von 50 km/h raste er mit seinem Audi gegen 20.00 Uhr mit 126 km/h durch die Ravensburger Straße.
 
 

 27. Februar 2009
  Gewalttätiger Asylbewerber fährt betrunken ohne Führerschein  
  (Enzisreute) - Ohne Fahrerlaubnis, allerdings deutlich betrunken, war am Freitag gegen 18.10 Uhr ein 22-jähriger mit einem nicht zugelassenen 5-er BMW auf der Bundesstraße 30 unterwegs. Einer Kontrolle durch die Polizei versuchte sich der aus Osteuropa stammende Asylbewerber, mit widerrechtlichem Aufenthalt im Landkreis Ravensburg, durch Flucht zu entziehen. Bei der Festnahme wurden Polizeibeamte attackiert und beleidigt.

Einer Zivilstreife der Verkehrspolizei Ravensburg war der rund 10 Jahre alte BMW der 5-er Serie aufgefallen, da an diesem ungültige Kurzzeitkennzeichen montiert waren. Der Fahrer, ein 22-jähriger aus Osteuropa stammender Asylbewerber, der auf der Bundesstraße auf dem Weg nach Biberach war, hatte lediglich zu einem Tankstopp an einer Tankstelle in Enzisreute angehalten. Eine Berechtigung, den Bodenseekreis seines Wohnortes Kreßbronn zu verlassen, hatte er nicht.

Nachdem die Ordnungshüter starken Alkoholgeruch bei der Kontrolle feststellen mussten, forderten sie ihn auf, zur Durchführung eines Alco-Tests zum Dienstwagen mitzukommen. Nach zunächst vorgetäuschtem Einverständnis rannte der Osteuropäer unvermittelt zu seinem Auto zurück, sprang hinters Steuer und versuchte zu flüchten. Noch bevor es ihm gelang die Zündung zu betätigen, konnten die Polizisten nur durch Einsatz von körperlicher Gewalt und unter Zuhilfenahme von Pfefferspray den Alkoholisierten wieder aus dem BMW herauszuziehen und mit Handschellen fixieren.

Es erfolgte eine vorläufige Festnahme und der Transport zum Polizeirevier Weingarten, wobei der betrunkene Asylbewerber eine wahre Schimpfkanonade auf die Ordnungshüter niederließ. Im Anschluss an eine fällige Blutentnahme durfte er für eine Nacht in einer Ausnüchterungszelle seinen Rausch ausschlafen.
 
 
  Noch auf Beschleunigungsstreifen überholt: 26.000 Euro Schaden  
  Donaustetten, 2 Fahrzeuge, 26.000 Euro Schaden  
  (Donaustetten) - Für rund 30 Minuten musste am Freitagabend die Bundesstraße 30 nach einem Unfall auf Höhe der Einfahrt Ulm-Donaustetten in Fahrtrichtung Biberach gesperrt werden.

Gegen 20.00 Uhr fuhr ein 31-jähriger mit seinem Pkw hinter einer 45-jährigen Pkw-Lenkerin auf die B 30 auf. Dabei setzte der 31-jährige noch auf der Einfädelspur zum Überholen der Frau an, beachtete dabei aber nicht einen von hinten mit hoher Geschwindigkeit herannahenden 26-jährigen. Dieser konnte zwar noch auf den rechten Fahrstreifen ausweichen, kollidierte dort jedoch trotz Vollbremsung mit dem Pkw der 45-jährigen. Glücklicherweise wurde bei dem Unfall niemand verletzt, es entstand insgesamt ein Sachschaden in Höhe von rund 26.000 Euro.
 
 

 28. Februar 2009
  Wo bleiben die Protestaktionen?  
  (Ravensburg) - Zur erneuten Verschiebung des Baubeginns der B 30 Süd erreicht die Schwäbische Zeitung von einem ehemaligen Gemeinderat folgender Leserbrief:

"Ist jemand von dieser Aussage überrascht? Ich habe nichts anderes erwartet. Diesen Satz höre ich jetzt schon seit mehr als 20 Jahren. Mein Vorwurf vom vergangenen Jahr, dass die Bundes- und Landtagsabgeordneten aus unserem Wahlkreis viel zu brav sind und sich nicht durchsetzen können, hat sich jetzt voll bestätigt. Nicht mal im Konjunkturprogramm gibt es Geld für die B 30 Süd, viel weniger dann im normalen Investitionsprogramm. Herr Köberle hat ja noch nicht mal den Baubeginn 2010 im Auge, er vertröstet uns auf die Einführung einer Pkw-Maut. Dabei bräuchte er sich nur dafür einsetzen, dass endlich ein größerer Teil der Lkw-Maut für den Straßenbau eingesetzt würde und nicht für hundert andere Posten.

Letztes Jahr hat August Schuler groß in der Presse getönt "wir lassen uns eine weitere Verschiebung der B 30 Süd nicht gefallen, wir werden uns mit Protestaktionen dagegen wehren". Im Frühherbst habe ich Herrn Schuler vorgeworfen, wo seine Protestaktionen bleiben, denn bis dorthin hatte sich absolut nichts getan. So ist es auch bis heute ohne jede Aktion geblieben, still ruht der See. Wie man etwas erreichen kann, haben uns die Herbertinger vorgemacht, indem sie laut Presse immer wieder durch Aktionen den Verkehr behindert haben und die Umfahrung von Herbertingen durchgesetzt haben. Was auch einzelne hartnäckige Abgeordnete erreichen können hat uns Herr Locherer aus Amtzell bei Geiselharz gezeigt.

In einer meiner letzten Sitzungen als Gemeinderat mit den verantwortlichen Personen für den Neubau der B 30 Süd und etlicher Prominenz, in der man uns wieder mal zugesagt hat, dass die B 30 Süd 2009/2010 fertig wäre, habe ich, verärgert über die laufenden Verschiebungen geantwortet, dass ich an solche Aussagen schon lange den Glauben verloren habe, ich würde damit rechnen, dass man bis dahin noch nicht mal mit dem Bau begonnen habe. Man hat mich dann ausgelacht, aber eine Wette ist mit mir auch niemand eingegangen."
 
 
  Wie die Kandidaten die Verkehrsanbindung verbessern wollen  
  (Friedrichshafen) - Im Vorfeld der OB-Wahl in Friedrichshafen stellen Menschen mit besonderen Funktionen in der Stadt Fragen an die Bewerber. Diesmal wollte Klaus Wellmann, Geschäftsführer der Messe Friedrichshafen, wissen was die Kandidaten unternehmen wollen, um die Verkehrsanbindung zu verbessern.


Peter Kienzle:
"Ich nutze meine Beziehungen zu Landesregierung und Bundespolitik. Meinem Schreiben an Ministerpräsident Oettinger, woraufhin das Land die Umgehung als dringlich an den Bund nachmeldete, werden Aktionen folgen. An einem heißen Messetag bitte ich Verkehrsminister Tiefensee, fünfmal auf der B 31 von Singen nach Lindau und zurück zu fahren. Für die Nacht steht ihm eine sonnige Ein-Zimmer-Wohnung an der B 31 zur Verfügung."


Andreas Brand:
"Dreh- und Angelpunkt ist eine verbesserte Erreichbarkeit über die B 30 und B 31. Gemeinsam müssen wir, Stadt, Kreis, Wirtschaft und Region, gegenüber Stuttgart und Berlin für die Finanzierung und Verwirklichung werben, gewinnen und überzeugen. Der letzte Messe-Kilometer kann durch die Verbreiterung der Messezufahrt Süd attraktiver und schneller werden. Die Bahnanbindung über den Flughafen können wir noch aktiver bewerben."


Claudia Kalbitz-Paulus:
"Die Verkehrsanbindung der Messe muss in jedem Fall verbessert werden. Da zusätzliche Straßenzubringer nur in Verbindung mit dem übergeordneten Verkehrsnetz möglich sind, werde ich bei Landes- und Bundesbehörden auf Planungsbeschleunigung und Mittelbereitstellung drängen. Bis dahin müssen bei Messeveranstaltungen optimale Verkehrslenkungs- und Ordnungsmaßnahmen unser Ziel sein."


Dieter Stauber:
"Ich werde in kurzen Abständen und regelmäßig bei den beteiligten Behörden die notwendigen Schritte für den Bau der B 31-Umfahrung Friedrichshafen einfordern. Durch öffentlichkeitswirksame Aktionen mit dem "Bündnis Pro B 31", IHK, den großen Industriebetrieben, der Messe und den Anwohnern, werde ich Druck auf die Verantwortlichen ausüben."


Monika Blank:
"Politiker haben in den letzten Jahrzehnten viel versprochen. Ich werde nichts versprechen, was schon andere nicht halten konnten. Was die B 31 neu angeht, gibt es Klagen, auf die ich als Oberbürgermeisterin reagieren muss: Gehen die Klagen durch, muss eine neue, bessere Planung für Kluftern und Fischbach gefunden werden. Scheitern die Klagen, werde ich den dann rechtskräftigen Beschluss umsetzen - wenn das Geld aus Berlin fließt."
 
 
  Polizei stoppt sieben Raser  
  (Landkreis Biberach) - Sieben gravierendere Geschwindigkeitsverstöße hat eine Videostreife der Polizei Biberach am Samstag auf der B 30 zwischen Ulm und Oberessendorf in der Zeit von 10 bis 15 Uhr dokumentiert. Drei Fahrer müssen neben einer Geldbuße zusätzlich mit einem Fahrverbot rechnen. Das schnellste Fahrzeug eines 29-jährigen war mit rund 170 km/h bei zulässigen 120 km/h unterwegs. Dieser Verstoß wird ein Fahrverbot von einem Monat, 160 Euro Bußgeld und 3 Punkte in Flensburg nach sich ziehen.
 
 

 02. März 2009
  Drängler holen sich Fahrverbote  
  (Ravensburg / Weingarten) - Viel zu nahes Auffahren auf den Vorausfahrenden war am Montag bei Verkehrsüberwachungen auf der Bundesstraße 30 für ein Zivilkontrollteam Anlass, zwei Drängler aus dem Verkehr zu ziehen.

In beiden Fällen hatten die verantwortlichen Fahrzeugführer bei einer Geschwindigkeiten von rund 120 km/h lediglich Sicherheitsabstände zum Vorausfahrenden von 10-15 Meter eingehalten. Erforderlich wären bei diesen Geschwindigkeiten etwa 60m Abstand gewesen. Neben einem Bußgeld von 160 Euro schlagen diese Verkehrsverstöße mit 3 Punkten in Flensburg sowie mit 4 Wochen Fahrverbot zu Buche.
 
 

 03. März 2009
  Auto fängt Feuer  
  (Weingarten) - Aus noch ungeklärter Ursache hat am Dienstagnachmittag bei Weingarten ein Auto Feuer gefangen. Beim Verlassen der Bundesstraße 30 fing das neun Jahre alte Auto im Motorraum an zu brennen. Hilfreiche Autofahrer unternahmen mit mehreren Feuerlöschern Löschversuche. Die alarmierte Feuerwehr Weingarten führte Nachlöscharbeiten durch. Ausgelaufene Flüssigkeiten wurden gebunden, aufgenommen und sachgerecht entsorgt. Verletzt wurde niemand. Für die Dauer der Einsatzmaßnahmen kam es zu Verkehrsbehinderungen.
 
 
  Verkehrsüberwachung mit Erfolg  
  (Appendorf / Oberessendorf) - Im Rahmen der Verkehrsüberwachung führte die Polizei am Dienstag zwischen 12 Uhr und 19 Uhr an mehreren Stellen im Landkreis Verkehrskontrollen durch. Dabei wurden 8 Geschwindigkeitsverstöße auf der B 30 bei Appendorf festgestellt. Ein Autofahrer war mit 141 km/h bei erlaubten 100 km/h unterwegs und handelte sich damit neben einem Bußgeld ein Fahrverbot von einem Monat und Punkte in Flensburg ein. Bei Oberessendorf wurde gegen 16.20 Uhr ein Lkw-Fahrer wegen eines erheblichen Verstoßes gegen die Lenk- und Ruhezeiten beanstandet.
 
 

 04. März 2009
  Anne Jenter tritt für SPD an  
  (Wahlkreis Ravensburg) - Die Chance, dass Anne Jenter (SPD) das Direktmandat im Wahlkreis Ravensburg bei der Bundestagswahl holt, ist verschwindend gering. Ihr Landeslistenplatz 33 ist bei den derzeitigen Umfragewerten der Sozialdemokraten beinahe aussichtslos. Dennoch will die 55-jährige Gewerkschafterin engagiert Wahlkampf betreiben.

Anne Jenter sieht ihre Chancen durchaus realistisch. "30 Prozent plus X" sei ein Ergebnis, mit dem sich die 55-jährige anfreunden könnte. Die langjährige Hauptschullehrerin stammt aus Balingen und ist Mitglied im geschäftsführenden Vorstand der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Frankfurt, dort speziell zuständig für Frauenpolitik, Arbeits- und Gesundheitsschutz, Seniorenpolitik und Antidiskriminierung. Sie ist verheiratet, kinderlos und möchte sich im Fall ihrer Wahl schwerpunktmäßig um Gleichstellungspolitik für Frauen kümmern.

Gleicher Lohn für Männer und Frauen in gleichen Positionen, Mindestlohn statt Minijobs ohne Stundenbeschränkung, eine Quote für Frauen in Führungspositionen. Für diese politischen Ziele will sich die Gewerkschafterin einsetzen, falls sie es in den Bundestag schafft. Und regional? "Wenn ich mit dem Zug hierher fahre, merkt man, wie es plötzlich langsamer wird" plädiert sie für eine Elektrifizierung der Südbahn. Dass die B 30 bei Weißenau "einfach aufhört", versteht sie ebenfalls nicht. "Wir müssen aufhören, die Peripherie so abzuhängen."

Derzeit besucht Jenter nacheinander alle SPD-Ortsvereine. Die Landschaft, besonders das Westallgäu, begeistern die leidenschaftliche Wanderin. Sie möchte in der heißen Phase des Wahlkampfs, für die sie ihren Jahresurlaub opfert, "Politisches Wandern mit Anne Jenter" anbieten. Mit Strecken im ganzen Wahlkreis. Außer Wandern zählt sie Fotografieren und Lesen zu ihren Hobbys.
 
 

 05. März 2009
  Rampe bleibt an Laster hängen  
  Gögglingen, 2 Fahrzeuge, 2.500 Euro Schaden  
  (Gögglingen) - Viele Fahrer versäumen es, Ihre Ladung zu sichern, so die Erfahrung der Polizei. Verlorene Gegenstände sind deshalb immer wieder die Ursache von Unfällen. Dem Zufall ist zu verdanken, dass bei einem solchen Vorfall am Donnerstag auf der B 30 nur Sachschaden entstand.

Wie die Polizeidirektion Ulm berichtet, fuhr ein 50-jähriger mit seinem Schweizer Lastwagen gegen 9.50 Uhr in Richtung Biberach. Bei Gögglingen verlor er eine Auffahrrampe, da deren Verriegelung fehlte. Sie stürzte vor einem anderen Laster aus Slowenien auf die Straße. Dessen 20-jähriger Fahrer konnte nicht mehr stoppen. Der Sattelzug fuhr über das Hindernis und schleifte es mehrere Hundert Meter mit. Es entstand Schaden von rund 2.500 Euro. Vor Ort musste der Laster repariert werden, da sein Druckluftsystem Schaden genommen hatte. Erst danach konnte er seine Fahrt fortsetzen.

Den Unfallverursacher erwartet ein Bußgeldverfahren. Da er im Ausland lebt, musste er dafür eine Sicherheitsleistung hinterlegen.
 
 
  Straßenmeisterei bleibt erhalten  
  (Bad Waldsee) - Die Straßenmeisterei bleibt in Bad Waldsee erhalten. Der Bund als Eigentümer der Liegenschaft auf dem Frauenberg ist bereit in größerem Umfang in die Gebäude und ihre Ausstattung zu investieren.

"Für uns bleibt die Straßenmeisterei Bad Waldsee fest in der Landkarte verankert", machte Kämmerer Peter Sorg klar. Der Erhalt der Einrichtung stand nicht wirklich zur Debatte. Das rund 10.000 Quadratmeter große Gelände gehört dem Bund, der es dem Kreis mietfrei überlässt und jetzt auch bereit ist, die dringend nötige Sanierung der Hallen und sonstigen Gebäude zu bezahlen. In dieser Angelegenheit werden "wir vom Bund gar nicht schlecht bedient", urteilte Sorg.

Lediglich an eine "Bedingung" ist das Entgegenkommen geknüpft. Der Bund erwartet, dass der Landkreis die Liegenschaft auf zumindest zehn weitere Jahre für den Betrieb der Straßenmeisterei nutzt. Die Kreisräte hatten mit dieser Verpflichtung kein Problem, sie folgten dem Vorschlag der Verwaltung einstimmig. Der Kreis könne schließlich froh sein, "wenn der Bund mit seinen Investitionen den Standort Bad Waldsee stabilisieren" wolle, hieß es, und da sei es nur "mehr als verständlich, wenn er dies von der weiteren Nutzung abhängig" mache.

Als großen Vorzug der Straßenmeisterei Bad Waldsee werteten die Räte die gute Verkehrsanbindung an die B 30, was nicht nur im Winter von Bedeutung sei. Kreisrat Roland Schmidinger sprach speziell die Unfallproblematik an.
 
 
  Polizei zu nahe gekommen  
  (Wiblingen) - Seinem Vordermann fuhr ein 20-jähriger in den letzten Tagen auf der B 30 bei Wiblingen viel zu dicht auf. Bei im Schnitt 120 km/h klebte er mit weniger als 16 Metern Abstand am Heck des Vorausfahrenden.

Dabei ahnte der junge Mann nicht, dass es sich um das Videofahrzeug der Verkehrspolizei Ulm handelte, das den gravierenden Verstoß aufzeichnete. Doch schon bald machten ihm das die Anhaltesignale der Polizeistreife deutlich. An Ort und Stelle konfrontierten die Beamten den Mann aus dem Landkreis Neu-Ulm mit seinem riskanten Verhalten. Er wird seinen Führerschein bald für vier Wochen abgeben müssen. Zudem erwarten ihn 160 Euro Bußgeld und drei Punkte in Flensburg.

Weitere Fahrer mussten die Beamten im Verlauf ihrer Videostreife beanstanden. Einer war zu schnell unterwegs, zwei telefonierten während der Fahrt mit dem Mobiltelefon.
 
 

 06. März 2009
  CDU: Andere Verkehrsprojekte hatten Vorrang  
  (Ravensburg) - In einem Schreiben äußert sich die Ravensburger CDU zu Vorwürfen in Leserbriefen, dass die B 30 Süd auch nicht im Konjunkturpaket II des Bundes enthalten ist. Die Christdemokraten halten diese Entscheidung für richtig.

Die CDU Ravensburger hat am 22. Februar aus Berlin erfahren, dass der letzte Bauabschnitt der B 30 Umgehung Ravensburg nicht im Konjunkturpaket II des Bundes ist. "Das war für uns alle ein politischer Schock und eine riesige Enttäuschung", so CDU-Stadtverbandsvorsitzender August Schuler, der auch verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Stadtrats- und der Kreistagsfraktion ist. Eine Woche später und nach Gesprächen mit dem CDU-Bezirksvorsitzenden Dr. Andreas Schockenhoff, dem Verkehrsstaatssekretär im Innenministerium Rudolf Köberle und dem Ravensburger Oberbürgermeister Hermann Vogler, sei man zum Entschluss gelangt, dass dies richtig gewesen sei. Grundsätzlich gelte nicht nur die Ravensburger politische Betrachtungsweise, sondern eine regionale Betrachtung. Diesen Überblick habe das Bundesverkehrsministerium anzuwenden. Vordringlich seien im Konjunkturpaket I die Umfahrung Herbertingen der B 32/B 311 auf der Achse Freiburg-Ulm und im Konjunkturpaket II der Scheibengipfeltunnel in Reutlingen gewesen.

Dennoch gibt es laut CDU jetzt Hoffnung für das Projekt B 30 Süd und das damit zusammenhängende Verkehrsprojekt B 31 West in Friedrichshafen. Beide Projekte stünden jetzt, nach der Umgehung Herbertingen und dem Scheibengipfeltunnel in Reutlingen, an erster Stelle im Regierungsbezirk. Die Ravensburger Union fordere jetzt die Solidarität aller politischen Kräfte im Allgäu ein. Der CDU-Kreisverband und seine 60 Ortsgemeinde- und Stadtverbände hätten sich vor zehn Jahren auf eine gemeinsame verkehrspolitische Linie verständigt: Fertigstellung der A 96 zwischen Wangen und Leutkirch, Bau der B 12 Ortsumgehung Isny, Bau der B 32 Ortsumgehung Geiselharz und Fertigstellung der B 30 Umgehung Ravensburg. Die drei ersten Projekte sind in Bau oder fertiggestellt. Im Übrigen habe der Lückenschlusses der A 96 statt 55 Millionen Euro durch den schwierigen geologischen Untergrund rund 25 Millionen Euro Mehrkosten erzeugt. Da sei klar, dass diese 25 Millionen Euro wo anders eingespart werden müssen. Streit und gegenseitige Vorwürfe der politischen Meinungsbildner und Parteien seien da nicht hilfreich.
 
 
  Auto überschlägt sich mehrfach  
  Baindt, 1 Leichtverletzter, 1 Fahrzeug, 7.000 Euro Schaden  
  (Baindt) - Auf Schneematsch ist am Freitag ein Auto auf der B 30 bei Baindt von der Fahrbahn abgekommen. In der Folge überschlug sich das Fahrzeug mehrfach.

Wie die Polizei berichtet, war am Morgen gegen 7.36 Uhr ein Fahrzeug auf der B 30 in Richtung Bad Waldsee unterwegs. Am Ende der vierspurigen Ausbaustrecke kam der Fahrer auf der mit Schneematsch bedeckten Straße ins Schleudern, kam von der Fahrbahn ab und überschlug sich mehrfach. Das Fahrzeug blieb schließlich im Graben liegen. Trotz des heftigen Unfalls und eines Schadens von rund 7.000 Euro wurde der Fahrer nur leicht verletzt.
 
 

 08. März 2009
  Auf Videofahrzeug zu dicht aufgefahren  
  (Hochdorf) - Wer ein Videofahrzeug der Polizei bedrängt, darf sich über rechtliche Folgen nicht wundern. Dies musste am Sonntagmittag ein 32-jähriger Autofahrer auf der Bundesstraße 30 bei Hochdorf zur Kenntnis nehmen. Der Mann war über eine längere Strecke bei einem Tempo von mehr als 100 Stundenkilometern gefährlich dicht an ein Zivilfahrzeug der Ulmer Verkehrspolizei herangefahren. Teilweise betrug der Abstand gerade noch sieben Meter. Bei Anwendung der gängigen Faustformel, Abstand gleich halber Tacho in Metern, wären bei diesem Tempo 50 Meter erforderlich gewesen. Das nun fällige "Lehrgeld" beinhaltet 240 Euro Bußgeld, vier Punkte und ein Fahrverbot von zwei Monaten.
 
 

 11. März 2009
  Der Protest formiert sich  
  (Ravensburg / Eschach) - Maßlos enttäuscht sind die Einwohner von Taldorf und Eschach darüber, dass die B 30 Süd auch nicht im Rahmen des Konjunkturpaketes II verwirklicht wird. Die Ortsvorsteher Vinzenz Höss (Taldorf) und Holger Lehr (Eschach) wollen nun durch Protestaktionen auf die Verkehrsbelastung im Ravensburger Süden aufmerksam machen.

"Enttäuschung, Hilflosigkeit, teilweise schon Resignation", so beschreibt der Taldorfer Ortsvorsteher Vinzenz Höss die Reaktionen in seinen Ortsteilen, dass aus der B 30 Süd nun schon wieder nichts geworden ist und der Baubeginn erneut verschoben wird. Auf wann, weiß niemand. Das hängt allein vom Bund ab. Harsche Kritik kommt aus seiner Ortschaft. Schockenhoff und Köberle hätten "mal wieder leere Versprechungen" abgegeben. Aber auch er wird angegriffen: "Ihr seid doch viel zu ruhig," heiße es, weil man bislang auf spektakuläre Protestaktionen wie etwa in Herbertingen verzichtet habe. Mit Erfolg: Herbertingen wurde bereits in das Konjunkturpaket I des Bundes aufgenommen. Welche Auswirkungen die Demonstrationen auf die Entscheidung hatten, ist zwar reine Spekulation, Höss und Lehr sehen aber einen gewissen Zusammenhang.

"Wir sind gutgläubig gewesen und haben gedacht: Wir brauchen keinen Traktor", meint Höss, "aber hinterher ist man immer klüger." Sein Kollege Lehr betont, dass die Zeit des Stillhaltens jetzt vorbei sein soll. "Die Bürger wollen auf ihre Situation in geeigneter Form aufmerksam machen", meint Lehr. Einen konkreten Plan für eine Demo gebe es allerdings noch nicht. Eine Aktion müsse "zumutbar sein, nichts Unverschämtes", damit die Sympathie für die vom Verkehr gebeutelten Bewohner nicht ins Gegenteil umschlage, meint der parteilose Eschacher Ortsvorsteher. Mit der oder den Aktionen soll den hiesigen Abgeordneten parteiübergreifend Rückendeckung gegeben werden. Noch vor der Sommerpause werden die Einzelpläne des Bundeshaushaltes für 2010 entworfen, und darin müsse die B 30 Süd nun endlich enthalten sein. Denn eines steht für Vinzenz Höss fest: "Die Straße muss 2010 kommen, alles andere wäre ein Vertrauensbruch an der Bevölkerung."

Wird sich das Thema auf das Ergebnis der Kommunalwahl auswirken? Höss glaubt ja. Und zwar zu Ungunsten der CDU.
 
 
  Kastenwagen prallt auf Lkw  
  Oberessendorf, 1 Leichtverletzter, 2 Fahrzeuge  
  (Oberessendorf) - Ein Auffahrunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen hat sich am Mittwoch auf der B 30 bei Oberessendorf ereignet. Eine Person wurde verletzt.

Ein in Richtung Biberach fahrender Autofahrer wollte kurz vor Oberessendorf nach links zu einem Firmengelände in Ramstal abbiegen. Hierzu musste er aufgrund Gegenverkehrs auf der Fahrbahn anhalten. Ein nachfolgender Lkw verringerte seine Geschwindigkeit, ein ihm folgender Fahrer eines kleinen Kastenwagens erkannte die Situation zu spät und fuhr heftig auf das Heck des Lkw auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Motorraum eingedrückt. Der Fahrer erlitt leichte Verletzungen.

Neben der Polizei und dem Rettungsdienst war auch die Freiwillige Feuerwehr Oberessendorf im Einsatz, welche auslaufende Betriebsstoffe aufnahm, die Unfallstelle säuberte und die Verkehrsregelung vornahm.
 
 
  CDU beklagt Zustände auf der B 30, B 31 und der Südbahn  
  (Friedrichshafen) - Zwar wollte die CDU aus Stadt und Kreis am Montagabend in der "City-Krone" über den neuen Generalverkehrsplan diskutieren, dessen Thema ausschließlich die Landesstraßen sind. Tatsächlich gewannen im Verlauf der Diskussion die B 30 und B 31 die Oberhand, die weiter auf sich warten lassen.

In der Reihenfolge der Dringlichkeit in der Umsetzung der planfestgestellten B 31 in Friedrichshafen und Überlingen sowie der B 30 in Ravensburg machte der frühere Verkehrsminister Ulrich Müller "keinen Unterschied". Genauso wenig daran, wie dringend eine dritte Spur und zusätzliche Abfahrten an der Umgehung Kressbronn bis Lindau sind. Kressbronns Bürgermeister Edwin Weiß erinnerte daran, dass das Land mit seinen Mitteln vor dem Hintergrund der Unfallhäufigkeit durchaus etwas für einen dritten Streifen auf baden-württembergischem Gebiet tun könne. Polizeichef Karl-Heinz Wolfsturm pflichtete bei. Die B 31 sei nur bei Stau nicht gefährlich. Der Zuwachs an schweren Verkehrsunfällen sei unübersehbar. Michael Jeckel aus Überlingen kritisierte die Debatte lediglich um Landesstraßen: "Wir konzentrieren uns wie seit 30 Jahren auf Nebenkriegsschauplätze", dabei müssten die Probleme auf den Hauptachsen gelöst werden. An die eigene Partei gerichtet warnte er, so an Glaubwürdigkeit zu verlieren. Müller erinnerte an die zwei vorliegenden Planfeststellungsbeschlüsse im Bodenseekreis und daran, "auf die wichtigeren Straßen (B 30/B 31) keinen Einfluss" zu haben, weil im zuständigen Berlin der Bundesverkehrsminister aus Leipzig kommt und der die Straßen im Osten bevorzuge. "Die Entscheidung fällt im Bund, ich kann's nicht ändern."

Prognosen zufolge geht die Verkehrszunahme unvermindert weiter, auch im Bodenseekreis, und trotz der Ölkrise, verriet Müller aus Untersuchungen des Verkehrsministeriums. Der Lärm wird künftig eine größere Rolle spielen und der Radverkehr erhält einen höheren Stellenwert. Streit dürfte es wegen der Absicht des Bundes geben, Straßen abzugeben und sie in die Zuständigkeit und damit Baulast der Länder zu übertragen. Und Streit steht auch darüber ins Haus, wenn 2012 die Zweckbindung der Mittel aus dem Gemeindefinanzierungsgesetz wegfällt, weshalb es sich lohne, mit Straßenbauvorhaben "frühzeitig loszulegen", ehe der Bund ab 2019 kein Geld mehr gibt.

Herbe Kritik setzte es vor allem in der Diskussion an der Bahn. Im öffentlichen Personennahverkehr habe sich in der Vergangenheit viel verbessert, beschwor Müller. Vor dem Hintergrund der Finanzprobleme gelte es nun, das Erreichte zu erhalten. Ob die Bodensee-S-Bahn bezahlbar sei stellte er in Frage. Die Diskussion um ein zweites Gleis auf der Südbahn von Friedrichshafen nach Lindau habe sich beruhigt, weshalb er vermutet, dass das Land das Gleis aufgebe oder nicht mehr forciere, nachdem es auch in Kressbronn und Langenargen umstritten sei. Von einer "Katastrophe" sprach ein Diskutant, den Komfort der Zugabteile zwischen Ulm und Friedrichshafen an. "Unannehmbar" sei dieses Angebot. Die Qualität der Deutschen Bahn sei ein "trauriges Kapitel", beklagte auch Müller die Vernachlässigung des Komforts und den fehlenden Wettbewerb. Der Häfler CDU-Vorsitzende Norbert Fröhlich, beklagt schmutzige Abteile und verschlossene Toiletten auf der gesamten Strecke. Dabei funktioniere es anderswo.

CDU-Kreisvorsitzende Sylvia Zwisler dankte nach mehr als zwei Stunden intensiven Referats und Diskussion Ulrich Müller und rief im Kreis zu Einigkeit und dem Setzen von Prioritäten auf, um in Sachen Straße und Schiene voran zu kommen.
 
 

 14. März 2009
  Raser werden bestraft  
  (Laupheim) - Zwei Geschwindigkeitsüberschreitungen um mehr als 60 Stundenkilometer hat die Polizei am Wochenende auf der Bundesstraße 30 bei Laupheim festgestellt. Einer der Verstöße wurde mit einer Laserpistole entdeckt, der andere mit einem Videofahrzeug. Bei den Betroffenen handelt es sich um einen 45-jährigen Mann sowie eine 31-jährige Frau. Beide sehen einem zweimonatigen Fahrverbot, 440 Euro Bußgeld und vier Punkten im Verkehrszentralregister ins Flensburg entgegen.
 
 

 15. März 2009
  Betrunkener Autofahrer baut Unfall im Seewaldkreisel  
  Friedrichshafen, 1 Fahrzeug, 800 Euro Schaden  
  (Friedrichshafen) - Wegen Straßenverkehrsgefährdung, unerlaubten Entfernens von der Unfallstelle und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte muss sich ein 44-jähriger betrunkener Autofahrer verantworten. Dieser war am Sonntag gegen 4.35 Uhr auf der B 30 im Seewaldkreisel an dem dortigen Kreisverkehr nach links von der Fahrbahn abgekommen. In der Folge beschädigte er auf der Verkehrsinsel vor dem Kreisverkehr zwei Verkehrszeichen im Wert von rund 800 Euro. Der Unfallverursacher entfernte sich zu Fuß von der Unfallstelle, konnte aber von einer Streifenbesatzung des Polizeireviers Friedrichshafen gefunden werden.
 
 

 16. März 2009
  Wieder ein Schwerverletzter nach Frontalzusammenstoß  
  Englerts, 1 Schwerverletzter, 2 Fahrzeuge, 10.000 Euro Schaden  
  (Englerts) - Zu einem Frontalzusammenstoß während eines Überholmanövers ist es am Montag gegen 5.20 Uhr auf der Bundesstraße 30 zwischen Bad Waldsee und Biberach gekommen. Der 40-jährige Unfallverursacher wurde hierbei in seinem Peugeot schwer verletzt.

Im sehr unübersichtlichen Teilbereich der Bundesstraße 30, kurz nach Englerts, setzte der 40-jährige zum Überholen eines vorausfahrenden Autos an. Obwohl die Fahrbahn in einer langgezogenen Rechtskurve in das Waldstück verläuft und der Streckenverlauf absolut unübersichtlich ist, versuchte der 40-jährige Peugeot-Lenker auch noch einen weiteren Lastwagen zu überholen. Hierbei stieß er mit einem ordnungsgemäß entgegenkommenden Sattelzug zusammen. Obwohl der Brummifahrer noch aufs unbefestigte Bankett nach rechts ausgewichen war und seine Zugmaschine annähernd zum Stillstand gebracht hatte, krachte der Peugeot mit halbseitiger Überdeckung nahezu ungebremst gegen das Führerhaus des MAN. Der Peugeot-Fahrer erlitt hierbei so schwere Verletzungen, dass er mit Notarzt und Rettungswagen sofort in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht werden musste.

Für die Unfallaufnahme und Bergemaßnahmen musste die Unfallstelle für rund zwei Stunden komplett gesperrt werden. Während an der Sattelzugmaschine Unfallbeschädigungen in Höhe von rund 10.000 Euro entstanden sind, musste der Peugeot mit Totalschaden abgeschleppt werden.
 
 
  Auffahrunfall führt zu Verletzungen  
  Oberessendorf, 1 Leichtverletzte, 2 Fahrzeuge, 5.000 Euro Schaden  
  (Oberessendorf) - Eine leicht verletzte Autofahrerin und 5.000 Euro Schaden hat es am Montagmorgen auf der Bundesstraße 30 zwischen Unter- und Oberessendorf gegeben. Gegen 7.30 Uhr reagierte eine 26-jährige Golf-Lenkerin zu spät, als sich vor ihr der Verkehr staute. Sie prallte gegen ein Auto einer 37-jährigen, die zunächst meinte, unverletzt zu sein. Im Laufe des Morgens musste sie sich dann doch in ärztliche Behandlung begeben. Die Unfallverursacherin blieb unverletzt. Beide Beteiligten hatten den Sicherheitsgurt angelegt.
 
 
  "Die nehmen uns halt nicht ernst"  
  (Friedrichshafen) - "Eine Region steht auf - Wir Bürger wehren uns." Unter diesem Motto hat am Montag Friedrichshafens Oberbürgermeister Josef Büchelmeier den Startschuss zu einer Aktion gegeben, die massiv den Bau der B 31, der B 30 und die Verbesserung der Schienenwege einfordert. 30.000 Postkarten wollen die Akteure unters Volk und später nach Stuttgart und Berlin bringen. Zusammen mit Partner aus der Region, darunter ZF, MTU, EADS, Zeppelin, die Messe, das Landratsamt, der IHK, Kreishandwerkerschaft und anderen, geht die Aktion Pro B 31 neu im Superwahljahr in die Offensive. Startschuss ist mit der IBO-Eröffnung, Abschluss am 25. April.

Die Stadt hat mehr als 20.000 Euro locker gemacht, um den öffentlichen Druck auf Berlin und Stuttgart zu erhöhen. Sie ließ von einer Werbeagentur Postkarten, Plakate und Stellwände entwerfen, die bei der IBO-Eröffnung zum ersten Mal zu sehen sein werden. In drastischen Worten wird darauf die seit Jahrzehnten bestehende Verkehrsmisere beklagt. "Wir Bürger wollen es nicht mehr länger hinnehmen, dass unsere leistungsfähige Region und Friedrichshafen praktisch abgeschnitten werden, wenn es um die Straße, die Schiene und die Verkehrswege geht." Bundesminister Tiefensee und Ministerpräsident Oettinger werden auf Karten, Plakaten und im Internet aufgefordert, zu handeln.

OB Büchelmeier hofft, dass Zehntausende unterschreiben und die Aktion ihre politische Wirkung nicht verfehlt. Gerade im Wahljahr könnte sie auf fruchtbaren Boden fallen. Die Leute würden sich gut überlegen, wem sie ihre Stimme geben. Der ehemalige Fraktionschef der CDU, Heinz Schaack, sieht die Gefahr, dass sich das Thema nach der Wahl wieder erschöpft. Deshalb gelte es, bis zum Herbst konkrete Zusagen von Bund und Land zu bekommen.

Ein deutliches Signal aus der Region sei notwendig, sagte der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Bodensee GmbH, Benedikt Otte. "Bisher werden wir nur über Rankings als leistungsstarke Wirtschaftsregion wahrgenommen, aber es kommt nichts zurück". "Die nehmen uns halt nicht ernst", meinte der OB. Wenn das so bleibt, will er unangenehme Aktionen auf der Straße nicht ausschließen.
 
 

 17. März 2009
  15 Bäume gefährden die Verkehrssicherheit auf der B 30  
  (Friedrichshafen) - Wie das Landratsamt Bodenseekreis am Montag mitteilte, wurden durch einen öffentlich bestellten Baumgutachter im Zuge der B 30 entlang der Ravensburger- und Paulinenstraße in Friedrichshafen bei 15 Bäumen Schäden festgestellt.

Die Bäume wurden im Bereich des Wurzelstockes mit Hilfe modernster Messtechnik untersucht. Dabei wurden massive Schäden im statisch wirksamen Wurzelfundament nachgewiesen. Aus Sicherheitsgründen ist daher eine umgehende Beseitigung der Bäume erforderlich. Mit der unteren Naturschutzbehörde wurde diese notwendige Maßnahme abgestimmt.

Die Arbeiten werden bereits am heutigen Dienstag, dem 17.03.2009, durch eine Fachfirma im Auftrag der Straßenmeisterei Tettnang durchgeführt. Mit Verkehrsbehinderungen in den Morgenstunden ist zu rechnen. Zur Erhaltung des Alleecharakters werden im Frühjahr 2009 in Zusammenarbeit mit dem städtischen Grünamt Ersatzpflanzungen vorgenommen.
 
 
  Laster verliert Ladung  
  Bad Waldsee, 1 Fahrzeug, 10.000 Euro Schaden  
  (Bad Waldsee) - Ein Lastwagen hat am Dienstag gegen 09.15 Uhr auf der Bundesstraße 30 bei Bad Waldsee seine Ladung verloren. Der 70-jährige Fahrer wollte bei Bad Waldsee-Nord auf die B 30 einfahren. Beim Einbiegen löste sich ein Verankerungspunkt der Pritsche, so dass die Ladung zur Seite kippte. In der Folge riss ein weiterer Befestigungspunkt, sodass die gesamte Ladung auf die Fahrbahn fiel. Beladen war der Lastwagen mit Paletten und Kanthölzern. Bei dem Unfall wurde niemand verletzt. Die B 30 war bis gegen 12.30 Uhr voll gesperrt. Der Verkehr wurde örtlich durch die Kurstadt umgeleitet. Es entstand ein Sachschaden von rund 10.000 Euro.
 
 

 18. März 2009
  Motorradfahrer holt sich 4 Punkte  
  (Baindt) - Bei Geschwindigkeitskontrollen am Mittwochnachmittag auf der Bundesstraße 30 hat die Polizei wieder mehrere Verkehrssünder festgestellt.

Ein 40-jähriger war statt den erlaubten 80 mit 128 Stundenkilometern unterwegs. Ein 49-jähriger Skoda-Fahrer fuhr rund 47 Stundenkilometer zu schnell. Beide Fahrer müssen neben einem Bußgeld und Punkten in Flensburg mit einem Fahrverbot rechnen.

Auch ein 20-jähriger Motorradfahrer fuhr statt der erlaubten 80 ganze 150 Stundenkilometer. Der 20-jährige hatte in der Vergangenheit bereits mehrere Verkehrsordnungswidrigkeiten begangen und einen dementsprechend hohen Punktestand in Flensburg angehäuft. Seine Probezeit hatte sich aufgrund dessen bereits verlängert. Der erneute Verstoß kommt ihm teuer zu stehen. 440 Euro Bußgeld, 4 Punkte sowie 2 Monate Fahrverbot sind die Folge.
 
 

 19. März 2009
  Zusammenstoß auf Kreuzung fordert 20.000 Euro Schaden  
  Oberhofen, 1 Leichtverletzter, 2 Fahrzeuge, 20.000 Euro Schaden  
  (Oberhofen) - Ein Leichtverletzter und rund 20.000 Euro Sachschaden sind das Ergebnis eines Unfalls am Donnerstag gegen 11.15 Uhr am Übergang von der B 30 auf die B 467 bei Oberhofen. Ein 67-jähriger war mit seinem Mercedes auf der Bundesstraße 30 von Ravensburg in Richtung Tettnang unterwegs. Bei Oberhofen fuhr er, obwohl die Ampel rot zeigte, mit unverminderter Geschwindigkeit in die Kreuzung am Übergang zur Bundesstraße 467 ein. Dort prallte der Mercedes mit der Front gegen die linke Seite eines aus Richtung Untereschach kommenden Kleinlastwagens. Durch den Aufprall drehte sich der Kleinlastwagen um 180 Grad. Der 41-jährige Lasterfahrer erlitt hierbei leichte Verletzungen. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von rund 20.000 Euro.
 
 

 21. März 2009
  Raser hatten es eilig  
  (Biberach) - Verkehrspolizisten aus Ulm und Streifendienstbeamte aus Biberach sind am Wochenende gegen zu schnelles Fahren vorgegangen. Ein ziviles Videofahrzeug kam ebenso zum Einsatz wie Lasermessgeräte. Neun Fahrer fielen mit teils erheblichen Verstößen auf. Vier von ihnen müssen die Führerscheine für bis zu zwei Monate abgeben. Hinzu kommen Geldbußen von bis zu 440 Euro sowie vier Punkte im Verkehrszentralregister in Flensburg. Am schnellsten war mit 186 anstatt 120 Kilometer pro Stunde ein 57-jähriger auf der Bundesstraße 30 bei Biberach. Auch falsches Überholen, Handybenutzung am Steuer und zu geringer Sicherheitsabstand führten zu Geldbußen und Punkten.
 
 
  Mann und Frau erhalten zwei Monate Fahrverbot  
  (Laupheim) - Zwei Geschwindigkeitsüberschreitungen um mehr als 60 Stundenkilometer hat die Polizei am Wochenende auf der Bundesstraße 30 bei Laupheim festgestellt. Einer der Verstöße wurde mit einer Laserpistole entdeckt, der andere mit einem Videofahrzeug. Bei den Betroffenen handelt es sich um einen 45-jährigen Mann sowie eine 31-jährige Frau. Beide sehen einem zweimonatigen Fahrverbot, 440 Euro Bußgeld und vier Punkten im Verkehrszentralregister in Flensburg entgegen.
 
 

 23. März 2009
  Polizei stoppt schnelle Autofahrer  
  (Appendorf) - Zu schnell unterwegs war am Montag ein 19-jähriger Autofahrer auf der B 30 zwischen Appendorf und Biberach. Dieser fiel den Beamten bei Geschwindigkeitskontrollen auf der B 30 zwischen Ulm und Oberessendorf mit 135 km/h statt der maximal erlaubten 100 km/h auf. Neben einem Bußgeld von 120 Euro und drei Punkten in Flensburg muss sich der Fahranfänger außerdem einer kostenintensiven Nachschulung unterziehen. Neben diesem Verstoß stellte die Polizei im Rahmen der Kontrollen vier weitere Geschwindigkeitsverstöße fest sowie zweimal Überholen im Überholverbot und in einem Fall das Telefonieren während der Fahrt.
 
 

 24. März 2009
  Vier Autofahrer von glatter Fahrbahn abgekommen  
  Mettenberg, 4 Unfälle, 2 Leichtverletzte, 4 Fahrzeuge, 30.000 Euro Schaden  
  (Mettenberg) - Schnee- und Eisglätte machte den Autofahrern am Dienstagmorgen auch bei Biberach zu schaffen. Gleich vier Unfälle ereigneten sich zwischen 6.30 Uhr und 7.30 Uhr auf der B 30 auf Höhe eines Parkplatzes bei Biberach-Mettenberg.

Jeweils zwei Fahrzeuge fuhren in Richtung Laupheim, zwei in Richtung Ravensburg. Alle Beteiligten gerieten auf der spiegelglatten Fahrbahn ohne Fremdbeteiligung ins Schleudern, kamen von der Straße ab und prallten gegen die Leitplanken. Eine Autofahrerin schleuderte zudem mit ihrem Auto gegen einen Lastwagen, der zu dieser Zeit auf dem Parkplatz stand.

Zwei Personen wurden leicht verletzt. An drei Autos entstand Totalschaden, an einem wurde die Fahrzeugfront stark beschädigt. Der Gesamtschaden wird von der Polizei auf rund 30.000 Euro geschätzt.
 
 
  Werner Wölfle besucht Gaisbeuren  
  (Gaisbeuren) - Keine Hoffnung auf eine baldige Lösung machte der Landtagsabgeordnete Werner Wölfle in der Ortschaftsverwaltung Gaisbeuren. Auch wenn 20.000 Fahrzeuge täglich auf der B 30 durch den Bad Waldsee Teilort fahren, sieht er schwarz. Eine Tunnellösung sei immer die schlechteste Lösung.

Egal ob Untertunnelung, West- oder Ostumfahrung, die bereits vor Jahrzehnten in einer Diplomarbeit angedacht wurden, die Planung wurde von behördlicher Seite nie aufgenommen. Bürgermeister Roland Weinschenk, Thomas Manz und Ortsvorsteher Franz Bendel erläuterten in der Gaisbeurer Ortschaftsverwaltung zusammen mit dem verkehrspolitischen Sprecher der Grünen im Landtag Werner Wölfle und den anwesenden GAL-Stadträten Dr. Margret Brehm, Hans Daiber und Matthias Hestermann die Varianten und die aktuelle Verkehrssituation. Wölfle machte wenig Hoffnung auf eine schnelle Lösung. Auch wenn 20.000 Fahrzeuge täglich durch Gaisbeuren fahren, so habe die B 30 nicht die notwendige Dringlichkeit. Die Chancen stünden eher schlecht. Zudem müsse den Beteiligten klar sein, dass Ortsumgehungen zwar einen Teil der Bevölkerung entlasten, einen anderen aber dafür belasten. Tunnellösungen seien die teuersten Lösungen und lösten keine Probleme. Einerseits werde der Ort dennoch zerschnitten, andererseits verteile sich der Verkehr nur "über und unter die Erde", von der notwendigen Abzweigung in der Ortsmitte ganz zu schweigen.

Bürgermeister Roland Weinschenk machte klar, dass die Stadt nach Jahrzehnten des Stillstands nun dennoch handeln werde. Im zweiten Halbjahr werde man eine Diskussion im Gemeinderat anregen. Im Rahmen der Fortschreibung des Flächennutzungsplanes werden mehrere Trassenvarianten durch die Stadt festgelegt. Außerdem werde die Straßenbauverwaltung aufgefordert die Sachlage zu untersuchen und Vorschläge zu unterbreiten. Bisher sei in allen Jahren nichts entschieden worden. Bernd Zander, Sprecher der Grünen Alternativen Liste Bad Waldsee (GAL) bat um die rechtzeitige Einbeziehung von Betroffenen, Landwirten und Anwohnern.

Beim anschließenden öffentlichen GAL-Stammtisch im "Adler" machten Anwohner und Ortsvorsteher Bendel erneut und eindringlich auf die Verkehrsproblematik aufmerksam. Dabei dürfe es selbstverständlich nicht zu einer Verlagerung des Problems kommen. Wölfle: "Ein typischer Spannungsbogen bei jeder Umgehung, egal wo." "Es gibt wohl keine grüne Umgehung," ergänzte Zander auf kritische Fragen zum Flächenverbrauch. Anwohner beklagten den zähen Fortgang der Entwicklung und die eher vagen Ausblicke auf frühestens 2015. Bereits im Voraus Geld für eine Baugrunduntersuchung auszugeben, wie es die SPD Bad Waldsee wünscht, erteilt Wölfle eine Absage: "Da wird Geld sinnlos vergraben." Er riet Anwohnern und Ortschaftsverwaltung statt dessen über Maßnahmen, wie eine Querungshilfe nachzudenken. Eine schnelle Lösung sieht er nicht. Da dürfe man den Betroffenen trotz Wahlkampfs keine Hoffnungen machen.
 
 
  Regierungspräsidium leitet neues Planfeststellungsverfahren ein  
  (Donaurieden / Erbach) - Das Regierungspräsidium Tübingen hat ein neues Planfeststellungsverfahren für den Bau der Querspange Erbach von der B 311 zur B 30 eingeleitet.

Wie das Regierungspräsidium mitteilt findet am Donnerstag, den 26. März, in der Mensa des Schulzentrums Jahnstraße in Erbach um 18 Uhr eine Informationsveranstaltung der Straßenbauverwaltung zur neuen Planung statt. Die Planunterlagen liegen vom 30. März bis zum 29. April zur öffentlichen Einsichtnahme aus. Betroffen sind die Gemeinden Oberdischingen und Hüttisheim, die Stadt Erbach mit ihren Gemarkungen Erbach, Ersingen, Donaurieden und Dellmensingen sowie die Gemeinde Achstetten, Gemarkung Stetten, mit Ausgleichsmaßnahmen.

Zuletzt leitete das Regierungspräsidium Tübingen im Mai 2006 das Planfeststellungsverfahren für die Variante 3.1 ein. Während des Verfahrens änderte sich die Gesetzeslage zum Artenschutz, so dass eine Überarbeitung der Planunterlagen notwendig wurde. Im Anhörungsverfahren gingen auch eine Vielzahl von Einwendungen und kritischen Stellungnahmen ein, die soweit möglich bei der neuen Planung mitberücksichtigt wurden. Die nunmehr beantragte Variante 3.6 weicht in der Trassenführung in Teilen von der bisherigen Variante 3.1 ab.

Da dadurch neue Betroffenheiten entstehen und andere dafür entfallen hat sich das Regierungspräsidium entschlossen, das alte Verfahren einzustellen und ein neues Verfahren einzuleiten. Die im Anhörungsverfahren zur Planauslegung im Sommer 2006 erhobenen Einwendungen und abgegebenen Stellungnahmen haben sich damit erledigt und sind somit auch nicht automatisch Gegenstand des neuen Planfeststellungsverfahrens.

Die gesamten Planunterlagen (Zeichnungen und Erläuterungen) liegen ab Montag, 30. März 2009, bis einschließlich Mittwoch, 29. April 2009, in den Rathäusern Oberdischingen, Erbach, Hüttisheim und Achstetten während der Dienststunden zur allgemeinen Einsicht aus. Jeder kann bis spätestens am Mittwoch, 13. Mai 2009, bei der Stadt Erbach, bei den Gemeinden Oberdischingen, Hüttisheim und Achstetten oder beim Regierungspräsidium Tübingen schriftlich oder zur Niederschrift Einwendungen gegen den Plan erheben.
 
 
  Polizei stoppt zwei Drängler  
  (Ravensburg) - Mehrere Drängler hat die Verkehrspolizei Ravensburg am Dienstag gestoppt. Deutlich zu wenig Abstand hat ein 39-jähriger Opel-Fahrer gegen 16.40 Uhr auf der Bundesstraße 30 eingehalten. Bei einer Geschwindigkeit von etwa 120 Kilometern pro Stunde fuhr er auf zirka zwölf Meter auf das vorausfahrende Fahrzeug auf. Gegen 17.40 Uhr fuhr ein 28-jähriger Seat-Fahrer bei einer Geschwindigkeit von etwa 110 Kilometern pro Stunde bis auf nahezu zehn Meter auf das zivile Dienstfahrzeug der Polizei auf. Die Polizisten dokumentierten den Abstandsverstoß über die Heckkamera. Erforderlicher Abstand wären mindestens 55 Meter gewesen. Beide Fahrer müssen nun mit einem Fahrverbot rechnen.
 
 

 25. März 2009
  Zwei Verletzte bei Ampelcrash  
  Ravensburg, 2 Leichtverletzte, 2 Fahrzeuge, 6.000 Euro Schaden  
  (Ravensburg) - Bei einem Unfall am Mittwoch gegen 20.20 Uhr in der Jahnstraße (B 30) sind zwei Personen leicht verletzt worden. Ein 65-jähriger Renault-Fahrer übersah bei der Kreuzung Jahnstraße/Weißenauer Straße eine rote Ampel. Es kam zu einem Zusammenstoß mit einem VW. Sowohl Fahrer als auch Beifahrer im VW erlitten leichte Verletzungen. Es entstand ein Sachschaden von etwa 6.000 Euro.
 
 

 27. März 2009
  Anhänger bleibt in Wildschutzzaun hängen  
  Baindt, 1 Fahrzeug  
  (Baindt) - Ein während der Fahrt verlorener Anhänger hat am Freitag die Polizei beschäftigt. Gegen 12.50 Uhr befuhr ein 44-jähriger Volvo-Fahrer aus einem Nachbarkreis die B 30 in Richtung Ulm. Kurz nach der Auffahrt löste sich aus bislang unbekannten Gründen der mitgeführte Tandemachsanhänger vom Zugfahrzeug und machte sich selbständig. Beim Abkommen von der Fahrbahn blieb der Anhänger im angrenzenden Wildschutzzaun hängen. Hierbei wurden rund 16 Meter Zaun beschädigt.
 
 

 29. März 2009
  Wifo fordert höchste Dringlichkeit für die B 30  
  (Ravensburg) - Ein klares Bekenntnis der Region, dass die B 30 Süd ab sofort unter allen Straßenbauprojekten an erster Stelle steht, hat das Wirtschaftsforum pro Ravensburg (Wifo) gefordert. Das Wifo sieht dabei vor allem auch die IHK Bodensee-Oberschwaben in der Pflicht.

"Wir sind sauer, dass die B 30 Süd auch im Konjunkturpaket II nicht enthalten ist", sagten am Freitag während einer Pressekonferenz die Wifo-Vorstandssprecher Norbert Martin, Philipp Weber und Thomas Reischmann sowie Geschäftsführer Eugen Müller. "Die Verkehrsinfrastruktur Ravensburgs ist eine Katastrophe", so Martin, und Weber ergänzte: "Umso unverständlicher ist es für uns, dass die B 30 wieder übergangen wurde."

Das Wifo will nun jede Form des "kreativen Protestes" unterstützen und zugleich den Weg der direkten Ansprache über die politischen Entscheidungsträger wählen. Ganz obenan nimmt das Ravensburger Netzwerk aber die Region in die Pflicht: Bisher habe Konsens darüber geherrscht, dass die B 30 Süd als nächstes Projekt begonnen werden müsse. Ravensburg habe sich in der Vergangenheit dementsprechend auch mit Forderungen zurückgehalten und "über Jahre hinweg" akzeptiert, dass andere Projekte in der Region Vorrang hatten. Weber nannte als Beispiele die B 12 Ortsumgehung Isny, die B 32 Ortsumgehungen Amtzell und Geiselharz und die A 96 im Allgäu. "Bei all diesen Vorhaben hat sich Ravensburg hinter die betroffenen Kommunen und Raumschaften gestellt."

Nun aber erwartet das Wifo breite Unterstützung für die B 30 Süd. "Wir wünschen, dass sich die IHK Bodensee-Oberschwaben als Stimme der regionalen Wirtschaft zum Weiterbau der B 30 Süd bekennt", so Weber. Gleiches gelte für die Abgeordneten aus Bund und Land. Die Stadt Friedrichshafen müsse "unverändert die bisher geltende Sprachregelung der Region vertreten", die Landesregierung diese Reihenfolge in ihren Vorschlagslisten an Berlin berücksichtigen. Schließlich sollen sich auch Landkreis und Region hinter die Straße als unumstrittene Nummer eins stellen.
 
 

 30. März 2009
  Verkehrssünder erhalten Punkte  
  (Landkreis Ravensburg) - Die Polizei hat am Montag zwischen 14 und 18 Uhr im Landkreis Ravensburg wieder mehrere Verkehrssünder ertappt. So hielt ein 54-jähriger Renaultfahrer auf der Bundesstraße 30 bei einer Geschwindigkeit von 140 Kilometern pro Stunde lediglich einen Abstand von zehn Metern zum Vordermann ein. Die Verkehrssünder werden angezeigt und müssen neben einem Bußgeld und Punkten zum Teil mit einem Fahrverbot rechnen.
 
 

 31. März 2009
  Motorradsaison beginnt mit Fahrverboten  
  (Biberach) - Einen misslungenen Start in die Motorradsaison mit Geldbußen und Fahrverboten haben am Dienstag zwei Biker aus dem Landkreis Aalen auf der B 30 hingelegt. Die beiden 21-jährigen waren bei ihrer ersten Tour im Jahr mit mehr als 165 km/h auf der Bundesstraße 30 bei Biberach unterwegs. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit liegt dort bei 120 Kilometer pro Stunde. Eine Videostreife der Ulmer Verkehrspolizei war prompt zur Stelle und verabreichte dem Duo einmonatige Fahrverbote, Geldbußen von je 160 Euro sowie drei Punkten im Verkehrszentralregister.
 
 
  Mit 2,5 Promille schwer verunglückt  
  Sickenried, 1 Schwerverletzter, 1 Fahrzeug, 8.000 Euro Schaden  
  (Sickenried) - Hoffnungslos betrunken war am Dienstag ein 33-jähriger Golffahrer, der gegen 21.35 Uhr auf der Bundesstraße 30 bei Ravensburg schwer verunglückte.

Der 33-jährige war mit seinem VW Golf auf der Bundesstraße 30 von Untereschach in Richtung Ravensburg unterwegs. Rund 200 Meter vor der Einmündung nach Sickenried kam er aufgrund seiner Alkoholbeeinflussung und eines Fahrfehlers nach rechts von der Fahrbahn ab und überfuhr einen Leitpfosten sowie ein Verkehrszeichen. Schließlich blieb das Fahrzeug in einem Acker stecken.

Bei der Unfallaufnahme durch Polizeibeamte wurde schnell klar, dass der Golffahrer stark unter Alkoholeinfluss stand. Seine Aussprache war verwaschen und er konnte sich nicht mehr selbstständig auf den Beinen halten. Nachdem ein Alcotest Werte annähernd 2,5 Promille ergeben hatte, war eine Blutentnahme fällig. Aufgrund schwerer Verletzungen, die sich der Golffahrer beim Unfallgeschehen zugezogen hat, musste der 33-jährige Mann stationär in ein Krankenhaus aufgenommen werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 8.000 Euro.
 
 
  Zivilstreife schnappt zwei Raser  
  (Baindt / Baienfurt) - Mit ihrem zivilen Videomessfahrzeug hat die Verkehrspolizei am Dienstag auf der Bundesstraße 30 zwei Raser gefilmt. Gegen 06.50 Uhr hatte es ein 27-jähriger mit seinem Audi recht eilig. Am Ausbauende bei Baindt wurde er bei erlaubten 80 km/h mit 125 km/h gemessen. Im zweiten Fall brauste ein 50-jähriger ebenfalls mit einem Audi durch die Eisenbahnunterführung bei Niederbiegen und überschritt die dort gültige Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h um 50 km/h. Beide Fahrzeugführer werden in Kürze ihren Führerschein für vier Wochen abgeben müssen.
 
 

 01. April 2009
  Mit 145 über Überleitung gerast  
  (Ulm) - Viel zu schnell war ein Autofahrer am Mittwochabend bei Ulm unterwegs. Auf seiner Fahrt über die Überleitung von der Bundesstraße 30 auf die Bundesstraße 28 bemerkte dies die Videostreife der Ulmer Polizei. Die Beamten zeichneten auf, wie der Pkw mit 145 km/h statt der erlaubten 100 km/h fuhr und der Fahrer auf diese Weise eine Gefahr für sich und andere darstellte. Kurz darauf wurde der 48-jährige angehalten und mit dem groben Verstoß konfrontiert. Er erfuhr dabei auch, dass er neben 160 Euro Bußgeld und drei Punkten einem Fahrverbot entgegensieht.
 
 

 02. April 2009
  Motorradfahrer schwer gestürzt  
  Gaisbeuren, 1 Schwerverletzter, 1 Fahrzeug  
  (Gaisbeuren) - Bei einem Unfall am Donnerstag hat sich ein 38-jähriger Motorradfahrer schwer verletzt. Der Mann war mit seinem Motorrad auf der Bundesstraße 30 von Bad Waldsee in Richtung Ravensburg unterwegs. In Gaisbeuren hatte sich an einer Ampel ein Rückstau gebildet. Dies erkannte der 38-jährige zu spät. Aufgrund eines Bremsfehlers geriet das Motorrad ins Schlingern und der Fahrer stürzte auf die Fahrbahn. Hierbei zog er sich schwere Verletzungen zu.
 
 
  IHK zeigt sich verwundert  
  (Ravensburg) - Mit Verwunderung reagiert die IHK Bodensee-Oberschwaben auf die Kritik aus dem Wirtschaftsforum pro Ravensburg (Wifo) in Sachen B 30 Süd. Wie bereits berichtet, hat das Wifo die IHK aufgefordert sich klar zum Baubeginn des letzten Abschnitts der Ravensburger Umgehungsstraße vor allen anderen Projekten in der Region zu bekennen.

Die Ängste, dass die aktuelle Imagekampagne für die Friedrichshafener Umgehungsstraße B 31 die Ravensburger B 30 ins Hintertreffen geraten lassen könnte sind groß. Mit einer Postkartenaktion "B 31 neu" wendet sich die Stadt Friedrichshafen direkt an Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee und den baden-württembergischen Ministerpräsidenten Günther Oettinger. Unterstützung erfährt die Aktion unter anderem von wichtigen Wirtschaftsunternehmen, aber auch von der IHK und dem Regionalverband Bodensee-Oberschwaben.

Aus Sicht des Ravensburger Wifo müsste nun die B 30 Süd in Ravensburg an der Reihe sein, wenn es um die Verteilung von Geldern und somit um die Verwirklichung von Projekten geht. Ravensburg habe sich in den vergangenen Jahren bewusst dezent zurückgehalten und akzeptiert, dass in der Region zunächst die Ortsumfahrung der B 12 bei Isny, der Lückenschluss der A 96 zwischen Wangen-Dürren und Leutkirch-Gebrazhofen sowie der Tunnel im Zuge der Ortsumgehung Geiselharz der B 32 Priorität genössen. Jetzt sei Ravensburg an der Reihe und die "Nummer eins in Kreis und Region", so Weber in seiner Stellungnahme.

"Unser Standpunkt pro B 30 ist klar und wird auch so kommuniziert. Wir wundern uns daher sehr über die Kritik des Wifo", meinte IHK-Hauptgeschäftsführer Professor Peter Jany. Aber auch die B 31 sei bedeutend für die Infrastruktur in der Region. "Beide Projekte sind gleich wichtig für unseren Wirtschaftsstandort Bodensee-Oberschwaben. Der Unterschied ist, dass die Planung der B 30 Süd bereits weiter vorangeschritten ist." Bestandskraft und Baureife lägen hier im Gegensatz zur B 31 West bereits seit Jahren vor. "Insofern besteht für uns kein Zweifel, dass die B 30 Süd noch vor der B 31 in Angriff genommen und realisiert wird." Dass sich die IHK für beide Vorhaben gleichermaßen einsetze, steht für ihn außer Frage. "Auch, wenn die B 31 derzeit mehr Aufmerksamkeit genießt, diese aber eben auch benötigt", spielt er auf das Engagement der IHK bei der Postkartenaktion der Stadt Friedrichshafen an.

Das man dringend beide Bundesstraßen braucht und nicht gegeneinander ausspielen sollte, meint auch der Friedrichshafener SPD-Landtagsabgeordnete Norbert Zeller. "Man kann der IHK keinen Vorwurf machen, sie setzt sich mit Vehemenz für beide Straße ein." Zeller sieht eine "sehr gute Chance, dass wir beides kriegen". Zumal durch das Konjunkturpaket II mit der Finanzierung des Scheibengipfeltunnels in Reutlingen und mit der zuvor beschlossenen Verwirklichung der Umgehungsstraße in Herbertingen "zwei andere Klöpse vom Tisch" sind. Klar sagen, welche Straße denn nun aus seiner Sicht zuerst gebaut werden sollte, will der SPD-Politiker im Superwahljahr nicht. "Ich wohne in Friedrichshafen und könnte deshalb sagen, die B 31 ist wichtiger, aber das wäre Kirchturmspolitik."
 
 
  Bürgerinitiative weiterhin gegen Aufstieg  
  (Mettenberg) - Die Bürgerinitiative Mettenberg (BI) hat bei ihrer Jahreshauptversammlung den Vorstand im Amt bestätigt. Bei den Themen Aufstieg zur B 30 und Interkommunales Gewerbegebiet blieben die Mitglieder bei ihrer Ablehnung.

Die Bürgerinitiative bekräftigte bei der Versammlung ihre Haltung gegen einen Aufstieg zur B 30 bei Mettenberg. Auch eine kürzlich vorgenommene Umfrage in den beiden Neubaugebieten "Klotzholzäcker" und "Im Winkel" ergab, dass 90 Prozent der Neubürger ebenfalls gegen den Aufstieg sind, hieß es bei der Versammlung. Walter Falk, stellvertretender Vorsitzender der BI, legte anhand von Karten und Plänen dar, welche Großbaustellen Biberach in Zukunft plane. Dabei nehme der Straßenaufstieg bei Mettenberg zur B 30 einen Schwerpunkt ein. Falk betonte immer wieder, dass es sich nicht um eine Kreis-, sondern um eine Bundesstraße handele, auch wenn die Bundesstraße inzwischen aus dem Bundesverkehrswegeplan genommen worden sei. Werfe man in diesem Zusammenhang einen Blick auf Geldgeber und Bauherr, die Stadt Biberach und den Landkreis, werde die Sache spannend, so Falk. Gemeinden und Landkreise dürften per Gesetz keine Bundesstraße bauen. Und dass es sich wirklich um eine solche handele, könne man auf der Internetseite des Bundesministeriums für Verkehr nachlesen. Weil der Bund diesen Bau nicht als "Vordringlichen Bedarf" deklariert habe, werde Mettenberg auf alle Fälle erst einmal Zeit gewinnen, so Falk. "Die Kosten haben sich seit Planungsbeginn bereits um fast 50 Prozent auf 16,6 Millionen Euro erhöht, und das bezahlt alles der Steuerzahler", betonte Falk. Josef Weber, Vorsitzender der BI, wurde noch deutlicher: "Der Aufstieg ist ein Prestigeobjekt, das niemand braucht!"

Dieser Meinung schlossen sich nicht nur die Mitglieder, sondern auch der Ortsvorsteher Lothar Krause an. Geschlossenheit zeigt man auch bei der anschließenden Vorstandswahl. Mit 100 Prozent der Stimmen wurde der Vorstand in seinem Amt bestätigt. Auch bei den weiteren Themen bezog die BI klare Stellung. Die Planung eines interkommunalen Gewerbegebiets im Rißtal sehen die Mitglieder als schweren ökologischen Fehler an, vor allem wegen der Flächenversiegelung.

Mehr Informationen:
www.bi-mettenberg.de
 
 

 04. April 2009
  19-jähriger rast über die B 30  
  (Laupheim) - Einen Raser und Drängler hat eine Videostreife am Wochenende bei Laupheim zur Rechenschaft gezogen. Der 19-jährige ignorierte auf der Bundesstraße 30 nicht nur das Tempolimit von 120 km/h, sondern fuhr wiederholt zu dicht auf mehrere Verkehrsteilnehmer auf. All das konnte er sich wenig später als Kurzfilm in einem Videofahrzeug der Ulmer Verkehrspolizei anschauen. Die Folgen seines Fahrstils wurden ihm auch gleich aufgezeigt. Fahrverbot, 360 Euro Bußgeld, vier Punkte sowie eine Nachschulung. Wie sich herausstellte, war der 19-jährige schon wiederholt als Schnellfahrer erwischt worden, hatte jedoch keine Lehren daraus gezogen.
 
 

 05. April 2009
  28-jähriger flüchtet vor der Polizei  
  (Wiblingen) - Vergeblich versuchte ein 28-jähriger Peugeotfahrer in der Nacht von Samstag auf Sonntag vor der Polizei zu flüchten. In der Daimlerstraße begann die Flucht, als er einen Streifenwagen erkannte, welcher dort mit Blaulicht zu einem anderen Einsatz unterwegs war. Zunächst überfuhr er eine rote Ampel und fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Wiblingen. Anschließend fuhr er mit weit überhöhter Geschwindigkeit durch den Wiblinger Ring und schließlich auf die B 30 in Richtung Neu-Ulm. Der Peugeotfahrer konnte schließlich an der Abfahrt Neu-Ulm zur Europastraße angehalten und vorläufig festgenommen werden. Der Grund für seine gefährliche Flucht war schnell klar. Er war betrunken, hatte keinen Führerschein und war mit dem Fahrzeug unberechtigt unterwegs. Der 28-jährige musste eine Blutprobe abgeben und wird wegen diverser Vergehen angezeigt.
 
 

 07. April 2009
  Videofahrzeug stoppt Verkehrssünder  
  (Ulm) - Das Videofahrzeug der Ulmer Polizei musste im Laufe des Dienstagnachmittags mehrere Autofahrer beanstanden. Ein 35-jähriger aus dem Alb-Donau-Kreis, der auf der Bundesstraße 10/28 durch Ulm fuhr und von dort auf die Bundesstraße 30 in Richtung Friedrichshafen einbog erhält ein Fahrverbot. An der Stelle, wo 70 km/h erlaubt sind, fuhr der 35-jährige mit bis zu 130 km/h. Ihn erwarten jetzt 240 Euro Bußgeld, vier Punkte und ein Monat Fahrverbot. Andere Autofahrer sehen ebenfalls Anzeigen entgegen, einer muss ein Bußgeld bezahlen, da er während der Fahrt telefonierte.
 
 

 08. April 2009
  Ortschaftsrat lässt Gutachten erstellen  
  (Dellmensingen) - Am Mittwochabend war erneut die Querspange von der B 311 zur B 30 Thema im Ortschaftsrat Dellmensingen. Ausführlich berieten die Räte die erneute Stellungnahme der Gemeinde zur Variante 3.6. Auf Antrag des Ortschaftsrats sollen zwei Gutachten erstellt werden.

Rund 600 Meter vor Donaurieden soll die geplante Querspange von der B 311 abzweigen. Mit Brücken werden die Donau, der Donaukanal, die Ersinger Straße und die Bahnlinie überquert. Auf einem etwa 1,5 Meter hohen Damm und Brücken über Rot und Westernach soll die künftige Straße an Dellmensingen vorbei führen. In einem rund sieben Meter tiefen Trichter soll die geplante Straße im Bereich "Gsteig" weiter zur Bundesstraße 30 geführt werden.

Ortsvorsteher Klaus Hägele nannte als Grund für die neue Trassenvariante neue Richtlinien für den Naturschutz. Denn im Raum Dellmensingen seien nun Biber, eine seltene Libellenart, drei Fledermausarten, die Feldlerche, die Kreuzkröte und die Zauneidechse nachgewiesen worden.

In ihrer Stellungnahme zur Variante 3.6 beschlossen die Räte auf mehrere Punkte hinzuweisen. Hierzu sollen zwei Gutachten erstellt werden. Einstimmig war der Beschluss, anstelle der etwa neun Meter hohen Überführung über die Bahnlinie Ulm-Friedrichshafen, eine Unterführung auf die Wirtschaftlichkeit und technische Machbarkeit prüfen zu lassen. Ebenfalls einstimmig war der Beschluss zu prüfen, an welchen Stellen aktiver Lärmschutz, etwa in Form von Lärmschützwällen oder -wänden, angebracht werden muss. Die Querspange durchschneidet die vorhandenen Felder. Daher fordert der Ortschaftsrat, dass nach der Baumaßnahme wieder ein funktionierendes Feldwegenetz hergestellt wird.

Um den Verkehr durch Dellmensingen zu reduzieren, soll eine Gewichtsbeschränkung auf 7,5 Tonnen für die Ortsdurchfahrt angeordnet werden. Deutlich betonten die Räte, dass die Querspange nicht zu einer Verschlechterung des Hochwasserschutzes führen dürfe und die ökologischen Ausgleichsflächen zu massiv in die Belange der Landwirte eingreifen. "Auch die Menschen in Dellmensingen müssen einen Bestandsschutz genießen können, nicht nur die Libellen", fasste Hägele die Punkte der Stellungnahme zusammen.
 
 
  Querspange zur B 30 kommt weiter voran  
  (Biberach / Mettenberg) - Die Querspange zur B 30 bei Mettenberg kommt weiter voran. Sie soll nahtlos an die geplante Nordwestumgehung Biberach anknüpfen. Zur Zeit läuft die Umweltverträglichkeitsstudie der Straße nördlich von Biberach zur Bundesstraße 30 bei Mettenberg, die auch als B 30-Aufstieg bekannt ist.

Beginnen wird die neue Straße am Ende der geplanten Nordwestumgehung an der B 465 bei Warthausen, von wo es zwischen Mettenberg und Oberhöfen hinauf bis zur Bundesstraße 30 und weiter zur L 280 geht. Doch sicher ist das zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht. Zunächst müssen die Umweltauswirkungen erfasst und mögliche Alternativen ausgelotet werden.

Die vorgeschriebene Umweltverträglichkeitsstudie haben der Landkreis, die Gemeinde Warthausen und die Stadt Biberach jetzt gemeinsam in Auftrag gegeben. Gesucht wird nach der "umwelt- und menschenverträglichsten Variante der Straße, nach der optimalen Straßenlinie", so Biberachs Baubürgermeister Christian Kuhlmann. "Ziel ist die Alternative mit den geringsten negativen Auswirkungen zu finden."

Ein Jahr dauert diese Studie noch. 2010 sollen Ergebnisse vorliegen. Dann folgt das Planfeststellungsverfahren. "Unser Ziel ist", sagt Kuhlmann, "wenn die Nordwestumfahrung läuft, möglichst nahtlos mit dem B 30-Aufstieg anzuknüpfen." Das heißt: 2010 bis 2011 soll das Planfeststellungsverfahren laufen. Im Anschluss an die Nordwestumfahrung soll dann der B 30-Aufstieg gebaut werden.
 
 

 13. April 2009
  Polizei stoppt rasenden Motorradfahrer  
  (Landkreis Ravensburg) - Einen erheblichen Verkehrsverstoß hat die Verkehrspolizei Ravensburg am Ostermontag auf der autobahnähnlich ausgebauten B 30 dokumentiert. Auf den Motorradfahrer kommen erhebliche Maßnahmen zu.

Gegen 12.05 Uhr erregte der Motorradfahrer die Aufmerksamkeit der Ordnungshüter. Dieser war bei erlaubten 120 km/h mit rund 170 "Sachen" über die Bundesstraße in Richtung Süden gerast und überholte dabei im Überholverbot ein anderes Fahrzeug. Nachdem der 44-jährige Fahrer mit seiner Triumpf bei Geschwindigkeiten von mehr als 130 km/h einem weiteren Verkehrsteilnehmer bis auf etwa zehn Meter ans Fahrzeugheck aufgefahren war, wurde er aus dem Verkehr gezogen. Neben einem Bußgeld von 320 Euro und vier Punkten erwartet den Drängler ein Fahrverbot von zwei Monaten.
 
 
  Auto brennt nach Reifenplatzer aus  
  Äpfingen, 1 Fahrzeug  
  (Äpfingen) - Zu einer halbseitigen Sperrung der B 30 bei Äpfingen in Fahrtrichtung Biberach ist es am Ostermontag gegen 12.30 Uhr nach einem Fahrzeugbrand gekommen. Nach dem an dem Opel während der Fahrt ein Vorderreifen geplatzt war, fing das Fahrzeug Feuer und brannte komplett aus. Beide Fahrzeuginsassen konnten sich noch rechtzeitig in Sicherheit bringen. Neben der Feuerwehr Laupheim, war auch ein Abschleppdienst im Einsatz, der das Fahrzeug barg.
 
 

 16. April 2009
  Plastikabdeckung beschädigt Pkw  
  Oberessendorf, 2 Fahrzeuge, 1.500 Euro Schaden  
  (Oberessendorf) - Durch eine herabfallende Plastikscheibenabdeckung ist am Donnerstag ein Pkw beschädigt worden. Ein 60-jähriger Mann war mit seinem Audi auf der B 30 in Richtung Ulm unterwegs, als nach der Kreisgrenze ihm ein grauer Baustellen-Lkw entgegenkam. Von dessen Führerhaus löste sich die rund 70x70 cm große Plastikscheibenabdeckung und fiel auf den Pkw. Dadurch entstand Sachschaden in Höhe von rund 1.500 Euro. Der Audi-Fahrer wendete und fuhr dem Lkw nach, konnte diesen aber nicht mehr erreichen. Offenbar hat eine ältere Dame, die aus einem an der Straße stehenden Haus kam, etwas beobachtet, da sie dem Audi-Fahrer etwas hinterher rief. Die Dame konnte später jedoch nicht mehr ausfindig gemacht werden. Zeugen, insbesondere die erwähnte Dame, werden gebeten sich beim Polizeirevier Weingarten unter der Nummer (07 51) 8 03 - 66 66 zu melden.
 
 

 18. April 2009
  Paulinenstraße ist ab Montag halbseitig gesperrt  
  (Friedrichshafen) - Zahlreiche Baustellen werden in den kommenden Wochen den Verkehr in der Stadt behindern. Erste Baustellen sind bereits eingerichtet. Wegen der Erneuerung der Kanäle ist unter anderem auch die Paulinenstraße (B 30) auf Höhe der Georgstraße ab kommendem Montag, den 20. April bis Mittwoch, den 22. April halbseitig gesperrt. Der Verkehr wird mit einer Ampel an der Baustelle vorbeigeführt. Verkehrsteilnehmer aus Richtung Georgstraße werden über die Hans-Böckler-Straße umgeleitet. Der Verkehr aus Richtung der Paulinenstraße wird in die Georgstraße und über die Eberhardstraße umgeleitet.
 
 
  McDonalds plant Filiale in Bad Waldsee  
  (Bad Waldsee) - Die Schnellimbisskette McDonalds will in Bad Waldsee eine Filiale eröffnen. Das bestätigte der regionale Franchisenehmer des Unternehmens gegenüber der örtlichen Zeitung. Am besten direkt an der B 30. Allein an einem passenden Grundstück fehlt es noch.

"Wir wollen nach Bad Waldsee", sagt Andreas Fehr klipp und klar. Der Unternehmer betreibt bisher neun McDonalds Filialen in der Region, unter anderem in Ravensburg, Tettnang, Wangen und Friedrichshafen. Auch in Bad Waldsee sieht der Unternehmer einen hervorragenden Standort für den Verkauf von Hamburgern und Pommes: "Die Größe der Stadt, die Anbindung durch die B 30, das passt." Allerdings sagt Fehr auch: "Waldsee ist schwierig." Schwierig, um den richtigen Platz für das Schnellrestaurant zu finden.

Für eine optimal gelegene Niederlassung müssen bestimmte Kriterien erfüllt sein: Das gelbe "M" sollte schon von weitem sichtbar sein, die Filiale nahe dem Stadtzentrum oder an einer Autobahn oder Schnellstraße liegen. In Bad Waldsee, so Fehr, ist diese Nonplusultralage nicht gegeben, weil die beiden Zu-/Ausfahrten zur B 30 weit im Süden beziehungsweise weit im Norden liegen.

Ein Ausschlusskriterium ist diese Konstellation aber nicht: "Wir sind intensiv auf der Suche nach einem passenden Grundstück." Bislang vergeblich. Das Für und Wider abwiegend, käme wohl am ehesten ein McDonalds am nördlichen Stadtzugang in Frage, also im Umfeld von Hymer. Bürgermeister Roland Weinschenk sagt auf Anfrage, dass der Stadt noch kein formales Schreiben vorliegt, dass McDonalds in Bad Waldsee ansiedeln möchte. Erst dann würde man sich Gedanken über das Thema machen. Die gewerblichen Grundstücke sind alle in städtischer Hand.

Sollte es mit der Ansiedlung klappen, dürften die Fastfoodfans aufatmen. Wer in Waldsee derzeit Heißhunger auf Burger bekommt, muss eine 17 Kilometer lange Reise zum nächsten McDonalds in Ravensburg antreten. Der nächste Burger King liegt kaum näher in Weingarten. Richtung Norden sind es sogar 22 Kilometer zur Filiale nach Biberach. Auch die Aulendorfer müssen für einen Bic Mac 16 Kilometer nach Bad Saulgau in Kauf nehmen. Für sie wäre das Schnellrestaurant in Bad Waldsee also ein Grund mehr der Nachbarstadt wieder einen Besuch abzustatten.
 
 

 19. April 2009
  Gewerbebetriebe laden zum Tag der offenen Tür  
  (Bad Waldsee / Gaisbeuren) - Seit genau 40 Jahren besteht das Gewerbegebiet Bad Waldsee-Süd in Gaisbeuren. 1969 war die Spedition Kanzler der erste Betrieb. Heute sind es 30 Firmen mit mehr als 400 Arbeitsplätzen. Grund genug für eine Feier. Ein Großteil der Betriebe präsentiert sich bei einem Tag der offenen Tür am 25. April.

Viele Einwohner des Bad Waldseer Teilorts stören sich daran, für das Gewerbegebiet Süd ist die stark befahrende Bundesstraße 30 allerdings ein Glücksfall. Die Hauptverkehrsader Oberschwabens ist nach wie vor ein wichtiger Standortfaktor für die Ansiedlung vor den Toren Bad Waldsees. Anders ist die erfreuliche Entwicklung auf dem gut 20 Hektar großen Gelände am Ortsrand nicht zu erklären.

In vier Bauabschnitten wurde das Areal 1968, 1990, 1997 und 1999 erschlossen und die Bebauung mit Betriebsgebäuden wuchs kontinuierlich. Bei den Firmen handelt es sich um eine bunte Palette mittelständischer Unternehmen, die sich sowohl in der Region engagieren, teilweise aber auch international tätig sind. Neben mehreren Fuhrunternehmen und Autohäusern, Transport- und Verkehrsunternehmen haben auch zahlreiche Handwerksbetriebe, Großhändler und Fachgeschäfte, Werbe- und Designagenturen, Industriebetriebe und weitere Firmen ihren Standort gefunden.

Am Samstag, den 25. April laden die Firmen nun zu einem Tag der offenen Tür ein. Sie möchten diesen Tag dazu nutzen, ihre Produktpalette vorzustellen. Der eine oder andere Betrieb präsentiert auch seine Neu- oder Umbauten erstmals der Öffentlichkeit. Die meisten der erwarteten 3.000 bis 5.000 Gäste dürften nur die großen Unternehmen kennen, deren Firmenschilder von der B 30 aus zu sehen sind. Dabei stehen in der zweiten und dritten Reihe weitere interessante Betriebe.

Eine Interessengemeinschaft hat sich die umfangreiche Organisation auf ihre Fahnen geschrieben und möchte den Besuchern mit einem ansprechenden Programm einen angenehmen Tag im Gewerbegebiet bieten. Gleichzeitig soll die Veranstaltung das "Wir-Gefühl" der ansässigen Firmen untereinander stärken und die für die Region wichtige Wirtschaftskraft nach außen demonstrieren.

40 Jahre sind neben einer Rückschau auf die Entwicklung aber auch eine gute Gelegenheit, nach vorne zu blicken und Dinge anzustoßen, die den Unternehmen eine noch bessere Entwicklung gerade auch in Krisenzeiten garantiert. In seiner Eigenschaft als Sprecher der Interessengemeinschaft Gewerbegebiet-Süd Gaisbeuren spricht Eugen Zwerger deshalb die Zufahrt zur B 30 an, die den Betrieben Probleme bereitet. "Hier stauen sich nicht selten vier, fünf Lkw weit zurück bis ins Gewerbegebiet, weil die Wartezeiten zum Einbiegen auf die Bundesstraße zu lang sind." Die Unternehmen regen eine spezielle Einfädelspur an, nachdem selbst die Lückenampellösung mit Bedarfsanforderung nicht funktioniert.

Auch für eine Breitbandanbindung im Gewerbegebiet, so Zwerger, sei es allerhöchste Zeit. Erste Gespräche darüber seien mit der Stadt geführt worden und nun hoffe man auf eine zügige Umsetzung. Vielleicht eignet sich diese Investition als Geburtstagsgeschenk der Kommune zum 40-jährigen Bestehen des Gewerbegebiets.
 
 

 20. April 2009
  Polizei stoppt 28 Raser  
  (Baindt) - Bei Geschwindigkeitsmessungen hat die Polizei am Montag in der Zeit zwischen 14.10 und 16.20 Uhr auf der Bundesstraße 30 am Ausbauende bei Baindt 28 Autofahrer beanstandet, fünf davon müssen mit einem Fahrverbot rechnen.
 
 
  Feuerwehr Bad Waldsee stellt Jahresbilanz vor  
  (Bad Waldsee) - Die Feuerwehr Bad Waldsee hat am Montag im neuen Gerätehaus ihre Jahresbilanz für 2008 vorgestellt. Kommandant Alois Burkhardt gab einen Überblick über die Arbeit der gut 200 Feuerwehrleute aus Stadt und Land. Spektakulärster Einsatz war der Flugzeugabsturz im August im Steinacher Ried.

In seiner Rede stellte der Kommandant vor 300 Zuhörern zunächst den Neubau des Feuerwehrgerätehauses vor. Bei 202 Einsätzen im vergangenen Jahr kam für fünf Personen jede Hilfe zu spät, 29 Menschen jedoch konnten gerettet werden. Auch zwei Kameraden wurden bei ihrer Arbeit leicht verletzt. Insgesamt wurden nur 29 Brände registriert. Hinzu kamen 109 technische Hilfeleistungen, von der Türöffnung über die Beseitigung von Sturm- und Hochwasserschäden bis hin zur Bergung eines Flugzeuges aus einem Moortümpel. Auch jede Menge Fehlalarme hielten die Feuerwehr in Atem. Hinzu kamen Proben und Übungen. Alleine die Abteilung Stadt kam dabei auf mehr als 50 Einsätze. Hinzu kamen Lehrgänge.

Burkhardt erinnerte in seiner Rede an einen Wohnungsbrand im April 2008, an die Bergung einer Toten aus dem Stadtsee, an den Riedbrand im Mai in Steinach, an mehrere schwere Unfälle mit Toten und schwer Verletzten auf der B 30 im Einsatzgebiet der Waldseer Wehr und an den Flugzeugabsturz in den Sommerferien im Ried.

Mit einem Ausblick auf den Kreisfeuerwehrtag in Bad Waldsee vom 19. bis 21. Juni und dem Dank an seine vielen Mithelfer schloss Burkhardt seinen Jahresbericht.
 
 
  Feuerwehr befreit drei Schwerverletzte aus Autowrack  
  Donaustetten, 3 Schwerverletzte, 2 Fahrzeuge, 33.000 Euro Schaden  
  (Donaustetten) - Bei einem schweren Verkehrsunfall am Montagabend sind bei Donaustetten drei Menschen auf der B 30 schwer verletzt worden. Die Polizei Ulm sucht nach Zeugen.

Nach ersten Erkenntnissen war ein BMW-Fahrer gegen 19.35 Uhr auf der Bundesstraße von Achstetten in Richtung Ulm unterwegs. Kurz vor Donaustetten schloss der 23-jährige auf einen Pkw auf, der einen vorausfahrenden Lastzug überholen wollte. Als dieser den schnell nahenden BMW erkannte, blieb er aber auf der rechten Spur. Nach dem Stand der Ermittlungen schätzte der 23-jährige die Situation anders ein und wich nach links aus. Dabei geriet er mit seinem Wagen auf den Mittelstreifen. Nach heftigem Gegensteuern schleuderte der BMW quer über die beiden Fahrspuren der Bundesstraße. Das Auto prallte schließlich seitlich gegen das Heck des Sattelzugs eines 58-jährigen. Von dort schleuderte es gegen die Mittelleitplanke, kam nach rechts von der Straße ab und blieb über einem Entwässerungsgraben im Wildschutzzaun hängen.

Der Autofahrer trug lebensgefährliche Verletzungen davon, sein 19-jähriger Beifahrer und ein 25-jähriger Mitfahrer erlitten schwere Verletzungen. Der 19-jährige wurde zudem eingeklemmt. Die Bergung gestaltete sich schwierig. Das Auto musste zunächst aufwändig unterbaut werden, dann setzte die Feuerwehr hydraulisches Rettungsgerät ein. Ein Landeplatz für den Rettungshubschrauber wurde eingerichtet.

Der Rettungsdienst brachte die Verletzten in Kliniken. Die Schäden an den Fahrzeugen und den Schutzplanken beziffert die Polizei mit 33.000 Euro. Die B 30 war in Richtung Ulm bis gegen 21.30 Uhr gesperrt. Für die Spurensuche musste die Polizei die Straße am Dienstag noch einmal von 9.50 bis 10.30 Uhr sperren.

Zum Unfallhergang sucht die Polizei noch Zeugen. Sie werden gebeten, sich unter der Nummer (07 31) 1 88 - 38 12 beim Polizeirevier Ulm-West zu melden.
 
 

 21. April 2009
  Anwalt fordert Bürger zu Einsprüchen auf  
  (Dellmensingen) - Der Protest gegen die Querspange der B 311 zur B 30 formiert sich nun auch in Dellmensingen. Bei einer Infoveranstaltung am Dienstag des Bürgervereins zum Schutz von Mensch und Natur forderte der Laupheim Anwalt Professor Dr. Andreas Staudacher 50 Bürger auf Einsprüche zu formulieren. Einsprüche hätten schon einmal zu Planänderungen geführt.

Im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens, so Staudacher, sammle das Regierungspräsidium zunächst die Einwände der Bürger und lege dann einen öffentlichen Erörterungstermin fest. "Die Einwände haben schon mal zu Änderungen der Planung geführt", sagt der Rechtsanwalt.

Reinhard Härle von der Bürgerinitiative wird die Schreiben sammeln, um sie mit der Stellungnahme des Anwalts nach Tübingen weiterzuleiten. Drei Hauptkonflikte und mehrere kleinere Themen sieht Staudacher als mögliche Einspruchsgründe. Da ist zum einen die geplante, etwa neun Meter hohe Überführung über die Bahngleise. "Das Regierungspräsidium hat die Möglichkeit einer Bahnunterführung bisher nicht ernsthaft untersucht", sagt Härle. Ein weiterer Punkt ist der Lärmschutz, auch der Hochwasserschutz sei problematisch. "Bisher konnte das Hochwasser zwischen Rot und Westernach abfließen, jetzt wird diese Retentionsfläche vom Straßendamm durchschnitten." Daher möchte die Bürgerinitiative eine Renaturierung der Westernach erreichen, um Hochwasser kontrolliert abfließen zu lassen.

Weitere Punkte für Bürgereinsprüche sind das Feldwegenetz, der Kreisverkehr an der geplanten B 30 Auffahrt und Ackerrandstreifen zum Schutz der Feldlerchen. "Ihre Einsprüche können wir später durch Gutachten untermauern. Das wird beim Regierungspräsidium zu Ergebnissen führen", sagte Staudacher. "Wenn wir damit nicht einverstanden sind, können wir danach ein Gerichtsverfahren anstreben." Da die Einspruchsfrist am 13. Mai endet, wurden die Bürger aufgefordert ihre Einwände bis zum 27. April zu formulieren und Reinhard Härle zu übergeben.
 
 
  Lieferwagen umgekippt  
  Baindt, 1 Fahrzeug, 30.000 Euro Schaden  
  (Baindt) - Rund 30.000 Euro Sachschaden sind bei einem Verkehrsunfall am Dienstag auf der Bundesstraße 30 entstanden. Ein 33-jähriger Fahrer eines Ford Transit war gegen 18.30 Uhr von Bad Waldsee in Richtung Ravensburg unterwegs. Kurz nach der Anschlussstelle Baindt kam er beim Überholen auf das Bankett des Mittelstreifens. Der Lieferwagen geriet ins Schleudern, kam nach links von der Fahrbahn ab und rammte die Mittelleitplanke. Anschließend stellte sich der Lieferwagen auf, fiel auf die linke Fahrzeugseite und rutschte so bis zum Stillstand auf der Fahrbahn. Der Fahrer überstand den Unfall unverletzt, an dem Lieferwagen entstand Totalschaden.
 
 
  Frau übersieht Rollerfahrer  
  Reute, 1 Leichtverletzter, 2 Fahrzeuge, 1.000 Euro Schaden  
  (Reute) - Eine Autofahrerin hat am Dienstag in Reute bei Meckenbeuren auf der B 30 einen Rollerfahrer übersehen, der leicht verletzt wurde.

Die Frau war auf der Bundesstraße unterwegs, als sie den Rollerfahrer überholte und anschließend in die K 7725 abbiegen wollte. Dabei übersah sie den herannahenden Rollerfahrer, der gegen die Fahrzeugseite stieß und stürzte. Mit leichten Verletzungen wurde er in eine Tettnanger Klinik gebracht. Der Sachschaden an den Fahrzeugen betrug 1.000 Euro. Die Frau muss mit einer Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung rechnen.
 
 

 25. April 2009
  Raser fährt sich Haftstrafe ein  
  (Baindt) - Im Rahmen einer Geschwindigkeitskontrolle der Verkehrspolizei am Wochenende wurde auf der B 30 am Ausbauende Nord bei Baindt ein 26-jähriger Mann mit 173 km/h gemessen. Erlaubt sind in diesem Bereich allerdings nur 80 km/h. Bei der anschließenden Kontrolle stellen die Beamten fest, dass er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Außerdem stand der junge Mann unter Drogeneinwirkung. Die Polizei untersagt ihm die Weiterfahrt mit seinem PS starken Fahrzeug, eine Blutentnahme wurde durchgeführt. Da er nach eigenen Angaben eine Haftstrafe auf Bewährung hat, wird er nach diesem Verstoß bald ins Gefängnis einziehen.
 
 

 28. April 2009
  Auto erfasst Radfahrerin  
  Meckenbeuren, 1 Leichtverletzte, 2 Fahrzeuge  
  (Meckenbeuren) - Mit Beinverletzungen musste eine 61-jährige Fahrradfahrerin am Dienstagvormittag, gegen 9.50 Uhr nach einem Verkehrsunfall an der Einmündung Haupt-/Tettnanger Straße in ein Krankenhaus gebracht werden. Ein 39-jähriger Fahrer eines VW war von der Tettnanger Straße in die Hauptstraße (B 30) eingebogen und hatte hierbei die von links kommende Radfahrerin erfasst und zu Boden geschleudert. An den beiden Fahrzeugen entstand lediglich geringer Sachschaden.
 
 
  CDU sammelt Unterschriften für die B 30 Süd  
  (Ravensburg) - Mit einer Unterschriftensammlung gab die Taldorfer CDU am Dienstag den Startschuss für eine gemeinsame Protestaktion aller Ravensburger CDU Verbände für den Baubeginn der "B 30 Süd." Wie bereits mehrfach berichtet zieht sich der Baubeginn, der bereits seit 2005 planfestgestellten Straße immer noch hin. Selbst aus den Konjunkturpakten gibt der Bund kein Geld.

Insgesamt 70 Bürgerinnen und Bürger erschienen am Dienstag am Infostand der Taldorfer Union an der Schüssenbrücke bei Oberzell, darunter auch namhafte Mitglieder der CDU sowie alle Taldorfer Kandidaten und Kandidatinnen zur Kommunalwahl.

Volker Barth gab in seiner Begrüßung erneut das klare politische Ziel der Union vor. Den intensiven Einsatz für den Baubeginn der "B 30 Süd" und die Einbeziehung aller Bürgerinnen und Bürger aus den Ortschaften Taldorf, Eschach und der Stadt Ravensburg. CDU Fraktionsvorsitzender August Schuler informierte in einer Geländeexkursion die interessierten Teilnehmer über die Schussenverlegung 2007 und die Renaturierungsbepflanzungen, sowie die Auffüllung des alten Schussenbettes als neue Trasse der "B 30 Süd." Schuler plädierte dafür im politischen Engagement für den Baubeginn jetzt nicht nachzulassen, sondern die Stimme der ganzen Region für die "B 30 Süd" einzusetzen. Für die Sicherung und Schaffung von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen sei die "B 30 Süd" mit einem Baubeginn 2010/11, die Elektrifizierung der Südbahn ab 2012 und der derzeitige Ausbau des Flughafens Friedrichshafen entscheidend. In den kommenden Wahlkampfwochen, vor der Kommunalwahl am 7. Juni, wollen die Ravensburger CDU Verbände mehrere tausend Unterschriften für den Baubeginn der "B 30 Süd" sammeln und über ihren Wahlkreisabgeordneten Dr. Andreas Schockenhoff an Bundesverkehrsminister Tiefensee weiterleiten.

Am Ende der Aktion am Dienstag waren rund 70 Unterschriften gesammelt.
 
 

 29. April 2009
  Mann berührt Frau in Toilette unsittlich  
  (Mettenberg) - Auf dem Parkplatz Biberach-Mettenberg der Bundesstraße 30 hat am Mittwochmorgen ein Autofahrer eine Sexualstraftat verübt. Der Mann bedrängte gegen 8.20 Uhr in einer Toilettenkabine eine 54-jährige Frau. Er versuchte, sie zu entkleiden und berührte sie unsittlich. Durch die starke Gegenwehr konnte die Frau den Täter zurück drängen und aus der Kabine flüchten. Gleichzeitig wurde ein in der Nähe befindliches Ehepaar auf das Geschehen aufmerksam. Der Täter fuhr anschließend mit einem Kastenwagen samt Anhänger in Richtung Ulm davon. Aufgrund des abgelesenen Anhängerkennzeichens konnte noch am selben Tag ein 49-jähriger Mann aus dem Raum Heilbronn als Beschuldigter ermittelt werden. Er verweigerte jegliche Angaben zu den Vorwürfen. Die Nachforschungen der Biberacher Kriminalpolizei wegen sexueller Nötigung dauern an.
 
 
  Stetten: "Acker- und Umweltschäden sind enorm"  
  (Stetten) - Zu einer Infoveranstaltung sind am Freitag rund 80 Bürger in die Mehrzweckhalle in Stetten gekommen. Ortsvorsteher Johannes Baur äußerte sich kritisch über den geplanten Bau der Querspange von der Bundesstraße 311 bei Erbach zur Bundesstraße 30. Die Acker- und Umweltschäden seien enorm.

Wie bereits mehrfach berichtet soll die geplante Querspange die Ortsdurchfahrt von Erbach vom Durchgangsverkehr der B 311 entlasten. Da eine Umgehung im Westen und Osten aus geographischen Gründen nicht möglich ist, soll sie durch eine neue Verbindung zwischen der B 311 und der B 30 südlich von Erbach realisiert werden und damit die bestehende B 311 von Erbach bis Ulm entlasten. Der Verkehr soll zukünftig fast vollständig über die B 30 führen. Nach Prüfung zweier anderer Varianten hat das Regierungspräsidium nun das Planfeststellungsverfahren für die Variante 3.6 eingeleitet. Die geplante Querspange soll nun über 5,8 Kilometer Länge quer durch das Ried zwischen Dellmensingen und Stetten führen.

"Die Straßenführung liege größtenteils auf drei bis vier Meter hohen Dämmen", informierte Ortsvorsteher Johannes Baur. Bisher sei die Gemeinde Stetten nicht an dem Verfahren beteiligt worden, da keine Flächen auf Stettener Gemarkung betroffen waren. Nun habe sich allerdings ergeben, dass sich einige der geplanten Ausgleichsflächen für die Baumaßnahme auf Stetter Gemarkung befinden und somit einige Stetter Landwirte betroffen seien, so Bauer. Ganze 17,5 Hektar Ausgleichsfläche auf verschiedenen Ackerflächen von Landwirten der Gemeinde seien festgelegt worden. Dort sollen Hecken, Buschwerk und ähnliches gepflanzt werden. Die Ausgleichsflächen befänden sich zum Teil inmitten der größten und schönsten Äcker. Vor allem die Werthaftigkeit der betroffenen Flächen sei massiv beeinträchtigt.

"Die Umweltschäden durch die Querspange sind enorm", so Bauers Fazit. "Derzeit dürfen einige der Gebiete, in denen der Bau geplant ist, aus Naturschutzgründen nicht einmal betreten werden und künftig werden da Brücken gebaut, über die der Verkehr führt." Nach der Verwirklichung der Querspange werde der Ort ringsherum von Straßen eingeschlossen. "Die Entwicklung der Gemeinde wird beträchtlich eingeschränkt." Zudem sei Stetten, das in Hauptwindrichtung liegt, laut den erstellten Gutachten besonders vom Verkehrslärm der Querspange betroffen, auch der Hochwasserabfluss sieht er kritisch. "Die Stadt Erbach wird entlastet, aber alle anderen Ortschaften werden belastet", so Baur.

Bis zum 13. Mai kann Widerspruch gegen die Pläne eingereicht werden. Die Gemeinde wird einen solchen formulieren, kündigte Baur an. Johannes Baur appellierte an die Anwesenden dies ebenfalls zu tun.
 
 

 30. April 2009
  Regierungspräsidium lässt Deckenträger sanieren  
  (Ravensburg / Tübingen) - Das Regierungspräsidium Tübingen teilt mit, dass es nächste Woche ab Mittwoch die Deckenträger der Galerie der Ortsumgehung Ravensburg sanieren lassen wird. Bereits ab Montag wird die Verkehrsführung eingerichtet. Rund vier Monate wird die B 30 halbseitig gesperrt sein.

Im Laufe der Jahre haben sich in den Stahlbetonfertigteilen Risse gebildet. Um weitergehende Schäden zu verhindern, hat das Regierungspräsidium Tübingen die Instandsetzung in Auftrag gegeben. Die Träger werden in den nächsten Monaten von den alten Beschichtungen und Schmutz befreit. In mehreren Arbeitsgängen und mit verschiedenen Materialien werden die Risse geschlossen und die Trägeroberfläche egalisiert und gespachtelt. Als letzte Schicht wird ein rissüberbrückendes Beschichtungssystem aufgebracht. Insgesamt müssen rund 7.500 Quadratmeter Spachtel- und Beschichtungsarbeiten ausgeführt werden.

Die Arbeiten können nur unter Vollsperrung der Richtungsfahrbahn Ulm - Friedrichshafen durchgeführt werden. Der Verkehr auf der Bundesstraße 30 aus Richtung Ulm kommend wird vor dem Baustellenbereich über Mittelstreifenüberfahrten auf die Gegenfahrbahn geleitet, an der Baustelle vorbeigeführt und nach dem Baustellenbereich wieder zurückgeführt. Die beiden Verkehrsströme werden im Umleitungsbereich durch Stahlschutzwände getrennt. Es wird nur ein Fahrstreifen je Richtung zur Verfügung stehen.

Die Einrichtung der Verkehrsführung erfolgt am Montag und Dienstag nächster Woche. Die eigentlichen Instandsetzungsarbeiten beginnen am Mittwoch, den 06. Mai und werden voraussichtlich am 31. August beendet sein.

Das Regierungspräsidium weist daraufhin, dass es zeitweise zu Verkehrsbehinderungen kommen kann und bittet für die entstehenden Unannehmlichkeiten um Verständnis.
 
 

 01. Mai 2009
  Im Kreis gibt es 13 Unfallschwerpunkte  
  (Landkreis Biberach) - 13 Unfallschwerpunkte gab es 2008 im Landkreis Biberach, neun davon in Biberach selbst. Als Unfallschwerpunkt gilt laut Polizei eine Stelle, an der sich mindestens drei sehr ähnliche Unfälle im Jahr ereignen.

Die meisten Zusammenstöße im Jahr 2008 ereigneten sich im Stadtgebiet von Biberach am Mini-Kreisel Gaisentalstraße/Krummer Weg/Grüner Weg. Bei insgesamt zwölf Unfällen gab es jedoch nur zwei Verletzte. Auch die B 465 in Biberach hatte es in sich. An der Kreuzung Ehinger Straße/Bismarckring gab es zehn Unfälle, an der Ecke Memminger Straße/Theodorf-Heuss-Straße kam es zu fünf Unfällen, an der Kreuzung Ehinger Straße/Mondstraße kam es zu vier Unfällen. Schon länger ist auch die Kreuzung Königsbergallee/Rollinstraße ein Problem. 2008 ereigneten sich dort sechs Unfälle. Jeweils vier Zusammenstöße gab es an der L 273 Birkenharder Straße/Bismarckring und an der B 312 Theaterstraße/Felsengartenstraße.

Außerhalb des Stadtgebietes krachte es jeweils drei Mal an der B 30 Ausfahrt Biberach-Süd und an der B 312 Riedlinger Straße/Mittelbiberacher Steige. In Laupheim gab es 2008 nur einen Unfallschwerpunkt, den Minikreisel am Marktplatz mit fünf Unfällen. In Ochsenhausen kam es auf der B 312 Bahnhofstraße/Güterbahnhof zu fünf Unfällen, in Steinhausen in Richtung Bellamont an der Kreuzung L 265/K 7573 waren es drei. Auch in Bad Buchau hat es acht Mal an der L 280/L 275 gekracht.
 
 
  Köberle hat kein Verständnis mehr  
  (Ravensburg) - Rudolf Köberle ist Verkehrsstaatssekretär im Innenministerium Baden-Württemberg. Wo gibt es noch Probleme, was ist in den kommenden Jahren noch zu tun? Diese und weitere Fragen stellte ihm die örtliche Zeitung.


Frage: Sind Sie zufrieden mit der Verkehrssituation im Land?
Köberle: Ja und Nein. Nein, wenn ich sehe, wie die Verkehrszahlen zunehmen. Die Verkehrsinfrastruktur im Land entspricht nicht mehr dem hohen Bedarf an Mobilität. Auf der anderen Seite tut sich aber auch viel, wie beim Großprojekt Stuttgart 21.


Frage: Wo liegen die drängendsten Probleme?
Köberle: Wir haben eigentlich in allen Bereichen Investitionsbedarf. Das oberste Gebot lautet, für Sicherheit auf den Straßen zu sorgen. Dort, wo aufgrund von Verkehrsüberlastung gefährliche Situationen entstehen, muss zuerst investiert werden.


Frage: Was beschäftigt Sie am meisten?
Köberle: Obenan stehen jetzt der Weiterbau der B 30 von Ravensburg nach Friedrichshafen und auch die B 31 im Bodenseekreis. Auf der Schiene ist es die Elektrifizierung der Südbahn.


Frage: Welches Zeitfenster sehen Sie bei den Bundesstraßen?
Köberle: Sowohl bei der B 30, als auch bei der B 31 ist die Planung abgeschlossen. Bei der B 30 könnte der Bund sofort beginnen, bei der B 31 liegen noch Klagen vor, die noch juristisch abgearbeitet werden müssen. An uns liegt es nicht. Wir sind eigentlich Weltmeister im Planen. Man muss sich schon überlegen, ob es Sinn macht so viel Geld in die Planung zu stecken, wenn der Bund dann hinterher nicht zeitnah die Mittel frei gibt. Aber ich sehe als nächstes Projekt die B 30 und B 31.


Frage: In den nächsten Jahren?
Köberle: Ich wünsche mir sehr, dass der Baubeginn der B 30 bei Ravensburg spätestens im nächsten Jahr möglich sein wird. Es fällt mir kein Projekt mehr ein, bei dem ich Verständnis hätte, wenn es der Bund vorziehen würde.
 
 
  Unbekannter trotz heftigen Unfalls geflüchtet  
  Ravensburg, 1 Fahrzeug  
  (Ravensburg) - Nach dem Verursacher eines Unfalls, der sich auf der Bundesstraße 30 in der Zeit von Freitag bis Montag ereignet hat, fahndet derzeit die Polizei.

Der bislang unbekannte Fahrer eines dunkelblauen VW Golf III war auf der B 30 in Richtung Friedrichshafen unterwegs. Am Ausbauende Ravensburg-Süd, in der Auffahrt zur B 33, geriet er nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Schutzplanke. Die Leitplanke wurde auf einer Länge von etwa zehn Meter stark beschädigt. Der Fahrer des Golf setzte seine Fahrt dennoch fort, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Der VW dürfte im Bereich der vorderen rechten Fahrzeugecke deutliche Beschädigungen aufweisen. Hinweise erbittet das Polizeirevier Ravensburg unter der Nummer (07 51) 80 30.
 
 
  Unbekannte stülpen Mülleimer über Radarfalle  
  (Landkreis Biberach) - Nach den Erkenntnissen der Polizei verlief die Nacht auf den ersten Mai im Landkreis recht ruhig. Es gab jedoch auch Fälle, die nicht als Scherz, sondern als Straftat zu werten waren. Über die stationäre Geschwindigkeitsmessanlage auf der B 30 beim Jordanei stülpten Unbekannte einen 240 Liter Mülleimer.
 
 

 02. Mai 2009
  Biberacher CDU startet in den Wahlkampf  
  (Biberach) - Die CDU Biberach hat ihren Wahlkampf eröffnet. Europa-Abgeordnete Elisabeth Jeggle, Bundestagskandidat Josef Rief und nahezu alle Kandidaten für den Gemeinderat und den Kreistag waren anwesend. Für rege Diskussionen sorgte mit den Bürgern die Stadtpolitik.

In mehr als zehn Themenschwerpunkten nahm die CDU Stellung, was nach ihrer Ansicht in den nächsten Jahren wichtig für die Entwicklung der Stadt sein wird. Besonderes Interesse fanden die Themen Kinderkrippen, Kindergärten und die Schulen. Auch die Themen Bauen, Wohnen, Kultur, Sport, Umweltschutz, Sicherheit sowie die Sicherung der Arbeitsplätze spielten eine Rolle.

Was die Nordwestumfahrung und deren Weiterführung zur B 30 angeht nahm die CDU klare Stellung. Es könne nicht sein, dass der Verkehr von Westen her durch das Rißtal zum "langen Kilometer" geschickt und in Richtung Barabein und durch Birkendorf und unterhalb von Bachlangen vorbeigeschickt werde. Nur die direkte Anbindung zwischen Oberhöfen und Mettenberg ermögliche es, eine deutliche Entlastung der Verkehre in Birkendorf, in der Königsbergallee, der Kolpingstraße, Theaterstraße, Felsengartenstraße, Saulgauerstraße und Riedlingerstraße zu erreichen. Schon heute lägen Pläne zu Verbesserungen von Fußwege- und Radwegeführungen in den Schubladen, die nur umgesetzt werden könnten, wenn eine Verkehrsberuhigung durch die komplette Nordwestumfahrung eingetreten ist.
 
 

 04. Mai 2009
  Diebstahl fliegt bei Auffahrunfall auf  
  Baltringen, 2 Fahrzeuge, 9.000 Euro Schaden  
  (Baltringen) - Zu einem Auffahrunfall ist es am Montag kurz vor 6.00 Uhr auf der B 30 bei Baltringen gekommen. Ein 22-jähriger Mitsubishifahrer fuhr auf der Bundesstraße von Ulm kommend in Richtung Biberach. Aus Unachtsamkeit prallte er bei Baltringen auf einen vorausfahrenden Ford Kombi und kollidierte danach am rechten Fahrbahnrand mit der Leitplanke. Der Ford geriet durch den Aufprall ins Schleudern und kam auf dem Standstreifen zum Stehen. Der Gesamtschaden an den Fahrzeugen und an der Leitplanke wird von der Polizei auf rund 9.000 Euro geschätzt.

Beide Fahrer waren angeschnallt und kamen mit dem Schrecken davon. Da der Unfallverursacher als britischer Staatsangehöriger keinen Wohnsitz in Deutschland hat, wurde bei ihm an Ort und Stelle ein Bußgeld als Sicherheitsleistung erhoben.

Bei der Unfallaufnahme fiel den Polizeibeamten ein Kunststofffass und mehrere Kanister im Kofferraum des schwarz lackierten Mitsubishi Pajero mit britischem Kennzeichen auf. Die Behältnisse waren zum Teil mit Dieselkraftstoff gefüllt. Aufgrund weiterer aufgefundener Gegenstände, welche sich zum Abzapfen von Treibstoff eignen, ergab sich der Verdacht des Dieseldiebstahls. Gegen den 22-jährigen wurde deshalb ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Geschädigte sind bisher nicht bekannt, werden aber gebeten sich beim Polizeirevier in Laupheim unter der Nummer (0 73 92) 9 63 00 zu melden.
 
 

 07. Mai 2009
  3-streifiger Ausbau soll bis 2016 abgeschlossen werden  
  (Biberach / Rißegg) - Bis voraussichtlich 2016 wird der 3-streifige Ausbau der B 30 zwischen Oberessendorf und Biberach abgeschlossen. Ende des Jahres sollen die Bauarbeiten an einem weiteren Abschnitt zwischen Appendorf und Biberach-Jordanbad beginnen, der letzte Abschnitt wird voraussichtlich 2013 folgen und bis 2016 fertig sein. Ein 4-streifiger Ausbau ist aber noch lange nicht in Sicht.

Im Oktober oder November sollen die Bauarbeiten beginnen, sagt Axel Bernhard, Pressesprecher des Regierungspräsidiums Tübingen. Im Abschnitt der nördlichen Rißbrücke bei Appendorf bis Biberach-Jordanbad soll für fünf Millionen Euro auf einer Länge von 1,2 Kilometern ein Überholstreifen entstehen. Das Regierungspräsidium spricht von einem 3-streifigen Ausbau, wie er bereits auf vier Abschnitten auf der B 30 von Oberessendorf bis Biberach besteht. Dem Bauvorhaben stehe nichts mehr im Weg, versichert Bernhard, der Planfeststellungsbeschluss ist am 9. Januar 2009 ergangen. Die Planung ist inzwischen rechtskräftig, die Bauzeit wird voraussichtlich zwei Jahre betragen.

Der letzte und sechste Abschnitt von Unteressendorf bis Hochdorf steht noch aus. Der 3-streifige Ausbau dieses rund 1,5 km lange Abschnitts ist noch in Planung. "Hier muss erst eine Umweltverträglichkeitsstudie vorausgehen. Nach der Studie kann sich die Trassenführung noch ändern", sagt Bernhard. Erst nach der Studie folgt das Planfeststellungsverfahren. Baubeginn wird frühestens 2013 sein, die Fertigstellung 2016. Die Kosten können derzeit jedoch noch nicht abgeschätzt werden.

Bevor mit den Planungen einer neuen Bundesfernstraße begonnen werden kann, muss sie in den Bundesverkehrswegeplan in den "Vordringlichen Bedarf" oder "Weiteren Bedarf mit Planungsrecht" aufgenommen werden. Der vierspurige Ausbau der B 30 zwischen Biberach und Baindt ist allerdings nur unter "Weiterer Bedarf" eingestuft, was ein striktes Planungsverbot bedeutet. Vom Tisch ist die Maßnahme allerdings noch nicht. Die Einordnung der Straßen in die Kategorien nimmt der Bund vor, nachdem das Regierungspräsidium den Bedarf angemeldet hat. Die zurückliegende Bestandsaufnahme im Bundesverkehrswegeplan stammt aus dem Jahr 2003, er wird 2015 fortgeschrieben und dann erst 2028 wieder. 2015 kann der Bund neu entscheiden, ob der vierspurige Ausbau dann in den "Vordinglichen Bedarf" kommt.
 
 
  Betrunkener erhält Fahrverbot und Geldstrafe  
  (Meckenbeuren) - Sich einer Blutprobe unterziehen und seinen Führerschein bei der Polizei abgeben musste ein 47-jähriger Autofahrer, den eine Polizeistreife in der Nacht zum Donnerstag, gegen 22.15 Uhr im Ortsgebiet überprüfte. Hierbei war den Beamten nicht verborgen geblieben, dass der Mann erheblich unter Alkoholeinwirkung stand. Er hat nun mit dem Entzug der Fahrerlaubnis sowie einer Geldstrafe zu rechnen.
 
 
  Betrunkener Radfahrer stürzt Böschung hinunter  
  Meckenbeuren, 1 Leichtverletzter, 1 Fahrzeug  
  (Meckenbeuren) - Deutlich unter Alkoholeinwirkung stand auch ein 42-jähriger Fahrradfahrer, der in der Nacht zum Donnerstag, gegen 23.15 Uhr vom Radweg entlang der Ravensburger Straße (B 30) abkam und die Böschung hinunter stürzte. Hierbei zog er sich eine Kopfplatzwunde zu, die im Krankenhaus behandelt wurde. Die Polizei veranlasste bei dem Mann die Entnahme einer Blutprobe und leitete ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr gegen ihn ein.
 
 
  Drei Fahrverbote in drei Jahren  
  (Ulm / Achstetten) - Mit 175 statt den erlaubten 120 km/h brauste ein Motorradfahrer am Donnerstagnachmittag über die B 30 von Ulm nach Achstetten.

Das Videofahrzeug der Verkehrspolizei Ulm filmte ihn dabei. Danach konfrontierten die Beamten den Mann mit seinem gravierenden Verstoß. Als Wiederholungstäter, der bereits zwei Fahrverbote binnen drei Jahren hatte, darf der 29-jährige aus dem Landkreis Biberach nun mit einem Bußgeld von 160 Euro und drei Punkten rechnen. Dazu wird sich wohl ein mehrmonatiges Fahrverbot gesellen.
 
 

 08. Mai 2009
  Überholmanöver endet tödlich  
  Rißegg, 1 Toter, 1 Schwerverletzte, 4 Fahrzeuge, 45.000 Euro Schaden  
  (Biberach / Rißegg) - Ein Toter und eine Schwerverletzte hat ein schwerer Verkehrsunfall am Freitagabend auf der B 30 gefordert. Zwischen den Anschlussstellen Appendorf und Biberach-Jordanbad prallte ein VW Passat in einen Hyundai. Der Passatfahrer starb noch an der Unfallstelle, die Fahrerin wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht.

Gegen 19.45 Uhr war der VW in Richtung Biberach unterwegs. Im Bereich zwischen den Anschlussstellen Appendorf und Biberach-Jordanbad überholte er im dreispurigen Bereich zunächst ordnungsgemäß eine Fahrzeugkolonne. Am Ende des Überholstreifens setzte er seinen Überholvorgang trotz Überholverbots fort und fuhr auf der Gegenfahrbahn weiter. Zeitgleich kamen ein Renault, ein Opel und ein Hyundai entgegen. Der Passat berührte zunächst den Opel und kollidierte anschließend mit dem Renault eines 71-jährigen. Beide Fahrzeuge wurden durch die Wucht herumgerissen und drehten sich um die eigene Achse.

Hinter den beiden Autos kam dann der Hyundai, in den der überholende Passat nahezu frontal fuhr. Beide Fahrzeuge wurden durch die Wucht des Aufpralls zerstört. Der 37-jährige Unfallverursacher war nicht angeschnallt und wurde aus seinem Wagen geschleudert. Er verstarb noch an der Unfallstelle. Die 29-jährige Fahrerin des Hyundai wurde mit schweren Verletzungen in das Kreiskrankenhaus Biberach gebracht. Die weiteren Unfallbeteiligten kamen nach ersten Erkenntnissen der Polizei mit dem Schrecken davon.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 45.000 Euro. Die Bundesstraße war mehr als drei Stunden voll gesperrt. Der Verkehr wurde örtlich umgeleitet.
 
 

 11. Mai 2009
  68-jährige gerät auf Gegenfahrbahn: Drei Schwerverletzte  
  Gaisbeuren, 3 Schwerverletzte, 3 Fahrzeuge, 17.000 Euro Schaden  
  (Gaisbeuren) - Bei einem schweren Verkehrsunfall am Montag auf der Bundesstraße 30 zwischen Bad Waldsee und Gaisbeuren erlitten drei Personen schwere Verletzungen. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 17.000 Euro.

Gegen 14.15 Uhr war eine 68-jährige mit ihrem Suzuki von Biberach in Richtung Ravensburg unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache kam sie zwischen Bad Waldsee und Gaisbeuren auf die Gegenfahrbahn und streifte einen entgegenkommenden Lastwagen. Der Suzuki geriet daraufhin ins Schleudern und kollidierte in der Folge mit einem entgegenkommenden Renault, bevor er nach links von der Fahrbahn schlitterte und schließlich in einem Feld zum Stehen kam. Die zwei Insassen des Renault zogen sich bei dem Zusammenstoß schwere Verletzungen zu. Die 68-jährige Unfallverursacherin erlitt ebenfalls schwere Verletzungen und musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden.

Der Suzuki und der Renault wurden bei dem Unfall total beschädigt. Am Lastwagen entstand ein Schaden in Höhe von etwa 10.000 Euro.
 
 

 12. Mai 2009
  Rollendes Ufo beschäftigt Polizei  
  (Laupheim / Achstetten) - Ein rollendes Ufo hat auf der B 30 am Dienstagnachmittag die Polizei beschäftigt. Gegen 14.30 Uhr ging ein Notruf ein, wonach ein Rollstuhlfahrer auf der Bundesstraße 30 auf Höhe der Ausfahrt Laupheim-Süd in Richtung Ulm unterwegs sei. Wenig später meldete sich ein Mann, der angab einen Mann im elektrischen Rollstuhl auf der B 30 auf Höhe Achstetten gesehen zu haben. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich die Polizei bereits auf den fraglichen Streckenabschnitt begeben, um den sich und andere gefährdende Rollifahrer aus dem Verkehr zu ziehen. Das rollende Ufo (ungewöhnliches Fahrobjekt) war allerdings nirgends zu sehen.
 
 

 15. Mai 2009
  Unwetter überflutet B 30  
  (Biberach) - Ein heftiges Unwetter mit Starkregen hat am Freitagabend die B 30 zwischen Biberach-Jordanbad und Biberach-Nord überschwemmt. Bis auf erhebliche Verkehrsbehinderungen kam es weder zu Unfällen noch sonstigen Schäden.
 
 

 16. Mai 2009
  BUS ist entsetzt über Viadukt  
  (Meckenbeuren) - Noch steckt die Planung des Baus der B 30 von Eschach bis Friedrichshafen in den Kinderschuhen. Doch bereits jetzt häufen sich die Bedenken. Bei einer Radtour am Samstag der Bürgerliste für Umwelt und Soziales (BUS) zeigten sich die Teilnehmer schockiert über den geplanten Viadukt.

"Ich habe so viel gesehen, was mir noch nie aufgefallen ist", bekundete Evi Lenz, Gemeinderatskandidatin der BUS Meckenbeuren. In der Tat zeigten die BUS Gemeinderätinnen Elisabeth Ott und Dr. Ursula Herold-Schmidt den interessierten Teilnehmern am Samstag auf ihrer Radtour durch die Gemeinde die bemerkenswerten Plätze und Bauvorhaben. Vom Biotop am Otto-Wiegele-Weg, wo man inzwischen seltene Arten von Libellen beobachten kann, zur Trassenführung der Umfahrung Kehlen, bis zu Wohngebieten wie Langenreute, wo vorbildlich in Regenrückhaltebecken die Dachwässer aufgefangen werden und somit ein Grünzug längs die Siedlung durchzieht. Entsetzt zeigten sich die Radler in Weiler, als Ursula Herold-Schmidt ihnen erklärte, welch riesiger Viadukt sich bei der Realisierung der B 30 über diese wundervolle Idylle spannen würde. Auf dem Rückweg wurde noch die Bürgerbaum-Allee besichtigt. Alle waren sich einig, dass diese Anlage ein Gewinn für das ganze Wohngebiet darstellt.
 
 
  Hänger verliert Holzlatten  
  Achstetten, 1 Fahrzeug  
  (Achstetten) - Wie wichtig richtige Ladungssicherung ist hat sich am Samstag wieder auf der B 30 gezeigt. Ein 59-jähriger hatte 3 und 4 Meter lange Holzlatten auf seinen Hänger geladen, diese jedoch nicht vorschriftsmäßig gesichert. Als er am Samstagmorgen um 11.00 Uhr bei Achstetten auf der B 30 in Richtung Ulm unterwegs war, geriet er mit seinem Gespann ins Schlingern. Das Holz verteilte sich dadurch auf der gesamten Fahrbahn und gefährdete andere Verkehrsteilnehmer. Alle folgenden Fahrzeuge konnte noch ausweichen. Dem Verursacher gelang es nicht mehr sein Fahrzeug unter Kontrolle zu bringen. Er kam nach rechts von der Fahrbahn ab und blieb im Graben stecken.
 
 
  Videostreifen stoppen Raser  
  (Landkreis Biberach) - Videostreifen der Ulmer Verkehrspolizei haben am Wochenende im Landkreis Biberach auf die Einhaltung wichtiger Verkehrsregeln geachtet. Dabei waren die Beamten insbesondere auf viel befahrenen Bundes- und Landesstraßen unterwegs. Insgesamt neun Raser, drei Überholer und zwei Handybenutzer wurden zur Rechenschaft gezogen.

Besonders drastische Folgen musste ein 27-jähriger Autofahrer aus Ulm in Kauf nehmen. Er war auf der B 30 zwischen Laupheim und Äpfingen mit rund 185 anstatt mit maximal 120 Stundenkilometer unterwegs. Dafür wurden 240 Euro Bußgeld, vier Punkte und ein Fahrverbot von einem Monat fällig. Zur flotten Truppe zählten auch zwei Motorradfahrer aus dem Kreis Ravensburg. Erst überholten sie auf der Bundesstraße 30 bei Biberach das Videofahrzeug verbotenerweise rechts und waren anschließend auf einer längeren Strecke zwischen 30 und 40 "Sachen" zu schnell unterwegs. Auch sie sehen Bußgeldern und Punkten entgegen.
 
 

 17. Mai 2009
  Radfahrer überschlägt sich  
  Friedrichshafen, 1 Leichtverletzter, 1 Fahrzeug  
  (Friedrichshafen) - Glimpflich ausgegangen ist ein Verkehrsunfall am Sonntagnachmittag, gegen 15.00 Uhr an der Einmündung Paulinen-/Kleinebergstraße. Ein 27-jähiger Fahrradfahrer war verkehrswidrig auf dem Radweg entlang der linken Straßenseite der Paulinenstraße (B 30) stadteinwärts unterwegs, als er ein sich auf der Kleinebergstraße näherndes Auto bemerkte. Beim Abbremsen überschlug sich der Radfahrer, in dessen Folge er sich leichte Verletzungen zuzog und ambulant im Klinikum Friedrichshafen behandelt werden musste.
 
 

 18. Mai 2009
  Drogenfahrer gefährdet Straßenverkehr  
  (Oberessendorf) - Zu einer Straßenverkehrsgefährdung ist es am Montagabend gegen 20.00 Uhr auf der B 30 bei Oberessendorf gekommen. An der Aktion beteiligt waren zwei Fahrzeuge. Möglicherweise wurden auch weitere Autofahrer gefährdet. Die Polizei sucht Zeugen.

Am Abend hatte ein Anrufer der Polizei gemeldet, dass ein grüner Audi A8 mit Ravensburger Kennzeichen beim Überholen einen weißen VW Golf mit Biberacher Kennzeichen abgedrängt und in Gefahr gebracht habe. Der 24-jährige Fahrer des Audi konnte wenig später von der Polizei gestoppt werden. Bei der Überprüfung des Fahrers ergab sich der Verdacht auf Drogenbeeinflussung, was ein anschließender Test auch bestätigte. Er musste eine Blutprobe über sich ergehen lassen. Die Weiterfahrt wurde untersagt. Mit einer Anzeige bei der Staatsanwaltschaft hat der Mann ebenfalls zu rechnen.

Aufgrund widersprüchlicher Angaben zu dem Vorfall werden Zeugen gesucht, welche den Vorgang beobachtet haben. Dies können auch Fahrzeugführer sein, die eventuell in ähnlicher Weise gefährdet wurden. Sie werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Biberach unter der Nummer (0 73 51) 44 70 zu melden.
 
 

 19. Mai 2009
  Auf Schnellstraße gewendet  
  (Appendorf) - Ein gefährliches Wendemanöver hat am Dienstag bei Appendorf beinahe zu einem Unfall geführt.

Gegen 16.45 Uhr befuhr ein Pkw-Lenker die B 30 von Biberach in Richtung Ravensburg. Auf Höhe der Ausfahrt Appendorf hielt der Fahrer mitten auf der Schnellstraße kurz an und wendete mit seinem Fahrzeug im 3-spurig ausgebauten Bereich über die doppelt durchgezogene Linie hinweg in Richtung Biberach. Durch dieses grob verkehrswidrige Verhalten wurde eine 27-jährige Pkw-Lenkerin, die zu diesem Zeitpunkt auf dem linken Fahrstreifen in Richtung Biberach mehrere Lkws überholen wollte, zu einer Vollbremsung gezwungen. Nur mit äußerster Mühe gelang es ihr, einen Zusammenstoß mit dem wendenden Fahrzeug zu verhindern.

Zum genauen Ablauf des Geschehens sucht nun die Polizei Zeugen und weitere gefährdete Verkehrsteilnehmer. Sie werden gebeten sich unter der Nummer (0 73 51) 4 47 - 0 bei der Polizei Biberach zu melden.
 
 
  Bad Saulgau: B 30 ist Verkehrsader der Zukunft  
  (Bad Saulgau) - Mit zwei informativen und spannenden Vorträgen hat die CDU Bad Saulgau am Dienstagabend im Gasthaus "Schwarzer Adler" die Endphase des Wahlkampfes eingeläutet.

"Wir sind im Wandel, wir haben viele neue und junge Gesichter auf unserer Liste", sagte Fraktionssprecher Thomas Zimmerer. Neu aufgestellt und mit vielen neuen Ideen sollen die Schwerpunktthemen angepackt werden, allem voran die Sanierung und Neuausrichtung des Schulstandorts Bad Saulgau.

"Druck machen" wolle man auch hinsichtlich des Baubeginns der Entlastungsstraße im Herbst. "Wir brauchen auch eine bessere Anbindung an die B 30, das ist die Verkehrsader der Zukunft", so Thomas Zimmerer. Zudem müsse man mit den Stadtwerken hinsichtlich einer klimagerechten städtischen Energieversorgung diskutieren. Anton Widmann informierte anschließend über den aktuellen Sachstand des städtischen Finanzhaushalts. Wenig Grund zur Freude bereite der zu erwartende starke Rückgang der Steuereinnahmen.
 
 

 20. Mai 2009
  Dellmensingen fürchtet um Ackerland  
  (Dellmensingen) - Ortsvorsteher Klaus Hägele möchte das Bestmögliche beim Bau der Querspange von der B 311 zu B 30 für Dellmensingen herausholen. Das "Brückenmonster" über die Eisenbahn, Nachteile für die Landwirte und Probleme mit den Überschwemmungsgebieten stehen auf der Agenda.

Die Front gegen den Bau eines acht bis neun Meter hohen Straßendamms über die Eisenbahnlinie Friedrichshafen-Ulm ist geschlossen. Das Erbacher Rathaus hat dagegen Stellung bezogen, auch der Regionalverband plädiert stattdessen für den Bau einer Unterführung. Das als "Brückenmonster" verschriene Bauwerk ist nur eine der Folgen, die mit der Querspange auf Dellmensingen zukommen. Noch im vergangenen Herbst liefen Überlegung, wie die Querspange möglichst verträglich für Dellmensingen gebaut werden kann. Eingearbeitet worden in die aktuellen Pläne sei allerdings nichts.

Klaus und Reinhard Hägele sehen die Notwendigkeit des Querspangenbaus durchaus ein, fordern aber auch Rücksicht auf den allein rein flächenmäßig am stärksten betroffenen Teilort Erbachs. Vier Punkte brennen ihnen besonders unter den Nägeln.

Da ist zum einen die Landschaft. Die "Fenster" für seltene Vögel in landwirtschaftlichen Flächen sind wieder gestrichen worden. Jetzt soll es wieder Ackerrandstreifen geben, das bei einer Größenordnung von sechs Hektar. Hägele: "Das sind beste Ackerböden." Dem Ortsobmann des Bauernverbands wären "Fenster" mit vertraglichen Lösungen für die Landwirte lieber gewesen.

Bei der Flurbereinigung in den 70er Jahren sei das Feldwegenetz bestens ausgebaut worden. "Bislang ist es Landwirten möglich jederzeit von Nord nach Süd zu kommen." Dies sei im Fall des Querspangenbaus nicht mehr der Fall." Hägele kritisiert die aus Dellmensinger Sicht zum Teil unsinnige Planung neuer Feldwege. "Ein durchgehender Feldweg südlich der Querspange wäre gut, mit Übergängen über Rot und Westernach." Nach den Plänen enden sie bislang östlich der Flussläufe. Stattdessen habe das Regierungspräsidium eine Nord-Süd-Verbindung geplant, die man aber nicht brauche.

Durch die Querspange gehen nach Information von Klaus Hägele zehn Hektar Fläche für den Hochwasserschutz verloren. Er fordert, die Polder Richtung Süden zu verlegen. "Dann kann das Wasser vorher aufgefangen werden." Bislang sollen die Flutungsgebiete von Rot und Westernach auf Höhe Dellmensingens geschaffen werden. Damit seien sie zu dicht am Ort.

Der Letzte Punkt ist der Durchgangsverkehr. Hier erwartet Dellmensingen zwar die einzigen Verbesserungen durch den Querspangenbau. Allerdings fordert der Ortsvorsteher eine Begrenzung des Schwerlastverkehrs auf maximal 2,8 Tonnen.
 
 
  Bei Stau auf die B 30 ausweichen  
  (Stuttgart) - "Mit dem Beginn der Pfingstferien an den Schulen in Baden-Württemberg wird es auf den Autobahnen in Baden-Württemberg auch in diesem Jahr wieder ein hohes Verkehrsaufkommen geben. Das kann vor allem auf den Hauptreiserouten zu Verzögerungen oder Staus führen. Ich empfehle allen Verkehrsteilnehmern, ihre Reise sorgfältig zu planen, Alternativrouten vorzusehen und die aktuellen Verkehrsnachrichten zu berücksichtigen." Das sagte Verkehrsstaatssekretär Rudolf Köberle am Dienstag, den 19. Mai 2009, in Stuttgart.

Während der Pfingstferien seien auf den Autobahnen im Land insgesamt 17 Baustellen eingerichtet. Überwiegend stünden dem Verkehr dabei mindestens zwei Fahrstreifen je Fahrtrichtung zu Verfügung. Zudem werde auf eine insgesamt möglichst kurze Bauzeit unter Ausführung in verlängerten Tagesschichten oder Mehrschichtbetrieb geachtet. Dennoch könnten sich einige der Baustellen als Nadelöhr erweisen.

Staugefährdet seien vor allem die A 5, A 6 und A 8. Auf der A 81 zwischen Herrenberg und Rottenburg müssen sich die Verkehrsteilnehmer aufgrund von Belagsarbeiten auf Behinderungen einstellen. Zu Staus kann es auch auf der A 98 zwischen Weil am Rhein und Lörrach-Mitte kommen. Aber auch auf der A 7 und A 96 sei mit Behinderungen zu rechnen. Verkehrsteilnehmer sollten daher Alternativrouten einplanen.
 
 

 21. Mai 2009
  SPD ist für bessere Verkehrsinfrastruktur  
  (Landkreis Ravensburg) - Sozial gerecht, ökologisch bewusst, wirtschaftlich kompetent und finanziell solide zu handeln, sind die Grundsätze des Wahlprogramms der SPD zur Kommunalwahl. Die vier Themen Jugend, Bildung, Umweltschutz und Verkehr möchten die Sozialdemokraten in den nächsten fünf Jahren angehen.

An oberster Stelle steht für die SPD der Ausbau präventiver Maßnahmen im Jugendhilfe- und Suchtbereich, der Ausbau von Betreuungsplätzen für Kleinkinder unter drei Jahren, die Sprachförderung bereits im Kindergarten und die Einführung von Mindestlöhnen. In der Schulpolitik muss es einen Systemwechsel geben. Die Sozialdemokraten fordern das längere gemeinsam Lernen, außerdem möchten sie die Ausbildungsfähigkeit junger Menschen stärken, den hohen Standard des beruflichen Schulwesens ausbauen und ein kommunales Nachhilfekonzept entwickeln.

Im Bereich Umweltschutz fordert die SPD die konsequente Umsetzung der Klimaschutzziele. Bis zum Jahre 2020 sollte die Hälfte der Energieproduktion aus regenerativer Energie stammen, Tierschutz, Kontrolle von Tiertransporten, artgerechte Nutztierhaltung und Unterstützung von Bündnissen gegen Gentechnik sind weitere Punkte im sozialdemokratischen Programm.

Auch in der Verkehrsinfrastruktur muss sich etwas bewegen. Das Erfolgsmodells BOB soll durch Tagesrandverbindungen ausgebaut werden. Die Bahnstrecken sollen elektrifiziert und der Güterverkehr auf die Schiene verlagert werden. Für Wangen fordert die SPD einen IC-Halt. Auch die Verbesserung der überregionalen Verkehrsanbindung durch den baldigen Bau der B 30 Süd soll vorangetrieben werden.
 
 
  Fünf Raser erhalten Fahrverbot  
  (Landkreis Biberach) - Teure Eile haben in der ersten Wochenhälfte insgesamt acht Motorrad- und Autofahrer an den Tag gelegt. Ans Licht kam dies durch Videostreifen. Die Beamten nahmen bei ihren Kontrollfahrten stark befahrene und unfallträchtige Strecken ins Visier. Fünf der acht Raser müssen Fahrverbote in Kauf nahmen. Sie waren jeweils mehr als 40 Stundenkilometer zu schnell unterwegs. Daneben kommen Geldbußen von bis zu 160 Euro sowie drei Punkte in der Verkehrssünderkartei auf sie zu.
 
 

 22. Mai 2009
  Unachtsamer Fahrer flüchtet nach Unfall  
  Wiblingen, 2 Fahrzeuge, 9.100 Euro Schaden  
  (Wiblingen) - Nach dem Verursacher eines Verkehrsunfalls am Freitagnachmittag auf der B 30 sucht die Polizei Ulm.

Gegen 15.50 war der Unbekannte mit seinem silbergrauen Opel Astra Caravan mit Münchener Kennzeichen hinter einem schwarzen VW Passat an der Auffahrt Donautal auf die B 30 in Richtung Biberach aufgefahren. Zunächst fuhr er auf die Fahrbahn ein, wechselte dann aber wieder nach rechts auf den Beschleunigungsstreifen. Als eine 20-jährige Passatfahrerin, welche hinter ihm ebenfalls auf die Bundesstraße aufgefahren war, an ihm vorbeifahren wollte, zog er plötzlich wieder nach links. Die junge Frau bremste und wich auf den linken Fahrstreifen aus. Dabei kollidierte sie mit dem Mercedes einer 43-jährigen. Der Mercedes wurde durch den Aufprall in die Mittelschutzplanken abgewiesen. Am Mercedes entstand ein Schaden in Höhe von 8.000 Euro. Am Passat der jungen Frau wird der Sachschaden auf 800 und an der Leitplanke auf 300 Euro geschätzt. Der Unbekannte setzte seine Fahrt in Richtung Biberach fort.

Zeugen, welche zum Verursacher nähere Angaben machen können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Ulm-West unter der Nummer (07 31) 1 88 - 38 12 zu melden.
 
 

 26. Mai 2009
  Auto schleudert bei starkem Regen gegen Leitplanke  
  Biberach, 1 Fahrzeug, 8.000 Euro Schaden  
  (Biberach) - Aquaplaning hat am Dienstagabend eine Autofahrerin aus der Bahn geworfen. Die 40-jährige war gegen 20.30 Uhr auf der Bundesstraße 30 von Ulm in Richtung Ravensburg unterwegs. Auf Höhe von Biberach überholte die Frau bei starkem Regen mit nicht angepasster Geschwindigkeit und geriet ins Schleudern. Der Wagen prallte mehrmals gegen die Leitplanke und blieb dann quer auf der Überholspur stehen. Die Fahrerin war angeschnallt und kam mit dem Schrecken davon. Am Auto entstand wirtschaftlicher Totalschaden von rund 8.000 Euro.
 
 
  Gemeinderäte fragen  
  (Bad Waldsee) - Viele Anfragen haben die Bad Waldseer Gemeinderäte bei ihrer letzten Sitzung vor den Kommunalwahlen an die Stadtverwaltung gerichtet.

Die stark befahrene B 30 rund um die Kurstadt ist Wahlkampfthema und Rat Andreas Hepp bemängelte in diesem Zusammenhang nochmals die gefährliche Zufahrt aus dem Gewerbegebiet Gaisbeuren, welche die Firmen dort reihenweise beklagen. Roland Weinschenk betonte, dass man die Forderung nach einem Ausbau der Bundesstraße "gemeinschaftlich weitertragen" und dass man entsprechende Forderungen im Herbst auf den Weg bringen müsse. Wie dies konkret geschehen wird, ließ der Bürgermeister bei dieser Sitzung offen.

Kommt der von der Waldseer Jugend herbeigesehnte McDonalds oder nicht? Diese Frage richtete Rat Edmund Gresser an die Verwaltung und erfuhr, dass das Fast-Food-Unternehmen inzwischen auf dem Rathaus vorstellig geworden sei und dass es einen Gesprächstermin mit dem Bürgermeister gebe. McDonalds möchte in der Kurstadt ansiedeln, es fehlt jedoch noch an geeignetem Bauplatz nahe der B 30.
 
 

 27. Mai 2009
  Frau stößt an Einmündung mit Auto zusammen  
  Ravensburg, 2 Fahrzeuge, 15.000 Euro Schaden  
  (Ravensburg) - Zeugen sucht die Polizei zu einem Verkehrsunfall, der sich am Mittwoch gegen 16.10 Uhr auf der Jahnstraße (B 30) ereignet hat.

Eine 29-jährige Frau fuhr auf der Jahnstraße mit ihrem VW Sharan in Richtung Stadtmitte und beabsichtigte nach links in die Bundesstraße 33 Richtung Bavendorf abzubiegen. Beim Abbiegen kam es zu einem heftigen Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden VW Golf, der in Richtung Friedrichshafen unterwegs war. Die 29-jährige, als auch der 21-jährige Golffahrer blieben bei dem Unfall unverletzt. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden in einer Gesamthöhe von etwa 15.000 Euro.

Beide Fahrzeuglenker geben an, dass die jeweilige Ampel für sie Grün zeigte, als sie in den Einmündungsbereich einfuhren. Zur Klärung des genauen Unfallherganges werden Zeugen gebeten, sich beim Polizeirevier Ravensburg unter der Nummer (07 51) 80 30 zu melden.
 
 
  Computerfehler deckt Verkehrsverstöße auf  
  (Biberach) - Ein Computerfehler hat am frühen Mittwoch einem Brummifahrer eine saftige Anzeige eingebracht. Der 46-jährige blieb mit seinem Lastzug auf der Bundesstraße 30 bei Biberach wegen einer angeblichen Motorpanne liegen. An einen leeren Tank glaubte der 46-jährige zunächst nicht, sagte doch sein Bordcomputer, dass der Diesel noch für 80 km ausreiche. Letztlich war es dann aber doch der leere Tank, der den Brummi zum Verkehrshindernis gemacht hatte.

Die zur Absicherung des Lastwagens eingesetzten Polizeibeamten stellten neben dem Spritmangel eine Reihe von verkehrsrechtlichen Verstößen fest. So war die Ladung nicht ausreichend gesichert, das Fahrzeug wies technische Mängel auf und mit den Lenkzeiten und den vorgeschriebenen Pausen hatte es der 46-jährige auch nicht so genau genommen.
 
 

 28. Mai 2009
  Polizei stoppt gefährliche Fahrzeuge  
  (Ulm) - Drei gefährliche Fahrzeuge musste die Ulmer Polizei am Donnerstag aus dem Verkehr ziehen.

Die Beamten hatten an der B 30 bei Gögglingen, aber auch bei mobilen Kontrollen, über den Tag hinweg fast 50 Laster und drei landwirtschaftliche Gespanne unter die Lupe genommen. Rund die Hälfte der Laster und zwei der Gespanne gaben Grund zur Beanstandung. Einem Landwirt musste sogar die Weiterfahrt untersagt werden, da sein Gespann viele gravierende Mängel hatte. Das gilt auch für einen Kleinlaster, dessen Anhängelast um mehr als das Doppelte überschritten war. An sieben weiteren Lastern entdeckte die Polizei Mängel, die nun ebenfalls unverzüglich beseitigt werden müssen. Bei neun Fahrern deckten die Ermittler insgesamt 76 Verstöße gegen die Vorschriften zu den Lenk- und Ruhezeiten auf, viermal wurden Unfallverhütungsvorschriften nicht beachtet.

Am Nachmittag stoppte die Polizei im Ulmer Donautal einen Transporter. Auch seiner Fahrt mussten die Beamten ein Ende setzen. Denn auf dem Anhänger des Mercedes stand völlig ungesichert ein Rasentraktor. Zudem waren die Bremsen des Anhängers wirkungslos, was sich bei der folgenden Untersuchung durch einen Sachverständigen bestätigte.
 
 
  FDP möchte neue Ost-West-Achse  
  (Landkreis Ravensburg) - Finanzen, Wirtschaft, Verkehr, Gesundheit und Bildung sind die Kernpunkte des Programms der FDP zur Kreistagswahl.

Vor allem die Bildung hat es der FDP angetan. Gute Bildungsangebote aller Schularten in gut erreichbarer Entfernung und dass Jugendlichen mit guten Leistungen weiterführende Schulen offen stehen, sind für die Partei besonders wichtig. Auch bedarf es einer stärkeren Zusammenarbeit zwischen Schulen und heimischen Unternehmen.

Die Liberalen setzen sich für eine nachhaltige Wirtschaftsförderung ein, die sich stärker auf kleine und mittelständische Unternehmen konzentriert. Dazu gehört nach FDP-Meinung langfristig die Abschaffung der Gewerbesteuer bei gleichzeitig finanziellem Ausgleich für die Kommunen. Aus dem Stora-Enso-Areal bei Baienfurt soll ein Interkommunales Gewerbegebiet werden.

Wirtschaft und Verkehrsinfrastruktur sind für die FDP zwei Dinge, die ineinander greifen, deshalb möchte die Partei eine leistungsfähige Ost-West-Achse, langfristig sogar als Autobahn auf einer Bodensee fernen Trasse zwischen Memmingen und Freiburg auf den Weg bringen. Daneben sei der 3-streifige Ausbau der B 32 von Ravensburg bis Wangen, der Weiterbau der B 30 von Ravensburg bis Friedrichshafen sowie der vierspurigen B 30 Ausbau vom Egelsee bis Biberach notwendig.
 
 

 29. Mai 2009
  Keine Verletzten bei Karambolage mit sechs Fahrzeugen  
  Oberessendorf, 6 Fahrzeuge  
  (Oberessendorf) - Wie nachträglich bekannt wurde, ist es am Freitag bei Oberessendorf auf der Bundesstraße 30 zu einem Auffahrunfall mit insgesamt sechs beteiligten Fahrzeugen gekommen. Bei der Karambolage auf Höhe des Autohaus Kleine blieb es Dank angelegter Sicherheitsgurte und ausgelöster Airbags bei Blechschäden. Im Einsatz war die Freiwillige Feuerwehr Oberessendorf, die sich um die beteiligten Personen kümmerte, den Verkehr mit Absprache der Polizei von Bad Waldsee her kommend umleitete, auslaufende Betriebsstoffe aufnahm und fachgerecht entsorgte.
 
 
  SPD: Vorleistungen für B 30 erbringen und Priorität erhöhen  
  (Bad Waldsee) - Nur noch etwas mehr als eine Woche, dann sind Gemeinderatswahlen. Welche verkehrspolitischen Ziele plant die SPD in Bad Waldsee in den nächsten fünf Jahren zu verfolgen? Die Schwäbische Zeitung hat nachgefragt.

Hohe Priorität für die SPD hat die B 30. Bereits im letzten Jahr habe man eine Umgehung für Gaisbeuren wieder ins Spiel gebracht. Bei der Umsetzung von Verkehrsprojekten tobe landesweit ein heftiger Verteilungskampf. Hier muss Schritt gehalten werden. Die SPD favorisiert die Tunnellösung für Gaisbeuren und möchte die Verwaltung dazu anhalten, dass sie, wie versprochen, nach dem Sommer die Planung vorantreibt und versucht im nächsten Bundesverkehrswegeplan 2015 in den "Vordringlichen Bedarf" zu kommen.

Bei Bad Waldsee stehen an der B 30 zurzeit drei Anschlussstellen zur Diskussion, von denen wohl nur eine realisiert wird. Wenn Mennisweiler davon und zusätzlich noch vom geplanten Oberschwäbischen Gewerbe und Industriepark (OGI) berührt werden sollte, ist die SPD auch hier für eine Ortsumfahrung.

In Reute wurden mit Bürgerbeteiligung im Programm "Entwicklung ländlicher Raum" einige Verbesserungen im Bereich Verkehr entwickelt, die umgesetzt werden müssen. Sie kommen vor allem Schülern, Fußgängern und Radfahrern zugute. Beim ÖPNV setzt die SPD auf die Schiene und möchte sich für den Erhalt der Bahnstrecke Aulendorf - Kißlegg einsetzen.
 
 
  GAL: Radwegekonzept umsetzen, Kfz-Verkehr reduzieren  
  (Bad Waldsee) - Nur noch etwas mehr als eine Woche, dann sind Gemeinderatswahlen. Welche verkehrspolitischen Ziele plant die Grüne Alternative Liste in Bad Waldsee in den nächsten fünf Jahren zu verfolgen? Die Schwäbische Zeitung hat nachgefragt.

Für die Grüne Alternative Liste hat die Umsetzung des Radwegekonzepts hohe Priorität. Der Kfz-Verkehr muss reduziert werden, zugunsten anderer Möglichkeiten der Mobilität. Parkraumbewirtschaftung oder gar Schaffung von neuem Parkraum schaffe für den Haushalt Folgekosten, die der Bürger tragen müsse. Die GAL fordert eine Abwrackprämie für Fahrräder in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Handel und Gewerbe. Neue Tempo 30-Zonen müssen geprüft und eingerichtet werden, nicht nur im Kurbereich, sondern auch in den Ortsteilen, etwa in Mittelurbach. Sie schaffen mehr Verkehrssicherheit und seien ein Beitrag zum Umweltschutz.

Auch Feinstaubmessungen möchte die GAL aktualisieren lassen. Als Gesundheitsstadt sollen vor allem Bahn- und Citybusfahrten gefördert werden. Das Auto stehen zu lassen, sollte belohnt werden. Der Bahnhof muss renoviert werden.

Für die B 30 brauche Gaisbeuren Lösungen zur Verkehrsentlastung. Allerdings müsse eine Problemverlagerung in andere Ortsteile ausgeschlossen werden. Eine Entscheidung müsse unter Bürgerbeteiligung gefällt werden.
 
 
  CDU: Trasse für B 30 festlegen, Kernstadt entlasten  
  (Bad Waldsee) - Nur noch etwas mehr als eine Woche, dann sind Gemeinderatswahlen. Welche verkehrspolitischen Ziele plant die CDU in Bad Waldsee in den nächsten fünf Jahren zu verfolgen? Die Schwäbische Zeitung hat nachgefragt.

Die CDU möchte mit Hilfe des neuen Generalverkehrsplans, der derzeit erarbeitet wird, die zentralen Punkte feststellen, wichtige Erkenntnisse bei zukünftigen städteplanerischen Vorhaben berücksichtigen und nach einem Prioritätenplan abarbeiten.

Bei der B 30 müssen sich die Bürger, der Gemeinderat und die Verwaltung auf eine Trassenführung bei Gaisbeuren verständigen und diese mit Nachdruck gegenüber dem Land und dem Bund vertreten. Offen bleibe die Frage nach den B 30 Anschlüssen Haisterkirch mit der L 300 und Wolfegg mit der L 316. Diese würden zu einer Entlastung der Bad Waldseer Innenstadt und des Frauenbergs beitragen und nicht zuletzt im Bereich des Döchtbühlwegs, mit regem Schulbusverkehr, die Situation entschärfen. Auch der Bereich Wurzacher-/Schützenstraße sowie Muschgayspange würde profitieren.

Beim ÖPNV sieht die CDU einen Bedarf für eine bessere Anbindung nach Ravensburg, besonders abends und am Wochenende. Im Bereich Fahrradwege möchte die CDU, den beschlossenen Radwegeplan zügig umsetzen und eine deutliche Entspannung der Situation bewirken.
 
 
  FW: Radwegekonzept umsetzen, ÖPNV verbessern  
  (Bad Waldsee) - Nur noch etwas mehr als eine Woche, dann sind Gemeinderatswahlen. Welche verkehrspolitischen Ziele planen die Freien Wähler in Bad Waldsee in den nächsten fünf Jahren zu verfolgen? Die Schwäbische Zeitung hat nachgefragt.

Die Freien Wähler möchten sich in erster Linie für die Umsetzung des Radwegekonzepts einsetzen. Vordringlich müssen zuerst die beiden Schwerpunkte Schulwege und Radweg Michelwinnaden in Angriff genommen werden. Wichtig sei die konsequente Realisierung des gesamten Radwegekonzeptes. Auch die ÖPNV-Anbindung ist für die Freien Wähler sehr wichtig, welche sie mit allem politischen Einfluss immer wieder betonen möchte.

Eine dritte Ausfahrt der B 30 mit der L 300 sei nach wie vor dringend erforderlich. Für die B 30 in Gaisbeuren fordern die Freien Wähler, im nächsten Bundesverkehrswegeplan 2015 die Dringlichkeitsstufe für diesen Abschnitt beim Bund zu erhöhen und favorisieren die Tunnellösung. Für Vorleistungen sieht man als einzige Fraktion keinen Bedarf.

Von der Wirtschaft werde verstärkt der Straßenzustand im Industriegebiet Nord beklagt. Auch die Gehwegesituation an der Steinstraße sollte verbessert werden. Elektronische Geschwindigkeitshinweise erinnern jeden Autofahrer an die Einhaltung der Höchstgeschwindigkeit und sollten deshalb mittelfristig an möglichst vielen Ortseinfahrten der Stadt und in den Ortsteilen installiert werden.
 
 

 30. Mai 2009
  SPD: ÖPNV stärken, Bahnstrecken elektrifizieren  
  (Landkreis Ravensburg) - Nur noch etwas mehr als eine Woche, dann ist Kreistagswahl. Welche verkehrspolitischen Ziele plant die SPD im Landkreis Ravensburg in den nächsten fünf Jahren zu verfolgen? Was kann der Kreis ergänzend zu Bund und Land für die Verkehrsinfrastruktur tun? Die Schwäbische Zeitung hat nachgefragt.

Vor allem für die weitere Förderung des Öffentlichen Personennahverkehrs und eine weitere Vernetzung in der Region möchte sich die SPD in den nächsten fünf Jahren einsetzen. Dies gilt besonders für das Erfolgsmodell Bodensee-Oberschwabenbahn (BOB). Leistungsfähige Transportwege seien Voraussetzung für Güter- und Personenverkehr. Deshalb sei auch die Elektrifizierung der Südbahn und der Allgäubahn und eine Verlagerung des Güterverkehrs weitgehend auf die Schiene besonders wichtig. Mit der A 96 zwischen Leutkirch und Wangen werde die Infrastruktur im Landkreis deutlich verbessert. Der Anschluss an diese Verkehrsachse soll durch den weiteren Ausbau von Kreisstraßen gefördert werden. Auch für Radwege entlang der Landes- und Kreisstraßen möchte sich die SPD einsetzen. Bei all diesen Verbesserungen der Infrastruktur dürfe allerdings nicht vergessen werden, dass Wohnen und Arbeiten enger zusammenfallen sollen, um "unnötige Mobilität" und den zusätzlichen Ausstoß von klimawirksamen Schadstoffen zu vermeiden.
 
 
  FWV: Die Abgeordneten sollen es richten  
  (Landkreis Ravensburg) - Nur noch etwas mehr als eine Woche, dann ist Kreistagswahl. Welche verkehrspolitischen Ziele plant die Freie Wähler Vereinigung (FWV) im Landkreis Ravensburg in den nächsten fünf Jahren zu verfolgen? Was kann der Kreis ergänzend zu Bund und Land für die Verkehrsinfrastruktur tun? Die Schwäbische Zeitung hat nachgefragt.

Für die FWV ist klar, der Landkreis ist zuständig für rund 642 Kilometer Kreisstraßen. Dazu gehören auch die entlang führenden Geh- und Radwege. Dieses Geh- und Radwegenetz soll laufend weiter ausgebaut werden. Bei Landes- und Bundesstraßen könne nichts ausgerichtet werden. Das könnten nur die zuständigen Abgeordneten. Das gleiche gelte für die Elektrifizierung der Südbahn. Hier würde sich die Freie Wähler Vereinigung noch mehr Engagement der gewählten Vertreter wünschen.
 
 
  Sekundenschlaf: Auf Gegenfahrbahn geraten  
  Bad Waldsee, 2 Fahrzeuge, 9.000 Euro Schaden  
  (Bad Waldsee) - Mehrere Verkehrsunfälle haben sich über Pfingsten auf den Straßen rund um Bad Waldsee ereignet. Auf der Mennisweiler Kreuzung stießen zwei Pkw zusammen, wobei es bei Blechschäden blieb. Bei Lenatweiler geriet ein Pkw auf den Gründstreifen und überschlug sich. Hierbei wurden drei Personen leicht verletzt.

Auf der B 30 geriet am Samstag gegen 05.30 ein Pkw, der in Richtung Ravensburg unterwegs war, auf Höhe des Urbachviadukts infolge Sekundenschlafs auf die Gegenfahrbahn. Eine entgegenkommende Pkw-Führerin wich auf die Gegenfahrbahn aus, konnte jedoch einen Zusammenstoß der Fahrzeuge nicht mehr verhindern. Der angehängte Anhänger wurde an diesem Fahrzeug von der Anhängekupplung abgerissen und rund 20 Meter nach vorne geschleudert, wo er schließlich auf der Seite zum Liegen kam. Es entstand Sachschaden in Höhe von rund 9.000 Euro. Verletzt wurde trotz des heftigen Unfalls offensichtlich niemand. Die Bundesstraße war mehrere Stunden bis gegen 8.00 Uhr in beiden Richtungen voll gesperrt. Bei der Unfallaufnahme gewannen die Beamten den Verdacht, dass der Unfallverursacher unter Alkoholeinwirkung stand. Dieser Verdacht wird derzeit noch überprüft.
 
 
  ÖDP: Bus und Bahn fördern  
  (Landkreis Ravensburg) - Nur noch etwas mehr als eine Woche, dann ist Kreistagswahl. Welche verkehrspolitischen Ziele plant die ÖDP im Landkreis Ravensburg in den nächsten fünf Jahren zu verfolgen? Was kann der Kreis ergänzend zu Bund und Land für die Verkehrsinfrastruktur tun? Die Schwäbische Zeitung hat nachgefragt.

Laut ÖDP steht der Landkreis Ravensburg in der Verantwortung für seine Kreisstraßen und Brücken. Sie sind in gutem Zustand zu halten. Das Umsteigen vom Auto auf Bus und Bahn sei weiter zu fördern. Mehr Abend- und Nachtkurse, aber auch Linientaxis sollen zur Mobilität beitragen. Für "Umsteiger" müssen Parkplätze gefördert werden. Bei der Bahn müsse der Stundentakt, wo er eingeschränkt wurde, wieder eingeführt werden. Der politische Druck auf das Land möchte die ÖDP in dieser Frage erhöhen. Der Ausbau des Radwegenetzes im Landkreis, die Fertigstellung notwendiger Umgehungsstraßen und die Beseitigung von Unfallschwerpunkten gehören für die Partei ebenfalls zu einer guten Verkehrsinfrastruktur. Kontakte mit Firmen sollen aufgenommen werden, um mehr Beschäftigte für den Umstieg auf den ÖPNV zu überzeugen und Arbeitszeiten danach auszurichten.
 
 
  Grüne: Schiene ausbauen, auf Straßenbau verzichten  
  (Landkreis Ravensburg) - Nur noch etwas mehr als eine Woche, dann ist Kreistagswahl. Welche verkehrspolitischen Ziele planen die Grünen im Landkreis Ravensburg in den nächsten fünf Jahren zu verfolgen? Was kann der Kreis ergänzend zu Bund und Land für die Verkehrsinfrastruktur tun? Die Schwäbische Zeitung hat nachgefragt.

Laut Grüne wurde die B 30 Südumfahrung Ravensburg bislang Opfer der ungesteuerten CDU Politik, Planfeststellungen durchzuboxen, ohne im Land Prioritäten festzulegen. Die entscheidende Infrastrukturentwicklung des Landkreises liegt für die Grünen allerdings nicht bei den Straßen, sondern im Ausbau des öffentlichen Verkehrs. Hierzu zählt für die Partei ein EC-Halt in Wangen und die Elektrifizierung der Südbahn. Auf den württembergischen Allgäubahnstrecken Herbertingen - Memmingen und Aulendorf - Hergatz soll der Stundentakt wieder eingeführt werden. Das Konzept einer Bodensee-S-Bahn mit Stundenvertaktungen an allen Bahnhöfen des Kreises müsse kommen. Darauf müsse dann ein flächendeckender Stundentakt des Bodo Verkehrsverbunds abgestimmt werden. Bodo müsse weiter ausgebaut werden. Für große Straßenbaumaßnahmen fehle das Geld und die kostbaren Ressourcen der Natur. Hingegen entlaste Investitionen in den Erhalt und Ausbau des öffentlichen Verkehrs die Umwelt, verbessere die Mobilität und bringe Arbeitsplätze, da sind sich die Grünen ganz sicher. Ein ganz zentraler Punkt in den nächsten fünf Jahren wird für die Grünen auch der "umfassende Ausbau" von Radwegen.
 
 
  FDP: B 30 ausbauen, Ost-West-Achse schaffen  
  (Landkreis Ravensburg) - Nur noch etwas mehr als eine Woche, dann ist Kreistagswahl. Welche verkehrspolitischen Ziele plant die FDP im Landkreis Ravensburg in den nächsten fünf Jahren zu verfolgen? Was kann der Kreis ergänzend zu Bund und Land für die Verkehrsinfrastruktur tun? Die Schwäbische Zeitung hat nachgefragt.

Laut FDP hat der Kreis Ravensburg im Bereich der Verkehrsinfrastruktur einen sehr großen Nachholbedarf. Das vorhandene Verkehrswegenetz spiegelt die enorme Wirtschaftskraft in keiner Weise wider. In besonderem Maße fehle eine leistungsfähige Ost-West-Verbindung. Deshalb möchte sich die FDP für die massive Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur einsetzen. Im Bereich Straßen müsse die B 30 südlich von Ravensburg bis Friedrichshafen fortgeführt und die B 30 vom Egelsee bis Biberach vierspurig ausgebaut werden. Für eine leistungsfähige Ost-West-Verbindung sei es wichtig, dass die B 32 zwischen Ravensburg und Wangen komplett dreispurig ausgebaut werde. Auch die ländlichen Gemeinden müssten besser an die überregionale Infrastruktur angebunden werden, damit sie nicht länger abgehängt bleiben. Gleichzeitig müssten die Lücken im Radwegenetz geschlossen werden. Auch beim Öffentlichen Nahverkehr seien Verbesserungen notwendig, um die teilweise extremen Reisedauern zu verkürzen. Kernpunkte für die FDP sind auch der Erhalt der württembergischen Allgäubahn und die Verbesserung der Busverbindungen. Hier sind besonders die Schulbusse zu nennen.
 
 
  Die Linke: Auf jeglichen Straßenbau verzichten  
  (Landkreis Ravensburg) - Nur noch etwas mehr als eine Woche, dann ist Kreistagswahl. Welche verkehrspolitischen Ziele plant Die Linke im Landkreis Ravensburg in den nächsten fünf Jahren zu verfolgen? Was kann der Kreis ergänzend zu Bund und Land für die Verkehrsinfrastruktur tun? Die Schwäbische Zeitung hat nachgefragt.

Die Linke räumt dem Ausbau des Öffentlichen Nahverkehrs Vorrang vor jeglichem Straßenbau ein. Besonders wichtig, sei der absolute Verzicht auf jeglichen Straßenbau. In den nächsten fünf Jahren möchte sie statt dessen darauf drängen, dass verstärkt der Busverkehr ausgebaut wird und die Bahnstrecken elektrifiziert werden. Mit dem Bodo-Verkehrsverbund sei eine gute Grundlage für die Vernetzung der Fläche geschaffen. Die Politik müsse sich hier in erster Linie dafür stark machen, dass ein Streckennetz und eine Taktung entstehen, die den Bedürfnissen von Pendlern genauso gerecht wird, wie Jugendlichen, Alten und Erwerbslosen. Bei aller fragwürdigen Eigenständigkeit des Bodo-Verbundes stehe die Politik in der Verantwortung für die Netz- und Preisentwicklung. Sinkende Regionalisierungsmittel oder steigende Treibstoffkosten seien keine Naturkatastrophen, sondern immer auch von Politikern verantwortet, die eher Sparprogramme zu Lasten der Menschen auflegen, als die Profiteure zur Kasse zu bitten. Dies immer wieder anzugreifen, wäre auch Aufgabe der lokalen Politik, selbst wenn es gegen die eigenen Parteifreunde geht. Insbesondere dafür möchte sich die Linke in den nächsten fünf Jahren einsetzen.
 
 
  CDU: ÖPNV ausbauen, Südbahn elektrifizieren  
  (Landkreis Ravensburg) - Nur noch etwas mehr als eine Woche, dann ist Kreistagswahl. Welche verkehrspolitischen Ziele plant die CDU im Landkreis Ravensburg in den nächsten fünf Jahren zu verfolgen? Was kann der Kreis ergänzend zu Bund und Land für die Verkehrsinfrastruktur tun? Die Schwäbische Zeitung hat nachgefragt.

Die CDU möchte sich im Flächenkreis Ravensburg dafür einsetzen, dass die Straßen so unterhalten werden, dass ein Verkehrsfluss möglich ist, aber gleichzeitig die Belastungen des Straßenverkehrs für direkte Anwohner gemindert werden. Durch weiteren Radwegeausbau soll mehr Individualverkehr vom Auto auf das Rad umgelenkt werden. Die Qualität der Busverbindungen im Kreis sei durch weitere Linien bedarfsgerecht auszubauen. Busfahren soll im Landkreis bezahlbar bleiben. Zusammen mit Bayern, Biberach und Sigmaringen will die CDU die Vernetzung von Bodo und den dortigen Nahverkehrsverbünden stärken, um eine bessere Verknüpfung des ÖPNV zu erreichen. Bei Bund und Land möchten sich die Christdemokraten dafür einsetzen, dass die Anbindung an überörtliche Verkehrsströme verbessert wird. Wichtig seien dabei die Elektrifizierung der Südbahn, der EC-Halt in Wangen und der Erhalt der Allgäu-Bahn.
 
 

 31. Mai 2009
  Eine Tote und vier Schwerverletzte auf B 30  
  Appendorf, 1 Tote, 4 Schwerverletzte, 2 Fahrzeuge, 30.000 Euro Schaden  
  (Appendorf) - Eine Tote und vier Schwerverletzte hat am Sonntagabend ein furchtbarer Verkehrsunfall auf der B 30 bei Appendorf gefordert. Eine 54-jährige verstarb noch an der Unfallstelle, zwei Personen wurden schwerst eingeklemmt. Eine mehrstündige Vollsperrung der Bundesstraße, ein Großaufgebot von Notarzt, Rettungswagen und Rettungshubschrauber, Feuerwehr und Polizei waren notwendig um die Verletzten zu versorgen.

Gegen 17.00 Uhr war ein 56-jähriger Audi-Fahrer auf der B 30 aus Richtung Ravensburg kommend in Richtung Biberach unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet er bei Appendorf auf die Gegenfahrbahn und stieß dort mit hoher Geschwindigkeit mit einem entgegenkommenden 20-jährigen Fahrer eines Alfa Romeo zusammen.

Durch den heftigen Aufprall wurde in dem Audi eine 54-jährige Mitfahrerin so schwer verletzt, dass sie noch an der Unfallstelle verstarb. Der Audi-Fahrer und eine weitere 55-jährige Mitfahrerin erlitten schwere Verletzungen. Im entgegenkommenden Alfa Romeo wurde neben dem Fahrer noch ein 20-jähriger Beifahrer schwer verletzt. Zwei Personen wurden schwerst in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und mussten mit hydraulischen Rettungsgeräten befreit werden. Die vier Schwerverletzten kamen mit Rettungswagen und einem Rettungshubschrauber in umliegende Krankenhäuser.

An den beiden beteiligten Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von rund 30.000 Euro. Zur Klärung der Unfallursache wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ein Sachverständiger eingeschaltet und der Führerschein des Audi-Fahrers einbehalten. Für die Dauer der Unfallaufnahme war die B 30 bis gegen 20.30 Uhr in beide Fahrtrichtung für den Verkehr gesperrt. Durch die Straßenmeisterei wurde eine Umleitung eingerichtet.
 
 

 01. Juni 2009
  56 Raser in vier Stunden  
  (Wiblingen) - Erhebliche Verstöße hat die Verkehrspolizei Ulm bei Kontrollen am Montag festgestellt. Die Beamten patrouillierten mit dem Lasermessgerät. Im Laufe des Vormittags stellten sie schwerere Geschwindigkeitsverstöße fest. In einem auf 120 km/h begrenzten Abschnitt der B 30 bei Wiblingen handelten sich binnen vier Stunden 52 Fahrer Verwarnungsgelder ein. Vier weitere sehen Fahrverboten, Bußgeldern und Punkten entgegen, da sie mit Geschwindigkeiten von bis zu 179 km/h in Richtung Ulm unterwegs waren.
 
 

 03. Juni 2009
  Verkehrspolizei stoppt Temposünder  
  (Landkreis Biberach) - Temposünder stehen weiterhin im Blickpunkt der Verkehrspolizei. Ausgestattet mit Videogeräten kontrollierten die Ulmer Beamten am Mittwoch Verkehrsteilnehmer auf der Bundesstraße 30 zwischen Laupheim und Oberessendorf sowie auf der Bundesstraße 311 zwischen Riedlingen und Neufra. Dabei wurden je Bundesstraße vier Geschwindigkeitsverstöße entdeckt. Die beiden schnellsten Verkehrssünder überschritten die jeweilige Höchstgeschwindigkeit um mehr als 40 km/h. Das bedeutet für die Ertappten 160 Euro Bußgeld, drei Punkte in Flensburg sowie Fahrverbote von jeweils einem Monat Dauer.
 
 
  Lkw-Fahrer gerät nach Bienenstich auf Gegenfahrbahn  
  Baindt, 2 Leichtverletzte, 2 Fahrzeuge, 20.000 Euro Schaden  
  (Baindt) - Der Stich einer Biene hat dafür gesorgt, dass am Mittwoch gegen 11.10 Uhr zwei Autoinsassen auf der Bundesstraße 30 am Ausbauende beim Egelsee leicht verletzt wurden.

Das Insekt hatte einen Lasterfahrer auf seiner Fahrt in Richtung Bad Waldsee ins Bein gestochen. Als der 56-jährige mit einer Reflexbewegung nach der Biene schlug, kam er mit seinem Lkw nach links auf die Gegenfahrbahn. Dort streifte er einen entgegenkommenden Mercedes eines 70-jährigen. Durch den Aufprall der beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von rund 20.000 Euro. Glücklicherweise wurde sowohl der 70-jährige wie auch seine 71-jährige Beifahrerin nur leicht verletzt.
 
 
  Vier Verkehrstote über Pfingsten  
  (Stuttgart) - Über das Pfingstwochenende sind auf den Straßen in Baden-Württemberg bei Verkehrsunfällen vier Menschen ums Leben gekommen. Gegenüber dem Vorjahr, als acht Menschen starben, ist das ein deutlicher Rückgang, aber jedes Todesopfer ist eines zu viel. Das teilte das Innenministerium am Dienstag mit.

Im Landkreis Schwäbisch Hall wurde ein Motorradfahrer beim Zusammenstoß mit einem Pkw tödlich verletzt. Ebenfalls getötet wurde ein Radfahrer, der in Haslach mit einem Pkw zusammengestoßen ist.

Bei einem Unfall auf der A 96 wurde der Beifahrer aus einem sich überschlagenden Pkw geschleudert und dabei tödlich verletzt. Der Fahrer war zuvor einer Katze ausgewichen und hatte dabei die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren.

In Folge von Übermüdung geriet ein Autofahrer im Landkreis Biberach auf der B 30 in den Gegenverkehr und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Wagen. Eine Mitfahrerin im Verursacherfahrzeug starb noch an der Unfallstelle vier weitere Personen wurden schwer verletzt.

Die Gesamtzahl der Unfälle über Pfingsten ist von 2.445 im Jahr 2008 auf jetzt 1.954 gesunken. Rückläufig ist auch die Zahl der Verletzten. Gegenüber 620 im Vorjahr verzeichnete die Polizei dieses Jahr 491 verletzte Verkehrsteilnehmer.
 
 

 04. Juni 2009
  Andreas Schockenhoff überbringt Karin Roth 2.000 Unterschriften  
 
(Berlin / Ravensburg) - Letzte Woche hat der Bundestagsabgeordnete Dr. Andreas Schockenhoff (CDU) in Berlin der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Karin Roth (SPD) rund 2.000 Unterschriften überreicht. Der CDU Stadtverband Ravensburg hatte diese zuvor während des Kommunalwahlkampfs für einen schnellstmöglichen Baubeginn der B 30 Süd gesammelt. Wie bereits berichtet ist der sechste Bauabschnitt der Ortsumgehung Ravensburg, die sogenannte B 30 Süd, bereits seit 2005 planfestgestellt.

Frau Roth versicherte dem Ravensburger Abgeordneten, dass die B 30 Süd jetzt oberste Priorität im Land habe, nachdem eine andere überfällige Straßenbaumaßnahme, der Scheibengipfeltunnel in Reutlingen, aus dem Konjunkturprogramm der Bundesregierung außerplanmäßig finanziert wurde.
 
 
  CDU: B 30 Planung prüfen, Nachtflüge verhindern  
  (Meckenbeuren) - Am Sonntag ist in Meckenbeuren Gemeinderatswahl. Welche verkehrspolitischen Ziele plant die CDU in den nächsten fünf Jahren zu verfolgen? Die Schwäbische Zeitung hat nachgefragt.

Für die CDU ist die Verkehrspolitik ein schwieriges Thema für die Gemeindeentwicklung und möchte daher nichts konkretes versprechen. Wichtig für die Christdemokraten ist die Forcierung des Baus der B 30 neu, wobei Zwischenlösungen zur gleichmäßigen Verkehrsentlastung aller Ortsteile gefunden werden müssen. Für sinnvolle Entscheidungen sei ein Verkehrsgutachten erforderlich, das Lösungsalternativen mit und ohne B 30 neu aufzeige. Beim Thema Luftverkehrslärm setzt die CDU auf Gespräche mit der Stadt Friedrichshafen. Ein nachbarschaftsverträglicher Betrieb muss gegeben sein. Deshalb lehnt die CDU die Ausweitung von Nachtflügen ab.
 
 
  Videostreifen stoppen 17 Raser  
  (Landkreis Biberach) - Mit Videoautos und Videomotorrädern hat die Ulmer Verkehrspolizei in den letzten Tagen im Landkreis Biberach 17 Raser aus dem Verkehr gezogen. Die Verstöße wurden insbesondere auf der Bundesstraße 30 zwischen Laupheim und Hochdorf sowie auf der Bundesstraße 311 auf dem Abschnitt Riedlingen - Ertingen festgestellt. Unter den Schnellfahrern befanden sich fünf Motorrad- sowie zwölf Autolenker. Mehrere der Ertappten waren um bis zu 60 km/h zu schnell, was jeweils ein Fahrverbot von einem Monat Dauer, 240 Euro Bußgeld sowie vier Punkte im Verkehrszentralregister in Flensburg nach sich zog.
 
 
  FW: Lärmschutz ausweiten  
  (Meckenbeuren) - Am Sonntag ist in Meckenbeuren Gemeinderatswahl. Welche verkehrspolitischen Ziele planen die Freien Wähler (FW) in den nächsten fünf Jahren zu verfolgen? Die Schwäbische Zeitung hat nachgefragt.

Für die Freien Wähler ist ein aktiver Lärmschutz besonders wichtig. Der Lärmschutz muss sowohl Straßen-, Schienen-, als auch den Fluglärm abdecken. Hierzu soll ein Lärmaktionsplan erstellt werden. Die Freien Wähler setzen auch auf eine leistungsfähige Verkehrsanbindung und möchten sich hierfür einsetzen.
 
 
  SPD: Priorität für B 30 erhöhen, Nachtflüge verhindern  
  (Meckenbeuren) - Am Sonntag ist in Meckenbeuren Gemeinderatswahl. Welche verkehrspolitischen Ziele plant die SPD in den nächsten fünf Jahren zu verfolgen? Die Schwäbische Zeitung hat nachgefragt.

Zur Sicherung von Arbeit und Wirtschaft setzt die SPD auf gute infrastrukturelle Voraussetzungen für Mittelstand und Handwerk. Dazu gehört für die Sozialdemokraten die Aufnahme der B 30 neu als Ortsumfahrung Meckenbeuren in die Liste der vordringlichen Straßenbaumaßnahmen. Zum Schutz der Bürger gegen Lärm möchte sich die SPD dafür einsetzen, dass die Ausweitung der Nachtflüge am Flughafen Friedrichshafen von 22 bis 6 Uhr nicht zu Stande kommt.
 
 
  Verkehrskontrollen gehen weiter  
  (Landkreis Biberach) - Die Ulmer Verkehrspolizei kontrolliert weiterhin Verkehrssünder im Landkreis. So erhielten bei Geschwindigkeitsmessungen auf der B 30 und B 465 am Donnerstag wieder sechs Raser eine Anzeige. Von zwei Fahrzeugführern wurde die erlaubte Geschwindigkeit sogar um mehr als 50 km/h überschritten. Die beiden handelten sich dadurch ein Bußgeld von 240 Euro ein. Ferner müssen sie mit vier Punkten in Flensburg und einem Monat Fahrverbot rechnen.
 
 
  BUS: Fluglärm reduzieren, Radwege und ÖPNV ausbauen  
  (Meckenbeuren) - Am Sonntag ist in Meckenbeuren Gemeinderatswahl. Welche verkehrspolitischen Ziele plant die Bürgerliste für Umwelt und Soziales (BUS) in den nächsten fünf Jahren zu verfolgen? Die Schwäbische Zeitung hat nachgefragt.

Der BUS liegt besonders der schonende Umgang mit der Natur- und Kulturlandschaft am Herzen. In erster Linie möchte sich die Bürgerliste aktiv gegen die Ausweitung des Flugverkehrs einsetzen. In der Gemeinde sollen mehr Radwege gebaut und der öffentliche Nahverkehr erweitert werden.
 
 

 05. Juni 2009
  20-jähriger streift Sattelzug von vorne bis hinten  
  Oberessendorf, 2 Leichtverletzte, 3 Fahrzeuge, 28.000 Euro Schaden  
  (Oberessendorf) - Zwei leicht Verletzte und einen Schaden von 28.000 Euro hat am Freitag gegen 14.30 Uhr ein Unfall auf der Bundesstraße 30 bei Oberessendorf gefordert.

Ein von Bad Waldsee in Richtung Biberach fahrender Audilenker geriet kurz vor Oberessendorf auf die Gegenfahrbahn. Dort streifte das Fahrzeug des 20-jährigen einen Sattelzug auf der gesamten Länge von vorne bis hinten und stieß dann noch mit einem ebenfalls entgegenkommenden Skoda zusammen. Dessen 39-jähriger Fahrer war in letzter Sekunde noch nach rechts ausgewichen und hatte so einen drohenden Frontalzusammenstoß verhindert. Bei dem Unfall erlitten die beiden Autofahrer Verletzungen. Der 20-jährige kam zu weiteren Untersuchungen und zur Behandlung in eine Klinik im Landkreis Ravensburg.

Bei den ersten Ermittlungen zur Unfallursache ergab sich der Verdacht, dass der 20-jährige eingeschlafen war. Er muss jetzt mit einer Strafanzeige sowie führerscheinrechtlichen Maßnahmen rechnen.
 
 
  Alle Vorarbeiten für den Bau der B 30 Süd sind abgeschlossen  
  (Stuttgart) - "Die Verfüllung des alten Schussenbettes konnte im Mai 2009 abgeschlossen werden, nachdem die Schussen im März 2007 in ihr neues Flussbett umgeleitet wurde." Das sagte Verkehrsstaatssekretär Rudolf Köberle am Mittwoch in Stuttgart.

Bei der Schussenverlegung handele es um Vorarbeiten für den Bau des letzten Teilstücks der B 30-Umgehung von Ravensburg. "Derzeit wird geprüft, ob mit Überschussmassen aus einem früheren Bauabschnitt der Ortsumgehung Ravensburg bei Baindt Vorschüttungen im Bereich des Bauabschnittes VI bereits im Spätsommer oder im Herbst 2009 vorgenommen werden können. Damit wollen wir die wegen des Untergrunds zu erwartenden Setzungen der späteren Straßendämme vorwegnehmen", so Köberle. Das Land setze alles daran, um das für die Verbesserung der Infrastruktur in dieser Region so wichtige Projekt so bald wie möglich beginnen zu können.

"Nachdem der Bund bei seinen Konjunkturpakten die Ortsumgehung Ravensburg nicht berücksichtigt hatte, wollen wir soviel wie möglich in die Vorbereitung der Hauptbauarbeiten investieren. Das Projekt hat für uns unter den noch nicht begonnenen Bundesstraßenvorhaben höchste Priorität. Nun liegt es am Bund, die Baufreigabe zu erteilen. Auch nach der Umsetzung der Konjunkturpakete werden wir den Bund weiterhin in die Pflicht nehmen", sagte Köberle.

Beim Bauabschnitt VI handele es sich um das rund 5,5 Kilometer lange Teilstück der B 30 von Ravensburg-Süd bis Ravensburg-Eschach. Von den Baukosten in Höhe von rund 47,6 Millionen Euro müsse der Bund mit rund 47,3 Millionen Euro den größten Anteil tragen. Die Stadt Ravensburg sei mit rund 0,3 Millionen Euro beteiligt.

An der Weissenauer Brücke werde der Straßenneubau an die bereits fertiggestellten Abschnitte der B 30 neu angeschlossen. Der vierstreifige Ausbau ende zunächst an der Anschlussstelle für das Gewerbegebiet "Karrer." Die Trassierung im Bereich "Karrer" berücksichtige bereits die spätere Weiterführung der B 30 in Richtung Friedrichshafen. Bei der Straßenbaumaßnahme würden insgesamt 23 Ingenieurbauwerke neu erstellt und vier Anschlussstellen neu- oder ausgebaut. Zur Minimierung der Eingriffe in das Landschaftsbild vor der Silhouette des Klosters Weissenau sei die Tieferlegung der Straße in eine 500 Meter lange Grundwasserwanne vorgesehen. Damit könne zudem der Abfluss der Kaltluft im Schussental auch weiterhin gewährleistet werden.

Die B 30 Südumgehung sei der letzte Abschnitt der Umgehung Ravensburg und für Oberschwaben von zentraler Bedeutung. Mit ihrer Inbetriebnahme könnten auch die südlichen Stadtteile Ravensburgs vom Verkehr der alten B 30 entlastet werden.
 
 

 06. Juni 2009
  FidK: ÖPNV ausbauen  
  (Landkreis Biberach) - Morgen ist Kreistagswahl. Welche verkehrspolitischen Ziele planen die Frauen in den Kreistag (FidK) im Landkreis Biberach in den nächsten fünf Jahren zu verfolgen? Wir haben uns das Wahlprogramm angeschaut.

Die Frauen in den Kreistag machen sich keine großen Gedanken über die Verkehrspolitik. Als einzigen Punkt nennen sie den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs.
 
 
  SPD: B 30 und B 31 bauen, Südbahn elektrifizieren  
  (Bodenseekreis) - Morgen ist Kreistagswahl. Welche verkehrspolitischen Ziele plant die SPD im Bodenseekreis in den nächsten fünf Jahren zu verfolgen? Wir haben uns das Wahlprogramm angeschaut.

In erster Linie machen sich die Sozialdemokraten für die Elektrifizierung der Südbahn und der Bodenseegürtelbahn stark. Der Verkehrsverbund BODO soll weiter entwickelt werden, eine Bodensee S-Bahn gebaut werden. Die SPD möchte sich für den schnellen Ausbau der B 30 und der B 31 im sogenannten Planungsfall 7.5 einsetzen und ist Mitglied in der Initiative Pro B 31. Der Ausweitung der Flugzeiten auf dem Flughafen Friedrichshafen möchte die SPD aus Lärmschutzgründen entgegentreten.
 
 
  SPD: Grüne Mobilität fördern  
  (Biberach) - Morgen ist Gemeinderatswahl. Welche verkehrspolitischen Ziele plant die SPD Biberach in den nächsten fünf Jahren zu verfolgen? Wir haben uns das Wahlprogramm angeschaut.

Die SPD setzt den Schwerpunkt auf den öffentlichen Nahverkehr. Taktzeiten zwischen Bahn, Bus und Anrufsammeltaxis möchten die Sozialdemokraten besser abstimmen, den öffentlichen Nahverkehr am Wochenende ausbauen, Anrufsammeltaxis auf lange Sicht seniorenfreundlicher machen, das Radwegenetze verbessern und in den Teilorten erweitern, Parkplätze für Fahrräder bereitstellen, Fußgängerfreundliche Verkehrsregelungen treffen, einen autofreien Hafenmarkt mit zwei Behindertenparkplätze verwirklichen, öffentliche Wege und Straßen pflegen und instandhalten und Kreisverkehr überall dort einrichten, wo es sinnvoll und möglich ist.
 
 
  CDU: Keine Aussage  
  (Landkreis Biberach) - Morgen ist Kreistagswahl. Welche verkehrspolitischen Ziele plant die CDU im Landkreis Biberach in den nächsten fünf Jahren zu verfolgen? Wir haben uns das Wahlprogramm angeschaut.

Das Wahlprogramm der CDU ist nicht wirklich auffindbar und nicht gerade ergiebig. Im Grunde gibt es gar kein Wahlprogramm. Es wird auf Grundsätze der Landes CDU verwiesen. Die Biberacher Partei lobt sich an allen Ecken und Enden, trifft allerdings keine Aussage über ihre zukünftige Arbeit im Kreistag.
 
 
  Die Grünen: Auf Straßenbau verzichten, Bodensee-S-Bahn schaffen  
  (Friedrichshafen) - Morgen ist Gemeinderatswahl. Welche verkehrspolitischen Ziele planen Bündnis 90 die Grünen Friedrichshafen in den nächsten fünf Jahren zu verfolgen? Wir haben uns das Wahlprogramm angeschaut.

Die Grünen setzen sich für eine konstruktive und alternative kommunale Verkehrspolitik ein, die menschen- und umweltgerecht ist. Für die nächsten fünf Jahre plant die Partei auf den Ausbau statt Neubau von Straßen zu setzen. Es sollen sichere und attraktive Fuß- und Radwege, ein benutzerfreundlicher öffentlichen Nahverkehr mit Bus, Bahn und dem Ruftaxi im Abendverkehr eingerichtet werden. Der Bau einer Bodensee-S-Bahn soll auf den Weg gebracht werden, ein Nachtflugverbot am Flughafen Friedrichshafen von 22 Uhr und 6 Uhr müsse unbedingt erfolgen. Auf den Straßen soll nachts Tempo 30 gegen Schutz vor Lärm eingeführt werden.
 
 
  SPD: B 30 und B 31 bauen, Südbahn elektrifizieren  
  (Friedrichshafen) - Morgen ist Gemeinderatswahl. Welche verkehrspolitischen Ziele plant die SPD Friedrichshafen in den nächsten fünf Jahren zu verfolgen? Wir haben uns das Wahlprogramm angeschaut.

Für die SPD ist eine gute Stadtentwicklung immer mit einer vernünftigen Verkehrsinfrastruktur verbunden. Dazu gehört für die Sozialdemokraten ein zügiger Ausbau der B 31 West und B 30 neu mit verbessertem Lärmschutz, möglichst im Einklang mit den betroffenen Stadtteilen. Zusätzlich soll die Südbahn elektrifiziert werden, damit eine rasche Anbindung nach Stuttgart und Ulm möglich wird. Die Radwege sollen ausgebaut werden, die Angebote des öffentliche Nahverkehrs sollen vor allem in den Abendstunden verbessert werden. Daneben soll nachts von 22 Uhr bis 6 Uhr Tempo 30 auf der B 31 in der Innenstadt und auf stark belasteten Ortsdurchfahrten eingeführt werden.
 
 
  BA: B 30 und B 31 bauen, Südbahn elektrifizieren  
  (Friedrichshafen) - Morgen ist Gemeinderatswahl. Welche verkehrspolitischen Ziele plant die Bürger Aktiv Friedrichshafen in den nächsten fünf Jahren zu verfolgen? Wir haben uns das Wahlprogramm angeschaut.

Die Bürger Aktiv möchten sich auch in den nächsten fünf Jahren für die Elektrifizierung der Südbahn von Ulm bis Friedrichshafen sowie die Elektrifizierung weiterer Bahnstrecken in der Region einsetzen. Die B 30 neu und B 31 neu haben hohe Priorität und sollen vorangebracht werden. Auch das Radwegenetz soll ausgebaut werden, Verkehrsberuhigungsmaßnahmen sollen durchgeführt werden. Als letzten Punkt nennt die Bürger Aktiv den Flughafen Friedrichshafen, macht allerdings keine Aussage darüber, was sie im Bezug des Flughafens unternehmen möchte.
 
 
  ÖDP: Sinnvolle Lösung für B 31 finden  
  (Friedrichshafen) - Morgen ist Gemeinderatswahl. Welche verkehrspolitischen Ziele plant die ÖDP Friedrichshafen in den nächsten fünf Jahren zu verfolgen? Wir haben uns das Wahlprogramm angeschaut.

Im Wahlprogramm der ÖDP (Wahlzeitung), verspricht die Partei die Forcierung des Baus der B 31 neu. Sie möchte sich für eine Mittelanforderung zu einer sinnvollen Planung und bürgernahen Umsetzung, die landschaftsschonend und naturverträglich ist einsetzen. Der Ausbau muss Vorrang vor dem Neubau haben. Zum Lärmschutz möchte die Partei nachts auf den Straßen Friedrichshafens Tempo 30 einführen. Beim öffentlichen Nahverkehr soll der Stadtbusverkehr bis 23:00 Uhr am Wochenende ausgeweitet werden.
 
 
  CDU: B 31 bauen, ÖPNV billiger machen  
  (Friedrichshafen) - Morgen ist Gemeinderatswahl. Welche verkehrspolitischen Ziele plant die CDU Friedrichshafen in den nächsten fünf Jahren zu verfolgen? Wir haben uns das Wahlprogramm angeschaut.

Die Christdemokraten möchten in den nächsten fünf Jahren den sofortigen Baubeginn der B 31 neu mit Nachdruck fordern, um dem Standortnachteil für Unternehmen entgegenzuwirken und die lärmgeplagten Anwohner zu entlasten. Holprige Straßen möchte die CDU rasch sanieren und günstige Parktarife während der Randzeiten einführen. Beim öffentlichen Nahverkehr soll versuchsweise eine Busverbindungen am späteren Abend in die Randbezirke eingerichtet werden. Ein Gruppenrabatt für Jugendliche für das Ruftaxi im Abendverkehr sowie eine günstigere Katamaranverbindung von Oktober bis April stehen bei der CDU auf der Agenda.
 
 
  FW: Keine Aussage  
  (Biberach) - Morgen ist Gemeinderatswahl. Welche verkehrspolitischen Ziele planen die Freien Wähler Biberach in den nächsten fünf Jahren zu verfolgen? Wir haben uns das Wahlprogramm angeschaut.

Das Wahlprogramm der Freien Wähler ist nicht besonders aufschlussreich. Das Thema Verkehr wird nicht behandelt.
 
 
  FW: Keine Aussage  
  (Friedrichshafen) - Morgen ist Gemeinderatswahl. Welche verkehrspolitischen Ziele planen die Freien Wähler Friedrichshafen in den nächsten fünf Jahren zu verfolgen? Wir haben uns das Wahlprogramm angeschaut.

Von den Freien Wählern ist kein Wahlprogramm zur Gemeinderatswahl auffindbar. Zu ihren Aufgaben zählen die Freien Wähler auch das Verkehrswesen, es gibt allerdings keine konkreten Aussagen.
 
 
  Die Grünen: Schienennahverkehr stärken  
  (Biberach) - Morgen ist Gemeinderatswahl. Welche verkehrspolitischen Ziele planen die Grünen Biberach in den nächsten fünf Jahren zu verfolgen? Wir haben uns das Wahlprogramm angeschaut.

Über die Grünen lässt sich nicht besonders viel herausfinden. Oberste Priorität hat der Schienennahverkehr. Weitere verkehrspolitische Ziele sind nicht bekannt.
 
 
  Die Grünen: Auf Straßenbau verzichten  
  (Bodenseekreis) - Morgen ist Kreistagswahl. Welche verkehrspolitischen Ziele planen Bündnis 90 die Grünen im Bodenseekreis in den nächsten fünf Jahren zu verfolgen? Wir haben uns das Wahlprogramm angeschaut.

Für die Grünen ist der Klimaschutz ein Schwerpunktthema und ganz klar, dass Menschen und Natur durch Auto- und Flugverkehr, Lärm und Flächenverbrauch immer stärker belastet werden. Daher setzt die Partei auf den Ausbau statt dem Neubau von Straßen, die zügige Umsetzung des Bodensee-Radwegekonzepts, die weitere Förderung des öffentlichen Nahverkehrs mit einen teilweise zweigleisigen und den durchgehend elektrifizierten Ausbau der Bodenseegürtelbahn als mittelfristiges Ziel, die Erweiterung der Bodensee-Oberschwaben-Bahn bis Salem als Nahziel, einem grenzüberschreitenden Tarifverbund Bodensee und den Erhalt bürgernaher und dezentraler Versorgungs- und Beratungseinrichtungen.
 
 
  CDU: B 30, B 31 und B 33 ausbauen  
  (Bodenseekreis) - Morgen ist Kreistagswahl. Welche verkehrspolitischen Ziele plant die CDU im Bodenseekreis in den nächsten fünf Jahren zu verfolgen? Wir haben uns das Wahlprogramm angeschaut.

Für die CDU braucht eine funktionierende Wirtschaftsstruktur ein leistungsfähiges Verkehrsnetz. Die Christdemokraten möchten sich in den nächsten fünf Jahren nachdrücklich für den bedarfsgerechten Ausbau der Verkehrsachsen im Zuge von B 30, B 31 und B 33 im Kreis einsetzen und sind Mitglied in der Initiative Pro B 31. Auch für den weiteren Ausbau und Qualitätsverbesserungen im öffentlichen Nahverkehr auf Schiene und Straße, einschließlich der Elektrifizierung der Bodenseegürtelbahn möchte sie sich stark machen. Das Kreisstraßennetz soll darüber hinaus ebenso, wie die Radwege ausgebaut werden.
 
 
  FDP: B 31 bauen  
  (Friedrichshafen) - Morgen ist Gemeinderatswahl. Welche verkehrspolitischen Ziele plant die FDP Friedrichshafen in den nächsten fünf Jahren zu verfolgen? Wir haben uns das Wahlprogramm angeschaut.

Von der FDP gibt es kein Wahlprogramm zur Gemeinderatswahl. Die FDP ist Mitglied in der Initiative Pro B 31 neu und setzt sich hier für einen raschen Baubeginn ein.
 
 
  FDP: Verkehrsinfrastruktur ausbauen  
  (Bodenseekreis) - Morgen ist Kreistagswahl. Welche verkehrspolitischen Ziele plant die FDP im Bodenseekreis in den nächsten fünf Jahren zu verfolgen? Wir haben uns das Wahlprogramm angeschaut.

Von der FDP ist kein Wahlprogramm auffindbar. Im Allgemeinen setzt sich die Partei für die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur ein und ist Mitglied in der Initiative Pro B 31. Auch für die Schienenwege sehen die Liberalen einen Verbesserungsbedarf.
 
 
  CDU: Nord-West-Umgehung und Ortsumgehung Ringschnait bauen  
  (Biberach) - Morgen ist Gemeinderatswahl. Welche verkehrspolitischen Ziele plant die CDU Biberach in den nächsten fünf Jahren zu verfolgen? Wir haben uns das Wahlprogramm angeschaut.

Die höchste Priorität für die CDU hat die Nord-West-Umgehung Biberach. Beim Mettenbergaufstieg soll eine Lösung gefunden werden, die Umwelt und Bürger schont. Für besonders wichtig halten die Christdemokraten auch den Bau der Ortsumgehung Ringschnait im Zuge der B 312. Sie soll noch 2009 in Planung gehen, notfalls soll sie auch als Einzelmaßnahme vorgezogen werden. In Biberach möchte die CDU die Fuß- und Radwege verbessern, vor allem in der Innenstadt und schließlich den Bahnhof renovieren.
 
 
  FDP: Verkehrsträger vernetzen und optimieren  
  (Biberach) - Morgen ist Gemeinderatswahl. Welche verkehrspolitischen Ziele plant die FDP Biberach in den nächsten fünf Jahren zu verfolgen? Wir haben uns das Wahlprogramm angeschaut.

Für die FDP ist Mobilität das Rückgrat einer prosperierenden Wirtschaft. Alle Verkehrsträger und Verkehrsmittel sollen in eine optimale Konzeption einbezogen werden. Das Wahlprogramm ist entsprechend umfangreich. Die Liberalen setzen sich weiterhin für eine Stunde freies Parken in den Parkhäusern und Tiefgaragen Biberachs ein, möchten den Stell- und Parkplatzschlüssel ändern, die Ampeln besser aufeinander abstimmen, eine eindeutige Beschilderung in der Ringstraße einführen, eine endgültige Konzeption einer Süd-West-Umgehung Biberachs zur Vervollständigung eines äußeren Rings auf den Weg bringen, die Planung der L 280 vom Kreisverkehr Talfeld zur Berthold-Hupmann-Straße mit Beleuchtung und Radweg umsetzen, einen kreuzungsfreien Übergang für Fußgänger und Radfahrer von der Oststadt zur Kernstadt insbesondere zur Sicherung des Schulwegs auf den Weg bringen, Straßen konsequent instandsetzen, den Winterdienst erweitern und ein intelligentes, bezahlbares und optisches Fahrgastinformationssystem am Bahnhof und Busbahnhof einführen. Außerdem möchte die FDP die Befahrbarkeit der Innenstadt für Senioren verbessern und das Konzept der "Netten Toilette" auch in die Tiefgaragen integrieren.
 
 
  Die Grünen: Schienennahverkehr stärken  
  (Landkreis Biberach) - Morgen ist Kreistagswahl. Welche verkehrspolitischen Ziele planen die Grünen im Landkreis Biberach in den nächsten fünf Jahren zu verfolgen? Wir haben uns das Wahlprogramm angeschaut.

Über die Grünen lässt sich nicht besonders viel herausfinden. Oberste Priorität hat der Schienennahverkehr. Weitere verkehrspolitische Ziele sind nicht bekannt.
 
 
  FWV: Verkehrsinfrastruktur offensiv verbessern  
  (Landkreis Biberach) - Morgen ist Kreistagswahl. Welche verkehrspolitischen Ziele planen die Freien Wähler (FWV) im Landkreis Biberach in den nächsten fünf Jahren zu verfolgen? Wir haben uns das Wahlprogramm angeschaut.

Für die Freien Wähler ist eine gute Infrastruktur mehr als nur ein Standortfaktor. Deshalb möchten sie sich offensiv in der Kreispolitik gegenüber Bund und Land zur Behebung von gravierenden Mängeln in der Verkehrsinfrastruktur einsetzen. Dazu gehören der Bau von Ortsumgehungen, die Beseitigung von Unfallschwerpunkten, die Ertüchtigung von Hauptverbindungsstraßen, die Fortentwicklung der Süd- und Donautalbahn und der Erhalt und die bedarfsgerechte Weiterentwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs mit Bus und Bahn. Darüber hinaus sei auch die Vervollständigung des Radwegnetzes notwendig. Bei den Freien Wählern spielt die Nummer einer Straße keine Rolle, sondern die bestehenden Probleme.
 
 
  SPD: Ost-West-Achse bauen, Südbahn elektrifizieren  
  (Landkreis Biberach) - Morgen ist Kreistagswahl. Welche verkehrspolitischen Ziele plant die SPD im Landkreis Biberach in den nächsten fünf Jahren zu verfolgen? Wir haben uns das Wahlprogramm angeschaut.

Die SPD fordert eine nachhaltige Verkehrspolitik, die umweltfreundlich und wirtschaftlich ist. Oberste Priorität hat für die Sozialdemokraten der Ausbau der B 312 Riedlingen- Memmingen mit Ortsumgehungen zur Entlastung der Innenstädte. Auch die Elektrifizierung der Südbahn, zur effektiven Nutzung des umweltbewussten Schienenverkehrs, müsse umgesetzt werden. Die Kreisweite Vernetzung des Öffentlichen Personennahverkehrs mit Park & Ride-Plätzen sei zu verbessern. Das bestehende Radwegenetz müsse ausbauen werden.
 
 
  FDP: Ost-West-Achse bauen, B 311 ausbauen  
  (Landkreis Biberach) - Morgen ist Kreistagswahl. Welche verkehrspolitischen Ziele plant die FDP im Landkreis Biberach in den nächsten fünf Jahren zu verfolgen? Wir haben uns das Wahlprogramm angeschaut.

Für die FDP ist Mobilität das Rückgrat einer prosperierenden Volkswirtschaft. Für die Sicherung und Entwicklung der Wirtschaftsstandorte seien leistungsfähige Verkehrsanbindungen eine unverzichtbare Voraussetzung. Der Wirtschaftsstandort in seiner nationalen und internationalen Bedeutung lebt für die FDP von der Anbindung an das Fernstraßennetz. Die ganze Region profitiere von einer attraktiven und zeitgemäßen Anbindung an ein elektrifiziertes Bahnnetz.

Was die FDP darunter versteht, steht im Wahlprogramm. In erster Linie sieht die FDP als Kernaufgabe die Optimierung und den Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs. Die Verkehrsverbünde DING, BODO und NALDO sollen besser vernetzt werden. Mit aller Kraft möchte sich die FDP für den raschen Ausbau einer hochleistungsfähigen Ost-West-Verbindung einsetzen. Dazu zählen für die Liberalen die zeitnahe Realisierung der Umfahrungen der B 312 und ein verstärkter Einsatz zum Ausbau der B 311. Auch für die Elektrifizierung der Südbahn sowie die Fortführung des Straßen- und Radwegeprogramms möchte sich die FDP in den nächsten fünf Jahren einsetzen. Keine Bedeutung hat hingegen der Ausbau der B 30.
 
 
  Frauenliste: B 31 bauen  
  (Friedrichshafen) - Morgen ist Gemeinderatswahl. Welche verkehrspolitischen Ziele plant die Frauenliste Friedrichshafen in den nächsten fünf Jahren zu verfolgen? Wir haben uns das Wahlprogramm angeschaut.

Die Frauenliste macht in ihrem Wahlprogramm keine Aussagen zu verkehrspolitischen Zielen in den nächsten fünf Jahren. Die Frauenliste ist allerdings Mitglied in der Initiative Pro B 31 neu und setzt sich hier für einen raschen Baubeginn ein.
 
 
  ÖDP: B 31 ausbauen  
  (Bodenseekreis) - Morgen ist Kreistagswahl. Welche verkehrspolitischen Ziele plant die ÖDP im Bodenseekreis in den nächsten fünf Jahren zu verfolgen? Wir haben uns das Wahlprogramm angeschaut.

Die ÖDP ist derzeit nur mit einem Sitz im Kreistag vertreten. Ein Wahlprogramm für den Kreistag ist nicht auffindbar. Die ÖDP ist Mitglied in der Initiative Pro B 31 und setzt sich hier für eine Verbesserung ein.
 
 
  ÖGB: Verkehr vermeiden, ÖPNV ausbauen  
  (Landkreis Biberach) - Morgen ist Kreistagswahl. Welche verkehrspolitischen Ziele plant das Ökologisch-Grüne Bündnis (ÖGB) im Landkreis Biberach in den nächsten fünf Jahren zu verfolgen? Wir haben uns das Wahlprogramm angeschaut.

Das ÖGB setzt auf eine Verkehrspolitik mit dem Ziel der Verkehrsvermeidung. Der öffentliche Personennahverkehr und intelligente Verkehrskonzepte müssen ausgebaut werden. Dies trage dazu bei die bestehende Situation zu verbessern.
 
 
  FW: Verkehrsinfrastruktur verbessern, Südbahn elektrifizieren  
  (Bodenseekreis) - Morgen ist Kreistagswahl. Welche verkehrspolitischen Ziele planen die Freien Wähler im Bodenseekreis in den nächsten fünf Jahren zu verfolgen? Wir haben uns das Wahlprogramm angeschaut.

Für die Freien Wähler ist Mobilität auf Schiene und Straße die Voraussetzung für Lebensqualität und wirtschaftliche Dynamik. Deshalb möchten sie sich für die dringende Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur im Bodenseekreis einsetzen und sind Mitglied in der Initiative Pro B 31. Insbesondere die Elektrifizierung und die damit verbundene Schnelltaktanbindung nach Stuttgart der Südbahn muss für die Freien Wähler in den nächsten Jahren Wirklichkeit werden.
 
 

 07. Juni 2009
  Video-Streife stoppt Betrunkenen  
  (Wiblingen) - Die Video-Streife der Ulmer Verkehrspolizei war am Sonntagvormittag wieder fleißig. Die Beamten waren zwischen 10.00 Uhr und 12.00 Uhr auf der Bundesstraße 30 bei Ulm unterwegs, wo ihnen ein VW-Bus mit Heilbronner Kennzeichen auffiel. Dieser fuhr angesichts der Geschwindigkeitsbeschränkung bei Ulm-Wiblingen auf 120 km/h deutlich zu schnell, anschließend fuhr er zusätzlich noch auf ein anderes Fahrzeug gefährlich dicht auf. Die Polizisten hielten den 41-jährigen Fahrer an. Sofort zeigte sich, dass er unter Alkoholeinfluss stand. Ein Alkoholtest bestätigte dies. Der Heilbronner musste deshalb sein Auto an der Kontrollstelle stehen lassen, ihn erwartet eine Anzeige.
 
 

 10. Juni 2009
  Mofa läuft 60  
  (Lochbrücke) - Nahezu 60 Kilometer pro Stunde schnell läuft das Mofa eines 37-jährigen Mannes, den eine Polizeistreife in der Nacht zum Mittwoch, gegen 21.45 Uhr in Lochbrücke überprüfte. Wie die Beamten hierbei in Erfahrung brachten, waren an dem fahrbaren Untersatz technische Veränderungen vorgenommen worden, die zu einer erheblichen Leistungssteigerung führten. Der 37-jährige hat sich nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu verantworten.
 
 
  Lkw und Pkw kommen sich in die Quere  
  Baindt, 2 Fahrzeuge  
  (Baindt) - Ein Lkw und ein Pkw sind sich am Mittwoch am Ausbauende der B 30 bei Baindt in die Quere gekommen. Der Führer eines Lkw war gegen 15.00 Uhr mit seinem Fahrzeug in Richtung Bad Waldsee unterwegs. Am Ausbauende wechselte er vom rechten auf den linken Fahrstreifen und übersah dabei einen auf dem linken Fahrstreifen fahrenden Pkw. Beim anschleißenden Streifvorgang wurden beide Fahrzeug erheblich beschädigt. Verletzt wurde offensichtlich niemand. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
 
 

 11. Juni 2009
  Am Montag beginnt Fahrbahnsanierung bei Laupheim  
  (Laupheim / Achstetten) - Das Regierungspräsidium Tübingen lässt ab Montag, bis voraussichtlich Freitag, 26. Juni 2009, den Fahrbahnbelag auf der Bundesstraße 30 zwischen den Anschlussstellen Achstetten (Laupheim-Nord) und Laupheim-Mitte auf einer Länge von rund 2,2 km in Fahrtrichtung Biberach erneuern.

Wie das Regierungspräsidium am Mittwoch mitteilt, wird zeitgleich der Fahrbahnbelag an der B 30 Anschlussstelle Achstetten (Laupheim-Nord) erneuert. Die Erneuerung des Fahrbahnbelags ist zur Erhaltung des Bestands und der Verkehrssicherheit dringend erforderlich geworden, nachdem vermehrt Fahrbahnschäden, starke Rissbildungen und Spurrinnen zwischen den beiden Anschlussstellen aufgetreten sind.

Während den Belagsarbeiten wird abwechselnd eine der beiden Fahrspuren der Bundesstraße 30 in Fahrtrichtung Biberach, sowie die B 30 Anschlussstelle Achstetten (Laupheim-Nord) für den Verkehr voll gesperrt. Während dieser Zeit wird der Verkehr aus Richtung Ulm in Richtung Biberach einspurig durch die Baustelle geführt. Der Verkehr der Gegenrichtung ist von den Belagsarbeiten nicht betroffen.

Der Verkehr zur B 30 Anschlussstelle Achstetten (Laupheim-Nord) wird weitergeleitet zur Anschlussstelle Laupheim-Mitte und über die Landesstraße 265 nach Achstetten geführt. Die Umleitungsstrecken sind ausgeschildert.

Da mit Staus und Behinderungen zu rechnen ist, werden die Autofahrer gebeten, den Baustellenbereich möglichst zu meiden oder großräumig zu umfahren. Das Regierungspräsidium bittet um Verständnis für die Verkehrsbeschränkungen.

Die Kosten für die Belagserneuerung belaufen sich auf rund 420.000 Euro und werden vom Bund getragen.
 
 

 13. Juni 2009
  Zwei Monate Fahrverbot  
  (Biberach) - Ein 34-jähriger Autolenker hat am Wochenende für Geschwindigkeitsrekorde gesorgt. Auf der B 30 bei Biberach war der Mann mit rund 190 anstatt der höchstens zulässigen 120 km/h unterwegs. Die Folgen fielen mit 440 Euro Geldbuße, vier Punkten und zwei Monaten Fahrverbot entsprechend deutlich aus.
 
 
  Schwangere Frau hilft, Männer schauen zu  
  (Berg / Ulm) - Glück im Unglück hatte Uli aus Neu-Ulm. Denn er verlor auf der B 30 bei Ulm eine ganze Wagenladung Bretter und löste damit ein mittleres Verkehrschaos aus. Doch vier Frauen aus Berg bei Ravensburg haben ihm geholfen.

Die Zwillinge Monika und Jessica erzählen wie es war. Es war der Tag nach Heidis 50. Geburtstag. Ihre Töchter Sybille, Monika und Jessica wollte ihr eine Freude machen: Erst mit Mama zum Frisör, danach Geburtstagsausflug mit Einkaufsbummel im Blautal-Center in Ulm. Doch kurz vor Ulm war vorerst Endstation. Der Verkehr stand still, Warnblinker leuchteten, auf der Fahrbahn lagen überall Bretter.

"Wir haben gar nicht lange überlegt", sagt Monika. Sofort seien alle vier, auch die schwangere Schwester Sybille, aus ihrem BMW geklettert und hätten die Bretter zuerst einmal in die angrenzende Wiese geworfen. Angst, dass jemand überfahren werden könnte, hatten sie nicht: "Der Verkehr stand zu dem Zeitpunkt." Erst später, als sie halfen Ulrichs Auto aus dem Straßengraben zu schieben und dann den Hänger am Straßenrand wieder zu beladen, habe man aufpassen müssen, erzählen die beiden, denn da floss der Verkehr wieder.

Wie froh der Mann aus Neu-Ulm über die Hilfe der Frauen war, zeigt er in einem Dankbrief. Doppelt Glück habe er gehabt: Einmal da nichts Schlimmes passiert ist und zum andern, da die "vier Damen aus Berg ganz selbstlos, selbstverständlich und spontan geholfen haben, während andere Verkehrsteilnehmer das Ganze teilnahmslos betrachteten". Die Haltung der Frauen nötige ihm "Respekt und Hochachtung" ab. Die Mama könne stolz auf so hilfsbereite Kinder sein.

Die wiederum haben sich gefreut, als Uli sich mit einem Hunderter erkenntlich zeigte. Erwartet haben sie es aber nicht, denn es sei doch selbstverständlich, dass man hilft.
 
 

 14. Juni 2009
  Einen über den Durst getrunken  
  (Meckenbeuren) - Einen über den Durst getrunken hatte ein 20-jähriger Autofahrer, der in der Nacht zum Sonntag, gegen 3.45 Uhr in Meckenbeuren in eine Polizeikontrolle geraten war. Die Beamten untersagten dem Mann deshalb die Weiterfahrt und leiteten ein Bußgeldverfahren gegen ihn ein.
 
 
  Geschwindigkeitskontrollen gehen böse aus  
  (Baienfurt) - Am Sonntag zwischen 13.00 und 20.00 Uhr hat die Polizei die Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer im Landkreis kontrolliert.

Unter anderem zu schnell war ein Motorradfahrer auf der Bundesstraße 30 bei Baienfurt. Dort fuhr er statt der erlaubten 100 Kilometer pro Stunde mit 165 km/h. Auf ihn kommen 440 Euro Geldbuße, vier Punkte sowie zwei Monate Fahrverbot zu.

Auch ein 25-jähriger Renaultfahrer wurde dort mit rund 126 km/h von den Beamten gemessen. Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass der 25-jährige zudem nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist.
 
 

 15. Juni 2009
  Ein Schwerverletzter und über 10.000 Euro Sachschaden  
  Ravensburg, 1 Schwerverletzter, 3 Fahrzeuge, 10.000 Euro Schaden  
  (Ravensburg) - Zu einem Verkehrsunfall mit einem schwer Verletzten und über 10.000 Euro Sachschaden ist es am Montag in der Jahnstraße gekommen.

Ein 54-jähriger VW-Fahrer befuhr gegen 16.45 Uhr die Jahnstraße in Richtung Stadtmitte. Als er beabsichtigte nach links auf das Gelände einer Tankstelle abzubiegen musste er verkehrsbedingt anhalten. Dies bemerkte eine nachfolgende 24-jährige Sportwagenfahrerin zu spät und fuhr auf den VW auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieser auf die Gegenfahrbahn geschoben, wo er seitlich mit einem entgegenkommenden Audi kollidierte.

Der 54-jährige erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von rund 10.000 Euro.
 
 
  Polizei zieht maroden Anhänger aus dem Verkehr  
  (Ulm) - Mit einem Kleinbagger war ein Anhänger beladen, den die Verkehrspolizei am Montagmorgen auf der B 30 bei Ulm aus dem Verkehr zog. Bei einer Verkehrskontrolle stellten die Beamten gleich zwei erhebliche Mängel an dem Anhänger aus dem Raum Biberach fest. Den 47-jährigen Ford-Fahrer und sein mit einem Kleinbagger beladenes Gespann lotsten sie deshalb direkt zu einem Sachverständigen. Auch er kam angesichts der komplett ausgefallenen Beleuchtung und der wirkungslosen Auflaufbremse zu dem Ergebnis, dass der Anhänger verkehrsunsicher ist. Deshalb musste das Gefährt stehen bleiben, Fahrer und Halter sehen angesichts der gefährlichen Fahrt Bußgeldern entgegen.
 
 

 16. Juni 2009
  Fünf Fahrzeuge an Auffahrunfall beteiligt  
  Ravensburg, 1 Leichtverletzte, 5 Fahrzeuge, 18.000 Euro Schaden  
  (Ravensburg) - Insgesamt fünf Fahrzeuge waren bei einem Verkehrsunfall am Dienstag auf der Friedrichshafener Straße (B 30) beteiligt. Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von rund 18.000 Euro, eine Person erlitt leichte Verletzungen.

Ein 40-jähriger Opelfahrer war auf der Bundesstraße gegen 07.30 Uhr in Richtung Stadtmitte unterwegs. Vor einer Ampelanlage musste er verkehrsbedingt seine Geschwindigkeit verringern. Zwei ihm nachfolgenden Fahrzeuge verlangsamten daraufhin ebenfalls ihre Fahrt. Ein dahinter fahrender 41-jähriger Peugeotfahrer erkannte die Situation zu spät und fuhr auf seinen Vordermann auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurden die drei vor ihm befindlichen Fahrzeuge zusammengeschoben. Schließlich rutschte noch ein 21-jähriger VW-Fahrer von hinten auf die verunfallten Fahrzeuge.

Eine Person erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen. Der Sachschaden wird von der Polizei auf rund 18.000 Euro geschätzt.
 
 
  Zeugen zu Unfall nach gefährlichem Überholmanöver gesucht  
  Torkenweiler, 2 Fahrzeuge, 5.500 Euro Schaden  
  (Torkenweiler) - Zeugen sucht die Polizei zu einem Verkehrsunfall, der sich am Dienstag gegen 05.10 Uhr auf der Bundesstraße 30 ereignet hat.

Am frühen Morgen war ein 22-jähriger Fahrer mit seinem Opel Corsa von Ravensburg in Richtung Friedrichshafen unterwegs. Nach der Abfahrt Mooswiesen überholte er in einer unübersichtlichen, langgezogen Linkskurve einen Transporter. Während des Überholvorganges kam ihm ein 58-jähriger Audifahrer entgegen. Es kam zu einem Streifvorgang der beiden Fahrzeuge. Dabei entstand ein Sachschaden von geschätzten 5.500 Euro. Nach den Angaben der beiden Fahrzeuglenker wurde der Verkehrsunfall von mehreren Zeugen beobachtet.

Zur Klärung des genauen Unfallherganges werden nun Zeugen gebeten, sich beim Polizeirevier Ravensburg unter der Nummer (07 51) 80 30 zu melden.
 
 

 18. Juni 2009
  Köberle: Weitere Vorleistungen für B 30 Süd erbringen  
  (Ravensburg) - Baden-Württembergs Verkehrsstaatssekretär Rudolf Köberle will in der Sache Bau der B 30 Süd weiter den Bund in die Pflicht nehmen. Dies sagte der Staatssekretär nach mehreren Terminen im Landkreis Ravensburg, bei dem das Thema erneut im Mittelpunkt stand. Das Land wolle mit weiteren Vorarbeiten für die Straße den Druck erhöhen. So werde derzeit geprüft, ob mit Überschussmassen aus einem früheren Bauabschnitt Vorschüttungen bereits im Spätsommer oder Herbst erfolgen können. Damit wolle man die zu erwartenden Setzungen der späteren Straßendämme vorwegnehmen. Der letzte Abschnitt der Ortsumgehung Ravensburg im Zuge der B 30 neu, der bereits seit 2005 planfestgestellt ist, ist selbst in beiden Konjunkturprogrammen der Bundesregierung nicht berücksichtigt worden.
 
 
  B 30 Süd jetzt auch beim Bund auf Platz Eins  
  (Berlin / Ravensburg) - Der weitere Ausbau der Bundesstraße 30, sowie weitere Themen kamen beim jüngsten Treffen einer Besuchergruppe aus der Stadt und dem Landkreis Ravensburg in Berlin mit dem CDU Bundestagsabgeordneten Dr. Andreas Schockenhoff im Reichstagsgebäude zur Sprache.

Zu den oberschwäbischen Reizthemen gehöre der Ausbau der B 30 und B 31, betonte Dr. Schockenhoff, der sei jetzt "überfällig“, auch wenn es noch anderswo vordringliche Projekte gebe. Der Südabschnitt der B 30 ist nach seinen Worten auf der Dringlichkeitsliste der Straßenbauvorhaben, die regulär aus dem Bundeshaushalt finanziert werden, nun vom vierten auf den ersten Platz vorgerückt. "Ich bin zuversichtlich, dass wir das in der nächsten Legislaturperiode sehr zeitnah hingekommen“, verbreitete der Abgeordnete Optimismus.

Im Bundesverkehrsministerium hatte die Besuchergruppe zuvor nichts Neues zur B 30 Süd erfahren, zum ebenfalls planfestgestellten Abschnitt der B 31 zwischen Friedrichshafen und Immenstaad nur so viel, dass dagegen geklagt worden ist und so lange diese anhängigen Gerichtsverfahren laufen nicht gebaut werden darf.
 
 
  Autofahrer rast mit Tempo 200 über Bundesstraße  
  (Biberach) - Zahlreiche Raser sind der Polizei bei Videokontrollen am Donnerstag ins Netz gegangen. Auf der Bundesstraße 30 waren gleich drei Autolenker zwischen 60 und 80 Stundenkilometer zu schnell. Auf dem 120er Abschnitt zwischen Äpfingen und Jordanei brachte es ein 51-jähriger in der Spitze auf mehr als 200 Stundenkilometer. Kaum geringer fielen die Verstöße zweier weiterer Fahrer auf der 100er Strecke bei Appendorf aus. Jeder der drei Raser sieht zwei Monaten Fahrverbot, 440 Euro Geldbuße sowie vier Punkten im Verkehrszentralregister in Flensburg entgegen.
 
 
  Unbekannter Lastzugfahrer löst Auffahrunfall aus  
  Oberessendorf, 3 Fahrzeuge, 4.500 Euro Schaden  
  (Oberessendorf) - An der Einmündung der Bundesstraße 465 in die Bundesstraße 30 bei Oberessendorf hat am Donnerstagmorgen ein unbekannter Lastwagenfahrer einen Auffahrunfall ausgelöst.

Der Brummilenker war gegen 8.15 Uhr auf der B 30 in Richtung Ravensburg unterwegs. Zunächst ordnetet er sich auf der Linksabbiegerspur zur B 465 ein. Ohne auf den nachfolgenden Verkehr zu achten überlegte er es sich dann aber anders und lenkte auf den rechten Fahrstreifen der Bundesstraße 30 zurück. In der Folge kam es dort zu einem Auffahrunfall zwischen einem VW Sharan und einem Peugeot 306. Verletzt wurde in den beiden Fahrzeugen niemand, allerdings entstand ein Schaden von 4.500 Euro.

Der Lkw-Lenker hat den Unfall möglicherweise nicht bemerkt und setzte seine Fahrt in Richtung Ravensburg fort. Bei dem gesuchten Fahrzeug könnte es sich um einen Sattelschlepper mit grünfarbenem Auflieger handeln, nähere Details sind der Polizei bislang nicht bekannt. Unfallzeugen werden gebeten, sich beim Polizeirevier Biberach unter der Nummer (0 73 51) 4 47 - 0 zu melden.
 
 
  Tiefensee bekommt Post aus Ravensburg  
  (Ravensburg) - Die Stadt Ravensburg startet eine neue Initiative für den Baubeginn der B 30 Süd. Zum Auftakt bekam Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) persönliche Post von Oberbürgermeister Hermann Vogler. Mit im Gepäck war ein Originalspaten für den ersten Spatenstich.

Am Donnerstag überbrachte Bundestagsabgeordneter Dr. Andreas Schockenhoff (CDU) dem Minister den Spaten und das Schreiben. Im Schreiben des OB an den Minister heißt es: "Der Baubeginn der B 30 Süd wurde uns immer wieder in Aussicht gestellt. Seit Februar 2006 ist die Trasse rechtskräftig planfestgestellt. Für 10 Millionen Euro sind Vorarbeiten ausgeführt, die Stadt hat auf eigene Rechnung 60 Hektar Land für die Straße und den ökologischen Ausgleich gekauft, die Flurbereinigung ist eingeleitet. Wir haben unsere Arbeit getan - jetzt bauen wir auf Sie."

Bundesverkehrsminister Tiefensee zeigte sich wenig erfreut. Dr. Schockenhoff hat zugesagt, dass er sich persönlich und zusammen mit den anderen Abgeordneten der Region weiterhin mit ganzer Kraft für die B 30 Süd einsetzen werde. Zugesagt haben ihre Unterstützung außerdem die Industrie- und Handelskammer, die Handwerkskammer, das WiFo und Ravensburger Unternehmen.
 
 

 19. Juni 2009
  IHK: Querspange wichtig für Wirtschaftsraum  
  (Erbach) - Die Querspange der B 311 von Erbach zur B 30 bei Dellmensingen hat eine enorme Bedeutung für den gesamten Wirtschaftsraum. Diesen Standpunkt vertritt die Industrie- und Handelskammer (IHK) Ulm. "Es wäre wichtig, bald zu einer Entscheidung zu kommen", sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Otto Sälzle.

"Je schneller, desto besser sind die Chancen, an Geld zu kommen", sagte Sälzle am Mittwoch in Erbach. Unter dem Motto "Unsere Region bleibt mobil" will die IHK bundesweit auf regionale Engpässe in der Verkehrsinfrastruktur hinweisen. Deshalb hat die IHK Ulm am Mittwoch auf die Bedeutung und Mängel der B 311 aufmerksam gemacht. Im Fokus stand die geplante Querspange aus wirtschaftlicher Sicht. "Die Querspange ist ein zentrales Thema für die Wirtschaft", sagte Sälzle beim Pressegespräch im Erbacher Rathaus. Denn die Verkehrsinfrastruktur beeinflusse die Entscheidung wesentlich, wo sich ein Unternehmen niederlässt. "Verkehrswege spielen eine große Rolle bei Standortentscheidungen."

Die IHK erwartet nun, dass es zügig vorangeht mit der Querspange. "Wenn nicht geklagt wird, könnte das Verfahren Ende 2009 abgeschlossen und in einem Jahr Spatenstich sein", sagte Sälzle. "Wenn man will, geht das." Bei einer Bauzeit von zwei bis drei Jahren könnte die Querspange bis 2013 fertig sein.
 
 

 22. Juni 2009
  Auffahrunfall fordert zwei leicht Verletzte  
  Ravensburg, 2 Leichtverletzte, 3 Fahrzeuge, 5.000 Euro Schaden  
  (Ravensburg) - Zwei leicht Verletzte und Sachschaden von rund 5.000 Euro hat ein Verkehrsunfalls gefordert, der sich am Montag gegen 08.30 Uhr auf der Friedrichshafener Straße (B 30) in Ravensburg ereignet hat.

Auf seiner Fahrt von Untereschach kommend musste der Fahrer eines VW Golf aufgrund anderer wartender Fahrzeuge vor der Ampel zur Tettnanger Straße verkehrsbedingt anhalten. Auch der ihm nachfolgende Opel Corsa wurde von der 23-jährigen Fahrzeugführerin bis zum Stillstand hinter dem VW Golf abgebremst. Offenbar erkannte die dahinter fahrende Seatfahrerin diese Verkehrssituation zu spät und fuhr mit ihrem Seat so stark dem Opel Corsa hinten auf, dass dieser auf den davor stehenden VW Golf aufgeschoben wurde. Sowohl Fahrer als auch Beifahrer im VW Golf erlitten hierbei leichte Verletzungen.
 
 
  Raser war betrunken  
  (Baienfurt) - Ein Fahrverbot von mindestens vier Wochen erwartet einen 48-jährigen Audifahrer, der am Montag gegen 20.00 Uhr über die Bundesstraße 30 raste. Trotz einer Begrenzung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf 100 km/h durchfuhr der Audifahrer die Senke bei Niederbiegen mit rund 145 Sachen.

Von den Beamten der Verkehrspolizei, die mit dem zivilen Videofahrzeug die Raserei gefilmt hatten, wurde im Anschluss eine Fahrzeugkontrolle durchgeführt. Hierbei stellten die Ordnungshüter außerdem fest, dass der 48-jährige nicht unerheblich unter Alkoholeinwirkung stand. Ihm wurde deswegen die Weiterfahrt untersagt und sein Auto verkehrssicher abgestellt.
 
 

 23. Juni 2009
  50 Jahre alte Brücke wird saniert  
  (Bad Waldsee) - Das Regierungspräsidium Tübingen lässt ab kommenden Montag, bis voraussichtlich Ende Oktober bei Bad Waldsee die Brücke der B 30 über den südlichen Anschluss der L 275 instandsetzen.

Die an der Anschlussstelle Bad Waldsee-Süd 1961 erbaute Brücke weist nach nunmehr fast 50 Jahren erhebliche Schäden auf, so dass eine Sanierung dringend notwendig ist. Da die Brücke unter anderem die Verkehrsbelastung nicht mehr schadlos aufnehmen kann, sind umfangreichere Arbeiten vorgesehen. Gleichzeitig wird der Fahrbahnuntergrund der B 30 im Bereich der Brücke neu aufgebaut und verstärkt.

Die Instandsetzungsarbeiten an der Brücke werden unter halbseitig Sperrungen ausgeführt. Der Verkehr in Richtung Ulm wird auf der B 30 einspurig an der Baustelle vorbeigeführt. Der Verkehr in Richtung Ravensburg wird vor dem Bauwerk an der Abfahrt Bad Waldsee-Süd ausgeleitet und über die vorhandenen Zufahrten innerhalb der Anschlussstelle in Richtung Norden und Süden auf die B 30 wieder aufgeleitet. Bei den Arbeiten an den Brückenunterbauten und kurzzeitig zum Auf- und Abbauen von Kappengerüsten wird der Verkehr auf der L 275 unter der Brücke mit einer Baustellenampel geregelt. Während dieser Arbeiten ist die Landesstraße halbseitig gesperrt.

Soweit Arbeiten im Bereich des Rad- und Gehweges ausgeführt werden, muss dieser voll gesperrt werden. Der Radverkehr von Bad Waldsee nach Gaisbeuren wird über den Heurenbacher Berg umgeleitet.
 
 
  Flotter Fahrer rutscht bei Regen gegen Leitplanke  
  Äpfingen, 1 Fahrzeug, 26.500 Euro Schaden  
  (Äpfingen) - Eine schnelle Regenfahrt hat am Dienstag für einen 38-jährigen BMW-Fahrer jäh geendet. Der Mann war gegen 15.45 Uhr auf der Bundesstraße 30 von Ravensburg in Richtung Ulm unterwegs. Auf Höhe von Äpfingen kam er infolge von Aquaplaning ins Schleudern und prallte so heftig gegen die Mittelleitplanke, dass an dem Auto ein Schaden von 25.000 Euro entstand. Verletzt wurde der Mann dank angelegtem Sicherheitsgurt nicht. Die Reparaturkosten an der Leitplanke betragen rund 1.500 Euro. Andere Fahrzeuge waren nicht in den Unfall verwickelt.
 
 
  Sattelzug drängt Raser ab  
  Ulm, 2 Fahrzeuge, 14.000 Euro Schaden  
  (Ulm) - Zu Behinderungen in beiden Fahrtrichtungen ist es am Dienstagmittag nach einem Unfall auf der B 30 bei Ulm gekommen.

Gegen 12.45 Uhr waren dort ein italienischer Sattelzug und ein Audifahrer in Richtung Ulm unterwegs. Am Beginn der Überleitung auf die B 28, wechselte der Lkw auf die linke Spur. Dabei achtete der 39-jährige Fahrer nicht auf den Audi eines 23-jährigen, der dort wohl zu schnell unterwegs war. Durch den Spurwechsel zwang er den Autofahrer zum Ausweichen nach links. Der Audi prallte dort gegen die Mittelschutzplanken. Da sie auf die Gegenfahrbahn gedrückt wurden, mussten Polizei und Autobahnmeisterei in beiden Richtungen eine Spur sperren. Alle drei Insassen blieben unverletzt. Von alledem bekam der Lkw-Fahrer nach ersten Erkenntnissen nichts mit. Ein Zeuge des Unfalls war ihm gefolgt. In Neu-Ulm sprach er ihn auf den Unfall an und informierte die Polizei. Bei dem Unfall entstand ein Schaden von rund 14.000 Euro.
 
 

 24. Juni 2009
  Kreistag fordert unverzüglichen Baubeginn  
  (Erbach / Ulm) - Der Alb-Donau-Kreis fordert einen unverzüglichen Baubeginn der Querspange zwischen der B 311 und der B 30. Dies geht aus der Stellungnahme des Kreises zur Querspange hervor, die der Ausschuss für Technik und Umwelt am Montag mit einer Enthaltung verabschiedet hat.

Die jetzt vom Regierungspräsidium favorisierte und vom Alb-Donau-Kreis mit breiter Mehrheit unterstützte "Variante 3.6" enthält zwar auch keine ideale Trasse für die Straßenverbindung zwischen der B 311 bei Oberdischingen und der B 30 südöstlich von Dellmensingen. Doch insgesamt, so heißt es in der Stellungnahme, seien die Auswirkungen der neuen Trasse 3.6 für Mensch und Tier verträglicher, ausgewogener und gleichmäßiger verteilt als bei jeder vorher geprüften Variante. Es werde keine Trasse geben, so räumt der Kreis ein, "die niemand belastet und allseits akzeptiert wird." Deshalb, so heißt es als Fazit, "fordern wir nach Jahrzehnten der Prüfung einen raschen Abschluss des Verfahrens und einen unverzüglichen Baubeginn."
 
 

 25. Juni 2009
  Polizei stoppt rasende Biker  
  (Weingarten) - Die Verkehrspolizei hat am Donnerstag mehrere Verkehrsteilnehmer beanstandet. Auf der Bundesstraße 30 bei Weingarten stoppten die Beamten gegen 18.45 Uhr drei Motorradfahrer, die mehrere Fahrzeuge auf dem Beschleunigungsstreifen rechts überholten. Zudem überschritten die Drei die zulässige Höchstgeschwindigkeit deutlich und fuhren bei erlaubten 120 km/h über 200 Kilometer pro Stunde. Außer einem Bußgeld und Punkten in Flensburg erwarten die Biker auch ein mehrmonatiges Fahrverbot.
 
 
  Zusammenstoß beim Abbiegen  
  Friedrichshafen, 2 Fahrzeuge, 7.000 Euro Schaden  
  (Friedrichshafen) - Beim Abbiegen von der Dietostraße nach links in die Ravensburger Straße (B 30) ist eine 49-jährige Renaultfahrerin am Donnerstagabend gegen 19.30 Uhr mit dem Mitsubishi einer bevorrechtigten entgegenkommenden Frau zusammengestoßen. Hierdurch entstand an den Autos ein Sachschaden von rund 7.000 Euro. Der Mitsubishi wurde durch die Kollision derart beschädigt, dass er abgeschleppt werden musste.
 
 
  IHK beklagt schleppenden Ausbau der B 30 und B 31  
  (Berlin / Weingarten) - Zur Halbzeit des Bundesverkehrswegeplans 2003-2015 kritisiert die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bodensee-Oberschwaben, dass viele Verkehrsprojekte aus der Region Bodensee-Oberschwaben trotz höchster Dringlichkeitsstufe ungenügende Fortschritte machen. Für wichtige Abschnitte wurde noch nicht einmal mit der Planung begonnen. Die IHK mahnt daher in einer am Donnerstag beschlossenen Resolution den weiteren Ausbau der B 30 und B 31 an.

Zuvorderst fordert die IHK vom Bund, noch 2009 eine Finanzierungszusage für die B 30 Ravensburg Süd zu geben und einen zeitnahen Baubeginn zu ermöglichen. Die Maßnahme ist seit Februar 2006 rechtsgültig planfestgestellt und im aktuellen Fünfjahresplan des Bundes 2006-2010 enthalten. Für die beiden anderen planfestgestellten Maßnahmen in der Region, dem Neubau der B 31 auf den Abschnitten Friedrichshafen bis Immenstaad (B 31 West) und Überlingen West bis Ost, fordert die IHK eine Finanzierungszusage bis spätestens 2010, zumal auch diese beiden Projekte im Fünfjahresplan des Bundes enthalten sind. Das Land wird zudem aufgefordert, seine Planungen für die noch nicht planfestgestellten Abschnitte der B 30 und B 31 zu forcieren. Dazu zählen insbesondere der Abschnitt der B 30 zwischen Ravensburg-Eschach und Friedrichshafen sowie die Teilstücke der B 31 zwischen Immenstaad und Überlingen. Die IHK begrüßt den Beginn der Planung auf baden-württembergischer und bayerischer Seite der B 31 zwischen Friedrichshafen und Lindau für Überholstreifen. Das Land wird aufgefordert, bis spätestens 2011 einen Planfeststellungsbeschluss zu erreichen sowie mit Bayern eine Lösung für die fehlenden Anschlussstellen zu finden. Der Bund wird aufgefordert, seine Verkehrsinvestitionen künftig vermehrt an der Beseitigung von Engpässen, tatsächlichen Verkehrsbelastungen sowie topografischen Hindernissen auszurichten.

"Für unsere Region ist von besonderer Bedeutung, dass die im Vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans aufgeführten Maßnahmen zur Erschließung der Region gerade wegen der fehlenden Autobahnen konsequent eingefordert werden", betont IHK-Präsident Heinrich Grieshaber. Die IHK begrüßt die Aufstockung der Finanzmittel für Verkehrsinvestitionen im Rahmen der Konjunkturprogramme I und II. Die Mittel für Investitionen müssten jedoch dauerhaft angehoben und verstetigt werden. "Es darf sich nicht wiederholen, dass der Bund seine Finanzzuweisungen an den Verkehrshaushalt um den Betrag der Lkw-Mauteinnahmen kürzt, so wie das in den Jahren 2005 bis 2008 geschehen ist. Dies höhlt die Akzeptanz für eine vermehrte und notwendige Nutzerfinanzierung der Verkehrswege aus", so Grieshaber abschließend.
 
 
  Resolution der IHK im Wortlaut  
  (Berlin / Weingarten) - Die Resolution der IHK Bodensee-Oberschwaben vom Donnerstag zum Ausbau der B 30 und B 31 im Wortlaut:

"Die IHK Bodensee-Oberschwaben vertritt die Interessen von 32.000 Mitgliedsunternehmen mit rund 200.000 Beschäftigten. Der Bodenseekreis, der Landkreis Ravensburg und der Landkreis Sigmaringen bilden eine der prosperierendsten Regionen in ganz Deutschland. Für die Wirtschaft ist die Straßeninfrastruktur einer der wichtigsten Standortfaktoren - wie die IHK-Standortumfrage 2007 (zweit-wichtigster von 30 Standortfaktoren) belegt. Der Bund hat seine Verantwortung für den Ausbau der Bundesstraßen in der Region erkannt, indem er die Abschnitte der B 30 zwischen Ravensburg und Friedrichshafen und der B 31 zwischen Friedrichshafen und Überlingen in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrwegeplans 2003-2015 aufgenommen hat. Dadurch könnte der Verkehr in Oberschwaben und am Bodensee gebündelt werden, zum Wohl von Mensch, Wirtschaft und Umwelt.

Die Planungen und Aus-/Neubauten dieser beiden Bündelungsachsen kommen jedoch nur unzureichend voran. Die IHK fordert daher die politisch Verantwortlichen in Bund und Land auf, ein Bekenntnis zur B 30 und B 31 abzugeben sowie einen gemeinsamen Zeitplan für deren Ausbau zu erarbeiten:

1. Der Bund wird aufgefordert, noch 2009 eine Finanzierungszusage für die B 30 Ravensburg Süd als Teil der Achse Ulm-Friedrichshafen zu geben und einen zeitnahen Baubeginn zu ermöglichen, zumal das Projekt im Fünfjahresplan 2006-2010 des Bundes für Investitionen aufgeführt ist. Die Maßnahme ist planfestgestellt, die Baureife liegt vor, und für 10 Mio. Euro sind schon Vorarbeiten durchgeführt worden.

2. Das Land wird aufgefordert, umgehend die Baureifplanung für den Neubau der B 31 in den plan-festgestellten Abschnitten Friedrichshafen-Immenstaad (B 31 West) und Überlingen West/Ost voran zu treiben. Der Bund wird aufgefordert, bis spätestens 2010 eine Finanzierungszusage für beide Maßnahmen zu geben und einen zeitnahen Baubeginn zu ermöglichen, zumal auch diese beiden Projekte im Fünfjahresplan 2006-2010 des Bundes für Investitionen aufgeführt sind.

3. Das Land wird aufgefordert, den Abschnitt der B 30 Ravensburg/Eschach-Friedrichshafen in die Dringlichkeitsstufe 2 des Teil B in der Planungspriorisierung aufzunehmen und bis spätestens 2010 das Planfeststellungsverfahren einzuleiten.

4. Das Land wird aufgefordert, die Abschnitte der B 31 zwischen Friedrichshafen/Waggershausen und B 30alt sowie Immenstaad und Überlingen/Ost in die Dringlichkeitsstufe 3 des Teil B in der Planungspriorisierung aufzunehmen und zeitnah mit den Planungen der Abschnitte zwischen Immenstaad und Meersburg zu beginnen.

5. Die IHK begrüßt den Beginn der Planung auf baden-württembergischer und bayerischer Seite der B 31 zwischen Friedrichshafen und Lindau für wechselseitige dritte Fahrstreifen. Das Land wird aufgefordert, bis spätestens 2011 einen Planfeststellungsbeschluss zu erreichen sowie mit Bayern eine Lösung für die fehlenden Anschlussstellen zu finden. Der Bund wird aufgefordert, dem Land entsprechende Finanzmittel zur Verfügung zu stellen, damit dieser wichtige Zubringer zum Flughafen und zur Messe Friedrichshafen zeitnah realisiert werden kann.

6. Die IHK begrüßt die Aufstockung der Finanzmittel für Verkehrsinvestitionen im Rahmen der Konjunkturprogramme I und II. Die Mittel für Investitionen müssen jedoch dauerhaft angehoben und verstetigt werden. Es darf sich nicht wiederholen, dass der Bund seine Finanzzuweisungen an den Verkehrshaushalt um den Betrag der Lkw-Mauteinnahmen kürzt, so wie in den Jahren 2005-2008 geschehen. Dies höhlt die Akzeptanz für eine vermehrte und notwendige Nutzerfinanzierung der Verkehrswege aus. Der Bund wird aufgefordert, seine Verkehrsinvestitionen künftig vermehrt an der Beseitigung von Engpässen, tatsächlichen Verkehrsbelastungen sowie topografischen Hindernissen auszurichten."
 
 

 27. Juni 2009
  Auto mit drei Insassen landet auf dem Dach  
  Weingarten, 1 Leichtverletzte, 1 Fahrzeug, 5.000 Euro Schaden  
  (Weingarten) - Eine Leichtverletzte hat am Samstag ein Verkehrsunfall durch Aquaplaning auf der B 30 bei Weingarten gefordert. Eine 18-jährige befuhr gegen 23.30 Uhr die B 30 in Richtung Ravensburg. Zwischen den Ausfahrten Weingarten und Ravensburg-Nord kam sie infolge von Aquaplaning ins Schleudern und prallte zunächst gegen eine Leitplanke. Danach durchbrach sie einen Wildschutzzaun, ihr Opel überschlug sich und kam schließlich auf dem Dach zum Liegen. In dem Wagen befanden sich insgesamt drei Personen, wobei eine Mitfahrerin, die offenbar nicht angeschnallt war, leicht verletzt wurde. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 5.000 Euro geschätzt.
 
 
  Autos ins Schleudern geraten  
  Wiblingen, 1 Leichtverletzter, 2 Fahrzeuge, 12.000 Euro Schaden  
  (Wiblingen) - Leicht verletzt wurde am Samstag ein 64-jähriger Autofahrer bei einem Auffahrunfall auf der B 30. Der Mann war auf der Bundesstraße in Fahrtrichtung Biberach unterwegs. Aufgrund von Starkregens fuhr er nur mit 90 km/h. Eine 19-jährige Frau näherte sich mit ihrem Auto von hinten, erkannte den vorausfahrenden Wagen zu spät und fuhr auf diesen auf. Beide Fahrzeuge gerieten ins Schleudern. Das Auto der jungen Frau prallte gegen die Mittelleitplanke. Der 64-jährige Mann wurde leicht verletzt. An den beiden Fahrzeugen und an der Leitplanke entstand ein Schaden von 12.000 Euro. Da die Unfallverursacherin technische Mängel an den Bremsen ihres Fahrzeugs geltend machte, wurde das Auto zur genaueren Untersuchung sichergestellt.
 
 
  OB besucht Regierungspräsident  
  (Friedrichshafen / Tübingen) - Ein Antrittsbesuch von Andreas Brand führte in den letzten Tagen den neuen Oberbürgermeister von Friedrichshafen auch ins Regierungspräsidium. Zentrales Thema war die Verkehrsproblematik und der Bau der B 31 und der B 30. Regierungspräsident Hermann Strampfer bestätigte, dass das Regierungspräsidium Tübingen eine dringende Notwendigkeit der Bundesstraße 31 sehe und an einer schnellen Umsetzung interessiert ist.

Bereits in seiner Antrittsrede machte Oberbürgermeister Andreas Brand deutlich, dass die verkehrstechnische Verbesserung der Stadt Friedrichshafen und der Region, allen voran die B 31, B 30 und die Elektrifizierung der Südbahn dringend notwendig sind. Bei seinem Besuch bei Regierungspräsident Hermann Strampfer machte Brand diese Position erneut deutlich. "Das Regierungspräsidium sieht die Notwendigkeit des Baus der B 31 und will alles dafür tun, um den Ausbau so schnell wie möglich umzusetzen", sagte OB Brand nach dem Gespräch.
 
 
  19-jährige fährt auf  
  Enzisreute, 2 Leichtverletzte, 2 Fahrzeuge, 8.000 Euro Schaden  
  (Enzisreute) - Zwei Leichtverletzte hat am Samstagnachmittag eine kurze Unaufmerksamkeit einer 19-jährigen auf der B 30 gefordert. Die junge Frau war mit Ihrem Renault Clio auf der Bundesstraße in Richtung Ravensburg unterwegs. Vor ihr fuhr ein 49-jähriger Fahrer eines Ford Mondeo. Etwa einen Kilometer nach Enzisreute musste der Ford-Fahrer verkehrsbedingt abbremsen. Die 19-jährige bemerkte dies zu spät und fuhr auf den Ford auf, wobei sie leicht verletzt wurde. Ebenfalls leicht verletzt wurde eine Mitfahrerin im Ford. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 8.000 Euro.
 
 

 28. Juni 2009
  Gras lässt Auto qualmen  
  (Enzisreute) - Zu einem ungewöhnlichen Einsatz ist die Feuerwehr Bad Waldsee am Samstagnachmittag gegen 14.03 Uhr gerufen worden. Auf der Bundesstraße 30 im Bereich von Enzisreute hatte ein Auto angefangen zu qualmen. Die Ursache konnte schnell ermittelt werden. An der Abgasanlage anhaftendes Gras war kurz davor Feuer zu fangen.
 
 
  19-jähriger in Autowrack eingeklemmt  
  Appendorf, 1 Schwerverletzter, 1 Leichtverletzter, 2 Fahrzeuge  
  (Appendorf) - Mit schweren Verletzungen ist ein 19-jähriger Autofahrer nach einem Unfall am Sonntagnachmittag aus seinem Fahrzeugwrack befreit worden. Ein 66-jähriger hatte beim Abbiegen das Auto des Jüngeren übersehen, weshalb beide Fahrzeuge zusammenstießen.

Der folgenschwere Verkehrsunfall ereignete sich kurz nach 16 Uhr an der Ausfahrt der B 30 bei Appendorf. Ein 66-jähriger ortsfremder Autofahrer wollte an der Abfahrt der B 30 nach links abbiegen. Obwohl er laut Polizeibericht an der Einmündung in die Kreisstraße anhielt, übersah er den von links kommenden 19-jährigen Autofahrer, der trotz Vollbremsung in das einbiegende Fahrzeug prallte. Der 19-jährige wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und kam schwer verletzt ins Biberacher Krankenhaus. Auch der 66-jährige wurde verletzt und musste im Biberacher Krankenhaus behandelt werden.

Aufgrund der Spurenlage geht die Polizei derzeit davon aus, dass der 19-jährige Autofahrer die im Bereich der Unfallstelle zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten hatte. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. An der Unfallstelle waren die Biberacher Feuerwehr sowie der Notarzt und zwei Krankenwagenbesatzungen im Einsatz. Die Unfallstelle war für über eine Stunde voll gesperrt.
 
 

 29. Juni 2009
  Autofahrer mit drei Promille gefährdet Verkehrsteilnehmer  
  (Ravensburg) - Ein 53-jähriger betrunkener Autofahrer hat in der Nacht zum Montag in Ravensburg auf dem Schussentalviadukt, der Jahnstraße (B 30) und Friedrichshafener Straße (B 30) mehrere Verkehrsteilnehmer gefährdet.

Mit über drei Promille war der 53-jährige in seinem roten Nissan unterwegs. Gegen 01.00 Uhr hatten Verkehrsteilnehmer über Notruf die Polizei über den Betrunkenen informiert. Auf dem Schussentalviadukt hatte er sich die Vorfahrt regelrecht erzwungen, ein anderer Fahrzeuglenker musste sein Auto zurücksetzen, um einen Unfall zu vermeiden. Auf seiner Fahrt hatte der 53-jährige zudem mehrere Hindernisse überfahren, darunter auch eine Verkehrsinsel. Aufgrund der sofort eingeleiteten Fahndung konnte der Betrunkene von der Polizei in der Friedrichshafener Straße (B 30) schließlich gestellt werden. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Der stark alkoholisierte Mann musste zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen werden.
 
 

 30. Juni 2009
  Jungen Raser und Drängler gestoppt  
  (Wiblingen) - Mehrere Verkehrsverstöße hat die Verkehrspolizei Ulm am Dienstag festgestellt. Zwischen 14.00 und 18.00 Uhr hielten Beamte im Videofahrzeug mehrere Autofahrer an, da sie während der Fahrt telefonierten oder zu schnell fuhren.

Einen 21-jährigen erwartet ein Fahrverbot, da er auf der Bundesstraße 30 bei Wiblingen viel zu dicht auf das vorausfahrende Fahrzeug auffuhr. Dieses jedoch war das Videofahrzeug der Polizei, die den Vorgang beweiskräftig aufzeichnete. Die Polizisten hielten auch fest, wie der junge Fahrer anschließend überholte und mit über 150 km/h statt der erlaubten 120 km/h weiterfuhr. Bei der Kontrolle wurde ihm die Gefahr erläutert, die von seinem Verhalten ausgeht. Außerdem erfuhr er, dass er ein Fahrverbot, mehrere Punkte in Flensburg und eine erhebliche Geldbuße zu erwarten hat.
 
 

 01. Juli 2009
  Messe Friedrichshafen legt Rekordzahlen vor  
  (Friedrichshafen) - Bei der Jahrespressekonferenz der Messe Friedrichshafen gab es am Mittwoch viel positives zu hören. Die zweitgrößte Messe in Baden-Württemberg legte neue Rekordzahlen vor. Sowohl ein neuer Umsatz- als auch Besucher- und Ausstellerrekord sind zu vermelden. Der einzige Wermutstropfen: die Verkehrssituation lässt nach wie vor zu wünschen übrig.

"2008 war das bisher beste Messejahr in Friedrichshafen", sagte Oberbürgermeister Andreas Brand, der seit kurzem auch Vorsitzender des Messeaufsichtsrats ist. Fast sechs Millionen Euro Umsatzzuwachs (27,4 Millionen), 733.000 Besucher (plus 165.000), 7.800 Aussteller (2.400 mehr als im Jahr 2007), 763.000 Euro Gewinn und 5,4 Millionen Euro Mietzahlung an die Messebesitzgesellschaft. Die Gründe für den Umsatzsprung liegen laut Messegeschäftsführer Klaus Wellmann in der erweiterten Ausstellungsfläche auf nun fast 85.000 Quadratmeter und einer umsatzstarken Auswärtsveranstaltung namens "Dach & Holz" in Stuttgart.

Benutzt worden sind die neuen Messehallen bereits, offiziell eingeweiht wird der dritte Bauabschnitt mit der Eröffnung der Outdoor am 16. Juli mit Ehrengast Ministerpräsident Günther Oettinger. Die Erweiterung nannte Wellmann "einen entscheidenden Schritt". Der neue Eingang Ost samt Konferenzräumen und zusätzlichen Parkplätzen ermögliche es jetzt, das Gelände "doppelt zu bespielen".

Deutliche Worte fanden Brand und Wellmann zum Thema Verkehr. Die neue Messezufahrt Nord und der vierspurige Ausbau der Messestraße seien zwei wichtige Eckpfeiler, so der OB. Diese greifen allerdings nur lokal begrenzt und verbessern die Anbindung in der Region nicht. Deshalb seien der Ausbau der B 30 und B 31 sowie eine verbesserte Bahnanbindung dringend erforderlich. Brand: "Wenn man Stuttgart 21 zu Baden-Württemberg 21 deklariert, dann muss die Elektrifizierung der Südbahn kommen und ein Ausbau von Stadt- und Messebahnhof."

Die nächsten Rekorde bahnen sich bereits an. Der Start ins Messejahr 2009 sei gut gelungen, berichtete Klaus Wellmann. Gegenüber 2008 mehr Besucher bei der Motorradwelt, AERO, Tuning World und Klassikwelt, kaum weniger Gäste bei der IBO, und das obwohl die Mutter aller Messen erstmals von neun auf fünf Tage verkürzt wurde. Mit 779 Ausstellern wird die Outdoor 2009 einen neuen Rekord aufstellen, mit über 1.000 Firmen ebenso die Eurobike.
 
 

 02. Juli 2009
  Motorradfahrer rast durch Innenstadt  
  (Biberach / Hochdorf) - Ein 21-jähriger Kradlenker aus dem westlichen Alb-Donau-Kreis ist am Donnerstag vor der Polizei geflüchtet. Zunächst befuhr er die B 30 von Hochdorf in Richtung Biberach, wobei er auf beiden dreistreifigen Abschnitten die geltende Geschwindigkeit von 100 km/h mit rund 180 km/h deutlich überschritt. Zudem missachtete er das dort geltende Überholverbot mehrmals. Die Verfolgungsfahrt führte anschließend über das "Jordanei" und die Memminger Straße in Richtung Stadtmitte Biberach. Als der Zweiradfahrer dann an einer Kreuzung angehalten werden sollte, flüchtete er nach links über die Hans-Liebherr-Straße in Richtung Waldseer Straße und Kolpingstraße und gefährdete bei riskanten Überholmanövern und nicht angepasster Geschwindigkeit entgegenkommende Verkehrsteilnehmer. Zwei Stunden später konnte der Kradlenker dann über das Kennzeichen ermittelt werden und räumte gegenüber der Polizei die Verstöße ein.

Zeugen und Verkehrsteilnehmer, die am Donnerstag gegen 18.30 Uhr durch den überholenden Motorradlenker in der Biberacher Innenstadt gefährdet worden sind, werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizei Ulm ((07 31) 1 88 - 36 30) oder der Polizei Biberach ((0 73 51) 4 47 - 0) zu melden.
 
 
  Regierungspräsidium lässt Verkehrsgutachten erstellen  
  (Bodenseekreis) - Auf den Bundes- und Landesstraßen im Kreis hat das Regierungspräsidium am Dienstag Verkehrsbefragungen durchführen lassen. Besonders auf der B 31 bei Kressbronn, aber auch in Tettnang kam es zu Staus. Unter anderem wurden auf der B 31 bei Kressbronn, der B 30 oder der L 333 in Tettnang, Autofahrer, Motorradfahrer und Lastwagenfahrer gebeten, Rede und Antwort zu stehen. Wo sie herkommen, wo sie hinwollen, ob auf dem Weg zum Arbeitsplatz oder nur zur Durchfahrt. Die Befragung dauerte in einer Morgenschicht von 6 bis 10 Uhr und nachmittags von 15 bis 18 Uhr. Die Verkehrserhebung dient der Erhebung aktueller Verkehrsströme in der Bodenseeregion. Nach Angaben von Marion Maucher, Ordnungsamtchefin in Tettnang, sind die neu gewonnenen Daten Grundlage für Straßenplanungen von morgen.
 
 

 03. Juli 2009
  Regenunfall fordert Verletzte und hohen Schaden  
  Baustetten, 1 Leichtverletzte, 1 Fahrzeug, 40.000 Euro Schaden  
  (Baustetten) - Nicht angepasste Geschwindigkeit bei starkem Regen hat am Freitag auf der Bundesstraße 30 bei Baustetten zu einem Verkehrsunfall geführt. Eine Autofahrerin erlitt leichte Verletzungen. Am Fahrzeug entstand Totalschaden von rund 40.000 Euro. Im Einsatz waren neben der Polizei die Feuerwehr Laupheim sowie der Rettungsdienst.

Gegen 12.25 Uhr war eine BMW-Lenkerin mit einem Mietfahrzeug auf der Bundesstraße zwischen Baustetten und Baltringen in Richtung Ravensburg unterwegs. Während eines heftigen Gewitterregens passte sie allerdings ihre Geschwindigkeit nicht den Straßenverhältnissen an und geriet ins Schleudern. Der Wagen kam nach rechts von der Straße ab, überschlug sich auf einer längeren Strecke mehrfach im Gelände und blieb total beschädigt liegen. Dank angelegtem Sicherheitsgurt sowie einem ausgelösten Seitenairbag trug die Frau keine schwereren Verletzungen davon. Zu weiteren Untersuchungen und zur Behandlung wurde sie vom Rettungsdienst in eine Laupheimer Klinik gebracht.

Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten fest, dass die Bereifung teilweise nur noch knapp das gesetzliche Mindestmaß von 1,6 Millimetern erreichte, auch dieser Faktor kann zur Instabilität des Fahrzeugs beigetragen haben.
 
 

 04. Juli 2009
  Auto bei Weingarten ausgebrannt  
  Weingarten, 1 Fahrzeug  
  (Weingarten) - Ein brennendes Fahrzeug auf der rechten Spur der Bundesstraße 30 bei Weingarten beschäftigte am Samstagnachmittag Polizei und Feuerwehr. Währen der Fahrt in Richtung Bad Waldsee gegen 17.00 Uhr geriet der Motorraum des Autos aus noch unklarer Ursache in Brand, weshalb der Fahrer sofort an den Straßenrand fuhr und die Insassen das Fahrzeug verließen. Das Feuer breitete sich bis zum Vollbrand aus und musste von der Feuerwehr gelöscht werden. Während der Löscharbeiten kam es auf der Bundesstraße zu erheblichen Behinderungen und Rückstaus.
 
 
  Milchwagen stürzt Böschung hinab  
  Ravensburg, 2 Schwerverletzte, 1 Fahrzeug  
  (Ravensburg) - Aus bislang unbekannter Ursache ist am Samstagmorgen ein mit 24.000 Liter Milch beladener Lastzug auf der Bundesstraße 30 an der Ausfahrt Ravensbsurg-Nord eine mehr als vier Meter tiefe Böschung hintergestürzt. Fahrer und Beifahrer wurden schwer verletzt.

Der Lastzug war gegen 1.00 Uhr auf der Bundesstraße in Richtung Ravensburg unterwegs. An der Ausfahrt Ravensburg-Nord geriet das Fahrzeug aus bisher ungeklärter Ursache ins Schleudern, schleuderte quer über die Fahrbahn in die Mittelleitplanke, schleuderte zurück, walzte eine Leitplanke nieder rund stürzte anschließend eine mehr als vier Meter tiefe Böschung hinunter. Fahrer und Beifahrer erlitten nach Angaben der Polizei schwere Verletzungen, konnten sich zwar noch selbst aus dem Fahrzeug befreien, mussten dann aber in ein Krankenhaus gebracht werden.

Von der Ladung, so Weingartens Feuerwehrkommandant Fritz Zimmermann, habe ein Teil auf ein angefordertes Ersatzfahrzeug umgepumpt werden können, "der Rest lief ins Erdreich." Zur Bergung wurde ein Ravensburger Kranbetrieb sowie ein Bergungsunternehmen aus Ostrach angefordert.

Neben Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst war auch ein Mitarbeiter des Umweltamtes im Landratsamt an der Unfallstelle. Die Polizei hat die Ermittlungen nach der Unfallursache aufgenommen. Für die Dauer der Einsatzmaßnahmen war die B 30 in Richtung Ravensburg bis in die Morgenstunden voll gesperrt.
 
 

 05. Juli 2009
  Betrunkener schlängelt über B 30  
  (Biberach) - Ein 67-jähriger Autofahrer ist am Sonntagabend von der Polizei auf mögliche Alkoholeinwirkung überprüft worden. Ein Verkehrsteilnehmer hatte kurz nach 19 Uhr über Notruf gemeldet, dass auf der Bundesstraße 30 ein Fahrzeug in Schlangenlinien von Ravensburg in Richtung Ulm fahre. Bei der Kontrolle des fraglichen Autofahrers sowie einem Alkoholtest stellte sich heraus, dass der 67-jährige unter Alkoholeinwirkung stand. Endgültige Klarheit wird eine von dem Mann freiwillig geduldete Blutprobe bringen. Der Führerschein wurde beschlagnahmt und ein Strafverfahren eingeleitet.
 
 
  Autofahrerin fliegt von Fahrbahn  
  Äpfingen, 1 Fahrzeug, 1.000 Euro Schaden  
  (Äpfingen) - Nicht angepasste Geschwindigkeit während eines Gewitterregens hat am Sonntag auf der Bundesstraße 30 zu einem Unfall geführt. Eine 41-jährige Audifahrerin geriet auf der Fahrt in Richtung Ulm bei Äpfingen ins Schleudern. Der Wagen prallte gegen die Mittelleitplanke, überquerte anschließend die gesamte Fahrbahn nach rechts und blieb an der Böschung stehen. Die 41-jährige und weitere Fahrzeuginsassen waren angeschnallt und kamen mit dem Schrecken davon. Am Auto entstand ein Schaden von mehreren 1.000 Euro.
 
 
  79-jährige Geisterfahrerin erst nach zwölf Kilometern gestoppt  
  (Achstetten / Laupheim / Äpfingen) - Eine Strecke von zwölf Kilometern hat eine 79-jährige Geisterfahrerin zusammen mit ihrer Begleiterin am Sonntagabend auf der Bundesstraße 30 zwischen Laupheim und Biberach zurückgelegt.

Gleich mehrere Schutzengel müssen Verkehrsteilnehmer und die Geisterfahrerin gegen 20.15 Uhr gehabt haben. Die 79-jährige und deren 73-jährige Beifahrerin fuhren bei Achstetten in entgegen gesetzter Richtung auf die dort autobahnähnlich ausgebaute B 30 ein. In einer Vielzahl von Notrufen wurde der Sachverhalt der Polizei mitgeteilt, welche im weiteren Verlauf die B 30 zwischen Äpfingen und Laupheim sperren konnte. Trotz der Vielzahl von "entgegenkommenden" Autofahrern fuhr die 79-jährige unbeirrt rund 12 km entlang der Mittelleitplanke in entgegen gesetzter Richtung bis sie letztendlich von der Polizei gestoppt werden konnte.

Auf ihr Fehlverhalten angesprochen äußerten beide Damen spontan, dass sie ortsunkundig seien. Aus Angst vor dem entgegenkommenden Verkehr wollten sie nicht anhalten und stattdessen an der nächsten Ausfahrt rechts abfahren. Zwar sei es während der Geisterfahrt zu gefährlichen Situationen gekommen, allerdings ist kein Personen- oder Sachschaden entstanden.

Als erste Konsequenz in dem eingeleiteten Strafverfahren wurde der Führerschein der 79-jährigen Dame an Ort und Stelle sichergestellt, die Staatsanwaltschaft wird sich weiter mit dem Fall befassen.
 
 

 07. Juli 2009
  Polizei und Zoll kontrollieren 40 Kleintransporter und Lastwagen  
  (Baltringen) - Bei einer gemeinsamen Verkehrskontrolle am Dienstagnachmittag achteten Polizei und Zoll speziell auf Kleintransporter. Auf der Bundesstraße 30 bei Baltringen stoppten die Beamten insgesamt 40 solcher Fahrzeuge. Fast jeder zweite Kontrollierte musste beanstandet werden. Die Nichteinhaltung von Lenk- und Ruhezeiten, technische Mängel an den Fahrzeugen beziehungsweise unzureichend gesicherte Ladung waren die Knackpunkte. Bei einigen Fahrern sind vom Zoll Ermittlungen wegen des Verdachts auf Schwarzarbeit und Sozialleistungsbetrugs aufgenommen worden.
 
 
  Polizei zieht Rekordraser aus dem Verkehr  
  (Laupheim) - Eine Geschwindigkeitsüberschreitung um 70 Stundenkilometer kommt einem 22-jährigen Autofahrer aus dem Raum Ulm teuer zu stehen. Der Mann war am Dienstagabend auf der Bundesstraße 30 bei Laupheim von einer Videostreife mit 190 anstatt der höchstens zulässigen 120 Kilometer pro Stunde gestoppt worden. Ihm drohen 440 Euro Bußgeld, vier Punkte und zwei Monate Fahrverbot. Insgesamt haben Videostreifen an diesem Tag zehn gravierende Verkehrsdelikte protokolliert. Neben weiteren Tempoüberschreitungen handelte es sich um zu geringen Sicherheitsabstand, Handybenutzung am Steuer, falsches Überholen sowie Wenden auf der Kraftfahrstraße.
 
 

 09. Juli 2009
  Ravensburg skatet am 31. Juli  
  (Ravensburg) - Am Freitag, den 31. Juli 2009 findet erneut die Skateveranstaltung "Abgefahren" statt. Das Besondere daran: die vierstreifige B 30 ist nur für Skater reserviert. Jeder, der sich auf Rollen bewegen kann ist eingeladen, die Teilnahme ist kostenlos.

Wie in den vergangenen Jahren findet die Veranstaltung in Kooperation mit Weingarten, Baienfurt und Berg statt, sodass die Strecke von Weingarten-Ermlandhof bis Ravensburg-Süd befahrbar ist.

Für die Skater wird es zwei Einstiege geben. Die Ravensburger treffen sich ab 18 Uhr im Sportzentrum KJC und die Skater aus Weingarten ebenfalls ab 18 Uhr beim Ermlandhof. Von dort aus werden beide Gruppen von 19 bis 21 Uhr die B 30 befahren und sich auf dem rund 14 km langen Rundkurs treffen. Die Abschlussveranstaltungen finden ab 21 Uhr bei den jeweiligen Treffpunkten statt.

Fahrräder sind in diesem Jahr aufgrund von Sicherheitsbedenken generell ausgeschlossen. Die Veranstaltung findet nur bei gutem Wetter statt. Informationen erteilt die Stadt Ravensburg unter der Hotline (07 51) 8 25 08.

Die autobahnähnliche B 30 wird während der Veranstaltung für den Kraftfahrzeugverkehr zwischen den Anschlussstellen Weingarten und Ravensburg-Süd von etwa 19 bis 21 Uhr voll gesperrt. Eine Umleitung wird eingerichtet.
 
 

 11. Juli 2009
  Betrunkener Wohnmobilfahrer braucht ganze Straße  
  (Biberach / Oberessendorf) - Immer wieder hat ein betrunkener Wohnmobilfahrer am Samstag gegen 22.30 Uhr auf der Bundesstraße 30 die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Wie die Polizei mitteilt, geriet der 58-jährige auf der Fahrt von Oberessendorf in Richtung Biberach immer wieder auf die Gegenfahrbahn und gefährdete andere Verkehrsteilnehmer. Erst kurz nach Biberach gelang es den Beamten den Mann zu stoppen. Er musste seinen Führerschein abgeben, eine Blutprobe wurde durchgeführt. Nun sucht die Polizei Zeugen. Wer durch den Wohnmobilfahrer gefährdet wurde, wird gebeten sich unter der Nummer (0 73 51) 44 70 zu melden.
 
 
  Geisterfahrer wendet mehrmals  
  (Laupheim) - Sechs Tage nach dem zwei ältere Damen auf der Bundesstraße 30 bei Laupheim ganze 12 km in die falsche Richtung gefahren sind, hat am Samstag ein 58-jähriger die Bundesstraße unsicher gemacht.

Der Mann war gegen 19 Uhr an der Auffahrt Laupheim-Süd auf die dort autobahnähnlich ausgebaute Straße aufgefahren. Als er bemerkte, dass er in Richtung Ulm fuhr, wendete er mit seinem Fahrzeug mitten auf der Fahrbahn und fuhr entgegen der Fahrtrichtung auf dem Überholstreifen zurück. Ein Richtung Ulm fahrender Pkw-Lenker musste dem Geisterfahrer bei hoher Geschwindigkeit nach rechts ausweichen. Dadurch wurde ein auf dem rechten Fahrstreifen fahrender Pkw ebenfalls erheblich gefährdet. Daraufhin wendete der 58-jährige erneut auf der Schnellstraße und fuhr an der Ausfahrt Laupheim-Süd von der B 30 ab. Der Fahrer wurde von einem Polizeibeamten, der auf dem Weg zum Dienst war, angehalten und zur Polizeidienststelle Laupheim gebracht. Sein Führerschein wurde einbehalten, ferner erwartet den Mann ein Verfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung.
 
 
  21-jähriger übersieht Harley-Fahrer  
  Untereschach, 2 Fahrzeuge, 5.000 Euro Schaden  
  (Untereschach) - Glück im Unglück hatte ein 52-jähriger Motorradfahrer der bei einem Unfall am Samstag gegen 18.15 Uhr bei Untereschach mit dem Schrecken davon kam. Ein 21-jähriger Autofahrer fuhr auf der linken Spur der B 30 von Untereschach kommend auf die Kreuzung mit der B 467 zu. Etwa 150 Meter vor der Ampel wechselte er vom linken auf den rechten Fahrstreifen und übersah dabei den neben ihm fahrenden Harley-Davidson-Fahrer. Der Pkw berührte mit der hinteren rechten Seite das Motorrad. Der Harley-Fahrer stürzte daraufhin zunächst auf die Fahrbahn und rutschte dann an den rechten Fahrbahnrand, wo er in einer Wiese zu liegen kam. Dennoch wurde bei dem Unfall niemand verletzt, so dass der herbeigerufen Notarzt nicht mehr tätig werden musste. Der Sachschaden am Motorrad beläuft sich auf rund 3.000 Euro, der am Pkw auf rund 2.000 Euro.
 
 
  Rentner fegen über B 30  
  (Hochdorf) - Ein Ehepaar im Alter zwischen 60 und 70 Jahren wurde am Samstag mit rasantem Tempo ertappt. Die beiden fegten in der Mittagszeit bei Hochdorf in zwei Autos mit rund 160 Stundenkilometern über die Bundesstraße 30 in Richtung Ulm. Zulässig sind allerdings nur 100 Stundekilometer. Eine Videostreife stoppte die flotte Ausfahrt. Die Eheleute sehen jeweils einem Fahrverbot von einem Monat, 240 Euro Bußgeld sowie vier Punkten im Verkehrszentralregister entgegen.

Ähnliche Folgen mussten am Wochenende zehn weitere Schnellfahrer in Kauf nehmen. Auch sie waren ins Visier eines Videoautos beziehungsweise eines Videomotorrades geraten.
 
 

 12. Juli 2009
  22-jähriger von Fahrbahn abgekommen  
  Baustetten, 1 Fahrzeug, 8.000 Euro Schaden  
  (Baustetten) - Eine kurze Unachtsamkeit eines jungen Autofahrers hat am Sonntagmittag bei Baustetten zu einem Unfall geführt. Ein 22-jähriger Golflenker war gegen 14.45 Uhr auf der Bundesstraße 30 von Biberach in Richtung Ulm unterwegs. Auf Höhe von Baustetten kam er in einer langgezogen Linkskurve nach rechts von der Straße ab und kollidierte mit der Leitplanke. Andere Fahrzeuge wurden nicht gefährdet. Dank angelegtem Sicherheitsgurt sowie ausgelösten Airbags kam der 22-jährige mit dem Schrecken davon. Der Schaden an Auto und Leitplanke beträgt rund 8.000 Euro.
 
 
  Polizei stoppt Betrunkene mit über 3 Promille  
  (Ravensburg) - Deutlich alkoholisiert war am Sonntagabend eine 43-jährige Frau, die mit ihrem Fahrzeug auf der Bundesstraße 30 unterwegs war. Mehrere Verkehrsteilnehmer meldeten der Polizei gegen 17.30 Uhr die unsichere Fahrerin, die mit ihrem VW Polo in Schlangenlinien zunächst auf dem Schussentalviadukt in Richtung Meersburg fuhr. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung konnte die 43-jährige unmittelbar nach der Auffahrt auf die Bundesstraße 30 angehalten und kontrolliert werden. Die Frau hatte über 3 Promille und musste aufgrund ihres Zustandes in Gewahrsam genommen werden.
 
 

 14. Juli 2009
  Motorradfahrer schwer gestürzt  
  Baltringen, 1 Schwerverletzter, 1 Fahrzeug, 2.500 Euro Schaden  
  (Baltringen) - Mehrere Ursachen haben am Dienstagabend auf der Bundesstraße 30 zwischen Biberach und Laupheim zu einem Motorradunfall geführt.

Ein 27-jähriger Mann aus Biberach lieh sich von einem Bekannten aus Laupheim dessen Motorrad, obwohl er keine Fahrerlaubnis besitzt. Mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit geriet er kurz nach 17.00 Uhr auf Höhe von Baltringen in gefährliche Nähe zur Mittelleitplanke. Bei einer Ausweichbewegung verlor er die Kontrolle über die Maschine, stürzte und rutsche mehr als 100 Meter über die Fahrbahn.

Der 27-jährige erlitt schwere Verletzungen und musste nach der Erstversorgung durch einen Notarzt stationär in eine Klinik gebracht werden. Der Schaden am Motorrad beträgt rund 2.500 Euro. Die Polizei leitete Ermittlungen sowohl gegen den verunglückten Fahrer als auch den 32-jährigen Motorradbesitzer ein.
 
 

 16. Juli 2009
  Oettinger: "Noch viel nachzuholen"  
  (Friedrichshafen) - Der dritte Bauabschnitt der Messe Friedrichshafen ist am Donnerstag zusammen mit der 16. Outdoor eröffnet worden. Zwei neue Hallen und ein zweiter Eingang im Osten sollen dazu beitragen Topmessen am See zu halten.

Die Einweihung der neuen Hallen hat am Donnerstag viel Prominenz angelockt. Unternehmer, Abgeordnete und Bürgermeister aus der Region, Aufsichts- und Gemeinderäte, an der Spitze Ministerpräsident Günther Oettinger. Der CDU-Politiker bezeichnet die bauliche Ästhetik der Messe als funktional, preiswert und weltoffen und nannte Friedrichshafen einen "Eckpfeiler in der Landkarte Baden-Württembergs." Oettinger: "Wir wollen, dass Friedrichshafen weiter blüht und gedeiht."

Obwohl Oettinger wegen des Messestaus auf der B 31 zwanzig Minuten zu spät zur Eröffnungsfeier kommt, verliert er über das politische Dauerthema in der Region nur wenige Worte: In Sachen Verkehrsinfrastruktur in Oberschwaben und am See sei "einiges erreicht" worden, "aber noch viel nachzuholen", sagte er. Mehr und deutlichere Worte fand zuvor Oberbürgermeister Andreas Brand. Gerade für das Messegeschäft seien gute Straßen und gute Schienenanbindung wichtig. Dies seien Faktoren, nach denen Aussteller entscheiden, ob sie wiederkommen oder nicht. Er wünsche sich, die Landesregierung als "Kämpfer und Mitstreiter für einen Ausbau unseres Straßennetzes" zu sehen. Vielleicht, so der Wunsch des OB, könne man dann die B 30 und B 31 neu genauso schnell realisieren, wie den Bau der zwei neuen Messehallen samt zweitem Eingang.
 
 
  Polizei befürchtet Verkehrschaos  
  (Friedrichshafen) - Am Samstag erwartet Friedrichshafen ein Verkehrschaos. Seehasenfest mit Feuerwerk am Ufer, Outdoor auf der Messe, ein deutsch-türkischer Fußballknaller im Zeppelinstadion mit anschließender Fußballparty und "Rock im Vogelwald" in Laimnau. Jedes Ereignis alleine wäre schon eine Herausforderung.

Jürgen Renz, der Leiter des Friedrichshafener Polizeireviers, ist zwar einiges gewohnt, aber wenn dieses Wochenende vorbei ist, macht er drei Kreuze. "Was in den nächsten Tagen auf uns zukommt, habe ich so geballt noch nie erlebt", sagt Renz. Seit Tagen plant er schon zusammen mit Veranstaltern den Ansturm von Fans, Fest- und Messebesuchern in den Griff zu bekommen und in geordnete Bahnen zu lenken.

So wird bereits am Donnerstagmorgen mit der Eröffnung der Outdoor auf der B 30, B 31 und der Messezufahrt mit Staus gerechnet. Ebenso abends, ab 18 Uhr, wenn die Messe schließt. Da es sich um eine Fachmesse handelt, kommen und gehen alle auf einmal. Bei erwarteten 20.000 zusätzlichen Fahrzeugen lässt sich der Verkehr ohne Eingriffe nicht abwickeln, sagt der Revierchef. Mit speziellen Ampelschaltungen und "von Hand" werden zehn bis zwölf Beamte in Spitzenzeiten für einen möglichst störungsfreien Verkehrsfluss sorgen und das an allen vier Messetagen.

Respekt hat Renz vor dem Samstag. Neben der Messe stehen drei Mega-Parties an, Seehasen-Feuerwerk, Outdoorparty, Spitzenfußballspiel mit Fußballparty und alles am selben Abend. Außerdem rockt's im Vogelwald bei Laimnau.

Als der Manager des VfB, ihn vergangenen Freitag über das Spiel 1. FC Nürnberg gegen den türkischen Spitzenclub Fenerbahce informierte, sei ihm schier die Kaffeetasse aus der Hand gefallen. Beide Mannschaften treten in absoluter Top-Besetzung auf. "Das wird in sportlicher Hinsicht sicherlich ganz toll", sagt Renz. Verkehrstechnisch und ordnungspolitisch dürfte es aber ein Kraftakt werden. Die Messeparkplätze sind zu diesem Zeitpunkt noch mit Outdoor-Besuchern voll, ebenso der Parkplatz am Bodenseecenter, bleibt in der Nähe nur der Arena-Parkplatz, der sicher nicht ausreichen wird. Man werde wohl auf die ZF-Parkplätze zurückgreifen müssen. "Es wird richtig was los sein."

Jedenfalls können sich die Einsatzkräfte der Polizei an diesem Abend keine Pause gönnen. Um 22.30 Uhr steigt über dem See das große Seehasenfeuerwerk. Ab 18.30 Uhr wird deshalb die Innenstadt für Autos dicht gemacht, alle Parkhäuser werden voll, Zehntausende zwischen Hinterem Hafen und Graf-Zeppelin-Haus auf den Beinen sein.
 
 

 18. Juli 2009
  28-jährige prallt nach Aquaplaning gegen Baum  
  Baltringen, 1 Schwerverletzter, 1 Leichtverletzte, 1 Fahrzeug, 8.500 Euro Schaden  
  (Baltringen) - Zu einem schweren Unfall ist es am Samstag bei Baltringen gekommen. Das Auto einer 28-jährigen prallte gegen einen Baum.

Wie die Polizei mitteilt, war die junge Frau am Samstagnachmittag gegen 13.15 Uhr auf der B 30 von Biberach in Richtung Laupheim unterwegs. Kurz vor dem Parkplatz Baltringen geriet sie auf regennasser Fahrbahn wegen nicht angepassten Geschwindigkeit ins Schleudern und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort prallte der Wagen gegen einen Baum. Dabei wurde sie leicht und ihr Beifahrer schwer verletzt. An dem Pkw entstand Totalschaden. Die Gesamtschadenshöhe beträgt rund 8.500 Euro.
 
 

 21. Juli 2009
  Geschäftsmann muss Bußgeld zahlen  
  (Wiblingen) - Neben allgemeinen Verkehrskontrollen hat die Polizei am Dienstag auch Geschwindigkeitskontrollen im Raum Ulm und im Alb-Donau-Kreis durchgeführt. Dabei zog sie drei Fahrer aus dem Verkehr.

Einer davon war ein Pkw-Fahrer, welcher der Videostreife auf der Bundesstraße 30 bei Wiblingen auffiel. Dort, wo maximal 120 km/h erlaubt sind, fuhr er mit fast 160 km/h. Der 44-jährige Geschäftsmann aus dem Raum Esslingen wurde sofort angehalten und aufgeklärt, wie gefährlich sein Verhalten ist. Nun hat er in Bußgeld von 120 Euro und drei Punkte in Flensburg zu erwarten.
 
 
  Messestraße wird ausgebaut  
  (Friedrichshafen) - Der vierstreifige Ausbau der Messestraße soll noch im September starten. Über die Planung wurden am Dienstag Anwohner und Interessenten informiert. Knapp 30 kamen ins Technische Rathaus.

Rund 1,8 Kilometer lang ist der Abschnitt der Kreisstraße K 7726 von der B 31 bis zum Kreisverkehr bei der Messe. Wie Erster Bürgermeister Stefan Köhler sagte, handelt es sich dabei bereits um die Trasse der künftigen B 30 neu, auf deren Bau die Planung abgestimmt ist, aber noch niemand sagen könne, wann sie gebaut wird. Auch wenn die Entlastungswirkung des Ausbaus vorwiegend auf das Umfeld der Messe und die Großveranstaltungen dort beschränkt sein wird, mache der rund 1,3 Millionen Euro teure Ausbau Sinn, sagte Köhler. Vor allem im Hinblick auf die publikumsstärksten Messen wie Outdoor, Eurobike und Fakuma, die ohne Verbesserungen in der Verkehrsinfrastruktur abzuwandern drohten. Letztendlich sei es aber auch ein Vorgriff auf die neue B 30, die zusammen mit der B 31 neu die Verkehrsprobleme in Friedrichshafen lindern könne.

Wie Oliver Daeges vom Ingenieurbüro für Verkehrs- und Freianlagen aus Wangen sagte, entspricht die Trasse der jetzigen Messezufahrt, sie bekomme auf der linken Seite stadteinwärts einen weiteren Fahrstreifen. Baubeginn werde an der Gutenbergstraße beim Autohaus Böhme sein. Diese Straße werde von der Messezufahrt abgekoppelt und als Sackgasse mit einem Wendehammer verstehen. Der Knotenpunkt Rheinstraße/Allmannsweiler Straße werde ausgebaut und mit Abbiege- und Radfahrstreifen versehen. Im Endausbau als B 30 werde die Kreuzung durch ein Brückenbauwerk und Rampen ersetzt. Der Lärm werde mit einem etwa ein Meter hohen Wall, von der Fahrbahn aus zwei Meter und einer 1,5 Meter hohen Wand von der Bebauung und der Kleingartenanlage abgeschirmt. Der Kreisel an der Messe bekomme einen zusätzlichen Bypass. Für die B 30 passe er aber in der Lage und in der Höhe nicht, sagte Daeges.

Anwohner haben vor allem Bedenken wegen des Lärms. Bei Messe-Hochbetrieb fahren nach Angaben Wolfgang Neitzel, Leiter des Tiefbauamtes, 15.000 bis 18.000 Fahrzeuge pro Tag, allerdings nur an wenigen Messetagen im Jahr. Auf der künftigen B 30 werden es tagtäglich wesentlich mehr sein. Prognosen hatte die Verwaltung nicht parat, allerdings rechnet das Regierungspräsidium nach der Fertigstellung der B 30 von Ravensburg bis Friedrichshafen mit rund 31.500 Fahrzeugen. Jedenfalls werden die Lärmschutzanlagen so ausgelegt, dass sie später angepasst werden können, hieß es.

Der vierspurige Ausbau der Messestraße soll noch im September beginnen und im Oktober 2010 abgeschlossen sein.
 
 

 25. Juli 2009
  McDonalds möchte Grundstück an B 30 kaufen  
  (Bad Waldsee) - Die Pläne der Fastfoodkette McDonalds in Bad Waldsee ein neues Restaurant zu eröffnen werden immer konkreter. Inzwischen hat das Unternehmen bei Bürgermeister Roland Weinschenk vorgesprochen. Alleine noch an einem Grundstück fehlt es. Großes Interesse hat das weltweit agierende Unternehmen nun an einem Gelände der Landwirtfamilie Sigg am Stadtrand.

Der Hof liegt geradezu ideal für die Ansiedlungspläne von McDonalds. In direkter Sichtweite zur stark befahrenen Bundesstraße 30, ein Schulzentrum mit fast 2.000 Schülern, nur ein paar Minuten entfernt, außerdem ein großes Einkaufszentrum mit Kunden, die ihren Konsum-Trip gerne mit einem "Cheeseburger" krönen möchten.

"Ja, es stimmt, wir sind mit einer Immobilienfirma, die für McDonalds unter anderem in Bad Waldsee nach einem passenden Grundstück sucht, in Verhandlungen und würden unseren Hof mit allen Liegenschaften an das Unternehmen verkaufen, wenn der Preis stimmt", bestätigt Hofbesitzer Andreas Sigg im Gespräch mit der örtlichen Zeitung. Neben der Fastfoodkette, von der es in Oberschwaben bereits zehn Restaurants gibt, bekommt die Familie Sigg zudem laufend Anfragen weiterer potentieller Firmen, die Interesse an ihrem Grundstück in Sichtnähe zur B 30 haben. Sigg: "Der Konkurrent von McDonalds war auch schon da." Wie Andreas Sigg erzählt, möchte McDonalds seine Wiese zwischen Wohnhaus und Malergeschäft Kling direkt an der Straße käuflich erwerben und hier bis Sommer 2010 ein Restaurant mit Autoschalter McDrive hochziehen.

"Die Firma hat Interesse an 3.000 Quadratmetern, wenn wir aber verkaufen, dann nur die komplette Hofstelle mit 16.000 Quadratmetern", sagt der 44-jährige Familienvater. Sollte der Deal mit der Fastfoodkette tatsächlich klappen, dann möchte das Ehepaar Evelyne und Andreas Sigg mit ihren drei Kindern aussiedeln, irgendwo auf dem Land einen Bauernhof kaufen und ganz neu anfangen. Die Eheleute berichten, dass Fachleute die Kosten für eine solche komplette Umsiedlung von Hof zu Hof auf 2,5 Millionen Euro beziffern. Sigg: "Das ist die Größenordnung, um die es geht. Der Preis scheint für das Unternehmen auch keine große Rolle zu spielen."
 
 

 26. Juli 2009
  Polizei stoppt Verkehrssünder  
  (Biberach) - Bei Geschwindigkeitskontrollen mit dem Videofahrzeug auf der B 30 wurden von der Polizei am Sonntag zwischen 11 Uhr und 13.30 Uhr fünf Geschwindigkeitsverstöße und zwei Verstöße wegen zu geringem Sicherheitsabstand angezeigt. Der schnellste Autofahrer aus dem Raum Karlsruhe war mit 160 km/h bei erlaubten 100 km/h unterwegs und muss nun mit einem Fahrverbot rechnen. Ein 40-jähriger Mann aus den Niederlanden musste eine Sicherheitsleistung in Höhe von 140 Euro bezahlen, weil er mit 134 km/h gemessen wurde. Erlaubt waren 100 km/h.
 
 

 27. Juli 2009
  Verunglückten Radfahrer erwartet Strafverfahren  
  Meckenbeuren, 1 Leichtverletzter, 1 Fahrzeug  
  (Meckenbeuren) - Erheblich unter Alkoholeinwirkung stand ein 62-jähriger Fahrradfahrer, der in der Nacht zum Montag, gegen 22.15 Uhr in Meckenbeuren die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und stürzte. Hierbei zog sich der Mann Kopfverletzungen zu, die im Krankenhaus behandelt werden mussten. Die Polizei veranlasste bei dem 62-jährigen daraufhin die Entnahme einer Blutprobe und leitete ein Strafverfahren gegen ihn ein.
 
 

 28. Juli 2009
  Viaduktsanierung führt zu Verkehrsbehinderungen  
  (Friedrichshafen) - Wie das Regierungspräsidium Tübingen am Montag mitteilt, lässt es ab dieser Woche noch bis zum 14. August an der B 31 am Löwentalviadukt in Friedrichshafen Instandsetzungsarbeiten durchführen.

An der im Jahr 1982 erbauten Brücke sind die Dehnkonstruktionen an den Brückenenden schadhaft und müssen ausgetauscht werden. Zeitgleich wird der durch Spurrillen geschädigte Asphaltbelag und die darunter liegende Abdichtung auf dem gesamten Bauwerk erneuert.

Für die Arbeiten im Fahrbahnbereich ist eine halbseitige Sperrung der B 31 notwendig. Der Verkehr von Lindau in Richtung Meersburg wird an der Anschlussstelle Friedrichshafen-Ost abgeleitet und über die Länderöschstraße, Ravensburger Straße (B 30), den Seewald (B 30), Flugplatzstraße und Ehlerstraße wieder zurück auf die B 31 geleitet. Der Verkehr in Richtung Lindau kann die Brücke passieren.

Die Maßnahme wird in 2 Bauabschnitten durchgeführt. Der erste Abschnitt hat bereits am Montag begonnen und endet nach nur 3 Wochen Bauzeit voraussichtlich am 14. August. Ob der zweite Bauabschnitt direkt im Anschluss begonnen werden kann, steht im Moment noch nicht fest. In Abstimmung mit allen betroffenen Behörden, der Stadt und der Messe Friedrichshafen wurde vereinbart, die B 31 im Zeitraum der Eurobike für den Verkehr wieder frei zu geben. Gegebenenfalls wird der Beginn des zweiten Bauabschnitts auf den Herbst verlegt.

Die Kosten für die Instandsetzungsarbeiten in Höhe von rund 620.000 Euro trägt der Bund.

Mit erheblichen Behinderungen ist vor allem im Berufsverkehr, sowohl auf der B 31, als auch der B 30 zu rechnen.
 
 
  Vier Fahrzeuge an Auffahrunfall beteiligt  
  Ravensburg, 2 Leichtverletzte, 4 Fahrzeuge, 5.000 Euro Schaden  
  (Ravensburg) - Weil er den stockenden Verkehr in der Friedsrichshafener Straße (B 30) zu spät erkannte, verursachte ein Ford Focus-Fahrer am Dienstag gegen 10.50 Uhr einen heftigen Auffahrunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen. Zwei 24- und 27-jährige Fahrzeugführer erlitten leichte Verletzungen.

Der 38-jährige Unfallverursacher war von der Jahnstraße kommend in Richtung Friedrichshafen unterwegs. Aufgrund von Unachtsamkeit erkannte er den vor ihm stockenden Verkehr zu spät und prallte auf einem bereits stehenden Ford so heftig auf, dass dieser wiederum auf zwei andere, ebenfalls haltende Autos, geschoben wurde. Zwei 24- und 27-jährige Fahrzeugführer erlitten leichte Verletzungen. Es entstanden Unfallschäden in Höhe von rund 5.000 Euro.
 
 
  Reute erhält Lückenampel  
  (Meckenbeuren) - Bald erwartet die Autofahrer auf der B 30 zwischen Ravensburg und Friedrichshafen eine neue Ampel. Im Meckenbeurer Teilort Reute wird demnächst eine Lückenampel installiert.

Aller Voraussicht nach wird In der kommenden Woche in Reute die Lückenampel an der Einmündung der Moosstraße (Kreisstraße 7723 aus Richtung Tettnang) auf der B 30 eingerichtet. Dort sind bisher beinahe täglich Rückstaus zu beobachten, wie das Landratsamt in Friedrichshafen berichtet. Auf eine Ampel an der Einmündung der Pestalozzistraße (K 7725 von Hirschlatt) in die B 30 wird verzichtet, da dieser Anschluss mit der geplanten Südumfahrung Kehlen zukünftig weit weniger Verkehr aufweisen wird.

Die Lückenampel hat in den einmündenden Straßen keine Ampelsignalgeber, sondern lediglich Kontaktschleifen. Wenn Fahrzeuge längere Zeit auf diesen Schleifen an der Einmündung stehen, erhält der Verkehr auf den Bundesstraße Rot. Die Baukosten der Anlage beträgt und 50.000 Euro und werden gemeinsam vom Bund und Bodenseekreis getragen.
 
 

 29. Juli 2009
  Norbert Lammert möchte Verkehr im Auge behalten  
  (Friedrichshafen) - "Ein Standort ohne Flughafen ist kein Standort", sagte Bundestagspräsident Norbert Lammert am Mittwoch bei einem Besuch in Landratsamt in Friedrichshafen. Zuvor war der Politiker zu Gast in der Zeppelin-Universität und hatte Schloss Heiligenberg besichtigt.

"Im schönsten Sitzungssaal der Republik", so Lammert, hatte Landrat Lothar Wölfle den Politiker begrüßt, ebenso Bürgerinnen und Bürger, Bürgermeister und Kreistagsabgeordnete sowie Angehörige der Kreisverwaltung. Er schilderte die Entwicklung des Bodenseekreises seit seiner Gründung im Jahr 1973 aus dem badischen Altkreis Überlingen und den württembergischen Altkreis Tettnang. "Dieser Kreis blüht, mit ihm die Wirtschaft und auch die Landwirtschaft mit ihren Sonderkulturen Obst, Wein und Hopfen", berichtete der Kreisverwaltungschef. Dazu komme der Tourismus, der eine wichtige Rolle spiele.

Ein dringendes Anliegen sei die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur. "Einzig positiv ist in dieser Beziehung unser Flughafen in Friedrichshafen, den die Wirtschaft braucht. Wir sind eines von drei Diesellöchern in Deutschland, weil wir keinen einzigen Kilometer Strom auf der Südbahn haben. Damit die Angelegenheit vorankommt, haben Kommunen und Kreise 1,4 Millionen für Planungskosten beigesteuert", sagte Wölfle.

Für den Straßenbau habe der Kreis in den nächsten zehn Jahren rund 95 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Wichtigste Vorhaben seien die B 30 zwischen Ravensburg und Friedrichshafen und die B 31 zwischen Überlingen, Friedrichshafen und Lindau. "Dafür erhoffen wir uns die tatkräftige Unterstützung in Berlin und durch Sie", sagte der Landrat.

Der Bundestagspräsident versprach, sowohl gegenüber der Kanzlerin als auch dem Bundesverkehrsminister das Anliegen im Auge zu behalten, zumal er jetzt ja in Überlingen mit seiner Frau ein "zweites Hauptquartier" aufgeschlagen habe. "Wenn man im Ruhrgebiet wohnt und in Berlin arbeitet, dann ist der Bodensee besonders attraktiv, nicht nur wegen seiner Landschaft, sondern auch wegen des beispiellosen Kulturangebots. Wir fühlen uns richtig hier hingezogen", schwärmte der Politiker.
 
 
  Motorradfahrer kommt auf Autodach zum Liegen  
  Meckenbeuren, 1 Leichtverletzter, 2 Fahrzeuge, 16.000 Euro Schaden  
  (Meckenbeuren) - Ein leicht Verletzter und Sachschaden von rund 16.000 Euro ist die Bilanz eines Verkehrsunfalls am Mittwochnachmittag gegen 13.30 Uhr in Meckenbeuren an der Einmündung Haupt-/Graf-Zeppelin-Straße.

Eine 28-jährige Fahrerin eines Fiat war von der Hauptstraße (B 30) nach links in die Graf-Zeppelin-Straße abgebogen und hierbei mit dem Motorrad eines entgegen kommenden 18-jährigen zusammengestoßen. Der Motorradfahrer kam nach der Kollision auf dem Autodach zum Liegen und musste mit Verdacht auf eine Unterarmfraktur in das Krankenhaus gebracht werden.
 
 

 30. Juli 2009
  Jaguar-Cabrio ist Schrott  
  Dellmensingen, 1 Fahrzeug, 18.000 Euro Schaden  
  (Dellmensingen) - Großes Glück hatte ein Autofahrer am Donnerstagnachmittag bei Dellmensingen, als er auf der B 30 verunglückte.

Der 37-jährige aus dem Kreis Biberach fuhr kurz nach 17.00 Uhr auf der Bundesstraße 30 in Richtung Ulm. Er saß am Steuer seines 18 Jahre alten Jaguar-Cabrio, einem bis dahin sehr gepflegt aussehenden Fahrzeug. Hier aber fuhr er offenbar zu schnell und verlor die Kontrolle über sein Auto. Dieses geriet zunächst gegen die Mittelleitplanke, schleuderte dann und überschlug sich. Am Ende blieb das Auto im Straßengraben liegen. Der 37-jährige stieg unverletzt aus dem Wagen, der nach Einschätzung der Polizei Totalschaden erlitt. Die Höhe des Schadens liegt bei etwa 18.000 Euro.
 
 
  Mal wieder mit 180 über die Bundesstraße  
  (Ulm) - Vier Autofahrer sehen Bußgelder entgegen, nachdem sie den Polizeibeamten auffielen, die am Donnerstagnachmittag im Raum Ulm mit dem Videofahrzeug unterwegs waren. Zwei der Fahrer hatten während der Fahrt verbotenerweise telefoniert, die beiden anderen waren zu schnell unterwegs. Einer fuhr gar mit 180 km/h auf der Bundesstraße 30, wo nur 120 km/h erlaubt sind. Ihn erwarten ein Bußgeld von 240 Euro, vier Punkte und ein Fahrverbot.
 
 
  57-jähriger war betrunken  
  (Meckenbeuren) - Unter Alkoholeinwirkung stand ein 57-jähriger Autofahrer, den eine Polizeistreife in der Nacht zum Donnerstag, gegen 02.00 Uhr in Meckenbeuren überprüfte. Die Beamten leiteten ein Bußgeldverfahren gegen den 57-jährigen ein.
 
 

 31. Juli 2009
  1.300 Skater rollen über die B 30  
  (Ravensburg) - Mit mehr als 1.300 Skatern auf der Bundesstraße 30 ist Ravensburg am Freitagabend ins Ferienprogramm gestartet. Skater aus der ganzen Region bevölkerten die sonst nur für Kraftfahrzeuge zugängliche Bundesstraße. Eine ideale Strecke fürs Speedteam Bodensee, die ihrem Namen gerecht wurden. Tempo war gefragt.

"Das ist genau der Unterschied zum Skateevent in Friedrichshafen. Auf der B 30 kann man freier fahren", lobte Eyleen Richter vom Speedteam Bodensee, "dafür ist die Stimmung in Friedrichshafen besser, weil ein DJ auf einem Transporter vorausfährt und den Skatern einheizt."

Bei dem 15 Kilometer langen Rundkurs zwischen Weingarten und Ravensburg dürfte es jedem Skater warm, wenn nicht heiß, geworden sein. Eine Strecke, die es in sich hat und jedem Bedürfnis gerecht wird, wie Jugendamtsleiter Karlheinz Beck deutlich macht. "Ob Familie oder Speedskater, da ist für jeden was dabei. Für uns ist es die optimale Strecke."

Bereits zum vierten Mal rollten Hunderte Skater über die Bundesstraße, nachdem es mit der Strecke übers Land in den Anfängen nicht so ganz geklappt hat. Damals steckte die Aktion noch in den Kinderskateschuhen. "Wir brauchten viel mehr Streckenposten, um den Weg abzusichern", erinnert sich Beck. Das ist nun Vergangenheit. "Abgefahren" ist der Auftakt des Sommerferienprogramms der Stadt. Nach einer Stunde hat einer der Macher der Aktion mehr als 1.300 Teilnehmer gezählt.

Im Vorjahr waren es noch mehr als 2.000 Skater. Den Vorbeiflitzenden auf ihren Rollen ist der Spaß an der Nase abzulesen. Und wer noch nicht genug vom Skaten bekommen hat, der kann sich am 15. September rund um die Messe Friedrichshafen austoben, wenn das Speedteam Bodensee zum Skateday einlädt. Dann wird auch die Speedskaterelite aus Süddeutschland die Messe umrunden.
 
 

 02. August 2009
  Fünf Frauen verunglücken auf der B 30  
  Appendorf, 1 Schwerverletzte, 4 Leichtverletzte, 1 Fahrzeug  
  (Appendorf) - Eine Schwerverletzte und vier leichtverletzte Frauen ist die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Sonntagabend gegen 17.20 Uhr auf der Bundesstraße 30 bei Appendorf ereignet hat. Die 19-jährige Fahrerin eines blauen Kleinwagens, der in Fahrtrichtung Biberach unterwegs war, hatte nach Polizeiangaben wohl aufgrund eines Fahrfehlers die Kontrolle über ihr Auto verloren.

Wie die Polizei mitteilt, geriet das Fahrzeug ins Schlingern, querte die Überholspur sowie die Gegenfahrbahn und landete im abschüssigen Grünbereich neben der Straße, wo es im hohen Gras auf dem Dach liegen blieb. Die 19-jährige Fahrerin sowie ihre vier Begleiterinnen wurden dabei verletzt, eine davon schwer, wie das DRK an der Unfallstelle mitteilte. Im Einsatz waren neben der Polizei vier Rettungswagen, drei Notärzte, ein leitender Notarzt sowie ein organisatorischer Leiter des DRK. Die Feuerwehr Biberach sicherte die Unfallstelle und barg das Unfallfahrzeug. Auf der B 30 kam es durch den Unfall kurzfristig zu Verkehrsbehinderungen.
 
 

 04. August 2009
  Messestraße wird jetzt vierstreifig  
  (Friedrichshafen) - "Wir freuen uns auf einen flüssigeren Verkehr," sagte Oberbürgermeister Andreas Brand am Dienstag beim Spatenstich für den vierstreifigen Ausbau der Messestraße. Von Mai 2010 an soll sich der Verkehr zum Messegelände dann zumindest auf den letzten Metern endlich nicht mehr stauen.

Da "wir enorme Verkehrsprobleme haben", wie Erster Bürgermeister Dr. Stefan Köhler im Schatten zweier bereitstehender Bagger zurückblickte, sah sich die Stadt in der Pflicht, der Messe diesbezüglich entgegenzukommen und nicht ewig drauf zu warten, bis eines fernen Tages die B 30 neu doch noch gebaut wird. Um zumindest die Leistungsfähigkeit der 1,8 Kilometer langen Messestraße zwischen der B 31 am Löwentalknoten und Messekreisel zu erhöhen, wird diese nun vierstreifig ausgebaut.

Ursprünglich ging die Planung in eine andere Richtung, für 1,4 Millionen Euro sollte eine elektronische Ampelanlage installiert werden, die insbesondere an den 50 jährlichen Stautagen während der großen Messen eine wechselseitige Lenkung des an- und abfahrenden Messeverkehrs übernehmen sollte. Köhler war drauf gekommen, dass es nur unwesentlich teurer wird, die Messestraße gleich vierstreifig auszubauen inklusive eines Grünstreifens in der Mitte und eines Standstreifens. Außerdem hält Köhler eine autobahnähnliche Straße für weniger unfallträchtig als ein Ampel-Wechselspiel, das beim einen oder anderen Autofahrer für Verwirrung sorgen könnte. Das Regierungspräsidium Tübingen hatte auf diesen Vorschlag hin signalisiert, dass es den vierspurigen Ausbau der Messestraße finanziell unterstützt und von den 1,2 Millionen Euro Fördermitteln schon dieses Jahr 900.000 Euro bereit stellen wird.

Schließlich sei jeder Euro, der in dieses kommunale Projekt gesteckt werde, eine Investition in die Zukunft , betonte Bernd Zschörper, leitender Baudirektor des Regierungspräsidiums, der am Dienstag nach Friedrichshafen gekommen war. Sollte irgendwann auch die B 30 neu von Ravensburg kommen, wird sie quasi der Messestraße "übergestülpt", wie Zschörper erläutert. Im Zuge des vierspurigen Ausbaus erhält der Messekreisel im Übrigen einen weiteren Bypass in Richtung Stadt.

Dass die Stadt diese Maßnahme nun angeht, begründet Köhler mit dem Stellenwert der Messe für Stadt und Region, immerhin sei die Häfler Messe die Nummer zwei in Baden-Württemberg und Nummer zehn in Deutschland und mit ihren 85.000 Quadratmetern größer als etwa die Messe Hamburg. Wenn im nächsten Jahr die großen Veranstaltungen wie Outdoor, Eurobike und Fakuma anstehen, soll der vierspurige Ausbau fertig sein.

Mit der Maßnahme will die Stadt Friedrichshafen ebenso wie "mit dem für die nächsten Jahre vorgesehenen integrierten Verkehrs- und Parkleitsystem dem zunehmenden Verkehrsaufkommen der Großereignisse Rechnung tragen", so Köhler. Der Erste Bürgermeister macht allerdings keinen Hehl daraus, dass der regionale Verkehrsengpass auch dann nicht gelöst ist, wenn Messezufahrt-Süd und die vom Kreis finanzierte Nord-Anbindung bis zum Kreisel in Hirschlatt Mitte 2010 an den Start gehen, denn: "Der Ausbau von B 30 neu und B 31 neu ist nach wie vor unabdingbar."
 
 

 05. August 2009
  Polizei stoppt sieben Raser  
  (Biberach) - Mit einer Doppelstrategie war die Polizei am Mittwoch hinter Rasern her. Sowohl ein Videomotorrad als auch ein Videoauto kamen im Raum Biberach zum Einsatz. Sieben Raser sowie ein Überholsünder wurden zur Rechenschaft gezogen. Neben Geldbußen und Punkten waren auch zwei Fahrverbote fällig. Raser des Tages war ein 38-jähriger aus dem Raum Bad Saulgau. Er fegte bei erlaubten 120 km/h mit rund 180 Stundenkilometern über die Bundesstraße 30. 240 Euro Bußgeld, ein Monat Fahrverbot sowie vier Punkte sind die Folge.
 
 

 06. August 2009
  Land setzt neues Verfahren zur Bewertung von Unfallschwerpunkten ein  
  (Stuttgart) - "Die Entschärfung von Unfallschwerpunkten leistet wichtige Beiträge zur Erhöhung der Verkehrssicherheit auf unseren Straßen. Damit die dafür notwendigen Gelder noch zielgerichteter eingesetzt werden können, haben wir ein neues Verfahren zur volkswirtschaftlichen Bewertung von Unfallschwerpunkten entwickelt. Es ermöglicht uns eine Priorisierung der Maßnahmen, so dass wir die Straßenbaumittel künftig noch besser einsetzen können." Das sagte Verkehrsstaatssekretär Rudolf Köberle am Dienstag in Stuttgart.

Die Straßenbauverwaltung habe in allen Regierungsbezirken an zwölf ausgesuchten Unfallschwerpunkten modellhaft die Wirksamkeit von Umbaumaßnahmen untersucht. Dabei seien die Baukosten und die Unfallfolgekosten betrachtet worden. Den Umbaukosten in Höhe von insgesamt 4,1 Millionen Euro für Ampelanlagen, zusätzliche Abbiegespuren oder Kreisverkehre stünde ein geldwerter Nutzen von rund 35 Millionen Euro gegenüber. "Wir wollen mit unseren Investitionen den größten wirtschaftlichen Nutzen erzielen. Die Beseitigung von Unfallschwerpunkten verbessert die Verkehrssicherheit und führt zu einer deutlichen Verringerung der Folgekosten," so Köberle.

Das neue Verfahren sei ein weiterer Baustein für die Verbesserung der Verkehrssicherheit im Land. Es solle künftig verstärkt eingesetzt werden und die Arbeit der Unfallkommissionen vor Ort erleichtern. Straßenbauverwaltungen, Straßenverkehrsbehörden und Polizei arbeiteten in engem Schulterschluss zusammen, um Unfallschwerpunkte durch Verkehrsregelungen und Umbaumaßnahmen zu beseitigen.
 
 
  Beim Abbiegen zusammengestoßen  
  Lochbrücke, 2 Fahrzeuge, 4.000 Euro Schaden  
  (Lochbrücke) - Nichtbeachten der Vorfahrt war vermutlich die Ursache eines Verkehrsunfalls, bei dem am Donnerstagnachmittag, gegen 14.30 Uhr auf der B 30 in Lochbrücke ein Sachschaden von rund 4.000 Euro entstanden ist.

Eine 59-jährige Fahrerin eines VW Polo war von der Schussenstraße nach links in die bevorrechtigte Bundesstraße eingebogen und hierbei mit dem VW Polo eines von links kommenden 49-jährigen Mannes zusammengestoßen. Verletzt wurde offensichtlich niemand.
 
 
  Frau übersehen und verletzt  
  Ravensburg, 1 Leichtverletzte, 2 Fahrzeuge, 11.000 Euro Schaden  
  (Ravensburg) - Eine Verletzte und Sachschaden in Höhe von rund 11.000 Euro ist die Bilanz eines Unfalls am Donnerstagabend gegen 20.15 Uhr an der Kreuzung der Weingartshofer Straße mit der Bundesstraße 30. Ein 21-jähriger wollte mit seinem Peugeot von der Weingartshofer Straße nach links auf die B 30 in Richtung Ravensburg abbiegen. Dabei missachtete er die Vorfahrt einer 36-jährigen, welche die Kreuzung von der Tettnanger Straße her in Richtung Weißenau überqueren wollte. Beim Zusammenprall erlitt die 36-jährige leichte Verletzungen. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.
 
 
  Bauarbeiten an Messezufahrt Nord kommen zügig voran  
  (Friedrichshafen) - Mit dem Bau der Messezufahrt Nord liegt das Straßenbauamt nicht nur im Zeitplan, sondern hat auch die ursprünglich geplanten Kosten von 7,5 Millionen Euro auf nunmehr 6,3 Millionen durch die Ausschreibung senken können. Mit der Fertigstellung ist im Frühjahr 2010 zu rechnen.

Da die B 30 neu zwischen Ravensburg und Friedrichshafen noch in weiter Ferne liegt und die Messe dennoch eine Nordanbindung benötigt wurde bereits vor ein paar Jahren beschlossen die Messezufahrt Nord zu bauen. Die Arbeiten gehen derzeit zügig voran, an der Grünbrücke, die aus naturschutzrechtlichen Gründen nötig ist, werden derzeit 3.700 Meter Entwässerungskanäle entlang der neuen Messezufahrt gelegt. Vom Kreisverkehr in Hirschlatt, der im November 2008 begonnen wurde, bis hin zum ersten Bauabschnitt der neuen Straße, dem Kreisverkehr an der Messe Nord, dessen erster Spatenstich im Sommer vergangenen Jahres erfolgte, wird die Straße um rund fünf Meter abgesenkt. Dadurch entsteht ein Straßental, in dem sich Wasser sammelt, das in einem Regenklärbecken an der Messe aufgefangen, gereinigt und dann in den dortigen Bach abgeleitet wird.

Zu den weiteren Ausgleichsmaßnahmen für die neue Messezufahrt gehört auch die Bündelung der Trasse mit der geplanten Führung der B 30 neu zwischen Ravensburg und Friedrichshafen. Ferner wird später die K 7726 im Bereich des Großen Mooses zum Forst und Radweg zurückgebaut. Durch die Absenkung der neuen Zufahrt um etwa fünf Meter kann die künftige Bundesstraßentrasse ebenerdig mit einer Brücke über die Zufahrt geführt werden. Die Schneisen, welche die Straße in den Wald schneidet, werden durch die Anlage neuer Waldränder ausgeglichen. Entlang der neuen Zufahrt gibt es zudem einen Wildschutzzaun, so dass Tiere durch den Straßenverkehr nicht gefährdet werden.

Sobald später die B 30 neu von Ravensburg gebaut wird, wird die Grünbrücke erweitert. Die Bundesstraße wird dort durch zwei Tunnelrohre geführt, die mit einer weiteren Grünbrücke überdeckt werden. Die Grünbrücke dient jedoch nicht nur der ökologischen Verbindung der Waldbereiche, sondern auch der Wegführung für den forstwirtschaftlichen Verkehr. Über der rund 50 Meter breiten Brücke wird sich später sogar Hochwald befinden können, die Erde, die auf dem Tunnelbauwerk liegt, wird rund 1,5 Meter hoch angehäuft und mit rund 20.000 Kubikmetern Erde ausreichen, um eine nahtlose Verbindung zwischen den beiden Wäldern zu schaffen. Zwischen Tierheim und Kreuzung zur K 7727 zwischen Hirschlatt und Gerbertshaus wird zudem der Radfahrer über die alte K 7726 geführt. Weiter bis nach Hirschlatt gibt es dann entlang der neuen Messezufahrt einen Rad- und Gehweg.

Nachdem am 17. Juli vergangenen Jahres der rechtskräftige Planfeststellungsbeschluss vorlag, wurde der erste Bauabschnitt direkt an der Messe schon am 4. August begonnen. Zur Fakuma im Oktober wurde der Messeverkehr dort schon neu geleitet. Bis zum Frühjahr 2010 soll der Rest fertiggestellt sein, die Maßnahme als solche liegt voll im Zeitplan. "Verzögerungen gab es keine, sagt Finanzdezernentin Heidi Schwartz. Sie freut sich besonders über die Reduzierung der Baukosten. Von den ursprünglich veranschlagten 7,5 Millionen Euro schlagen nur noch 6,3 Millionen zu Buche. Davon entfallen 480.000 Euro auf das Regenklärbecken und 1,1 Millionen Euro auf die Grünbrücke. Der Bodenseekreis finanziert die Maßnahme mit 1,9 Millionen, die Stadt Friedrichshafen gibt 900.000 Euro und vom Land Baden-Württemberg ist eine Förderung von rund 3,5 Millionen Euro zu erwarten. Alleine der Bund stellt selbst für die Vorleistungen für die B 30 neu keine Mittel zur Verfügung.
 
 
  Frauen überstehen Zusammenstoß unverletzt  
  Friedrichshafen, 2 Fahrzeuge, 6.000 Euro Schaden  
  (Friedrichshafen) - Nichtbeachten der Vorfahrt war vermutlich die Ursache eines Verkehrsunfalls, bei dem in der Nacht zum Donnerstag gegen 00.30 Uhr an der Einmündung Paulinen-/Eckenerstraße ein Sachschaden von rund 6.000 Euro entstanden ist.

Eine 18-jährige Fahrerin eines Ford Mondeo wollte von der Paulinenstraße (B 30) nach links in die Eckenerstraße einbiegen und war hierbei mit dem Ford Focus einer bevorrechtigten von rechts aus Richtung Friedrichstraße kommenden 45-jährigen Frau zusammengestoßen. Die beiden Frauen blieben bei der Kollision unverletzt.
 
 

 07. August 2009
  Raser erklärt Polizisten Sinnlosigkeit von Geschwindigkeitsbeschränkungen  
  (Biberach) - Videostreifen der Polizei haben am Freitag und Samstag auf der B 30, der B 312 und der B 311 insgesamt 21 Geschwindigkeitsverstöße sowie einige andere Verstöße wie Überholen im Überholverbot oder zu geringer Sicherheitsabstand festgestellt. Schnellster Fahrer war ein 63-jähriger auf der B 30, der am Freitagvormittag mit 204 km/h bei erlaubten 120 km/h gemessen wurde. Gegenüber der Polizei zeigte sich der Mann völlig uneinsichtig im Bezug auf die Geschwindigkeitsbegrenzung. Er muss nun mit einer Geldbuße von bis zu 1.200 Euro, drei Monaten Fahrverbot und vier Punkten in Flensburg rechnen.
 
 

 11. August 2009
  Betrunkener kurvt über B 30  
  (Äpfingen / Mettenberg) - Ein 36-jähriger Golffahrer ist von der Polizei in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch kurz vor 1.00 Uhr auf der B 30 bei Mettenberg aus dem Verkehr gezogen worden, da er erheblich unter Alkoholeinfluss stand.

Wie die Polizei mitteilt, war das Fahrzeug einer Polizeistreife bereits bei Äpfingen aufgefallen, da der Fahrer mit dem Auto in Schlangenlinien fahrend immer wieder nach rechts auf den Seitenstreifen geriet. Bei der Überprüfung des Autofahrers auf dem Parkplatz bei Mettenberg stellte sich heraus, dass der Mann infolge Alkoholgenusses absolut fahruntauglich war. Er musste deshalb eine Blutprobe abgeben und auch der Führerschein wurde von der Polizei sichergestellt. Der Verstoß hat mindestens ein halbes Jahr Führerscheinentzug und eine Geldstrafe von mehreren hundert Euro sowie Punkten in Flensburg zur Folge.
 
 

 12. August 2009
  Abbiegeunfall fordert drei Verletzte  
  Torkenweiler, 1 Schwerverletzter, 2 Leichtverletzte, 2 Fahrzeuge, 5.000 Euro Schaden  
  (Torkenweiler) - Drei Verletzte, davon einer schwer, sind die Folgen eines Unfalls am Mittwoch, gegen 05.40 Uhr, auf der Bundesstraße 30 bei der Abzweigung zum Industriegebiet Mooswiesen.

Ein 60-jähriger bog mit seinem Golf von der Bundesstraße nach links in das Industriegebiet ab. Dabei missachtete der den Vorrang eines 23-jährigen, der mit seinem Clio auf der B 30 in Richtung Friedrichshafen fuhr. Trotz einer Vollbremsung konnte der Cliofahrer einen heftigen Zusammenprall nicht mehr verhindern. Sowohl der 60-jährige wie auch seine 57-jährige Beifahrerin erlitten dabei Verletzungen. Der Cliofahrer, der offensichtlich nicht angeschnallt war, erlitt schwere Verletzungen. Der Sachschaden wird von der Polizei auf rund 5.000 Euro geschätzt.
 
 

 14. August 2009
  Biber von Auto erfasst und getötet  
  Biberach, 1 toter Biber, 1 Fahrzeug, 1.000 Euro Schaden  
  (Biberach) - Einen erheblichen Sachschaden in Höhe von rund 1.000 Euro hat ein 21-jähriger seit Freitag an seinem Fiat Punto zu beklagen. Dieser war gegen 02.50 Uhr mit seinem Auto auf der B 30 unterwegs, als ihm auf der Brücke beim Jordanei bei Biberach ein Biber in die Quere kam. Das Tier, bei welchem es sich um einen eurasischen Biber (Castor fiber) handelte, wurde von dem Fahrzeug erfasst und getötet. Das Auto musste abgeschleppt werden. Der junge Fahrer kam mit dem Schrecken davon.
 
 
  Palette von Anhänger gefallen  
  (Ravensburg) - Ein teures Nachspiel hat der Verlust einer Europalette für einen Autofahrer auf der B 30 bei Ravensburg. Ihm drohen nun 6 Punkte in Flensburg.

Um die Mittagszeit befuhr am Freitag ein 30-jähriger Pkw-Gespann-Fahrer die stark befahrene B 30 in Richtung Ulm. In Höhe der Ausfahrt Ravensburg-Nord flog eine auf dem Anhänger transportierte Europalette aufgrund des Luftsoges über die Ladebordwand und blieb mitten der B 30 liegen.

Der Fahrer des Gespanns hielt kurz an, fuhr dann aber in Richtung Ulm weiter. Der Vorgang wurde von einer Zivilstreife der Verkehrspolizei beobachtet. Während Streifendienstbeamte die Gefahrenstelle absicherten und die Beseitigung der Palette übernahmen, konnten die Beamten der Verkehrspolizei das Gespann an der Ausfahrt Weingarten anhalten. Dabei stellte sich heraus, dass die aus Betonsäcken und Paletten bestehende Ladung völlig ungesichert im Anhänger lag. Zudem wies der Anhänger erhebliche Mängel an Beleuchtung und Bremsanlage auf.

Während der Besitzer des Anhängers mit einem Bußgeld und Punkten rechnen muss, erwarten den Fahrer neben einem hohen Bußgeld bis zu 6 Punkte in Flensburg.
 
 

 15. August 2009
  Regierungspräsidium lässt Fahrbahn zwischen Biberach-Süd und Biberach-Nord erneuern  
  (Biberach) - Das Regierungspräsidium Tübingen teilt mit, dass es ab Montag bis voraussichtlich Ende September den Fahrbahnbelag auf der Bundesstraße 30 zwischen den Anschlussstellen Biberach-Süd (Jordanei) und Biberach-Nord (Barabein) in Fahrtrichtung Ulm auf einer Länge von rund 7,65 km erneuern lassen wird. Außerdem lässt das Regierungspräsidium zeitgleich die Fahrbahndecke auf dem Auffahrtast von Biberach-Süd (Jordanei) zur B 30 erneuert.

Die Erneuerung des Fahrbahnbelags ist nach vermehrten Fahrbahnschäden, starken Rissbildungen und Spurrinnen zwischen den beiden Anschlussstellen zur Erhaltung des Bestands und der Verkehrssicherheit dringend erforderlich geworden. Vor allem aufgrund der Spurrinnen kommt es auf diesem Abschnitt häufig zu einer hohen Aquaplaninggefahr.

Während der gesamten Bauzeit wird die Fahrbahn der Bundesstraße 30 in Fahrtrichtung Ulm voll gesperrt und der Verkehr auf die Gegenfahrbahn umgeleitet. Hierzu wird der Verkehr aus Richtung Ulm ab der Anschlussstelle Biberach-Nord auf eine Spur reduziert. Zu Baubeginn ist es notwendig, dass dieser Richtungsverkehr zeitweise an der Anschlussstelle Biberach-Süd ausgeleitet und durch das so genannte "Jordanei" wieder zurück auf die B 30 geleitet wird.

Der von Ravensburg kommende Verkehr wird auf die Gegenfahrbahn umgeleitet und einspurig bis vor die Anschlussstelle Biberach-Nord geführt. Dort wird er wieder auf die Fahrbahn in Richtung Ulm zurückgeführt.

Zusätzlich wird der Auffahrtast von der B 465 (Jordanei) auf die B 30 für rund eine Woche voll gesperrt. Der Verkehr wird über die B 465 (Memminger Straße) und die L 267 (Ulmer Straße) durch Biberach zur Anschlussstelle Biberach-Nord (Barabein) umgeleitet. Die Umleitungsstrecken sind ausgeschildert.

Die Kosten für die Belagserneuerung belaufen sich auf rund 1.050.000 Euro und werden von der Bundesrepublik Deutschland getragen. Die Bauüberwachung wird vom Fachpersonal des Landratsamtes Biberach übernommen.
 
 
  Auto überschlägt sich im Baustellenbereich  
  Bad Waldsee, 3 Fahrzeuge, 15.000 Euro Schaden  
  (Bad Waldsee) - Ein 46-jähriger hat am Samstagmorgen bei Bad Waldsee die geänderte Vorfahrtsregelung im Baustellenbereich der B 30 übersehen und dadurch einen Unfall verursacht. Wie die Polizei mitteilt, war der Mann gegen 9.40 Uhr auf der Frauenbergstraße in Richtung B 30 unterwegs. Im Baustellenbereich, an der Auffahrt Bad Waldsee-Süd, übersah der Mitsubishifahrer die geänderte Vorfahrtsregelung und stieß mit einem ordnungsgemäß von der B 30 kommenden BMW zusammen. Daraufhin überschlug sich das Auto des Unfallverursachers und streifte noch das Heck eines haltenden Mercedes. Alle Beteiligten kamen mit dem Schrecken davon. Es entstand jedoch Sachschaden von rund 15.000 Euro.
 
 

 16. August 2009
  Überschlag fordert drei Verletzte  
  Laupheim, 3 Leichtverletzte, 1 Fahrzeug  
  (Laupheim) - Wie die Feuerwehr Laupheim mitteilt ist am Sonntag ein Pkw auf der B 30 bei Laupheim-Süd verunglückt. Drei Personen wurden verletzt.

Der Pkw war am Sonntagmorgen gegen 4.30 Uhr auf der B 30 von Ulm kommend in Richtung Biberach unterwegs. Auf Höhe von Laupheim-Süd überschlug sich dabei der Wagen aus nicht geklärter Ursache. Dabei zogen sich drei Personen Verletzungen zu.

Neben der Feuerwehr war auch die Polizei und der Rettungsdienst im Einsatz. Während der Unfallaufnahme und der Aufräumarbeiten musste ein Fahrstreifen der Bundesstraße vorübergehend gesperrt werden.
 
 

 17. August 2009
  Lange Fahrzeugkolonne trotz Gegenverkehrs überholt  
  (Bad Waldsee) - Zeugen sucht die Polizei zu einer Straßenverkehrsgefährdung, die sich am Montagmorgen auf der Bundesstraße 30 bei Bad Waldsee ereignet hat. Ein bislang unbekannte Fahrer eines Kleintransporters fuhr gegen 07.40 Uhr von Biberach in Richtung Friedrichshafen. Auf Höhe Bad Waldsee überholte der Fahrer eine längere Fahrzeugkolonne ohne den Gegenverkehr zu beachten. Entgegenkommende Autofahrer mussten, um einen Unfall zu vermeiden, Vollbremsungen einleiten und bis zum Stillstand abbremsen. Der Kleintransporter hatte ein Ulmer Kennzeichen. Zeugen werden nun gebeten, sich beim Polizeiposten Bad Waldsee unter der Nummer (0 75 24) 4 04 30 zu melden.
 
 
  Auto prallt mit Dach gegen Baum  
  Mattenhaus, 1 Schwerverletzte, 1 Fahrzeug  
  (Mattenhaus) - Eine 26-jährige Fahrerin eines Lancia ist am Montagmittag bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 30 bei Mattenhaus schwer verletzt worden. Gegen 14.15 Uhr fuhr die Frau auf der Bundesstraße in Richtung Biberach. Kurz vor Mattenhaus sprang plötzlich ein Tier auf die Fahrbahn. Die 26-jährige versuchte auszuweichen und verlor hierbei jedoch die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Der Lancia geriet ins Schleudern, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte mit dem Dach gegen einen Baum. Bei dem Unfall wurde die 26-jährige in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Freiwilligen Feuerwehr Bad Waldsee geborgen werden. Zur Behandlung ihrer schweren Verletzungen wurde die Frau anschließend stationär in ein Krankenhaus aufgenommen. An ihrem Fahrzeug entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro.
 
 

 19. August 2009
  Motorradfahrer überholt mit 200 km/h im Überholverbot  
  (Bad Waldsee) - Zahlreiche riskante Überholmanöver hat ein 32-jähriger Motorradfahrer auf der Bundesstraße 30 bei Bad Waldsee am Mittwochvormittag unternommen. Dazu war der Mann deutlich zu schnell mit seinem Zweirad unterwegs.

Gegen 09.15 Uhr war der 32-jährige von Bad Waldsee in Richtung Ravensburg mit Geschwindigkeiten von bis zu über 200 km/h unterwegs. Hierbei überholte er unter ständiger Missachtung des Überholverbots insgesamt 15 Fahrzeuge bei zum Teil äußerst schlechten Sichtverhältnissen. Der Zweiradfahrer konnte schließlich bei einer Baustelle im Bereich Bad Waldsee von der Verkehrspolizei gestoppt und kontrolliert werden. Ihn erwartet nun neben einem Bußgeld und Punkten in Flensburg auch ein mehrmonatiges Fahrverbot.
 
 
  Einbrechen stehlen Tresor  
  (Biberach / Äpfingen) - Die Büroräume einer Autovermietung in der Ulmer Straße in Biberach sind in der Nacht zum Mittwoch von Einbrechern heimgesucht worden. Dabei nahmen die Unbekannten gleich einen ganzen Geldschrank mit. In diesem befanden sich mehrere Navigationsgeräte, Fahrzeugschlüssel und ein geringer Geldbetrag. Der Geldschrank wurde noch am Mittwochmorgen an einem Parkplatz der B 30 bei Äpfingen aufgefunden. Er war aufgebrochen und geleert worden. Der Gesamtschaden für die Autovermietung beträgt rund 3.500 Euro.

Das Polizeirevier Biberach bittet Personen, die entweder am Tatort oder dem Auffindeort etwas Verdächtiges beobachtet haben, sich unter der Nummer (0 73 51) 44 70 zu melden.
 
 

 20. August 2009
  Notaufnahme kommt mit 42 Schwertransportern  
  (Ravensburg) - Die Neustrukturierung des Krankenhauses St. Elisabeth (EK) in Ravensburg kommt derzeit zügig voran. Der erste Bauabschnitt umfasst ein neues Bettenhaus mit 288 Plätzen und Verbesserungen im bestehenden Funktions- und Behandlungsbau. Als erster Schritt entsteht aber zunächst noch ein Interimsnotfallgebäude. In drei Lieferungen mit 42 Einzelteilen kommt das Gebäude vom 28. August bis 03. September von der Ostalb nach Ravensburg.

Die Logistik ist enorm. Der Neubau an der Nordseite der Klinik soll 15 Meter breit und 50 Meter lang werden und während der großen EK-Sanierung interimsweise die Notaufnahme und die beiden Intensivstationen aufnehmen. Zusammengefügt wird er aus 42 Einzelmodulen, welche die Firma ADK aus Neresheim baut und mit Schwertransportern von der Ostalb nach Oberschwaben fährt. Das Zusammenfügen der einzelnen Bauteile ist weniger das Problem, als der Transport der 5,30 mal 16,40 Meter großen Teile. Laut Toni Keller von der Stuttgarter Transportfirma Paule sind die Transportfahrzeuge 35 Meter lang, 5,30 Meter breit und 96 Tonnen schwer und somit doppelt so groß wie ein normaler 40 Tonnen Lkw.

Um den Verkehr nicht übermäßig zu strapazieren dürfen die Schwertransporte nur nachts unterwegs sein. Los geht die Reise voraussichtlich am 28. August mit elf Schwertransportern in Neresheim. Eine zweite Marge mit 15 und eine dritte mit 16 werden am 1. und 3. September folgen. Start ist jeweils um 19 Uhr, bis gegen 1 Uhr werden die Fahrzeuge dann in Ravensburg erwartet. Dazwischen liegt eine Reise über die A 7 und die B 30. Während es auf der A 7 noch recht zügig vorangehen wird, gestaltet sich die Fahrt über die B 30 als schwierig. So muss bei Biberach kurzfristig eine Baustelle geräumt werden, damit der Konvoi passieren kann. Bei Bad Waldsee müssen die Schwertransporter runter von der Bundesstraße, um eine Brückenbaustelle zu umfahren. Immer wieder wird die Polizei vor allem den Gegenverkehr über mehrere Kilometer anhalten müssen, um für die überbreiten Modultransporte, die fast die ganze Fahrbahnbreite in Anspruch nehmen, genügend Platz zu schaffen.

In Ravensburg kommen die Schwertransporter dann zunächst bei der Oberschwabenhalle an, von wo sie ab morgens gegen 5 Uhr die Reise zum Krankenhaus durch die Eywiesenstraße und Gartenstraße antreten. Die Wege sind hier breit genug, vorausgesetzt es wird an den Rändern nicht geparkt. Deshalb wird das Städtische Ordnungsamt bereits am 24. August die entsprechenden Verbotsschilder anbringen und ab 28. August das Parken an diesen Strecken verbieten. Gesperrt ist während der Zeit auch die Krankenhauszufahrt bei der Firma Hengge und von der Unteren Burachstraße her. Erreichbar ist die Oberschwabenklinik nur über die Reichle- und Elisabethenstraße bis zum Parkplatz. Vom 28. August bis 3. September wird auch kein Omnibus zum EK fahren, Besucher müssten dann die "Falken"-Haltestelle nehmen.
 
 
  Betrunkener erhält Strafanzeige  
  (Ulm) - Im Alkohol- und Drogenrausch befanden sich drei Autofahrer, welche die Ulmer Polizei am frühen Donnerstag gestellt hat. Unter anderem hielten die Beamten gegen 05.45 Uhr auf der Bundesstraße 30 bei Ulm einen Renault an. Der Fahrer stand deutlich unter Alkoholeinfluss. Nach der Blutprobe musste er seinen Führerschein abgeben. Ihn erwartet jetzt eine Strafanzeige.
 
 

 22. August 2009
  B 30 Süd wird auch 2010 nicht gebaut  
  (Berlin / Ravensburg) - Auch 2010 wird der Bund möglicherweise kein Geld für den Bau der B 30 Süd bei Ravensburg geben. Das geht aus dem Entwurf zur Feststellung des Bundeshaushaltsplans für das Haushaltsjahr 2010 hervor, der nun dem Bundespräsidenten zur Unterschrift vorgelegt wurde. Im Bundeshaushalt 2010 wird die B 30 an keiner Stelle auftauchen. Dies ist umso erstaunlicher, da Berlin in den letzten Monaten signalisierte, dass die B 30 Süd nun an erster Stelle stehe, was Bundestagsabgeordneter Dr. Andreas Schockenhoff (CDU) bestätigte. Über die Gründe kann nur spekuliert werden. Weder das Bundesverkehrs-, noch das Bundesfinanzministerium waren am Freitag zu einer Stellungnahme bereit.

Auf der B 30 fahren täglich 25.500 Fahrzeuge durch Ravensburg. Zur Entlastung der Stadt und zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse wird bereits seit 1936 an einer Umgehung geplant. Die B 30 Süd ist bereits seit Anfang 2006 rechtskräftig planfestgestellt. Für die Finanzierung ist laut Grundgesetz der Bund zuständig. Obwohl Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe (SPD) bei einem Besuch im Bodenseekreis im Juli 2003 versicherte, dass das Geld zur Verfügung stehe und sofort nach der Planfeststellung mit dem Bau begonnen werden könne, waren keine Mittel vorhanden. Der Baubeginn der B 30 Süd wird seit dem immer wieder versprochen und verschoben. Inzwischen wurden für 10 Millionen Euro Vorarbeiten vom Land und von der Stadt Ravensburg ausgeführt. Die Stadt hat auf eigene Rechnung 60 Hektar Land für die Straße und den ökologischen Ausgleich gekauft, nach dem der Bund auch hierfür kein Geld zur Verfügung stellte. Weder aus den Konjunkturpaketen I und II, noch aus der Erhöhung der Lkw-Maut stellte der Bund Gelder zur Verfügung.

Nach den Jahren der Enttäuschung und zur Setzung eines Zeichens überbrachte deshalb im Juni 2009 Bundestagsabgeordneter Dr. Andreas Schockenhoff (CDU) dem Bundesverkehrsminister ein Paket der Stadt Ravensburg. Mit darin enthalten ein Spaten. Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) zeigte sich wenig erfreut.

Obwohl die B 30 Süd anscheinend inzwischen an erster Stelle steht, stellt nun der Bund mit dem Entwurf für den Bundeshaushalt 2010, der für die Bundesfernstraßen rund 3 Milliarden Euro vorsieht, wieder keine Gelder für die rund 48 Millionen Euro teure Umgehung zur Verfügung. Ob die Straße dann schließlich 2011 doch noch vom Bund finanziert wird, ist nach wie vor offen. Sicher ist, dass sie vor 2015 nicht mehr fertig wird, obwohl die Fertigstellung bereits in den 80er Jahren, damals noch als Autobahn 89, geplant war.
 
 
  Polizei zieht Betrunkene aus dem Verkehr  
  (Biberach) - Ein in Schlangenlinien fahrendes Auto wurde der Polizei am Samstag gegen 2.25 Uhr auf der B 30 gemeldet. Bei Biberach hatte das Fahrzeug die B 30 verlassen. Anhand des Autokennzeichens konnte eine 46-jährige Fahrerin ermittelt und von der Polizei in Biberach angetroffen werden. Da bei ihr Alkoholgeruch in der Atemluft festgestellt wurde und auch ein entsprechender Test positiv ausfiel, musste die Frau eine Blutentnahme über sich ergehen lassen und den Führerschein abgeben. Sie wurde wegen Trunkenheit im Straßenverkehr angezeigt.
 
 
  Junge Union kritisiert SPD und die Grünen  
  (Landkreis Ravensburg) - Die Junge Union (JU) im Landkreis Ravensburg kritisiert in der Debatte um die Regionalität der Bundestagskandidaten vor allem die SPD und die Grünen. Außerdem, weist sie die grünen Einwürfe zum Thema Verkehrspolitik in der Region zurück.

"Es zeugt von personeller Schwäche, wenn es weder die SPD noch die Grünen im Landkreis Ravensburg schaffen, einen eigenen Kandidaten aus der Region für die anstehende Bundestagswahl aufzustellen", sagt der JU-Bezirksvorsitzende Norbert Lins aus Horgenzell.

Als "dreist" bezeichnet die Junge Union auch die Vorwürfe der Grünen in Sachen Verkehrspolitik. "Gerade die Grünen sollten sich beim Thema B 30 zurückhalten. Wer jeden Meter Straßenbau ohne sachliche Beurteilung des Einzelfalls bekämpft, hat beim Thema Straße kein Mitspracherecht mehr“, meint der JU-Kreisvorsitzende Christian Natterer aus Wangen.

Beim Thema Südbahn müsse man bedenken, dass dies ein Bundesprojekt sei. Seit elf Jahren sind die dafür relevanten Ministerien, das Bundesverkehrs- und Finanzministerium, in Hand der SPD, daher seien auch deren Verantwortliche gefordert.
 
 

 24. August 2009
  Autos stoßen auf Kreuzung zusammen  
  Lochbrücke, 2 Fahrzeuge, 4.000 Euro Schaden  
  (Lochbrücke) - Nichtbeachten der Vorfahrt ist die Ursache eines Verkehrsunfalls, bei dem am Montagvormittag, gegen 09.45 Uhr auf der Kreuzung der B 30 mit der Brückenstraße in Lochbrücke ein Sachschaden von rund 4.000 Euro entstanden ist. Ein 54-jähriger Fahrer eines BMW war von der Brückenstraße in die Kreuzung eingefahren und hierbei mit dem Audi einer bevorrechtigten von links kommenden 36-jährigen Frau zusammengestoßen. Die Fahrzeuginsassen blieben bei der Kollision unverletzt.
 
 

 25. August 2009
  Motorradfahrer fährt ins Heck  
  Friedrichshafen, 1 Leichtverletzter, 2 Fahrzeuge, 1.500 Euro Schaden  
  (Friedrichshafen) - Leichte Verletzungen hat sich ein 51-jähriger Motorradfahrer am Dienstagabend gegen 18.15 Uhr bei einem Verkehrsunfall an der Einmündung Paulinen-/ Kleinebergstraße zugezogen. Der Mann hatte vermutlich zu spät bemerkt, dass eine vorausfahrende 19-jährige Opelfahrerin von der Paulinenstraße (B 30) nach links in die Kleinebergstraße abbiegen wollte und deshalb ihre Geschwindigkeit verringerte. Daraufhin prallte er in das Heck des Autos, wobei er sich am Bein verletzte. Der an den beiden Fahrzeugen entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 1.500 Euro.
 
 
  21-jähriger erhält Fahrverbot  
  (Biberach / Hochdorf) - Bei Geschwindigkeitskontrollen der Polizei am Dienstagvormittag wurden mehrere Verstöße auf der B 30 zwischen Hochdorf und Biberach festgestellt. Ein 21-jähriger Autofahrer wurde mit 151 km/h bei erlaubten 100 km/h gemessen. Da es bei ihm nicht der erste Verstoß war, muss der junge Mann mit einem Fahrverbot von 1 bis 2 Monaten, einem Bußgeld von mindestens 240 Euro und vier Punkten in der Verkehrssünderdatei rechnen.
 
 

 26. August 2009
  Unbekannter randaliert in der Paulinenstraße  
  (Friedrichshafen) - Offensichtlich überschüssige Kräfte hatte ein unbekannter Täter, der in der Nacht zum Mittwoch, gegen 21.45 Uhr durch die Kleinberg- und Paulinenstraße (B 30) zog. Auf seinem Weg warf der Unbekannte mehrere Mülleimer um und schlug an zwei parkenden Autos die Außenspiegel ab. Nach Angaben eines Zeugen soll es sich bei dem Unbekannten um einen 20 bis 25 Jahre alten Mann handeln. Nun sucht das Polizeirevier Friedrichshafen Zeugen. Sie werden gebeten sich unter der Nummer (0 75 41) 70 10 zu melden.
 
 
  Kastenwagen fährt bei rot über die Ampel  
  Friedrichshafen, 2 Fahrzeuge, 5.000 Euro Schaden  
  (Friedrichshafen) - Sachschaden von rund 5.000 Euro hat eine 60-jährige Fahrerin eines Kastenwagens verursacht, die in der Nacht zum Mittwoch, gegen 22.15 Uhr auf der Paulinenstraße (B 30) stadteinwärts fuhr und auf der "Löwenkreuzung" mit dem Fiat eines von der Ailinger Straße einbiegenden 18-jährigen zusammen stieß. Wie die Polizei in Erfahrung bringen konnte, war die Frau vermutlich bei rot in die Kreuzung eingefahren.
 
 

 27. August 2009
  Motorradfahrer wiederholt zu schnell  
  (Ravensburg) - Die Verkehrspolizei hat am Donnerstagmorgen bei Torkenweiler einen 30-jährigen Motorradfahrer kontrolliert, der wiederholt zu schnell unterwegs war.

Zunächst war der Zweiradfahrer in Ravensburg gegen 05.50 Uhr in der Friedrichshafener Straße (B 30) stadtauswärts mit über 100 km/h gefahren. Bei Torkenweiler fuhr er anstatt der erlaubten 70 km/h mit etwa 140 Kilometern pro Stunde. Die Verkehrspolizei hatte den 30-jährigen bereits vor einer Woche auf der Bundesstraße 30 zwischen Untereschach und Meckenbeuren, ebenfalls nach einer deutlichen Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit, kontrolliert. Den 30-jährigen erwartet nun neben einem Bußgeld und Punkten in Flensburg auch ein mehrmonatiges Fahrverbot.
 
 
  Zahl der Schwerverletzten um 40 Prozent gestiegen  
  (Landkreis Biberach) - Überhöhte Geschwindigkeit ist nach wie vor die Unfallursache Nummer eins im Landkreis Biberach. Dies ergibt sich aus der Auswertung der Unfallzahlen für das erste Halbjahr 2009 durch die Polizeidirektion. Besonders auffällig ist der Anstieg bei der Zahl der Schwerverletzten.

Insgesamt hat die Zahl der Verkehrsunfälle im Landkreis im ersten Halbjahr 2009 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit 1.571 Unfällen mit einem Plus von 2,7 Prozent leicht zugenommen.

Heraus sticht aus der Unfallstatistik für das erste Halbjahr vor allem die Zahl der Schwerverletzten. Obwohl die Unfälle mit Personenschaden im Vergleich zum ersten Halbjahr 2008 von 318 auf 308 gesunken sind, nahm die Zahl der Schwerverletzten von 94 auf 131 zu. Konkrete Anhaltspunkte, warum dies so ist, sind der Polizei nicht bekannt.

Leicht gesunken ist hingegen die Zahl der Verkehrstoten. Kamen in der ersten Jahreshälfte 2008 acht Menschen im Straßenverkehr ums Leben, so waren es in den ersten sechs Monaten dieses Jahres sieben. Der schwerste Unfall ereignete sich dabei an Pfingsten bei Appendorf auf der B 30, bei dem eine Tote und vier Schwerverletzte zu beklagen sind.

Bei den Unfallursachen liegt das Fahren mit überhöhter Geschwindigkeit vor der Vorfahrtsmissachtung. Bei 46 Unfällen war Alkohol mit im Spiel, genauso oft wie im ersten Halbjahr 2008. 146 Mal stoppte die Polizei Alkoholfahrer, noch bevor es zu einem Unfall kommen konnte, das sind 23 Fälle mehr als in der ersten Jahreshälfte 2008. Unter Drogeneinfluss stoppte die Polizei im ersten Halbjahr 57 Fahrer, 2008 waren es im gleichen Zeitraum lediglich 18.

"Die Zahl der aufgedeckten Alkohol- und Drogenfahrten zeigen, dass dies nach wie vor ein Problem ist, dem wir auch in Zukunft mit verstärkten Kontrollen nachgehen werden", erklärt hierzu die Polizei.
 
 

 28. August 2009
  Regierungspräsidium lässt B 30 in Ravensburg sanieren  
  (Ravensburg) - Das Regierungspräsidium Tübingen lässt ab Montag, bis voraussichtlich Freitag, dem 11. September, die schadhafte Fahrbahndecke auf der B 30 in der Jahnstraße und Friedrichshafener Straße in der Ortsdurchfahrt Ravensburg erneuern.

Die Baumaßnahme auf der B 30 erstreckt sich in Ravensburg von der Kauflandkreuzung bis zur Rundelkreuzung. Gleichzeitig wird auch ein Teilstück von 800m Länge zwischen Ravensburg und dem Gewerbegebiet Mariatal erneuert. Hier sollen Spurrinnen beseitigt werden.

Die Arbeiten werden in zwei Bauabschnitten durchgeführt. Im ersten Bauabschnitt wird der Fahrbahnbelag in Ravensburg zwischen dem Kaufland und dem Möbelhaus Rundel erneuert. Die Fräsarbeiten und der Deckenaufbau finden unter halbseitiger Sperrung der B 30 statt. Der Verkehr in Richtung Ulm wird durch die Baustelle geführt, der Verkehr in Richtung Friedrichshafen wird bereits ab dem Ausbauende Ravensburg-Süd über Oberzell und Untereschach zurück zur B 30 umgeleitet.

Im zweiten Bauabschnitt wird der Fahrbahnbelag zwischen dem Möbelhaus Rundel in Ravensburg und der Abzweigung nach Mariatal bei Torkenweiler erneuert. Die Fräsarbeiten und der Asphaltbindereinbau finden unter halbseitiger Sperrung der B 30 statt. Der Verkehr in Richtung Ulm wird durch die Baustelle geführt, der Verkehr in Richtung Friedrichshafen wird bereits ab dem Ausbauende Ravensburg-Süd über Oberzell und Untereschach zurück zur B 30 umgeleitet.

Während des Einbaus der neuen Fahrbahndeckschicht, wird die Bundesstraße zwischen dem Möbelhaus Rundel und der Abzweigung nach Sickenried voll gesperrt. Die Umleitung des Verkehrs in Richtung Ulm erfolgt ab der Abzweigung nach Sickenried über Torkenweiler und die Tettnanger-Straße zurück zur B 30. Der Verkehr in Richtung Friedrichshafen wird bereits ab dem Ausbauende Ravensburg-Süd über Oberzell und Untereschach zurück zur B 30 umgeleitet.

Der Busverkehr von Ravensburg nach Weissenau und Tettnang bleibt aufrecht erhalten. Die Haltestelle in der Hindenburgstraße wird während den Bauarbeiten nicht angefahren.

Die B 30 ist in den Baustellenbereichen hoch belastet, weshalb mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen ist. Das Regierungspräsidium bittet um Verständnis für die entstehenden Behinderungen. Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 380.000 Euro und werden vom Bund getragen.
 
 
  B 30 Aufregung: Zeller stellt Anfrage an Landesregierung  
  (Friedrichshafen / Ravensburg) - Um die Aufregung um die Nichtaufnahme der B 30 Süd in den Haushaltsentwurf des Bundes hat der Landtagsabgeordnete der Bodenseeregion, Norbert Zeller (SPD), die Regierung in Stuttgart nun aufgefordert zu beantworten, wie die Landesregierung die Tatsache bewertet, dass die B 30 Süd Ravensburg und die B 31 Friedrichshafen West-Immenstaad nicht im ersten Haushaltsentwurf der Bundesregierung aufgenommen wurden.

Zeller möchte wissen, was das Land nun unternehmen wird, um beide Maßnahmen zu einem möglichst schnellen Baubeginn zu bringen. Dazu muss seines Erachtens die Landesregierung mit großem Nachdruck nun bei der Besprechung mit dem Bund darauf drängen, dass diese beiden Straßenabschnitte in das Bauprogramm 2010 aufgenommen werden. Gegebenenfalls muss die Landesregierung sagen, welche anderen Projekte zugunsten der B 30 und B 31 zurückgestellt werden. Erforderlich sei auch, dass sämtliche notwendigen Unterlagen beim Bund vorliegen und ob dies die Landesregierung auch versichern kann.

In einem weiteren Punkt fordert Zeller die Regierung auf zu beantworten, wie erreicht werden kann, dass mit der Baureifeplanung vor Aufnahme in das Bauprogramm des Bundes begonnen werden kann.

Die Landesregierung muss nun innerhalb von drei Wochen auf seine Fragen Antwort erteilen. Beide Straßenabschnitte sind für die gesamte Region von entscheidender Bedeutung, führt Zeller in seiner Begründung aus. "Es muss darum gehen, dass mit vereinter politischer Anstrengung gehandelt wird, denn wenn wir hier in der Bodenseeregion nicht gemeinsam agieren, freuen sich andere Regionen."

Ausdrücklich versicherte auch der oberschwäbische Bundestagsabgeordnete, Martin Gerster (SPD), dass er sich weiterhin mit Nachdruck für die beiden Straßenprojekte in Berlin einsetze. Gerster betonte, dass eine endgültige Entscheidung noch nicht gefallen sei. Mit den beiden Abgeordneten, Zeller und Gerster, ist auch der Bundestagskandidat der SPD Jochen Jehle dieser Auffassung und appelliert an den Bund, dass um nicht unnötig Zeit zu verlieren, Bund und Land vereinbaren sollten, mit der Baureifeplanung sofort zu beginnen.
 
 
  Entscheidung über Baubeginn der B 30 Süd steht noch aus  
  (Ravensburg) - Die Beratungen, ob die Bundesregierung die B 30 Süd in den Bundeshaushalt 2010 aufnimmt, stehen noch aus. Das erklärte nun das Bundesverkehrsministerium. In den vergangenen Tagen hatten CDU und SPD, die Tatsache, dass das Projekt nicht in den Haushaltsentwurf aufgenommen wurde unterschiedlich interpretiert.

Der Grund, dass die B 30 Süd nicht in den Haushaltsentwurf aufgenommen wurde, liegt in der Tatsache, dass die jährlichen Finanzierungs- und Bauprogrammbesprechungen zwischen der Obersten Straßenbaubehörde des Landes, das Innenministerium Baden-Württemberg und dem Bund noch nicht stattgefunden haben.

"In den Besprechungen wird zu erörtern sein, inwieweit weitere Vorhaben, wie die B 30, in den nächsten Jahren realisiert werden können", erklärt das Ministerium. "Erst nach einer Entscheidung des Bundesverkehrsministeriums zu einem Baubeginn wird ein Vorhaben in den Straßenbauhaushalt eingestellt. Dem Bund ist die Bedeutung der Maßnahmen im Zuge der B 30 zur Schaffung einer leistungsfähigen Verkehrsinfrastruktur in der Region bewusst. In dem Zusammenhang ist jedoch zu beachten, dass das Vorhaben in Konkurrenz zu einer Vielzahl anderer baureifer Projekte in Baden-Württemberg steht, die bisher ebenfalls noch nicht begonnen werden konnten."
 
 

 30. August 2009
  Motorradfahrer leicht verletzt  
  Meckenbeuren, 1 Leichtverletzter, 2 Fahrzeuge  
  (Meckenbeuren) - Leichte Verletzungen hat sich ein 39-jähriger Motorradfahrer am Sonntag in Meckenbeuren zugezogen. Aus Unachtsamkeit fuhr er in der Ravensburger Straße (B 30) auf ein verkehrsbedingt anhaltendes Fahrzeug eines 19-jährigen. Durch den Aufprall mit dem Auto kam der Motorradfahrer zu Fall und erlitt leichte Verletzungen. Er wurde mit dem Rettungswagen ins Klinikum Friedrichshafen gebracht.
 
 
  Radfahrer schleudert gegen Windschutzscheibe  
  Meckenbeuren, 1 Leichtverletzter, 2 Fahrzeuge  
  (Meckenbeuren) - Das Überqueren der Hauptstraße ist am Sonntagnachmittag einem Radfahrer in Meckenbeuren zum Verhängnis geworden. Der 49-jähriger fuhr vom Radweg auf die Hauptstraße (B 30) und stieß dabei mit einem in gleicher Richtung fahrenden Auto einer 54-jährigen Frau zusammen. Offensichtlich wollte der Radler im dortigen Bereich die Bundesstraße überqueren. Die Kollision war so heftig, dass der Zweiradfahrer vom Fahrzeug erfasst und gegen die Windschutzscheibe geschleudert wurde, die dabei zu Bruch ging. Der 49-jährige wurde nur leicht verletzt, musste aber dennoch zur Untersuchung ins Klinikum Friedrichshafen gebracht werden.
 
 

 31. August 2009
  Rauchendes Flugzeug irritiert Autofahrer  
  (Baltringen) - Ein aufmerksamer Autofahrer hat am Montagnachmittag von der Bundesstraße 30 aus Verdächtiges beobachtet. Am Himmel zog gegen 17.30 Uhr ein rauchendes Flugzeug seine trudelnden Bahnen und verschwand dann vom Horizont. Ein Absturz konnte nicht ausgeschlossen werden und die Polizei samt Rettungsleiststelle ergriffen erste Maßnahmen. Durch umfangreiche Überprüfungen löste sich das Ganze schließlich im so genannten Äpfinger Ried in Wohlgefallen auf. Auf einem dortigen offiziellen Modellflugplatz hatte ein 15-jähriger Schüler ein mehr als mannsgroßes Modellflugplatz erst gekonnt durch die Lüfte bewegt und dann sicher zu Boden dirigiert. Der vom Autofahrer gesehene Rauch war absichtlich erzeugt worden und dient im Modellflug dazu, die Flugbahnen besser kenntlich zu machen. Anhaltspunkte auf irgendwelche Unkorrektheiten durch den Modellflieger haben sich bei den polizeilichen Nachforschungen bislang nicht ergeben.
 
 

 01. September 2009
  82-jähriger nimmt Frauen die Vorfahrt  
  Untereschach, 2 Leichtverletzte, 2 Fahrzeuge, 6.000 Euro Schaden  
  (Untereschach) - Bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 30 in Untereschach haben sich am Dienstagnachmittag zwei Frauen leicht verletzt.

Eine 24-jährige Citroenfahrerin und ihre 29-jährige Beifahrerin befuhren gegen 17.30 Uhr die B 30 aus Richtung Ravensburg. An der Einmündung der Werdenbergstraße in Untereschach überquerte ein 82-jähriger Audifahrer die B 30 in Richtung Obereschach. Hierbei missachtete er die Vorfahrt des Citroen. Dieser prallte frontal gegen die linke Fahrzeugseite des Audi. Durch die Kollision erlitten die beiden Frauen leichte Verletzungen, der 82-jährige blieb unverletzt. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von insgesamt rund 6.000 Euro.
 
 
  Schwerer Unfall auf B 30 Umleitungsstrecke  
  Untereschach, 3 Schwerverletzte, 2 Fahrzeuge, 10.000 Euro Schaden  
  (Untereschach) - Drei schwer Verletzte hat ein Verkehrsunfall am Dienstagmittag auf der Umleitungsstrecke der B 30 zwischen Oberzell und Untereschach gefordert.

Ein 44-jähriger Fahrer eines Kleinlastwagens fuhr gegen 13.15 Uhr auf der Umleitungsstrecke in Richtung Untereschach. In Höhe des Gewerbegebiets Karrer wollte er nach links in Richtung Weiherstobel abbiegen. Hierbei überholte ihn ein 20-jähriger Fahrer eines schwarzen Honda Civic. Der Honda prallte frontal gegen die linke Fahrzeugseite des Kleinlastwagens. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte der Transporter rund 25 Meter auf der Fahrbahn bevor er zum Stillstand kam. Der Honda stieß nach dem Zusammenstoß im Einmündungsbereich gegen einen Findling. Hierbei wurde der nicht angeschnallte Fahrer aus seinem Fahrzeug geschleudert und schwerst verletzt. Seine 19-jährige Beifahrerin und der Fahrer des Lastwagens erlitten ebenfalls schwere Verletzungen. An den beteiligten Fahrzeugen entstand jeweils Totalschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro.

Da der genaue Unfallhergang nicht bekannt ist, bittet die Polizei Zeugen sich unter der Nummer (07 51) 80 30 beim Polizeirevier Ravensburg zu melden.
 
 

 02. September 2009
  Vollgasfahrt wird teuer  
  (Appendorf / Biberach) - 160 Euro Bußgeld, drei Punkte und ein Fahrverbot hat sich ein 56-jähriger Autofahrer am Mittwoch bei Biberach eingehandelt. Vor den Augen einer Videostreife missachtete er auf der Bundesstraße 30 zwischen Appendorf und Biberach das dortige Limit von 100 Kilometern pro Stunde um mehr als 40 km/h. Fünf andere Fahrer taten es ihm gleich, allerdings in geringerem Ausmaß. Sie kamen jeweils ohne Fahrverbote, aber mit Geldbußen und Eintragungen im Verkehrszentralregister in Flensburg davon.
 
 
  Lastwagen schiebt drei Fahrzeuge aufeinander  
  Ravensburg, 4 Fahrzeuge, 18.000 Euro Schaden  
  (Ravensburg) - Ein Lastwagenfahrer hat am Mittwoch auf dem Schussentalviadukt einen Auffahrunfall verursacht und dadurch drei weitere Fahrzeuge beschädigt. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von etwa 18.000 Euro.

Wie die Polizei mitteilt ordneten sich insgesamt drei Fahrzeuge gegen 18.00 Uhr auf dem Linksabbiegestreifen auf dem Schussentalviadukt in Richtung Zufahrt zur Bundesstraße 30 ein und warteten dort verkehrsbedingt. Der nachfolgende 41-jährige Fahrer des Lastwagens erkannte dies zu spät und fuhr auf das hintere Fahrzeug auf. Durch die Wucht des Aufpralls schob es die davor wartenden Fahrzeuge aufeinander. Personen wurden durch den Unfall nicht verletzt.
 
 

 03. September 2009
  Unfallverursacher tritt aufs Gaspedal  
  Donaustetten, 3 Fahrzeuge, 13.000 Euro Schaden  
  (Donaustetten) - Nach einem Unfall am Donnerstag auf der B 30 bei Donaustetten sucht das Polizeirevier Ulm-West Zeugen und einen silbernen Ford Fiesta.

Gegen 11.15 Uhr war ein 27-jähriger Fiatfahrer auf der rechten Spur der Bundesstraße in Richtung Ulm unterwegs. Links fuhr ein 36-jähriger aus dem Raum Augsburg mit seinem Daimler-Crysler. Diesen zwang ein Fordfahrer zur Vollbremsung, indem er von der Auffahrt Donaustetten direkt auf die linke Spur zog. Der Wagen des 36-jährigen geriet bei dem Manöver ins Schleudern und stieß seitlich mit dem Fiat zusammen. Das dürfte der unbekannte Unfallverursacher bemerkt haben, der kurz verlangsamte. Dennoch trat er aufs Gaspedal und setzte seine Fahrt fort. Die hinterlassenen Schäden beziffert die Polizei mit rund 13.000 Euro. Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich beim Polizeirevier Ulm-West unter der Nummer (07 31) 1 88 - 33 12 zu melden.
 
 
  Umleitung ärgert Anwohner  
  (Ravensburg) - Eigentlich gilt die Kreisstraße vom Ravensburger Schussentalviadukt über Oberzell nach Untereschach als Schleichweg in Richtung Friedrichshafen für alle, die den Stau auf der B 30 in Ravensburg und Weißenau umfahren wollen. Doch mit den Straßenbauarbeiten auf der B 30 wurde er nun zur offiziellen Umleitungsstrecke. Sehr zum Ärger der Anwohner.

Gustav Marschall ist wütend: "Ihre heute in Betrieb genommene einseitige Umleitung über die Kreisstraße 7981 über Untereschach ist der größte gesundheitliche Schaden, den Sie mir, meiner Familie und den Anwohnern in Untereschach in den vergangenen 36 Jahren angetan haben", schreibt der Anwohner der Werdenbergstraße in einem Fax ans Regierungspräsidium Tübingen, das die Straßenbauarbeiten angeordnet hat und gleich in Kopie an einen ganz großen Verteiler: die "Schwäbische Zeitung", den Oberbürgermeister der Stadt Ravensburg, Ministerpräsident Günther Oettinger und das Bundesverkehrsministerium in Berlin.

Der Immobilienmakler überlegt sich, die Verantwortlichen zu verklagen. Die Ortsdurchfahrt von Untereschach ist nur 5,5 Meter bereit, so kommen zwei entgegenkommende Lastwagen nicht aneinander vorbei und müssten notgedrungen über den Gehweg oder Privatgrundstücke fahren und Sachschäden auf den Belägen der Anwohner verursachen, so der Immobilienmakler weiter. "Der Unterbau der Werdenbergstraße ist durch das Vorhandensein von Schwemmsand nicht standfest."

Durch die Vibrationen der schweren Lkw entstehen Bauschäden an den vorhandenen Gebäuden in erheblichem Maße", meint Marschall weiter, der auch auf Gefahren bei der Überquerung der Straße hinweist, speziell für Kinder. Zudem führt er überhöhte Emissionswerte für Feinstaub und Lärm an. "Es gibt keine Ruhepausen mehr, nur noch Stau, Lärm, Gehupe und Vibrationen."

Auch Sabine Stark, die an der Tettnanger Straße wohnt ist empört. Ortskundigen sei die Strecke schon längst als Schleichweg bekannt und durch die Umleitung würde jetzt auch noch der letzte Autofahrer darauf hingewiesen, dass man durch Oberzell und Untereschach schneller von Ravensburg nach Friedrichshafen komme als über den herkömmlichen Weg durch Weißenau. "Endlich quält sich jeder hintenrum", so Stark ironisch. Sie erkennt aber auch an, dass die Straßenbaubehörde sich zumindest bemüht, die Situation zu verbessern. So sei inzwischen eine Geschwindigkeitsmessanzeige installiert worden. Dank dieser würden die nach Norden fahrenden Autofahrer zur Einhaltung der Tempo-30-Zone angehalten.

Im Regierungspräsidium Tübingen legt man Wert auf die Feststellung, dass die Umleitungsstrecke mit der Stadt Ravensburg und der örtlichen Polizeibehörde vorher abgesprochen worden sei. "Unter dem Gesichtspunkt der Verkehrssicherheit war das die einzig mögliche Strecke", sagt Pressereferent Dr. Stefan Meißner. Bis zum 11. September sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Abhilfe soll jetzt eventuell eine Baustellenampel in Untereschach schaffen, die wenigstens das Problem des Gegenverkehrs lösen würde.

Als wollte das Schicksal den Forderungen der Anwohner Nachdruck verleihen, ereignete sich auf der Strecke am Dienstag ein schwerer Unfall mit drei Schwerverletzten.
 
 
  Lastzugfahrer mäht Baustelleneinrichtung nieder  
  Biberach, 3 Unfälle, 3 Fahrzeuge, 4.000 Euro Schaden  
  (Biberach) - Verantwortungslos hat sich ein unbekannter Lastwagenfahrer in der Nacht auf Donnerstag auf der Bundesstraße 30 verhalten. Auf der Fahrt von Ravensburg in Richtung Ulm geriet er in einer Baustelle bei Biberach gegen eine Fahrstreifenbegrenzung. Er mähte diese auf einer Länge von 25 Meter komplett nieder, ließ die Reste auf der Fahrbahn liegen und fuhr einfach weiter.

Wenig später verunglückten zwei Autofahrer als sie unabhängig von einander gegen die Trümmer prallten und trugen jeweils einen Schaden von 2.000 Euro davon. Anhaltspunkte auf den bislang unbekannten Verursacher gibt es nicht. Die Unfallzeit dürfte zwischen etwa 3.15 und 3.30 Uhr gelegen haben. Hinweise nimmt das Polizeirevier Biberach unter der Nummer (0 73 51) 4 47 - 0 entgegen.
 
 
  Blockierte Tunnelröhre sorgt für Staus  
  (Ulm) - Nach einem Auffahrunfall im Ulmer Westringtunnel musste die derzeit aufgrund von Bauarbeiten ohnehin nur zweispurig befahrbare Tunnelröhre am Donnerstagmorgen für rund zwei Stunden komplett gesperrt werden.

Gegen 8.30 Uhr fuhren ein Lastwagen und zwei Autos ineinander. Nach Angaben der Polizei wurde niemand verletzt. Gravierender waren die Auswirkungen. Der Verkehr wurde oberirdisch und über den Berliner Ring geführt. Es kam zu kilometerlange Staus auf der B 28 und B 30 Richtung Senden und Wiblingen.
 
 
  OB stellt 10 Meter großen Spaten auf  
  (Ravensburg) - Mit zehn Metern ist er der höchste: Der Spaten, der seit Donnerstag am Ausbauende der B 30 bei Ravensburg steht. Oberbürgermeister Hermann Vogler will ein Signal nach Berlin senden. Der zehn Meter hohe Spaten soll an den Bau der B 30 Süd erinnern.

Er zieht gewiss Blicke auf sich: Ein zehn Meter hoher Spaten steht am Ende der Bundesstraße 30. Dort, wo der Verkehr in Richtung Friedrichshafen bislang zurück in die Stadt Ravensburg fließt. "Die Menschen hier in der Region sind langsam ungeduldig", erklärt Oberbürgermeister Hermann Vogler. Und genau dafür soll der Spaten stehen: Für den Bau der B 30 Süd. Seit über 30 Jahren wird intensiv an einer Umgehungsstraße geplant, erste Planungen gehen bereist auf 1936 zurück. Einige Trassen waren im Gespräch. Seit 1992 geht es nur noch um eine Streckenführung der Bundesstraße von Ravensburg in Richtung Friedrichshafen. "Die Stadt hat alle Anstrengungen gemacht", so Vogler.

Bereits seit Februar 2006 liegt laut dem Oberbürgermeister ein rechtskräftiger Planfeststellungsbeschluss vor. Die Stadt habe 60 Hektar Land für die Straße, für den ökologischen Ausgleich und als Tauschflächen für Landwirte erworben. Es sei auch nicht mit Gerichtsverfahren zu rechnen. Die Schussen und die Ferngasleitung sind verlegt. Die Trasse für die neue Strecke sei vorbereitet, es fehle nur die Baufreigabe aus Berlin.

"Zehn Millionen wurden von der Stadt und vom Land investiert. Da kann man ja mal denken, dass es bald losgeht", sagt er. Immer wieder sei der Baubeginn jedoch verschoben worden. Mit dem Konjunkturprogramm habe die Stadt den Bau der Strecke versprochen bekommen. Doch sei das Vorhaben weder im November 2008 im Konjunkturpaket I noch im Konjunkturpaket II im vergangenen Februar berücksichtigt worden, so Vogler.

"Wir sind immer höflich geblieben und werden es auch bleiben. Aber wir wollen ein Zeichen setzen", begründet Vogler die Aktion. Es müsse auch immer bedacht werden: "Ravensburg Süd" sei auch gleichzeitig "Friedrichshafen Nord." Jeder, der zur Messe und zum Flughafen fährt, benutze diese Straße, die laut Vogler viel mehr eine "Stehstrecke" als eine Fahrstrecke ist. Die durchgehende Bundesstraße würde mit ihrer Realisierung dem ganzen Wirtschaftsraum zugute kommen.

Bereits im Juni habe der Ravensburger Oberbürgermeister einen Spaten nach Berlin an Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee geschickt, der sich wenig erfreut zeigte. Das Abbild dieses Spatens steht nun an genau der Stelle, an der die Trasse weiterführen soll.

Zusätzlich zu dem Spaten sollen in der kommenden Woche noch Großplakate an der Bundesstraße auf das Projekt aufmerksam machen. Wie viel die Aktion kosten wird, steht noch nicht sicher fest. Bernhard Kordeuter, stellvertretender Leiter des Tiefbauamtes, rechnet mit rund 5.000 Euro für den Spaten und die Großplakate. Der Mast, an dem der Spaten befestigt ist, werde etwas mehr kosten. Aber schließlich kann dieser ja auch andere Aufgaben übernehmen. Aber eben erst dann, wenn das Zeichen für den Spatenstich für die B 30 Süd nicht mehr benötigt wird.
 
 

 04. September 2009
  Tiefensee: "Noch nie von B 30 gehört"  
  (Leipzig / Ravensburg) - Während sich im Schussental die Verärgerung über das Verhalten des Bundes breit macht, zeigt sich Bundesverkehrsminister Tiefensee verwundert.

Bereits seit Februar 2006 ist die sogenannte B 30 Süd rechtskräftig planfestgestellt. Doch der Bund hat bis heute keine Gelder für den Bau freigegeben, so dass sich der Baubeginn von Jahr zu Jahr verzögert. Nach dem bereits im Juni Bundestagsabgeordneter Dr. Andreas Schockenhoff (CDU) Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) ein Paket der Stadt Ravensburg überbracht hatte, das einen Spaten enthielt, worüber der Minister sich nicht besonders erfreut zeigte, hat nun am Donnerstag Ravensburgs OB Hermann Vogler einen zehn Meter hohen Spaten am derzeitigen Ausbauende der B 30 bei Ravensburg aufgestellt. Das Kunstwerk aus Kunststoff und Holz mahnt einen baldigen ersten Spatenstich für die B 30 Süd an.

Nun zeigt sich Bundesverkehrsminister Tiefensee verwundert. In einem Gespräch mit der Ravensburger Galeristin Doris Hölder bei einem zufälligen Treffen in Leipzig bekundete er, noch nie etwas von der B 30 gehört zu haben.

OB Hermann Vogler nimmt es gelassen: "Das war der Schlag des Verkehrsministers."
 
 
  Sanierungsarbeiten liegen im Zeitplan  
  (Bad Waldsee) - Voraussichtlich noch bis Ende Oktober dauern die Sanierungsarbeiten an der Brücke der B 30 über die L 275 im Süden von Bad Waldsee an. Bis dahin bleibt auch die Umleitungsstrecke bestehen, die bei vielen Verkehrsteilnehmern für Irritationen sorgt.

Bereits seit Ende Juni ist die B 30 an der Anschlussstelle Bad Waldsee-Süd nur noch halbseitig befahrbar. Der Verkehr in Richtung Biberach kommt halbseitig durch die Baustelle, der Verkehr in Richtung Ravensburg muss die Bundesstraße bei Bad Waldsee-Süd verlassen. Wenige Meter später wird er wieder über die Zufahrt auf die B 30 aufgeleitet. Bedingt durch die Umleitung wurde auch an der Kreuzung Abfahrt B 30/Auffahrt B 30 die Vorfahrtsregelung geändert. Wer aus Bad Waldsee auf die B 30 auffahren möchte hat keine Vorfahrt mehr.

Nach Angaben von Axel Bernhard von der Pressestelle des Regierungspräsidiums Tübingen, liegen die Sanierungsarbeiten im Zeitplan: "Bauende ist voraussichtlich Ende Oktober." Bernhard kündigte an, dass ab Mitte nächster Woche die zweite Fahrbahnhälfte der Brücke saniert wird. An der bisherigen Verkehrsführung ändert sich dadurch aber nichts.

Kann der Zeitplan weiterhin eingehalten werden, sind die Sanierungsarbeiten Ende Oktober abgeschlossen und ein Befahren der Brücke der B 30 ohne jegliche Umleitung wieder möglich. Nach Axel Bernhard ist die Baumaßnahme auf rund 500.000 Euro veranschlagt. Er rechnet fest damit, dass Ende Oktober die Baustelle abgeräumt werden kann.
 
 
  Köberle und Schockenhoff versprechen eigentlich nichts  
  (Ravensburg / Untereschach) - Kein Datum für den Baubeginn der B 30 Süd, noch Finanzierungskunststücke versprachen die CDU Abgeordneten Dr. Andreas Schockenhoff und Rudolf Köberle am Freitag bei einer Wahlveranstaltung in Untereschach. Gleichzeitig versprachen sie sich für einen schnelle Baubeginn einzusetzen.

Nach zweieinhalb Stunden Information und Diskussion blieb Dr. Andreas Schockenhoff dabei keine konkreten Versprechungen zu machen: "Ich wäre froh, wenn ich Ihnen ein Datum sagen könnte. Ich kann es nicht. Ich verspreche es Ihnen, wir setzen das durch." Nach vorbereitenden Maßnahmen wie die Schussenverlegung ruht die Baustelle. Es ist kein Geld da. Spannend und strittig ist, ob im Bundeshaushalt 2010 mit der Finanzierung des 50 Millionen Euro Projekts begonnen wird. Aufgrund des ersten Entwurfs zum Etat 2010, wo keine B 30 Süd auftaucht, meinte Rudolf Bindig, Ex-Bundestagsabgeordneter der SPD im Wahlkreis: Für die B 30 Süd wird auch 2010 kein Geld aus Berlin fließen.

Falsch, sagte Schockenhoff erneut. Er erklärte dazu erneut das Verfahren, bis der Bundeshaushalt rechtsgültig ist. Im Entwurf stünden immer nur die Projekte, mit deren Bau schon begonnen worden sei. Neue Straßenbauten kämen erst dann in den Haushalt, wenn es das Bundesverkehrsministerium in Absprache mit den Ländern nach Verabschiedung des Haushaltsplanes konkret mache. Dieses Mal könne sich dies angesichts der Bundestagswahl und der neuen Regierungsbildung bis in den Sommer 2010 hinziehen.

Nur eines versprachen Dr. Schockenhoff und Rudolf Köberle, Verkehrsstaatssekretär in Stuttgart: Im Regierungsbezirk Tübingen steht die B 30 Süd jetzt an erster Stelle auf der Prioritätenliste. "Es gibt aus unserer Sicht keinen Grund, dass ein anderes Projekt der B 30 vorgezogen wird", stellte Köberle klar und verwies auf die in der Region festgelegte Prioritätenliste.

Aber auch damit ist keine Zusage verbunden. Auf rund 370 Millionen Euro sind allein die 13 im Südwesten begonnen Straßenbauten veranschlagt. Dem stünden im Bundeshaushalt nur 300 Millionen Euro Finanzmittel zur Verfügung, plauderte der Staatssekretär aus dem Nähkästchen. Dass dies angesichts von 19 planfestgestellten Maßnahmen in ganz Baden-Württemberg, die auf zusammen 1,2 Milliarden Euro veranschlagt sind, wenig Hoffnungen auf eine B 30 Finanzierung ab 2010 lässt, das wollte Köberle damit jedoch nicht gesagt haben.

Vielmehr sollte über den Rand des Schussentals hinausgeschaut werden, um zu erkennen, dass in anderen Regionen die Verkehrsprobleme noch dringlicher seien. Dass der Scheibengipfeltunnel in Reutlingen vorgezogen wurde, das sei völlig in Ordnung. Denn als verantwortlicher Politiker müsse man nach Faktenlage und nicht nach Emotionen entscheiden und nicht populistisch auf die hören, die am lautesten schreien.

"Ich mache keine Versprechen, die ich nicht einhalten kann. Aber ich setze mich mit allem Gewicht, das ich in Berlin habe, dafür ein, dass als nächste Maßnahme die B 30 Süd begonnen wird", erklärte Andreas Schockenhoff Kritikern, die wenig Verständnis für die Nöte in anderen Landesteilen aufbringen wollten. So wie er sich 1998 für den Baubeginn an der B 30 Nord eingesetzt habe, so werde er es auch im Süden halten. Wenn er dereinst auf seine MdB-Laufbahn zurückblicke, dann wolle er doch die B 30 als erledigt abhaken können. Einen Silberstreif am Horizont zeigte Köberle noch auf: Er kämpfe derzeit dafür, dass den Bund wenigstens Geld gibt, um mit der Aufschüttung für die B 30 Trasse beginnen zu können. Man wolle dafür Boden aus Baindt nach Süden transportieren. "Doch wenn's der Bund nicht erlaubt, dann habe ich wieder etwas falsches versprochen."
 
 

 05. September 2009
  Polizei sucht flüchtigen BMW  
  Ravensburg, 1 Fahrzeug, 400 Euro Schaden  
  (Ravensburg) - Schaden in Höhe von etwa 400 Euro hat ein bislang unbekannter BMW-Fahrer an einer Schutzplanke der Bundesstraße 30 an der Auffahrt Ravensburg-Süd angerichtet.

Wie erst nachträglich angezeigt wurde, kollidierte in der Zeit vom 21. August 2009 bis 24. August 2009 ein BMW bei der Auffahrt zur B 30 mit der Schutzplanke. Diese wurde auf eine Länge von etwa fünf Metern beschädigt. Der Unfallverursacher kümmerte sich nicht um den angerichteten Schaden und fuhr davon. Aufgrund der vorgefundenen Fahrzeugteile am Unfallort fahndet die Polizei nun nach einem BMW der 7er-Serie der Baureihe bis August 1998. Das Fahrzeug müsste im Bereich der hinteren linken Beleuchtungseinheit Beschädigungen aufweisen. Wer einen Hinweis geben kann wird gebeten sich mit der Verkehrspolizei Ravensburg unter der Nummer (07 51) 80 30 in Verbindung zu setzen.
 
 

 07. September 2009
  Kleinwagen nimmt Roller Vorfahrt  
  Buch, 1 Leichtverletzte, 2 Fahrzeuge  
  (Buch) - Nichtbeachten der Vorfahrt ist vermutlich die Ursache eines Verkehrsunfalls, bei dem am Montagnachmittag, gegen 16.50 Uhr in Buch bei Meckenbeuren eine Frau leicht verletzt wurde.

Eine 28-jährige Fahrerin eines Kleinwagens wollte von der Wiesentalstraße nach links in die Hauptstraße (B 30) einbiegen und hatte hierbei eine bevorrechtigte von links kommende 49-jährige Rollerfahrerin übersehen. Die Zweiradlenkerin war zur Verhinderung eines Zusammenstoßes mit dem einbiegenden Auto nach links ausgewichen, verlor dabei jedoch die Kontrolle über ihr Fahrzeug und stürzte. Sie zog sich Schürfungen und Prellungen zu.
 
 
  Auto brannte nach Unfall aus  
  Ravensburg, 3 Leichtverletzte, 2 Fahrzeuge, 12.000 Euro Schaden  
  (Ravensburg) - Drei Personen haben bei einem Verkehrsunfall am Montagnachmittag auf der Landesstraße 291 an der Auffahrt zur B 30 leichte Verletzungen erlitten. Ein Fahrzeug geriet nach dem Unfall in Brand und brannte vollständig aus.

Gegen 13.50 Uhr befuhr der 73-jährige Fahrer eines Daimler Benz die Landesstraße 291 in Richtung Berg. Beim Abbiegen auf die Bundesstraße 30 an der Anschlussstelle Ravensburg-Nord missachtete er den Vorrang eines entgegenkommenden Hyundai. Es kam zu einem Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge, bei dem sowohl der Fahrer des Hyundai, als auch der 73-jährige und seine 70-jährige Beifahrerin leicht verletzt wurden. Dank der Hilfe eines Verkehrsteilnehmers konnten die Personen ihre Fahrzeuge verlassen.

Kurz darauf entzündete sich der Daimler im Bereich des Motorraumes. Trotz den beherzten Löschversuchen weiterer Verkehrsteilnehmer und dem Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Ravensburg brannte das Fahrzeug vollständig aus. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von insgesamt etwa 12.000 Euro.
 
 

 08. September 2009
  Mercedesfahrer holt sich Fahrverbot  
  (Ravensburg) - Eine mehrmonatige führerscheinlose Zeit erwartet einen Mercedesfahrer, der am Dienstag die Verkehrsvorschriften erheblich missachtet hatte.

Der Mercedesfahrer fiel den Beamten gegen 11.30 Uhr im Bereich des Wernerhoftunnels bei Ravensburg auf. Der 58-jährige befuhr die Bundesstraße 30 noch nach dem Tunnel mit einer Geschwindigkeit von 155 km/h, obwohl auch hier die zulässige Höchstgeschwindigkeit bei 100 km/h festgesetzt ist. Auch im weiteren Verlauf der Bundesstraße brauste der Mercedes mit identischer Geschwindigkeit in die 80er-Zone hinein.

Nun sieht er einem dreimonatigen Fahrverbot sowie einem Bußgeld von 600 Euro entgegen.
 
 
  Lastzug drängt Lastwagen in Leitplanke  
  Achstetten, 2 Fahrzeuge, 5.000 Euro Schaden  
  (Achstetten) - Ein Lastwagenfahrer hat am Dienstag auf der Bundesstraße 30 bei Achstetten eine Leitplanke gestreift. Schuld daran soll ein anderer Brummifahrer gewesen sein. Nach diesem sucht nun die Polizei.

Wie die Polizei mitteilt war der 43-jährige Lastwagenfahrer gegen 11 Uhr auf der Bundesstraße von Ulm in Richtung Laupheim unterwegs. Auf Höhe der Auffahrt Achstetten überholte ihn ein anderer Lastzug und scherte anschließend ohne ausreichenden Abstand wieder nach rechts ein. Um einen Zusammenstoß zu verhindern bremste der 43-jährige ab und wich nach rechts auf den Grünstreifen aus. Dabei touchierte er die Leitplanke, was zu einem Gesamtschaden von rund 5.000 Euro führte.

Vom Verursacher gibt es nur eine vage Beschreibung. Es handelte sich um einen Lastzug mit grüner Bordwand und silbergrauer Plane. Hinweise auf ein solches Fahrzeug nimmt das Polizeirevier Laupheim unter der Nummer (0 73 92) 96 30 0 entgegen.
 
 
  Betrunkener schlägt Polizisten  
  (Bad Waldsee / Gaisbeuren) - Um sich einer Blutentnahme zu entziehen, flüchtete am Dienstag ein 47-jähriger VW-Busfahrer beim Krankenhaus in Bad Waldsee aus einem Streifenwagen. Bei der anschließenden Festnahme schlug er auf die Polizisten ein.

Als Fahrer seines VW-Busses war der 47-jährige am Dienstagabend gegen 23.05 Uhr auf der Bundesstraße 30 in Gaisbeuren von der Polizei angehalten und kontrolliert worden. Da er deutlich alkoholisiert war wollten die Polizeibeamten den Mann im Streifenwagen zu einer fälligen Blutentnahme zum Krankenhaus Bad Waldsee transportiert. Noch vor der Klinik flüchtete der alkoholisierte aus dem Streifenwagen und versuchte sich auf einer dortigen Baustelle zu verstecken. Von den Polizeibeamten jedoch entdeckt flüchtete er erneut zu Fuß. Bereits nach kurzer Verfolgung konnte der 47-jährige von den Polizisten erneut festgenommen werden. Hierbei gebärdete er sich äußerst aggressiv und versetzte den Ordnungshütern mehrere Schläge.

Neben einem strafrechtlichen Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr erwartet den 47-jährigen VW-Busfahrer nun auch eine Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

 
 

 09. September 2009
  29-jähriger erhält Fahrverbot  
  (Laupheim) - Um 60 Kilometer pro Stunde zu schnell ist am Mittwoch ein 29-jähriger auf der Bundesstraße 30 bei Laupheim gewesen. Statt der erlaubten 120 war er mit rund 180 "Sachen" unterwegs.

Eine Videostreife der Ulmer Verkehrspolizei filmte den Verstoß und erläuterte dem Mann in einem ausführlichen Gespräch die Gefährlichkeit seines Tuns sowie dessen Folgen. Letztere sehen wie folgt aus: 240 Euro Bußgeld, vier Punkte im Verkehrszentralregister in Flensburg sowie ein Fahrverbot von einem Monat Dauer.
 
 

 11. September 2009
  39 Bürgermeister fordern Baubeginn der B 30 Süd  
  (Landkreis Ravensburg) - Für die 39 Bürgermeister im Kreis ist klar: die B 30 im Schussental ist die Lebensader für die oberschwäbische Wirtschaft. Deshalb führe an ihrem Weiterbau kein Weg vorbei. Das Bewusstsein dafür versucht jetzt der Kreisverband Ravensburg im Gemeindetag in einem Brief nach Berlin zu schärfen.

Der Brief geht an Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee, die Bundestagsabgeordneten der Region, aber auch die mit Verkehrsfragen befassten Landespolitiker. Unterschrieben ist er vom Kreisvorsitzenden Robert Wiedemann, Bürgermeister aus Baienfurt, sowie dessen Stellvertreter Kurt König aus Altshausen und Uli Mauch aus Wangen. Sie fordern zusammen mit den Bürgermeistern und Oberbürgermeister aller 39 Kreisgemeinden "dass im kommenden Bundeshaushalt Mittel für diesen so dringend notwendigen Ausbau eingestellt werden". Beteuerungen, dass die B 30 bei Ravensburg im Land absolute Priorität eins habe, genügen den Lokalpolitikern nicht, sie wollen den B 30 Weiterbau von Ravensburg nach Friedrichshafen jetzt. Dafür sind sie auch bereit andere, ebenfalls dringende Verkehrsprojekte, wie zum Beispiel den vierspurigen Ausbau der im Weiteren Bedarf enthaltenen B 30 bei Gaisbeuren oder die Elektrifizierung der Südbahn weiter nach Hinten zu verschieben.

Wiedemann und König äußern die Hoffnung, dass dieses eindeutige Votum aus der Region Hardliner in Berlin bewegen wird. So wie es dies schon 2002 getan habe, als sich die Kommunen im Kreis schon einmal zusammensetzten und eine Prioritätenliste für die Raumschaft erstellt haben, wobei auch hier die B 30 bei Gaisbeuren gestrichen wurde. Berlin habe damals sehr beeindruckt, dass damals erstmals eine Region eigenständig eine Prioritätenliste habe, die dann auch Grundlage für die Entscheidungen im Bundesverkehrsministerium taugte. Mit dem A 96 Lückenschluss, der B 12 Ortsumfahrung Isny, der B 32 Ortsumfahrung Geiselharz und dem Weiterbau der B 30 Süd hatten die Kommunen im Kreis vier Projekten den Vorrang gegeben. Drei davon sind mittlerweile abgearbeitet. Unerledigt blieb nur die B 30 Südumgehung von Ravensburg. Sie wollen deshalb an die Übereinstimmung von 2002 erinnern "und fordern deshalb genauso wie vor Jahren sehr dringlich den Ausbau der B 30, sechster Streckenabschnitt" heißt es in dem Brief.

Die Ortsumgehung von Ravensburg ist das dringendste Verkehrsanliegen der Bürgermeister, aber gewiss nicht das einzige. In den nächsten Wochen werden sie zusammenfinden und über weitere Verkehrsprojekte beraten, wohl wissend, dass die Finanzlage immer prekärer wird. Aber die Region brauche als Wirtschaftsraum taugliche Verkehrsanbindungen, aber auch "weil unsere Ecke Transitstrecke ist", sagt Kurt König und erinnert an die permanenten Staus am Pfändertunnel, durch Ravensburg, die fehlenden Transportmöglichkeiten auf der Schiene" Hier muss etwas geschehen, die mobile Gesellschaft hat eben ihren Preis", ergänzte Wiedemann.
 
 

 12. September 2009
  Polizei stoppt 10 Raser  
  (Biberach) - Bei Kontrollen am Wochenende hatte die Polizei wieder gefährliche Raserstrecken im Raum Biberach im Visier. Auf der Bundesstraße 30 zwischen Biberach und Hochdorf bekam dies insbesondere ein 38-jähriger Motorradfahrer zu spüren. Der Mann war mit 160 anstatt der maximal zulässigen 100 Kilometer pro Stunde unterwegs und fuhr auch noch viel zu dicht auf das zivile Polizeifahrzeug auf. Zusammengerechnet brachte ihm die beiden Verstöße ein Bußgeld von 340 Euro, vier Punkte und ein Fahrverbot von einem Monat Dauer ein. Insgesamt neun weitere Fahrer beließen es jeweils bei Tempoverstößen und kassierten ebenfalls Bußgelder sowie Punkte. Fahrverbote gab es für insgesamt vier der zehn ertappte Raser.
 
 
  Jochen Jehle: B 30 streichen, B 31 ausbauen  
  (Friedrichshafen) - Jochen Jehle ist davon überzeugt, er werde seine Arbeit in Berlin gut machen. Als SPD-Kandidat tritt der 41-jährige am 27. September zur Bundestagswahl für den Wahlkreis 293 Bodensee an.

Bereits seit 15 Jahren sitzt Jehle im Gemeinderat und ist seit acht Jahren im Kreistag tätig. Weil sich viele Probleme in diesen Gremien aber nicht lösen lassen, möchte er nun einen Schritt weiter gehen, am großen Rad mitdrehen und auch auf Bundesebene seinen Beitrag dazu leisten, dass die Bodenseeregion ihren Wohlfühlcharakter behält.

Dass dieser vor allem durch die Verkehrssituation beeinträchtigt wird, ist kein Geheimnis. "Wir haben lange genug gewartet", sagt Jehle zum Dauerthema B 31. Woher das Geld für die neue Bundesstraße kommt, dürfe keine Rolle spielen. "Warum soll das Land sie nicht vorfinanzieren", fragt er. Außerdem regt er eine Diskussion darüber an, die B 31 gegenüber der B 30 möglicherweise vorzuziehen, weil seiner Meinung nach insgesamt mehr Menschen von dieser Straße betroffen seien. Das wäre aus seiner Sicht auch im Zusammenhang mit den geplanten Südumfahrungen Markdorf und Bermatingen sinnvoll: "Man kann den Klufternern den Verkehr nicht einfach vor die Füße kippen. Die richtige Reihenfolge wäre, erst die B 31 neu zu bauen, dann die Umfahrungen Markdorf und Bermatingen", findet der Sozialdemokrat.

Dass gerade beim Thema Verkehr viele unterschiedliche Interessen aufeinander prallen, ist Jehle natürlich bewusst. Diese Interessen unter einen Hut zu bringen und Entscheidungen nachvollziehbar für alle Beteiligten zu vermitteln, das ist für ihn aber gerade das Spannende an der Politik.

Jochen Jehle ist überzeugt davon, dass er auch der Aufgabe eines Bundestagsabgeordneten gewachsen wäre. "Ich würde das in Berlin gut machen", sagt er.
 
 
  Petra Selg möchte B 30 und B 31 verhindern  
  (Friedrichshafen) - Sie ist wahlkampferfahren, streitbar und eine Schafferin. Petra Selg von den Grünen möchte erneut in den Bundestag nach Berlin einziehen. Bereits vier Jahre von 2002 bis 2005 hat sie in der Bundeshauptstadt die Fahne für die oberschwäbischen Grünen hochgehalten und in der rot-grünen Koalition mitregiert. Für Selg ist klar, der Bau der B 30 und B 31 muss verhindert werden. Dafür sei mehr in Bildung zu investieren.

Mitgestalten, notwendige Entwicklungen anstoßen und dafür kämpfen, dass die Politik nicht nach der Pfeife mächtiger Lobbyisten tanzt, sondern die Menschen, ihre Bedürfnisse und ihre Zukunft im Blick hat. So umschreibt Selg ihre Motivation wieder zu kandidieren. Am Wahlprogramm der Grünen hat sie selber mitgestrickt und in einer Kommission bis zuletzt an den 1.470 Änderungsanträgen gefeilt. Herausgekommen sei das beste Wahlprogramm, das die Grünen für eine Bundestagswahl je hatten, ist Selg überzeugt.

Die Themen hat die 48-jährige intus, angefangen von der Gesundheits- über die Finanz- bis hin zur Verkehrspolitik, die gerade hier am Bodensee heiß gehandelt wird. "Um es gleich klarzustellen: Auf den Bundesstraßen 31 oder 30 geht gar nichts", sagt Selg. Die Prioritäten im Land liegen für sie ganz woanders. Für Petra Selg steht der Ausbau der Südbahn absolut im Vordergrund.

Im Übrigen ist sie überzeugt, dass nach dem 27. September alle Haushaltstitel ohne Tabus auf den Prüfstand kommen. Arbeitsmarkt- und Bildungspolitik geht für sie eindeutig vor Straßenneubau. Die IZBB-Mittel für den Ausbau von Schulen und Kindergärten findet sie gut angelegt. "Jetzt müssen wir in die Ressource Mensch investieren", sagt Selg. Gute Pädagogen und Lehrer seien gefragt, und die muss man sich richtig ordentlich was kosten lassen.

Ein Umsteuern in der Energiepolitik, wie es die Grünen vorhaben, werde künftig Tausende Arbeitsplätze sichern und neu schaffen. Gerade hier sieht Selg eine der größten Chancen für den Technologiestandort Deutschland, gestärkt aus der Krise zu kommen.

Mit den Bevölkerungsprognosen, die besagen, dass die Bevölkerung in Baden-Württemberg weiter steigen und in den neuen Bundesländern abnehmen wird, kann Selg auch nichts anfangen: "Wir wachsen nicht, wir schrumpfen". Die Grundfrage sei, wie die Politik diesen Prozess steuere. "Wohin wollen wir wachsen und wie viel Wachstum brauchen wir?" Selg gibt sich hier als Realistin und Idealistin zugleich. Der Staat werde nicht mehr für alles und jeden sorgen können. Eine Individualgesellschaft, die darauf bedacht sei seine Interessen durchzusetzen, habe keine Zukunft.
 
 
  OB ruft Bürger zum Handeln auf  
  (Friedrichshafen) - Oberbürgermeister Andreas Brand bittet um Unterstützung für den Bau der B 31 neu. Das Stadtoberhaupt hat deshalb am Samstag alle Haushalte in Friedrichshafen angeschrieben. Sie sollen sich mit Unterschriften und Postkarten einsetzen.

"Wir wollen erreichen, dass die Bagger endlich anrollen. Das ist unser klares Ziel." Mit diesem Appell wendet sich Brand an alle Haushalte. Deshalb erhielt jeder Friedrichshafener Haushalt am Samstag einen Brief vom Oberbürgermeister und eine Postkarte, in dem gebeten wird, sich für den Bau der B 31 und der B 30 stark zu machen.

"Unterstützen Sie den Ausbau von Straße und Schiene, unterstützen Sie den Bau der B 31 und der B 30, machen Sie mit!" Mit diesem Satz ruft der OB die Bürger auf, sich an der Unterschriftenaktion zu beteiligen. "Mit jeder weiteren Unterschrift unterstützen Sie eindrucksvoll die Forderung und die politische Arbeit von Gemeinderat und Stadtverwaltung", schreibt Brand. Täglich quält sich der Verkehr durch die Straßen Friedrichshafens. Die Einwohner ertragen Lärm, Gestank und Abgase Tausender Lastwagen und Autos. Bereits seit Jahrzehnten kämpfen die Stadt und die Region deshalb für den Neubau der B 31. "Für die Bürger unserer Stadt, aber auch für Handel, Mittelstand, Tourismus, Messe und Flughafen ist der Neubau der Bundesstraße unverzichtbar." Eine leistungsfähige und starke Stadt brauche dringend bessere Verkehrsanbindungen. "Nicht irgendwann in ferner Zukunft, sondern jetzt!" Das gelte gleichermaßen für den Weiterbau der B 30 aus Richtung Ravensburg und für die Elektrifizierung der Südbahn.
 
 

 13. September 2009
  Das sagen die Kandidaten zur Verkehrsinfrastruktur  
  (Wahlkreis Ravensburg) - In knapp zwei Wochen ist Bundestagswahl. Kritiker meinen, dass die Region bei der Verkehrsinfrastruktur stiefmütterlich behandelt wird. Wie sehen das die Kandidaten im Wahlkreis Ravensburg? Die örtliche Zeitung hat nachgefragt.


Marc-Ernst Oberscheid (FDP)

"Das stimmt. Die Region ist in der Relation zu ihrer Wirtschaftsleistung bei der Verkehrsinfrastruktur sehr schlecht ausgestattet. Warum ist das so? Weil Verantwortliche, wie zum Beispiel der ehemalige Verkehrsminister Ulrich Müller, der Staatssekretär Rudolf Köberle und der Bundestagsabgeordnete Andreas Schockenhoff von der CDU sich bei der Vergabe von Mitteln für den besseren Ausbau der Verkehrswege nicht durchsetzen konnten."


Agnieszka Malczak (Die Grünen)

"Dass beim Straßenbau der Eindruck entsteht die Region werde schlechter gestellt als andere, ist vor allem auf die chaotische Ankündigungspolitik der CDU zurückzuführen, die gerade im Wahlkampf immer größer und mehr plant, als realisierbar ist. Natürlich gibt es Nachholbedarf, was Bus und Bahn angeht. Unzureichende Ost-West-Verbindungen, schlechte Taktung und Anbindung ländlicher Regionen sowie die immer noch fehlende Elektrifizierung von Süd- und Allgäubahn, das muss angepackt werden. Nachhaltige Mobilität nutzt der Umwelt."


Dr. Andreas Schockenhoff (CDU)

"Das stimmt natürlich nicht! In kaum einer anderen Region des Landes wurde in den letzten Jahren dank der CDU mehr getan für die Verkehrsinfrastruktur. Ich habe als eine meiner ersten Aufgaben als Bundestagsabgeordneter vor gut zehn Jahren gegen den massiven Widerstand von SPD und den Grünen den Bau der B 30 Nord durchgesetzt, ebenso die Umfahrungen von Altshausen und Amtzell. Fertig sind die B 12 Umfahrung Isny und ab November auch der Lückenschluss der A 96. Der Weiterbau der B 30 Süd ist vom dritten auf den ersten Platz gestiegen und damit die nächste Verbesserung, die kommt."


Anne Jenter (SPD)

"In den letzten zehn Jahren wurden im Kreis wichtige Verkehrsprojekte verwirklicht. Alle von Rot-Grün auf den Weg gebracht: Die Umgehung Amtzell-Geiselharz, die A 96 und die Ortsumgehung Isny. Das ist sogar mehr, als in anderen Landkreisen. Eines ist für mich jedoch klar: Jetzt hat der Bau der B 30 Süd absoluten Vorrang, denn die Situation ist inakzeptabel! Und es gilt, die überfällige Elektrifizierung der Südbahn rasch zu erreichen. Das alles ist nicht nur für Bürger enorm wichtig, sondern bringt auch die Entwicklung der Tourismusregion Oberschwaben-Allgäu voran."


Mirco Kolarczik (Die Linke)

"Dass die Südbahn immer noch nicht elektrifiziert ist, ist eine Katastrophe. Eine Ursache dafür ist die Börsenorientierung der Bahn. Herr Schockenhoff könnte den Lesern ja mal von den Folgen dieser Politik für die Berliner S-Bahn berichten. Wir sagen: Schluss mit Börsenwahn, her mit der staatlichen Bürgerbahn inklusive der notwendigen Investitionen! Dass jedes Bürgermeisterle sein eigenes Straßenprojekt möchte ist menschlich verständlich. Wirtschaftspolitisch wie ökologisch ist es in einem hochgradig zerschnittenen Gebiet, wie dem Kreis Ravensburg falsch. Berlin muss bremsen."
 
 
  Tourismus leidet unter Verkehrsinfrastruktur  
  (Aulendorf) - Trotz Bäder- und Barockstraße steht die Ferienregion Oberschwaben-Allgäu klar im Schatten der Konkurrenz von Schwarzwald und Bodensee. Die Landes SPD möchte dies nun ändern und hat in Aulendorf Ideen gesammelt.

Dass die Region in Sachen Tourismusförderung erheblichen Nachholbedarf hat machte zunächst der Veranstaltung Oliver Spähn, Fachgruppensprecher des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes im "Rad" deutlich. Spähn verwies auf konkurrierende Ferienregionen wie etwa Südtirol, das mit einem Werbeetat von 16 Millionen Euro klotzen kann. Die Oberschwaben-Tourismus GmbH, müsse dagegen mit drei Mitarbeitern und 400.000 Euro klar kommen. Verschärft wird diese "Wettbewerbsverzerrung" laut Spähn noch durch den reduzierten Mehrwertsteuersatz in den Nachbarländer, wie Österreich oder die Schweiz.

Ein weiteres Manko für den Tourismus ist Claus Schmiedel, Chef der SPD-Fraktion im Stuttgarter Landtag, bei der Anreise über die B 30 widerfahren. Der Parlamentarier, der mit seinem Kollegen, dem Friedrichshafener Landtagsabgeordneten Norbert Zeller, direkt vom Bodensee nach Aulendorf kam, schimpfte: "Es ist einfach ein Krampf, kilometerlang mit Tempo 20 vor sich hin zu zuckeln." Schmiedel und Co. waren prompt zu spät eingetroffen.

Auch der "Tarifwirrwarr" bei Bahn und Bodo sei nicht tragbar, wie der Grünkrauter SPD-Ortsvereinsvorsitzende und "Öchsle"-Betriebsleiter Martin Jopke anmerkte. Er kritisierte, dass es einfach "zu viele Tarifverbünde" gebe und forderte eine "Initialzündung" nach dem "Karlsruher Modell". Dort öffnet der Zimmerschlüssel die Türen zum öffentlichen Nahverkehr.

Manchmal sind es aber auch vermeintliche Kleinigkeiten, die dem Tourismus vor Ort in die Quere kommen. Aulendorfs Bürgermeister Burth sprach in diesem Zusammenhang das fehlende Bahnhofsklo an. Die Bahn sehe in der Toilettenanlage eine kommunale Aufgabe, aus städtischer Sicht sei es eine freiwillige Aufgabe, zumindest im Fall Aulendorf also eine "nicht finanzierbare Aufgabe."

Ein weiteres Thema beim Tourismus-Hearing der SPD waren die Messeauftritte des Landes. Baden-Württemberg gelinge es nicht, so die massive Kritik, seine Regionen wirklich aus einem Guss und vor allem unter einem Dach zu präsentieren. Dabei sind gerade weniger finanzkräftige Ferienregionen auf diese Werbung angewiesen.
 
 

 15. September 2009
  Verkehrsfrage beschäftigt Kandidaten  
  (Wahlkreis Ravensburg) - Zwei Wochen vor der Bundestagswahl haben im Schloss Amtzell fast 200 Wähler das Angebot genutzt mit den fünf Wahlkreiskandidaten ins Gespräch zu kommen. Der Veranstaltungsort war bewusst gewählt: mitten im Kreis, an der Schnittstelle zwischen Schussental und Allgäu.

Dass Oberschwaben weder wirtschaftlich noch verkehrsmäßig aufs Abstellgleis geraten darf, war für die Kandidaten klar. Beides hängt für sie zusammen. Doch werden B 30 und Elektrifizierung der Südbahn durch Stuttgart 21 nicht an die Wand gedrückt? Dr. Andreas Schockenhoff (CDU) sagt nein. Die B 30 komme in der nächsten Legislaturperiode zumindest bei Ravensburg. Agnieszka Malczak von den Grünen findet Stuttgart 21 "unsinnig", bemängelt, dass in Baden-Württemberg grundsätzlich ein Verkehrskonzept fehle, will auch die B 30, sagt aber: "Ich halte die Südbahn für wichtiger."

Fast scheint es, als wolle der alte Hickhack, wem der Bau der B 12 Umfahrung Isny, der A 96 oder der Umgehung Amtzell-Geiselharz zu verdanken seien, CDU oder SPD-Regierung, wieder ausbrechen, als Anne Jenter (SPD) den Blick aufs Wesentliche zurücklenkt und fordert, dass die Region in Sachen B 30 an einem Strang ziehen und entsprechende Signale nach Berlin senden müsse.

Nur Mirco Kolarczic von den Linken sieht das Thema Verkehr nicht als sein Problem. Er meint auch, dass ein Abgeordneter nicht in erster Linie Geld in einen Wahlkreis scheffeln, sondern dem "gesamten Volk" verantwortlich sein müsse. Und deswegen schert ihn der Kleinkram in der Region wenig, denn er persönlich werde sicherlich nicht im nächsten Bundestag sitzen: "Ich führe einen reinen Zweitstimmenwahlkampf."
 
 

 16. September 2009
  Ehrenamtliche Lotsen helfen Kindern über die B 30  
  (Meckenbeuren) - 800 Erstklässler werden dieses Jahr im Bodenseekreis eingeschult. Davon werden 38 Jungen und Mädchen die Albrecht-Dürer-Grundschule in Meckenbeuren besuchen. Damit sie auch sicher zur Schule gelangen, wird ein Lotsendienst eingerichtet, der den Kleinen über die B 30 helfen soll.

An der Kreuzung Ravensburger Straße (Bundesstraße 30) und Bahnhofstraße wird ab Freitag jeweils ein Lotse morgens und mittags die Schüler über die Straße leiten. Die künftigen Verkehrshelfer trafen sich am Montag bei einem Vororttermin und erhielten von Wolfgang Eitz, einem pensioniertem Polizeibeamten, eine Einweisung. Obwohl in dem Kreuzungsbereich bereits eine Ampel den Verkehr regelt, sei diese zusätzliche Maßnahme erforderlich, wie Ingrid Schimmels, Vorsitzende des Fördervereins der Albrecht-Dürer-Grundschule, betont. Schimmels, selbst Mutter von vier Kindern, hat in ihrer jahrelangen Arbeit im Elternbeirat der Schule häufig Klagen von besorgten Eltern vernommen, die "Schleckerkreuzung" sei sehr gefährlich. Viele Autofahrer, die aus Brochenzell kommend auf die B 30 einbiegen möchten, übersähen häufig den roten Rechtsabbiegerpfeil und gefährdeten dadurch Passanten, die gerade die Straße überqueren.

Von der Politik im Stich gelassen

"Immer wurde nur geschwätzt, nie ist was passiert“, beklagt sich Ingrid Schimmels. Nach einem Informationsaustausch mit den Organisatoren in Ailingen startete die engagierte Mutter einen Aufruf an der Schule, um Helfer für ihr Projekt zu finden. Gleichzeitig sprach sie auch in der Wohnanlage für Jung und Alt vor, um rüstige Rentner zu finden, die sich ehrenamtlich engagieren wollen. Herausgekommen sind nun acht Helfer, vier Mütter und vier Senioren, die in den kommenden vier Wochen die Jungen und Mädchen sicher über die vielbefahrene Bundesstraße helfen werden. Nach den Herbstferien und nach den Weihnachtsferien ist noch einmal ein Dienst für jeweils eine Woche zur Wiedereingewöhnung vorgesehen.
 
 
  Schockenhoff nennt seine Schwerpunkte  
  (Wahlkreis Ravensburg) - Auf Einladung des CDU-Ortsverbandes Herlazhofen ist der CDU-Wahlkreisabgeordnete und erneute Kandidat für die Bundestagswahl, Dr. Andreas Schockenhoff, in die "Halde" nach Herlazhofen gekommen.

Bei dem Bürgergespräch nannte Schockenhoff seine Schwerpunkte: "Zu allererst müssen die öffentlichen Haushalte saniert werden." Das heißt, die Staatsverschuldung müsse gebremst werden. Das zweite Ziel müsse sein, die Leistungsträger unserer Gesellschaft, den Mittelstand, steuerlich zu entlasten. So wolle die Union den Eingangssteuersatz von 14 auf 13 Prozent und dann auf zwölf Prozent senken und das Einkommen für den Spitzensteuersatz von 52.000 Euro auf zunächst 56.000 Euro und dann auf 60.000 Euro erhöhen. Diese Steuerregelung wirke sich dann positiv auf alle kleineren und mittleren Einkommen aus. Damit könne die Konjunktur weiter angekurbelt werden.

Als drittes Ziel nannte Schockenhoff die Investitionen in Bildung, Forschung und Infrastruktur. Dabei sprach er sich für das gegliederte Schulsystem mit seiner Durchlässigkeit und einer differenzierten Förderung eines jeden Kindes aus. In der Forschung gehe es darum, dass Deutschland als Exportnation weiter wettbewerbsfähig auf dem Weltmarkt sei und die Produkte besser seien. Zu der Infrastruktur zähle die Versorgung des ländlichen Raumes mit dem Breitbandkabel, aber auch der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur, wie der Ausbau der B 30, des Radwegenetzes und die Bahnanbindung.

Vor der Veranstaltung hatte der Ortsvorsteher im Rathaus sein Ortschaftsgebiet mit den vier Pfarrgemeinden und einer Filialgemeinde sowie das rege Vereinsleben vorgestellt, aber auch auf die für ihn dringend erforderlichen Verkehrsmaßnahmen an der L 319 mit dem geplanten Kreisverkehr hingewiesen. Schockenhoff sicherte seine volle Unterstützung zu.
 
 

 17. September 2009
  B 30 erhält neuen Belag  
  (Donaustetten / Achstetten) - Das Regierungspräsidium Tübingen teilt mit, dass es ab Montag bis voraussichtlich Freitag, 16. Oktober 2009, den Fahrbahnbelag auf der B 30 zwischen den Anschlussstellen Donaustetten und Achstetten auf einer Länge von rund 5,3 km in Fahrtrichtung Biberach erneuern lassen wird. Außerdem wird zeitgleich der Fahrbahnbelag des Auffahrtastes an der B 30 Anschlussstelle Donaustetten erneuert. Die Erneuerung des Fahrbahnbelags ist zur Erhaltung des Bestands und der Verkehrssicherheit dringend erforderlich geworden, nachdem vermehrt Fahrbahnschäden, starke Rissbildungen und Spurrinnen zwischen den beiden Anschlussstellen faufgetreten sind.

Während der Belagsarbeiten wird abwechselnd eine der beiden Fahrspuren der B 30 in Fahrtrichtung Biberach für den Verkehr gesperrt. Der Verkehr auf der B 30 in Richtung Biberach wird somit einspurig durch die Baustelle geführt. Der Verkehr der Gegenrichtung ist von den Belagsarbeiten nicht betroffen. Der Auffahrtast zur B 30 in Richtung Biberach an der Anschlussstelle Donaustetten bleibt in diesem Zeitraum nur für einige Tage zum Einbau des neuen Fahrbahnbelags geschlossen. Eine großräumige Umleitung des Verkehrs ist somit nicht notwendig.

Da in den verkehrlichen Spitzenstunden mit Staus und Behinderungen zu rechnen ist, sollten die Autofahrer den Baustellenbereich möglichst meiden oder großräumig umfahren. Das Regierungspräsidium bittet um Verständnis für die Verkehrsbeschränkungen.

Die Kosten für die Belagserneuerung belaufen sich auf rund 800.000 Euro und werden vom Bund getragen.
 
 

 18. September 2009
  Eisenkopf: Es wird zu wenig investiert  
  (Friedrichshafen) - Ein großer Nachteil der Wirtschaftsregion Bodensee-Oberschwaben ist die mangelhafte Verkehrsinfrastruktur. Die örtliche Zeitung hat mit dem Verkehrsexperten Professor Alexander Eisenkopf von der Zeppelin Universität Friedrichshafen gesprochen.


Frage: "Professor Eisenkopf, Sie forschen über Verkehrsinfrastruktur. Tun Sie das in einem infrastrukturellen Entwicklungsland?"

Eisenkopf: "Der Begriff des Entwicklungslandes ist natürlich überzogen. Wir befinden uns hier in einer Randlage mit schlechter infrastruktureller Anbindung. Das heißt, die wirtschaftliche Potenz des Raumes zwischen Alb und Bodensee und die entsprechenden Mobilitätsanforderungen werden nicht durch die Infrastruktur abgebildet."


Frage: "Was sind die größten Schwächen der Region?"

Eisenkopf: "Es mangelt vor allem an leistungsfähigen Fernstraßen. Wir träumen ja immer noch von der fehlenden Bodensee-Autobahn. Darüber hinaus haben wir im Schienenverkehr ein Problem durch die mangelnde Elektrifizierung. Wir haben auch das Problem der schlechten überregionalen Anbindung, auch in die Nachbarländer Österreich und Schweiz. Das ist insgesamt ein Mix, der nicht gerade förderlich für die Wirtschaftsentwicklung und die Mobilität der Bevölkerung ist."


Frage: "Was muss am dringlichsten getan werden?"

Eisenkopf: "Wir müssen darauf aufmerksam machen, das wir zwar eine Region in einer Randlage sind, die aber gleichwohl aufgrund ihrer wirtschaftlichen Bedeutung mit zusätzlichen Mitteln für die Verkehrsinfrastruktur versorgt werden muss."


Frage: "Welches Projekt wäre am wichtigsten?"

Eisenkopf: "Straßenseitig die Realisierung der geplanten Ausbaumaßnahmen von B 30, B 31, B 311 und B 312 sowie die Erhöhung der Leistungsfähigkeit der Südbahn."


Frage: "Wird in Deutschland zu wenig in Infrastruktur investiert?"

Eisenkopf: "Es wird deutlich zu wenig investiert. Wir fahren sozusagen auf Verschleiß. Experten fordern Investitionen von insgesamt mindestens zwölf Milliarden Euro im Jahr, um den Erhaltungs- und Ausbaubedarf zu decken. Es wurden in den vergangenen Jahren aber nur neun bis zehn Milliarden investiert. Jetzt gibt es durch die Konjunkturpakete zwar einen Sprung nach oben, aber das wird dann wie ein Strohfeuer in sich zusammenbrechen."


Frage: "Wie wird sich der Verkehr in Zukunft entwickeln?"

Eisenkopf: "Es wird weiterhin ein hohes Wachstum vor allem des Güterverkehrs geben. Dabei wird der Straßenverkehr nach wie vor am bedeutendsten bleiben."


Frage: "Welches Verkehrsmittel benutzen Sie selbst eigentlich am liebsten?"

Eisenkopf: "Mein persönlich liebstes Verkehrsmittel ist zu Fuß zu gehen. Also, der nicht motorisierte Individualverkehr."
 
 

 19. September 2009
  Schönig: DDR wurde platt gemacht  
  (Friedrichshafen) - Dieter Schönig lebt am Wasser. Die Ostsee hat er mit dem Bodensee getauscht, hier findet der ehemalige Marinekapitän seinen Weg als Kandidat für "Die Linke" anzutreten. Er wolle nach Berlin, um Politik zu machen und nicht um sich persönlich zu bereichern.

Vorstellungen von dieser Politik, die er in Berlin vertreten will, hat Detlef Schönig sehr genaue. Die Rente mit 67, Hartz IV, der Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan seien politische Inhalte, von denen man sich schleunigst verabschieden müsse, ein Mindestlohn von zehn Euro flächendeckend sei vielmehr das Gebot der Stunde. "Das, was in der DDR vorhanden war, ist plattgemacht worden," davon ist Schönig überzeugt.

Zur regionalen Politik und Lage bezieht er ebenfalls Stellung. Die Verkehrssituation spielt dabei eine große Rolle. Die Bodenseeringbahn, die B 30 und die B 31 seien Problemthemen, die unbedingt und schnell gelöst werden müssten und bei denen sich Stuttgart und Berlin nicht länger verstecken dürften. Die Entlastung der Orte durch Abgase von im Stau stehenden Autos habe umgehend zu erfolgen, das sei eine Frage der Gesundheit und der Erhaltung alter Bausubstanz. "Ich habe keinerlei Verständnis für die zögerliche Haltung des Landes und des Bundes."

Wie er die Probleme lösen möchte, verrät Schönig nicht. Er hält sich allerdings an das Parteiprogramm, das alleine auf den Ausbau der Schiene setzt. Neue Straßen wird es mit der Linken nicht geben.
 
 
  Videostreife stoppt Tempo- und Abstandsünder  
  (Laupheim) - Zwei Raser und ein Drängler mussten am Wochenende Konsequenzen hinnehmen. Bei einer Videokontrolle auf der B 30 fielen ein 29-jähriger und ein 62-jähriger wegen überhöhter Geschwindigkeit auf. Beide Autofahrer überschritten das Limit von 120 Kilometern pro Stunde um mehr als 30 Stundenkilometer. 120 Euro Bußgeld sowie drei Punkte im Verkehrszentralregister sind die Folge. In ähnlicher Dimension bewegen sich die Sanktionen für einen Drängler. Der Mann hatte den Abstand zum Vordermann viel zu gering ausgelegt.
 
 
  Protest-Postsack ist mit 10.000 Karten gefüllt  
  (Friedrichshafen) - Täglich quält sich der Verkehr durch die Straßen Friedrichshafens. Anwohner ertragen Lärm, Gestank und Abgase Tausender Lastwagen und Autos. Bereits Jahrzehnte dauert der Kampf für den Neubau der B 31. Knapp 27.000 Haushalte haben am Samstag vor einer Woche einen Brief von Oberbürgermeister Brand mit der Bitte erhalten, die beigefügte Protest-Postkarte auszufüllen und an das Rathaus zurückzuschicken.

"Wir sind nach einer jahrzehntelangen Diskussions- und Planungsphase an einem Punkt, an dem materielle Entscheidungen getroffen sind, hinter die man nicht mehr zurück kann und die jetzt professionell abgearbeitet werden müssen", sagt der OB. Seine Forderung ist klar: Sollten vom Bund weiter pro Jahr mehr als 300 Millionen Euro an Straßenbaumitteln nach Baden-Württemberg fließen, dann müsse für die Bodenseeregion etwas abfallen. Hier ziehe er mit dem Ravensburger OB Vogler an einem Strang. Schließlich seinen die Verkehrsbeziehungen zwischen B 31, B 30 und B 33 eng verzahnt.

Für Brand geht es nicht mehr darum, Schuldige zu suchen und den Schwarzen Peter zu verteilen. "Wir müssen die Dringlichkeit der Entlastung am Bodensee, sowohl auf der Straße als auch auf der Schiene, ins Bewusstsein der Entscheidungsträger in Stuttgart und Berlin bekommen." Die Menschen seien es überdrüssig, ständig das Thema aufgetischt zu bekommen, ohne dass sich etwas bewege. Damit müsse Schluss sein.

Rund 6.000 Euro hat die Postkartenaktion gekostet. Hat sich das auch gelohnt? Der OB sagt Ja. Innerhalb einer Woche kamen rund 2.000 Postkarten zurück, sodass der Protest-Postsack jetzt mit knapp 10.000 Karten gefüllt ist. Es dürften aber gerne noch mehr werden, wünscht sich der OB. Brand will die Postkartenaktion noch vor der Bundestagswahl zum Abschluss bringen und dann mit einer "hoffentlich satten fünfstelligen Zahl" von Protestkarten nach Stuttgart fahren.
 
 
  Zeller: B 30 und B 31 doch nicht auf erstem Platz  
  (Friedrichshafen / Ravensburg) - Auf die jüngste Kleine Anfrage vom August zur B 31 bei Friedrichshafen und B 30 Ravensburg Süd hat der Landtagsabgeordnete Norbert Zeller (SPD) nun eine Antwort der Landesregierung erhalten. Einzige positive Auskunft darin sei, so Zeller, dass die Baureifeplanungen vom Land derzeit laufen, sodass, sobald der Bund zustimmt bereits mit Brückenbauwerken begonnen werden könnte.

Doch auf seine Frage, ob andere baureife Projekte im Land zugunsten der B 31 und B 30 zurückgestellt werden, erhielt er keine definitive Aussage. Es heißt zwar wörtlich in der Antwort der Landesregierung, dass das Land die beiden Maßnahmen weiterhin mit höchster Priorität einstufen und mit Nachdruck auf eine schnelle Baufreigabe drängen will, doch ebenso heißt es wörtlich: "Die Vorhaben stehen in Konkurrenz zu weiteren dringenden Maßnahmen in Baden-Württemberg, für die Planfeststellungsbeschlüsse vorliegen." Damit ist für Norbert Zeller klar, dass hier ein verschämtes Eingeständnis vorliegt, dass die beiden oberschwäbischen Straßenprojekte nicht vor anderen baden-württembergischen Straßenprojekten eingestuft werden. "Die vollmundigen Versprechungen, die gerade in dieser Woche bei der Klausurtagung der CDU am Bodensee und in Friedrichshafen gemacht wurden, sind bloße Lippenbekenntnisse", sagt Zeller.

Auf die Frage, ob dann wenigstens dem Bund die notwendigen Unterlagen vorlägen, antwortet das Land, dass dies erfolgt sei. "Doch damit ist noch lange nichts darüber ausgesagt mit welcher Priorität die beiden Straßenneubauabschnitte der B 30 und B 31 auf der Landesliste stehen", erklärt Zeller. Es nütze wenig, wenn andere Landesprojekte weiter vorne stehen und die oberschwäbischen am Ende, denn für alle Projekte im Land werden die Mittel nicht ausreichen. "Hier macht es sich die Landesregierung mal wieder sehr einfach, wenn sie nur auf den zur Verfügung stehenden Rahmen der Mittel verweist, aber eben nichts zu der Rangfolge der Projekte aussagt."
 
 

 20. September 2009
  19-jähriger fliegt aus der Kurve  
  Achstetten, 1 Fahrzeug, 8.000 Euro Schaden  
  (Achstetten) - Alkoholeinwirkung und nicht angepasste Geschwindigkeit haben am Sonntagmorgen bei Achstetten zu einem Unfall geführt. Ein 19-jähriger Fahrer blieb unverletzt, am Auto entstand Totalschaden von 8.000 Euro.

Gegen 7.00 Uhr meldete ein Verkehrsteilnehmer der Polizei den Unfall. Dieser bemerkte bei Achstetten an der Abfahrt der Bundesstraße 30 ein auf dem Dach liegendes Auto, das offensichtlich aus der Kurve geflogen war. Vom Fahrer fehlte allerdings jede Spur. Diesen trafen die Polizisten dann später in einer Wohnung in Laupheim an und stellten bei dem 19-jährigen Alkoholgeruch fest. Den bei einem Unfall zulässigen Höchstwert von 0,3 Promille überschritt der junge Fahrer. Der Führerschein wurde beschlagnahmt. Endgültige Klarheit über die genaue Alkoholisierung sowie die weiteren Folgen wird eine Blutuntersuchung bringen.
 
 

 21. September 2009
  Lastwagen verliert zwei Räder  
  Gaisbeuren, 1 Fahrzeug  
  (Gaisbeuren) - Zwei Räder haben sich am Montagmorgen an einem Lastwagen während der Fahrt auf der Bundesstraße 30 gelöst. Obwohl der Laster auf die Gegenfahrbahn kam, wurde niemand verletzt.

Der 28-jährige Fahrer des Lastwagens war gegen 06.10 Uhr zwischen Bad Waldsee und Gaisbeuren unterwegs, als sich plötzlich aus bislang unbekannten Gründen während der Fahrt die Reifen hinten links lösten. Der Lastwagen geriet ins Schleudern und kam dabei zum Teil auf die Gegenfahrbahn. Entgegenkommende Verkehrsteilnehmer konnten glücklicherweise noch ausweichen. Dem 28-jährigen gelang es sein Fahrzeuge wieder unter Kontrolle zu bringen und schließlich anzuhalten. Die Reifen rollten über die Gegenfahrbahn in den angrenzenden Straßengraben. Einer der Reifen kam erst nach etwa 180 Meter zum Liegen.

Verletzt wurde niemand. Neben den Schäden am Lkw wurde die Fahrbahn auf einer Länge von etwa 50 Metern beschädigt.
 
 

 22. September 2009
  Auffahrunfall fordert drei Verletzte  
  Gaisbeuren, 3 Leichtverletzte, 3 Fahrzeuge, 11.000 Euro Schaden  
  (Gaisbeuren) - Zu einem Auffahrunfall mit drei leicht Verletzten und einem Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 11.000 Euro ist es am Dienstagnachmittag auf der Bundesstraße 30 in Gaisbeuren gekommen.

Die 22-jährige Fahrerin eines Audi fuhr gegen 17.15 Uhr von Bad Waldsee in Richtung Gaisbeuren. Kurz nach dem Ortseingang bei der Einmündung zum Riedweg mussten die Fahrzeuge vor ihr aufgrund eines Rückstaus bis zum Stillstand abbremsen. Dies bemerkte die 22-jährige zu spät und fuhr auf das vor ihr stehende Fahrzeug auf. Durch die Wucht des Aufpralls schob sich dieses auf ein weiteres Fahrzeug.

Die Unfallverursacherin sowie zwei Insassen der bereits stehenden Fahrzeuge erlitten bei dem Unfall leichte Verletzungen. An den drei Fahrzeugen entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von rund 11.000 Euro.
 
 
  Wahlprogramm von CDU/CSU: Modellregion für Elektroautos schaffen  
  (Berlin) - Am Sonntag ist Bundestagswahl. Welche verkehrspolitischen Ziele plant die CDU in der nächsten Legislaturperiode zu verfolgen? Wir haben uns das Regierungsprogramm 2009-2013 angeschaut.

Für die Christdemokraten hat die Reduzierung der CO2 Emissionen hohe Bedeutung. Deshalb möchten sie eine Modellregion für Elektroautos schaffen. In einer Region soll der Einsatz von Elektrofahrzeugen aller Art mit den dazugehörigen flächendeckenden Elektrotankstellen als Großprojekt getestet werden. Bis zum Jahr 2020 sollen auf deutschen Straßen mindestens eine Million Elektrofahrzeuge im Einsatz sein.

Den zweiten Schwerpunkt setzt die CDU auf leistungsfähige Verkehrsnetze. Der Bundesverkehrswegeplan soll bedarfsgerecht weiterentwickelt und fertig geplante Verkehrsprojekte zügig realisieren werden. Für die zukünftige Finanzierung sollen mehr PPP-Projekte gefördert werden. Ebenfalls müsse eine verstärke Anstrengungen zur Verlagerung von der Straße auf die Schiene und Wasserstraße erfolgen. Ein generelles Tempolimit auf Autobahnen lehnt die CDU ab.

Der öffentliche Personennahverkehr soll als Bestandteil der Daseinsvorsorge gestärkt werden. Die Schienenetze sollen ausgebaut und erhalten werden, die Verkehrssystem optimiert. Die Verkehrsprojekte Deutsche Einheit (VDE) sollen für die Straße bis 2010 und für die Schiene bis 2017 vollständig abgeschlossen werden. Den Zugang ländlicher Räume zu den überörtlichen Verkehrsachsen möchten die Christdemokraten durch leistungsfähige Anbindungen voranbringen. Ein gezielter und umweltverträglicher Ausbau der Verkehrsinfrastruktur soll die Erreichbarkeit von touristischen Zielen erhöhen.

Auch die Bekämpfung von Verkehrslärm hat für die CDU hohe Priorität. Durch verstärkte Verbauung von lärmarmem Asphalt, durch Verkehrsvermeidung und -verlagerung und durch Lärmschutzwände und -wälle entlang von Straßen und Schienenstrecken soll der Lärmschutz vorangebracht werden. Darüber hinaus sollen die Lärmsanierungswerte gesenkt werden.
 
 

 23. September 2009
  Wahlprogramm der Grünen: Bildung statt Beton  
  (Berlin) - Am Sonntag ist Bundestagswahl. Welche verkehrspolitischen Ziele planen Bündnis 90 / Die Grünen in der nächsten Legislaturperiode zu verfolgen? Wir haben uns das Bundestagswahlprogramm 2009 angeschaut.

Für die Grünen steht ein leistungsfähiger öffentlicher Nahverkehr an erster Stelle. Den Ausbau der Bundesfernstraßen sieht die Partei als abgeschlossen an. Deshalb fordern die Grünen Bildung statt Beton. Leider würde fünfmal mehr Geld in Verkehrsinfrastruktur und die klassische Wirtschaftsförderung fließt, als in Bildung. Analog zum Bundesverkehrswegeplan fordern die Grünen einen Bundeswildwegeplan, der durch den Bau von Grünbrücken der Zerschneidung von Lebensräumen für Wildtiere entgegenwirken soll. Die LKW-Maut soll weiter entwickeln werden als Klimaschutzinstrument.

Auch in einer Rezession müsse sich der Staat überlegen welche Ausgaben unsinnig und wenig effektiv sind, etwa im Verkehrsetat. Die Grünen fordern statt dessen Mobilität für alle, statt im Stau festzusitzen, mit intelligenten Verkehrskonzepten und nachhaltiger Mobilität. Eine mobile Gesellschaft brauche keine neuen Straßen, sondern neue Wege. Mit einem ganzheitlichen Bundesmobilitätsplan soll der straßenbaufixierte Bundesverkehrswegeplan abgelöst werden. Die wachsende Lkw-Lawine soll über wirksame Lenkungsabgaben und die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene eingedämmt werden. Dazu müsse die Lkw-Maut weiterentwickelt werden und zukünftig auch die externen Umweltkosten berücksichtigen sowie auf kleinere Lkw und das gesamte Straßennetz ausgedehnt werden.

"Monstertrucks" lehnen die Grünen ab. Bundesmittel für neue Straßen sollten in den verstärkten Ausbau der Schiene gelenkt werden. Die kombinierte Mobilität aus Fuß- und Radverkehr, Bus und Bahn, Taxi und Car Sharing in der Stadt der kurzen Wege, die mit wenig Autoverkehr auskommt, muss das Ziel sein. Bis 2020 sollen mindestens zwei Millionen Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen fahren. Gleichzeitig soll die Subventionierung für Spritfresser verhindert und ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen eingeführt werden.
 
 
  Die Violetten: Menschen sollten nicht mit dem Auto fahren  
  (Wahlkreis Ravensburg) - Ein bisschen Basisdemokratie, ein bisschen Umweltschutz, jede Menge Esoterik: "Die Violetten." Eine Kleinpartei tritt zum ersten Mal bei einer Bundestagswahl an. Wenn sie an die Macht kommt, will ist eine "spirituelle Politik" verfolgen und die Gesellschaft radikal umkrempeln.

Ihr bestes Ergebnis erzielte die Partei, die deutschlandweit nur etwa 1.150 Mitglieder zählt, bei der Europawahl im Juni mit 0,2 Prozent der abgegebenen Stimmen. Ihre Mitglieder streben zwar weiterhin die Trennung zwischen Kirche und Staat an, setzen sich aber für "mehr Spiritualität" in der Politik ein, um "ganzheitliche Lösungen für die elementaren Bedürfnisse aller Bürger zu gestalten", heißt es in der Selbstdarstellung der Kleinpartei.

Eine ihrer Aktivistinnen ist Christine Coelho aus Ravensburg. Die 45-jährige nennt sich Gesundheits-, Erziehungs- und Lebensberaterin. Sie hat keinen medizinischen oder therapeutischen Abschluss, auch keine Heilpraktikerschule besucht. Folglich ist eines ihrer politischen Ziele die "freie Therapiewahl." Coelho findet es "bevormundend", wenn Krankenkassen nur schulmedizinische Therapien bezahlen und sieht in Deutschland eine "einseitige Begünstigung der Pharmaindustrie. Ich kann mit meinen Potenzialen alles Mögliche machen." Ein besserer Umweltschutz ist denn auch die zweite große Forderung der "Violetten".

Das Weltbild scheint ausgesprochen negativ, auch wenn die "Violetten" nach eigenem Bekunden an das Gute im Menschen glauben. "Am Bildungssystem hat sich seit der industriellen Revolution nichts geändert. Schule tötet Kreativität", meint Coelho. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die "deutsche Mentalität gehalten", das Obrigkeitsdenken, der Glaube an Zeugnisse und Zertifikate, meint die 45-jährige. Benz pflichtet ihr bei, "dass die Deutschen alle vier Jahre ihre Eliten wählen und die Verantwortung abgeben", ausgerechnet jene Politiker, die sich dem "schmutzigen Geschäft der Prostitution mit den Mächtigen" hingegeben hätten.

Und haben die Violetten auch Antworten auf regionale Fragen, die in der Bundespolitik gerade eine Rolle spielen? Sind sie zum Beispiel für oder gegen den Bau der B 30 Süd? Coelho antwortet ausweichend. "Seit der Globalisierung hat der Lastwagenverkehr zugenommen. Die Menschen sollten doch mal überlegen, ob sie unbedingt mit dem Auto in die Stadt fahren müssen." Also, lieber keine B 30 bauen, sondern alle zum Busfahren animieren.

Überhaupt könnten viele Probleme der Menschheit durch ein paar einfache technische Fortschritte gelöst werden. Für Fernreisen könnte man, so Benz, doch auch Magnetröhren am Boden des Ozeans bauen, die Flugzeuge überflüssig machen. Coelho findet das wiederum allerdings nicht so gut, wegen des Eingriffs in die Natur. Dafür bringt sie das Erdmagnetfeld ausnutzende Skalarwellen als strahlungsarme Alternative zum Handy ins Spiel. Bionik, auf die Erde gerichtete "Gamma-Ray-Strahlen" und das Ende des "Maya-Kalenders 2012" sind weitere Themen, mit denen sich die Violetten gern beschäftigen.

Aber alles kostest Geld. Wie soll man das bezahlten? Benz: "Man darf nicht immer vom materialistischen Weltbild ausgehen und fragen: Wie können wir das bezahlen?" Wenn man die jetzige Bürokratie bei den sozialen Transferleistungen abschaffen würde, sei Geld genug da, meint Benz. Und dann werde ein "kreativer Urknall in der Gesellschaft" gezündet, weil jeder seiner Existenzsorgen entledigt sei.
 
 
  Alkohol und Kokain führen zu Unfall  
  Äpfingen, 1 Fahrzeug, 4.500 Euro Schaden  
  (Äpfingen) - Einen gefährlichen Mix aus Alkohol und Kokain hat am Mittwochabend ein 25-jähriger zu sich genommen. Anschließend baute er einen Unfall auf der B 30.

Der Mann war Verkehrsteilnehmern kurz vor Mitternacht auf der Bundesstraße 30 zwischen Laupheim und Biberach aufgefallen. Auf Höhe von Äpfingen prallte er gegen eine Leitplanke und fuhr anschließend in Schlangenlinien weiter in Richtung Ravensburg. Einer Polizeistreife gelang es das Fahrzeug an einer Ausfahrt auf Höhe von Biberach zu stoppen. Dabei blieb den Beamten der Zustand des 25-jährigen nicht verborgen. Er musste sich einer Blutprobe unterziehen und den Führerschein abgeben. Im Lauf der Untersuchung stelle sich heraus, dass der junge Mann einen gefährlichen Mix aus Alkohol und Kokain zu sich genommen hatte.

Bei dem Unfall entstand ein Gesamtschaden von rund 4.500 Euro. Die Tatsache, dass der 25-jährige nach dieser Kollision weitergefahren war, bringt ihm weiteren Ärger ein, eine zusätzliche Anzeige wegen unerlaubten Entfernens von der Unfallstelle.
 
 
  Fahrer bei Unfall aus Auto geschleudert  
  Donaustetten, 1 Schwerverletzter, 1 Fahrzeug, 2.000 Euro Schaden  
  (Donaustetten) - Schwere Verletzungen erlitt ein Autofahrer am Mittwoch, als er auf der B 30 kurz vor einer Baustelle verunglückte. Da er nicht angegurtet war, wurde er aus seinem Wagen geschleudert.

Gegen 6.00 Uhr war der 46-jährige auf der Bundesstraße von Ulm in Richtung Biberach unterwegs. Nach Zeugenaussagen überholte er kurz vor einer Baustelle bei Donaustetten, die nur einspurig passierbar ist, ein anderes Auto. Da er angesichts der durch Nebel eingeschränkten Sicht und der Gefahrenstelle zu schnell fuhr, geriet er mit seinem Mercedes ins Schleudern. Der Wagen kam nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlug sich an einer Böschung. Da der Ulmer nach ersten Erkenntnissen nicht angegurtet war, wurde er aus dem Auto schleudert. Die Feuerwehr Ulm unterstützte seine Bergung, der Rettungsdienst brachte den Schwerverletzten in eine Klinik. Die Schäden am Auto und an einem Wildschutzzaun schätzt die Polizei auf rund 2.000 Euro.

Die Polizei musste die Bundesstraße in Richtung Biberach für rund 90 Minuten voll sperren. Den Verkehr leiteten die Beamten örtlich um, dennoch kam es zu Behinderungen.
 
 

 24. September 2009
  Wahlprogramm der Linken: Straßenbau sofort stoppen  
  (Berlin) - Am Sonntag ist Bundestagswahl. Welche verkehrspolitischen Ziele plant die Linke in der nächsten Legislaturperiode zu verfolgen? Wir haben uns das Wahlprogramm "Konsequent sozial. Für Demokratie und Freiheit Bundestagswahlprogramm 2009" angeschaut.

Für die Linke ist klar: Alle Planungsmaßnahmen im Verkehr müssen sowohl Aspekte des Klimaschutzes, als auch der Anpassung an den Klimawandeln berücksichtigen. Der Verkehr sei der einzige Sektor in Deutschland, der steigende Klimabelastungen verursache. Die Linke werde daher dafür kämpfen, dass eine ökologische Verkehrswende eintritt. Dazu müsse der öffentliche Verkehr massiv ausgebaut werden mit dem langfristigen Ziel der kostenlosen Nutzung. Auch die Bahnstrecken und Netze des Nahverkehrs sind zu stärken. Die Privatisierung der Bahn lehnt die Linke ab. Fuß- und Fahrradverkehr müssen erheblich stärker gefördert werden. Der Güterverkehr muss von der Straße komplett auf die Schiene und Wasserstraße verlagert werden.

Beim Straßenbau sollen die "bürgerfeindlichen Beschleunigungsgesetze für die Verkehrsplanung" abgeschafft werden. Die Bundesverkehrswegeplanung bedürfe einer Reform. Die jährlichen Ausgaben für die Schiene müssten auf mindestens 2,5 Milliarden Euro aufgestockt werden. Die Mehrwertsteuer auf Bahntickets müsse auf 7 Prozent gesenkt sowie Sozial-Tickets und Sozial-Bahncards für einkommensschwache Haushalte eingeführt werden. Für die Finanzierung gelte: Keine neuen Autobahnprojekte. Auf jeden Fall müsse die Privatisierung des Straßennetzes und seiner Pflege gestoppt werden. Die Einführung von Monster-Lkw lehnt die Linke ab. Die Linke stehen für die Einführung eines Tempolimits von 120 km/h auf Autobahnen.

Die Subventionierung von Flughäfen müsse beenden werden, Kerosinsteuer und Flugticketabgabe müssten eingeführt werden, ebenfalls setzen sich die Linken für die Erhebung von Mehrwertsteuer auf internationale Flüge ein. Vor allem gelte es Natur zu bewahren und nachhaltig zu nutzen. Dazu müssten Schutzgebiete erheblich ausgeweitet und vernetzt werden.
 
 

 25. September 2009
  Bindig befürchtet Streit um Baubeginne  
  (Friedrichshafen / Ravensburg) - Rudolf Bindig (SPD) hat in Ravensburg die Diskussion angestoßen. Der Sozialdemokrat befürchtet einen Wettlauf zwischen der Schussenmetropole und der Zeppelinstadt um Straßenbaugelder. Angesichts der Aktivitäten in Friedrichshafen ist sich Bindig sicher, dass die B 30 gegenüber der B 31 ins Hintertreffen geraten könnte.

In Friedrichshafen zeigt man sich verwundert. "Das ist totaler Blödsinn", regt sich Landrat Lothar Wölfe auf. Oberbürgermeister Andreas Brand zeigt sich ebenso irritiert: "Das ist doch genau jenes Vorgehen, das uns jahrelang nicht weitergebracht hat." Anstatt dass die Region Geschlossenheit zeige und für ihre gemeinsame Sache solidarisch einstehe, werde so versucht, sie in Grabenkämpfe zu verwickeln. Es sei im Grunde doch egal, wo zuerst die Bagger anrollen, ob an der B 30 in Ravensburg-Süd oder an der B 31 in Friedrichshafen-West, Hauptsache es gebe das Signal: "Wir meinen es ernst", sagt Brand.

Rein sachlich habe die B 30 natürlich Vorrang vor der B 31, weil sie seit fast vier Jahren planfestgestellt sei und vorbereitende Arbeiten schon begonnen hätten. "Wir im Bodenseekreis müssen schauen, dass wir mit der B 31 weiterkommen, und Ravensburg macht das gleiche mit der B 30", sagte Landrat Wölfle. Hier eine Konkurrenz aufzubauen würde jeder Seite gleichermaßen schaden. Der Landrat gab zu bedenken, dass es mit der B 31 Friedrichshafen-Immenstaad nicht getan sei. Es müsse auf der B 31 planerisch im Westen weitergehen. Stillstand könne sich die Politik nicht mehr leisten.

"Der Konsens in der Region lag zwar nicht schriftlich vor, aber es gab so was wie ein sich aus der Debatte ergebendes Einvernehmen, dass die B 30 vor der B 31 dran ist", sagt Rudolf Bindig. In der Planung seien die Häfler so hinterhergehinkt wie Fußkranke." Gegen die B 31-Planung habe es viel mehr Einwände als gegen die "vorbildlich, ruhig und akkurat geplante B 30 Süd" gegeben, letzteres laut Bindig mit ein Verdienst von Oberbürgermeister Vogler (CDU).

"Für beide Projekte gibt es gute Gründe, ich wage mich da nicht festzulegen", sagt der in Ravensburg wohnende, aber für den Bodenseekreis zuständige CDU-Landtagsabgeordnete Ulrich Müller. "In Friedrichshafen ist der Torso-Charakter ausgeprägter, da führt die B 31 noch mitten durch die Stadt, dafür ist der Planfeststellungsbeschluss in Ravensburg älter." Völliges Unverständnis hegt Müller darüber, dass der Biberacher SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Gerster kürzlich gefordert habe, nach Ravensburg müssten erst mal wieder Straßenbauprojekte in Biberach dran sein, noch vor der B 31 in Friedrichshafen. "Es ist aberwitzig, immer die Projekte gegeneinander auszuspielen. Die Entscheidung darüber welche Straße zuerst gebaut wird, ist einzig und allein in Berlin zu treffen", erklärt Müller.
 
 
  Wahlprogramm der FDP: Verkehrsinfrastruktur nach Bedarf ausbauen  
  (Berlin) - Am Sonntag ist Bundestagswahl. Welche verkehrspolitischen Ziele plant die FDP in der nächsten Legislaturperiode zu verfolgen? Wir haben uns das Wahlprogramm "Die Mitte stärken. Deutschlandprogramm der Freien Demokratischen Partei" angeschaut.

Die FDP strebt in einem ersten Schritt an den Emissionshandel über die bisherigen Bereiche auch auf den gesamten Verkehrs- und Wärmesektor auszuweiten. Durch die vermehrte Flächeninanspruchnahme für Siedlungs- und Verkehrsflächen werden Böden versiegelt und natürliche Lebensräume zerschnitten. Alle Verkehrs- und Siedlungsprojekte müssten deshalb vor ihrer Realisierung kritisch geprüft werden. Bei Verkehrswegen sei vor allem die Zerschneidung von Lebensräumen und Agrarflächen zu verhindern. Nicht vermeidbare Zerschneidungen seien auszugleichen.

Dennoch hat eine gute Verkehrsinfrastruktur bei der FDP Priorität. Für die Liberalen ist die Verkehrsinfrastruktur ein zentraler Standortfaktor für eine wettbewerbsfähige deutsche Volkswirtschaft und damit Voraussetzung für Arbeitsplätze und Wohlstand. Die FDP lehnt die ideologisch geprägten Behinderungen beim Ausbau von Verkehrsinfrastruktur und die Gängelei der Bürger bei der Wahl des Verkehrsmittels ab. Die bisherige Unterfinanzierung der Verkehrsinfrastruktur müsse beendet werden. Voraussetzung für ausreichende Investitionen sei ein Finanzierungssystem, das von den Unwägbarkeiten des Bundeshaushalts unabhängig ist. Dabei muss jegliche Umstellung aufkommensneutral erfolgen, wegebezogen berechnet und streng zweckgebunden für Investitionen in die Verkehrswege ausgerichtet werden.

Die FDP unterstützt den Ausbau von intelligenten Verkehrsleitsystemen, um unnötigen Verkehr und Staus zu vermeiden. Die FDP will das Genehmigungsrecht für Infrastruktureinrichtungen in Deutschland vereinfachen. Die Raumordnung und Planfeststellung soll beschleunigt werden. Aber auch einen kundengerechten und kostengünstigen ÖPNV möchten die Liberalen auf den Weg bringen. Die Bahn sowie öffentliche Verkehrsunternehmen soll privatisiert werden, das Schienenetz aber in der Hand des Bundes bleiben. Auch ein Wasserstraßenausbaugesetz mit einem Bedarfsplan für die Erhaltungs- und Neu- und Ausbaumaßnahmen möchte die FDP auf den Weg bringen.

Gerade Elektroantriebe könnten umweltfreundliche Mobilität ermöglichen und zugleich Windstrom in den Fahrzeugen speicherfähig machen. Damit erhalten die erneuerbaren Energien einen großen Schub. Langfristig sollen fossile Kraftstoffe durch Biokraftstoffe der zweiten und dritten Generation aus Reststoffen und Algen abgelöst werden.
 
 
  Betrunkener Radfahrer erst nach 7 km auf autobahnähnliche Bundesstraße gestoppt  
  (Biberach) - Ein betrunkener Radfahrer hat in der Nacht zum Freitag die Bundesstraße 30 bei Biberach unsicher gemacht. In deutlich ausgeprägten Schlangenlinien sahen Zeugen den Radfahrer gegen 2.45 Uhr auf der bei Biberach autobahnähnlich ausgebauten Bundesstraße in der Nähe der Auffahrt Biberach-Nord. Den gerufenen Polizisten gelang es schließlich etwas 7 Kilometer weiter den Radfahrer an der Anschlussstelle Biberach-Süd zu stoppen. Dort war er immer noch in Schlangenlinien unterwegs. Ein Alkoholtest ergab einen hohen Promillewert. Eine Blutentnahme und die Einleitung eines Strafverfahrens sind die Folgen für den Radfahrer.
 
 

 26. September 2009
  Oettinger: B 30 muss 4-streifig werden  
  (Biberach / Ravensburg) - Der Wahlkampf nähert sich dem Ende. Bereits morgen ist Bundestagswahl und die Versprechungen werden vollmundiger.

Auf Einladung der CDU war Ministerpräsident Günther Oettinger am Donnerstag Gast in Biberach. An dem Abend in der Gigelberghalle gab es zahlreiche Versprechungen. Die Krise geht vorüber, aber die Welt wird für die Kinder von heute trotzdem schwieriger, warnte Oettinger, weil inzwischen große Teile der Welt die Erfolgsprinzipien Marktwirtschaft, Leistungsprinzip und Chance auf Eigentum übernommen hätten, sei die Konkurrenz auf ein Vielfaches gewachsen. "Und wenn sich bei uns morgens um fünf die letzten Nachtschwärmer auf den ungeordneten Rückzug aus den Discos machen, radeln in Asien Millionen Menschen schlitzäugig und fröhlich zur Arbeit."

Autofahren bereitet auf den meisten Straßen in Oberschwaben eher keine Freude. Aber das wird besser, versprach Oettinger und kündigte nicht nur den sechsspurigen Ausbau der Autobahn zwischen Stuttgart und Ulm an, sondern auch eine autobahnähnliche B 30 von Biberach nach Ravensburg. Da musste hinterher der Biberacher Stadtverbandsvorsitzende Klaus Habrik den Optimismus etwas bremsen, denn bisher wird nur Stück für Stück eine dritte Spur angeflickt. "Wenn wir das autobahnähnlich noch erleben, freuen wir uns", kommentierte Habrik.
 
 
  Junger Raser erhält Fahrverbot  
  (Biberach) - Ein 21-jähriger Autofahrer hat sich am Wochenende zum wiederholten Mal wegen Tempoüberschreitungen in die Nesseln gesetzt. Am Samstagmittag fiel er einer Videostreife auf der Bundesstraße 30 zwischen Appendorf und Biberach auf. Das dortige Limit von 100 überschritt er um rund 55 Kilometer pro Stunde. Das brachte ihm ein Fahrverbot von mindestens einem Monat, vier Punkte im Verkehrszentralregister sowie eine Geldbuße von 240 Euro ein. Außerdem drohen ihm eine Nachschulung sowie eine medizinisch-psychologische Untersuchung.
 
 
  71-jähriger verstirbt noch an der Unfallstelle  
  Bad Waldsee, 1 Toter, 1 Fahrzeug  
  (Bad Waldsee) - Tödliche Verletzungen hat sich ein 71-jähriger am Samstagabend bei einem Unfall auf der Bundesstraße 30 bei Bad Waldsee zugezogen. Der Mann war mit seinem Auto frontal gegen einen Baum geprallt.

Wie die Polizei berichtet, war der 71-jährige am Samstag gegen 18.10 Uhr mit seinem VW Polo auf der B 30 in Richtung Ulm unterwegs. Auf der Ortsumgehung von Bad Waldsee kam er aus bislang nicht geklärter Ursache auf Höhe des Urbachviadukts nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr eine Böschung hinunter und prallte frontal gegen einen Baum. Nachfolgende Verkehrsteilnehmer befreiten den verletzten Fahrer aus dem Unfallfahrzeug. Der 71-jährige verstarb jedoch aufgrund seiner schweren Verletzungen noch an der Unfallstelle.

Neben der Feuerwehr und Polizei waren ein Notarzt sowie die DRK-Rettungswache Bad Waldsee im Einsatz. Die B 30 musste für mehrere Stunden in beiden Richtungen voll gesperrt werden, der Verkehr wurde örtlich umgeleitet.
 
 
  Wahlprogramm der SPD: Verkehrsmanagement und Elektromobilität  
  (Berlin) - Am Sonntag ist Bundestagswahl. Welche verkehrspolitischen Ziele plant die SPD in der nächsten Legislaturperiode zu verfolgen? Wir haben uns das Regierungsprogramm "Sozial und Demokratisch. Anpacken. Für Deutschland" angeschaut.

Die SPD möchte in erster Linie die Finanzierungsinstrumente der Verkehrsinfrastruktur weiterentwickeln, Mobilität soll allerdings bezahlbar bleiben. Der Staat müsse nicht alles selbst leisten. Für die Sozialdemokraten ist ein gut ausgebautes Verkehrssystem eine wesentliche Voraussetzung für Wachstum und Beschäftigung. Deutschland sei der wichtigste Logistikstandort in Europa. Investitionen in die Infrastruktur seien deshalb Investitionen in die Zukunft. Deshalb möchte die SPD diese auf hohem Niveau fortsetzen.

Die SPD legt einen besonderen Fokus auf den Ausbau umweltfreundlicher Verkehrsträger, insbesondere der Schiene. Die Zerschlagung der Deutsche Bahn AG müsse gestoppt werden. Der Fahrrad- und Fußgängerverkehr soll gestärkt werden. Mit gezielten Investitionen sollen Engpässe im Straßenverkehr beseitigt werden. Bis 2015 sollen alle hoch belasteten Autobahnstrecken komplett mit modernen Verkehrssteuerungs- und Verkehrsmanagementsystemen ausgerüstet werden. Die SPD steht für eine faire Entfernungspauschale.

Mit einem "Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität" soll die Markteinführung batterieelektrischer Antriebstechnologien vorangetrieben werden. Vor allem soll mehr Verkehr von der Straße auf die Schiene verlagert werden. Es sollen Anreize für schadstoffarme Fahrzeuge ausgeweitet werden. Zudem soll das Lärmschutzprogramm des Bundes für Straßen- und Schienenstrecken weiter ausgebaut werden.
 
 

 27. September 2009
  Familienauto geht in Flammen auf  
  Laupheim, 1 Fahrzeug, 25.000 Euro Schaden  
  (Laupheim) - Glück im Unglück hatte am Sonntagabend eine Familie auf der Bundesstraße 30 bei Laupheim, als ihr Fahrzeug in Brand geriet. Am Wagen entstand Totalschaden, die Familie konnte sich aber noch rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Gegen 20.30 Uhr war eine Familie von Biberach in Richtung Laupheim unterwegs. Unmittelbar vor der Ausfahrt Laupheim-Süd leuchtete plötzlich erst eine Störmeldung auf und wenig später drang Rauch aus dem Motorraum. Schnell geriet der Wagen in Brand. Die Familien konnte noch rechtzeitig den Wagen verlassen. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr war an dem vier Jahre alten Auto bereits Totalschaden in Höhe von 25.000 Euro entstanden. Verletzt wurde niemand.
 
 

 30. September 2009
  Motorradfahrer wollte bis nach Stuttgart rasen  
  (Landkreis Biberach) - Mehrere Verkehrsteilnehmer waren am Mittwochnachmittag mal wieder auf der B 30 zu schnell unterwegs und wurden dabei von einer Videostreife überführt. Schnellster Autofahrer war diesmal ein 28-jähriger Günzburger, der die B 30 im Bereich Laupheim mit 160 statt mit erlaubten 120 km/h befuhr. Besonders auffällig war auch ein Motorradfahrer aus Ravensburg, der dringend nach Stuttgart musste. Dieser fuhr auf der B 30 auf Höhe von Appendorf anstatt mit 100 mit 150 km/h. Auf beide kommen Punkte und Fahrverbote zu.
 
 

 02. Oktober 2009
  Raser erhält Fahrverbot  
  (Laupheim) - Ein Autofahrer hat sich am Freitag auf der Bundesstraße 30 bei Laupheim drei Sanktionen eingehandelt. Während das Limit bei 120 Kilometer pro Stunde liegt, nahm ihn eine Videostreife mit rund 170 ins Visier. Drei Punkte im Verkehrszentralregister, ein Fahrverbot von einem Monat Dauer sowie 160 Euro Bußgeld sind die Folgen. Vier weitere Fahrer waren zwischen 30 und 40 Stundenkilometer zu schnell und erhielten ebenfalls Punkte und Geldbußen.
 
 

 05. Oktober 2009
  Auto überschlägt sich in Ausfahrt  
  Ravensburg, 1 Leichtverletzte, 1 Fahrzeug, 3.000 Euro Schaden  
  (Ravensburg) - Glücklicherweise nur leichte Verletzungen hat eine 22-jährige Renault Clio-Fahrerin erlitten, als sie am Montag gegen 20.30 Uhr in einer Rechtskurve an der Ausfahrt Ravensburg-Süd die Kontrolle über ihren Wagen verlor.

Die junge Frau war am Abend auf der Bundesstraße 30 in Richtung Friedrichshafen unterwegs. Kurz vor dem Ausbauende verließ sie die Bundesstraße in Richtung Meersburg. Dabei verlor Sie in der Rechtskurve die Kontrolle über ihr Fahrzeug, kam nach links von der Fahrbahn ab, prallte mit voller Wucht mit der Fahrzeugfront gegen die Böschung und überschlug sich. Die allein im Auto befindliche Fahrerin war angegurtet und überstand den Fahrzeugüberschlag mit leichten Verletzungen. Ihr Auto musste mit einem Schaden von rund 3.000 Euro abgeschleppt werden.
 
 

 06. Oktober 2009
  Videostreife stoppt fünf Temposünder  
  (Biberach) - Fünf Raser und zwei Drängler wurden am Dienstag auf der B 30 gestoppt. Schnellster Fahrer war diesmal ein 34-jähriger Autofahrer aus Biberach welcher von einer Videostreife mit 155 km/h gemessen wurde, obwohl nur 120 km/h erlaubt sind. Seine 1-jährige Tochter fuhr mit, ohne jedoch entsprechend mit Kindersitz gesichert zu sein. Er hat nun mit einem Bußgeld von 160 Euro und 4 Punkten im Verkehrszentralregister zu rechnen.
 
 

 07. Oktober 2009
  Videostreife stoppt telefonierenden Raser  
  (Biberach) - Ein 42-jähriger Raser wurde am Mittwochvormittag auf der B 30 von einer Videostreife gestoppt. Der Autofahrer fuhr telefonierend mit seinem hochmotorisierten Fahrzeug anstatt der erlaubten 120 Kilometer pro Stunde mit 155 km/h. In erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 120 Euro und 3 Punkte im Verkehrszentralregister. Da er dort schon über ein Duzend Punkte angesammelt hat, wird er nun vermutlich 2 Monate auf seinen Führerschein verzichten müssen.
 
 

 08. Oktober 2009
  B 30 wegen Herbstmarkt gesperrt  
  (Meckenbeuren) - Auch in diesem Jahr wird der Herbstmarkt in Meckenbeuren von einem Radrennen begleitet. Am Sonntag, den 11. Oktober, nimmt der Rundkurs in gewohnter Weise seinen Weg über die Hauptstraße (B 30) in die Tettnanger Straße, ehe es für die Fahrer über die Marienstraße und Schulstraße wieder zurück auf die Bundesstraße geht. Alle Straßen werden daher im Bereich der Rennstrecke ab 9 Uhr für den Verkehr voll gesperrt sein. Auch für Anlieger wird die freie Fahrt erst wieder ab 18 Uhr möglich sein. Die Umleitung für den überörtlichen Verkehr ist ausgeschildert.
 
 
  18-jährige prallt drei mal in Leitplanke  
  Gögglingen, 2 Leichtverletzte, 1 Fahrzeug  
  (Gögglingen) - Zwei Leichtverletzte und Schaden von mehreren Tausend Euro forderte ein Unfall am Donnerstag auf der B 30. Wie die Polizeidirektion Ulm berichtet, war eine 18-jährige gegen 7.30 Uhr in Richtung Biberach unterwegs. Zwischen Wiblingen und Donaustetten geriet sie aus noch ungeklärten Gründen zu weit nach links. Ihr Kleinwagen prallte gegen einen Bordstein und geriet dadurch ins Schleudern. Er prallte zuerst gegen die rechte, dann zweimal gegen die linke Leitplanke. Während die Fahrerin unverletzt blieb, trugen die beiden 19-jährigen Mitfahrerinnen leichte Verletzungen davon. Gegen die Fahrerin ermittelt die Polizei wegen fahrlässiger Körperverletzung.
 
 
  Motorradfahrerin beim Abbiegen gestürzt  
  Gaisbeuren, 1 Leichtverletzte, 1 Fahrzeug  
  (Gaisbeuren) - Leicht verletzt hat sich am Donnerstagabend eine 20-jährige Motorradfahrerin auf der Bundesstraße 30 zwischen Enzisreute und Gaisbeuren, als sie beim Rechtsabbiegen auf nasser Fahrbahn stürzte. Die 20-jährige befuhr gegen 18.00 Uhr die B 30 in Fahrtrichtung Gaisbeuren. Kurz vor dem Ortseingang wollte sie in Höhe der Einmündung nach Atzenreute nach rechts abbiegen. Auf der regennassen Fahrbahn stürzte jedoch die junge Frau. Sie erlitt leichte Verletzungen und wurde mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Am Motorrad entstand geringer Sachschaden.
 
 
  Lastwagen schiebt Autos zusammen  
  Enzisreute, 3 Verletzte, 4 Fahrzeuge, 20.000 Euro Schaden  
  (Enzisreute) - Mehrere Verletzte hat ein schwerer Verkehrsunfall am Donnerstagabend auf der Bundesstraße 30 zwischen Enzisreute und Gaisbeuren gefordert, bei dem drei Fahrzeuge von einem nachfolgenden Lastwagen aufeinander geschoben wurden.

Ein 57-jähriger Lenker eines Lastkraftwagens befuhr gegen 18.00 Uhr in einer langen Fahrzeugkolonne die B 30 in Richtung Biberach. Nach dem Ortsende von Enzisreute bemerkte er zu spät, dass die vorausfahrenden Fahrzeuge wegen eines langen Rückstaus vor Gaisbeuren verkehrsbedingt abbremsten. Der 57-jährige fuhr mit seinem Lastwagen ungebremst auf die stehenden Fahrzeuge auf und schob diese aufeinander.

Die Insassen der Autos wurden zum Teil schwer verletzt. Drei Personen kamen mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser. Der Lastwagenfahrer blieb unverletzt. Die B 30 war zur Unfallaufnahme teilweise gesperrt, es kam zu erheblichen Behinderungen und zu über 6 km langen Rückstaus. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 20.000 Euro.
 
 
  Raser erhalten Fahrverbot  
  (Laupheim) - Zwei Anzeigen wegen zu hoher Geschwindigkeit gab es am Donnerstagnachmittag auf der B 30 bei Laupheim. Diesmal waren zwei Autofahrer bei erlaubten 120 Stundenkilometern mit jeweils über 40 Kilometer pro Stunde zu schnell unterwegs und wurden prompt von einer Videostreife der Polizei ertappt. Sie erwartet nun ein vierwöchiges Fahrverbot, 160 Euro Bußgeld und je 3 Punkte in Flensburg.
 
 

 10. Oktober 2009
  Betrunkener 25-jähriger fährt in Leitplanke  
  Wiblingen, 1 Fahrzeug, 15.500 Euro Schaden  
  (Wiblingen) - Am Samstagabend fuhr ein 25-jähriger Autofahrer auf der regennassen B 30, als er mit seinem Pkw in Höhe der Ausfahrt Wiblingen aufgrund überhöhter Geschwindigkeit ins Schleudern geriet und gegen die Leitplanke prallte.

Sowohl der Fahrer als auch der Beifahrer hatten Glück und blieben unverletzt. Bei der Unfallaufnahme wurde beim Pkw-Lenker alkoholische Beeinflussung festgestellt, außerdem befand er sich nicht mehr im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Der EU-Führerschein wurde ihm bereits vor wenigen Wochen aufgrund anderer Verstöße abgenommen. Am Fahrzeug und an der Leitplanke entstand ein Sachschaden in Höhe von 15.500 Euro.
 
 

 11. Oktober 2009
  Drängler nötigen Verkehrsteilnehmer  
  (Donaustetten / Achstetten) - Am Wochenende ist es zu mehreren Anzeigen wegen Nötigungen im Baustellenbereich auf der B 30 zwischen Ulm und Laupheim gekommen. Im Baustellenbereich ist der Fahrbahnverlauf derzeit einspurig und auf 60 Kilometer pro Stunde beschränkt. Einem dunklen Audi war dies am Samstag gegen 14.50 Uhr zu langsam, weshalb er auf dem vor ihm fahrenden 27-jährigen Fahrzeuglenker sehr dicht auffuhr. Nach der Baustelle überholte der 27-jährige einen langsamer fahrenden roten BMW und wurde hierbei weiterhin von dem dunklen Audi bedrängt. Nachdem er den Drängler passieren ließ und selbst wieder auf die Überholspur hinter den dunklen Audi fuhr, bremste dieser ohne Grund stark ab. Der 27-jährige musste um einen Auffahrunfall zu vermeiden ebenfalls stark bremsen und auf den rechten Fahrstreifen hinter ein silberfarbenes Fahrzeug einscheren.

Der Polizeiposten Laupheim ermittelt jetzt wegen Nötigung im Straßenverkehr und Straßenverkehrsgefährdung und bittet die Zeugen des Vorfalls sich unter der Nummer (0 73 92) 9 63 0 - 0 zu melden.

Im Rahmen der polizeilichen Verkehrsüberwachung wird nun in nächster Zeit vermehrt in diesem Bereich auf die Einhaltung der Geschwindigkeit und des Sicherheitsabstand geachtet.
 
 
  Videostreife stoppt 11 Raser  
  (Biberach) - Am Wochenende war die Videostreife der Ulmer Verkehrspolizei im Landkreis Biberach unterwegs. Hierbei wurde wieder eine Vielzahl von Verstößen, hauptsächlich wegen zu hoher Geschwindigkeit festgestellt. So kam es alleine auf der B 30 zu elf Anzeigen wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen. Schnellster Fahrer war diesmal ein 67-jähriger Mann der mit bis zu 165 Kilometer pro Stunde unterwegs war, anstatt der erlaubten 100. Er sieht einem Bußgeld von mindestens 240 Euro, vier Punkte in Flensburg und einem Monat Fahrverbot entgegen.
 
 

 12. Oktober 2009
  Lastwagen schiebt Autos aufeinander  
  Friedrichshafen, 1 Leichtverletzte, 3 Fahrzeuge, 12.000 Euro Schaden  
  (Friedrichshafen) - Eine leicht Verletzte und Sachschaden von rund 12.000 Euro hat ein Verkehrsunfall am Montagvormittag gegen 11.30 Uhr an der Kreuzung Ravensburger- mit der Dietostraße gefordert. Ein 30-jähriger Fahrer eines Lastwagens war auf der Ravensburger Straße (B 30) stadteinwärts unterwegs und vor der Kreuzung auf den Opel einer 58-jährigen Frau aufgefahren, die verkehrsbedingt anhalten musste. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Opel noch auf einen davor stehenden VW geschoben. Die Frau erlitt hierbei leichte Verletzungen.
 
 

 13. Oktober 2009
  Polizei sucht Bundesstraßenschläger  
  (Baindt / Baienfurt) - Zeugen sucht die Polizei zu einem Schläger, der am Dienstag einem 57-jährigen gegen 14.45 Uhr auf der Bundesstraße 30 an der Ausfahrt von Niederbiegen mehrfach ins Gesicht geschlagen hat.

Der Fahrer eines silbergrauen Geländewagens der Marke Nissan X-Trail hatte am Nachmittag zunächst einen silberfarbenen Opel Astra auf der Bundesstraße bis zum Stillstand ausgebremst, eilte zur Fahrertür des Opel Astra und schlug dem 57-jährigen Opel-Fahrer mit voller Wucht die Faust ins Gesicht.

Beide Fahrzeuge waren zuvor auf der Bundesstraße 30 in Richtung Ravensburg unterwegs. Als der 57-jährige nach dem Beginn der vierspurigen Gefällstrecke zum Überholen von mehreren vorausfahrenden Fahrzeugen angesetzt hatte und hierbei mit einer Geschwindigkeit von rund 170 Stundenkilometer unterwegs war, zog der X-Trail-Geländewagen unvermittelt urplötzlich nach links auf die Überholspur. Um einen Auffahrunfall zu vermeiden, musste der Astra-Fahrer hierbei eine Vollbremsung einleiten. Erst in der weiteren Folge wechselte der Fahrer des Geländewagens wieder auf die rechte Seite und wurde dann vom Opel Astra überholt. Hierbei machte der Astra-Fahrer durch Gestiken auf das Fehlverhalten des Geländewagen-Fahrers aufmerksam, worauf dieser dann seinerseits an der Ausfahrt nach Niederbiegen den Astra überholte und diesen absichtlich bis zum Stillstand ausbremste.

Anschließend stieg der Nissan-Fahrer aus seinem Wagen aus und ging zur Fahrertür des Opel Astra. Hier schlug er dem 57-jährigen Opel-Fahrer mit voller Wucht die Faust ins Gesicht. Als der Opel-Fahrer ausstieg und sich über die Unverschämtheit beklagte, ging der Nissan-Fahrer abermals auf den Geschädigten los uns versetzt dem Opel-Fahrer einen weiteren Faustschlag ins Gesicht. Erst als ein Lastwagenfahrer auf den Vorfall aufmerksam wurde und ausgestiegen war, entfernte sich der Schläger fluchtartig vom Tatort und fuhr mit seinem Geländewagen in Richtung Weingarten davon.

Hinweise zu diesem Vorfall, vor allem zu dem verkehrsgefährdenden Manöver, erbittet das Polizeirevier Weingarten. Zeugen können sich unter der Nummer (07 51) 8 03 - 66 66 melden.
 
 

 14. Oktober 2009
  Kandidaten stellen sich vor  
  (Meckenbeuren) - Am 25. Oktober wählt Meckenbeuren einen neuen Bürgermeister. Mehr als 650 Meckenbeurer sind deshalb am Mittwochabend in und vor die Festhalle in Kehlen gekommen, wo sich die fünf Bewerber um das Amt des Bürgermeisters präsentierten. Von der neuen Realschule über die Stärkung von Familien und Vereinen bis zum Verkehr fand sich eine Reihe von Themen in nahezu allen Beiträgen wieder.

Mit Ausnahme des letzten Redners des Abends, unterschieden sich die kommunalpolitischen Schwerpunkte der Kandidaten nur geringfügig. Die neue Realschule und das Thema Verkehr, insbesondere die Bundesstraße 30 fanden vierfach Erwähnung in der Festhalle.

Für Markus Ritter aus Horgenzell meinte: "die B 30-neu wird vermutlich nicht in den nächsten 10 bis 15 Jahren kommen." Attraktive Angebote im öffentlichen Personennahverkehr sieht Ritter als Möglichkeit, die bestehende B 30 zu entlasten. Die Ortsteile stärken, zum Beispiel durch das Schaffen von Ortsteilbudgets, möchte dagegen Andreas Schmid aus Ravensburg. Für Eginhard Schön aus Meckenbeuren standen geordnete Finanzen ganz vorne. Selbstsicher präsentierte sich Simon Vallaster aus Meckenbeuren. Neben der neuen Realschule, einer aktiven Familienpolitik und dem Thema Verkehr sprach Vallaster sich für eine Stärkung der Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden, eine maßvolle Finanzpolitik und besseres Standortmarketing aus. Benedikt Vögels führte aus, dass seine Ziele in etwa denen der 1992 in Rio de Janeiro verabschiedeten Agenda 21 entsprächen. "Natürlich werden alle bereits beschlossenen Vorhaben fortgeführt."
 
 

 18. Oktober 2009
  Junge Frau fährt gegen Baum  
  Dellmensingen, 1 Schwerverletzte, 1 Fahrzeug, 1.000 Euro Schaden  
  (Dellmensingen) - Schwere Verletzungen zog sich eine Autofahrerin am Sonntag auf der B 30 zu. Die 23-jährige war gegen 11.00 Uhr bei Dellmensingen in Richtung Ulm unterwegs. Wie eine Zeugin schilderte, kam die Frau dabei mit ihrem Ford nach rechts von der Straße ab und prallte an einer abschüssigen Böschung gegen einen Baum. Die Zeugin leistete der Schwerverletzten Erste Hilfe. Nachdem die junge Frau aus ihrem beschädigten Wagen geborgen worden war, brachte sie der Rettungsdienst ins Krankenhaus. Den Schaden am Ford beziffert die Polizei mit 1.000 Euro.
 
 
  Junge Frau überschlägt sich  
  Baindt, 1 Schwerverletzte, 1 Fahrzeug, 3.000 Euro Schaden  
  (Baindt) - Eine 25-jährige Frau hat sich am Sonntagmittag bei einem Verkehrsunfall mit ihrem Fahrzeug überschlagen und dabei schwere Verletzungen erlitten.

Die junge Frau war gegen 13.50 Uhr auf der Bundesstraße 30 in Richtung Ravensburg unterwegs. Aus Unachtsamkeit erkannte sie ein vor ihr fahrendes Fahrzeug zu spät. Um nicht aufzufahren, steuerte sie ihren Audi ruckartig nach links. Beim Gegenlenken geriet der Audi ins Schleudern, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Die 25-jährige erlitt hierbei Verletzungen, die in einem Krankenhaus ärztlich behandelt werden mussten. An ihrem Fahrzeug entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von rund 3.000 Euro.
 
 

 20. Oktober 2009
  76-jähriger fährt ins Stauende  
  Ravensburg, 2 Leichtverletzte, 2 Fahrzeuge  
  (Ravensburg) - Bei einem Auffahrunfall am Dienstagnachmittag auf der Bundesstraße 30 haben zwei Personen leichte Verletzungen erlitten. Aufgrund eines Pannenfahrzeuges war es gegen 16.20 Uhr kurz nach der Auffahrt Ravensburg-Nord in Fahrtrichtung Bad Waldsee zu einem Rückstau gekommen. Der 76-jährige Fahrer eines Ford Fiesta erkannte den Stau zu spät und fuhr auf einen Kleinlastwagen auf. Sowohl der 76-jährige als auch der Beifahrer im Lastwagen erlitten leichte Verletzungen durch den Aufprall. Beide Fahrzeuge wurden durch den Unfall erheblich beschädigt. Es entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Euro.
 
 

 21. Oktober 2009
  Polizisten ziehen Schwertransport aus dem Verkehr  
  (Baltringen) - Ein Schwertransport zogen Beamte der Biberacher Verkehrspolizei am Mittwochabend aus dem Verkehr. Auf der Bundesstraße 30 zwischen Biberach und Laupheim sprengte der Tieflader den Rahmen. Der darauf befindliche Radlader überschritt sowohl bei der Breite als auch bei der Höhe das übliche Maß. Eine für solche Transporte notwendige Einzelgenehmigung konnte der 54-jährige Fahrer nicht vorweisen. Er musste die beabsichtigte Fahrt zu einem norddeutschen Überseehafen unterbrechen und das Gefährt auf einem Parkplatz abstellen. Sowohl auf den 54-jährigen als auch den Spediteur kommen Anzeigen zu.
 
 
  Frauen rasen durch Gefahrenstellen  
  (Wiblingen / Donaustetten) - Zwei Raser, die an Gefahrenstellen viel zu schnell fuhren, zog die Polizei am Mittwoch aus dem Verkehr.

Am Vormittag stoppte die Videostreife der Verkehrspolizei auf der B 30 bei Wiblingen eine Autofahrerin aus dem Raum Esslingen. Die 67-jährige hatte die Gefahrzeichen und das Tempolimit von 80 km/h ignoriert. Beides war wegen einer Ölspur aufgestellt. Sie brachte es an der Gefahrenstelle auf fast 130 km/h. Dafür sieht sie 160 Euro Bußgeld, einem Monat Fahrverbot und drei Punkten in Flensburg entgegen.

Mindestens drei Monate Fahrverbot, 600 Euro Bußgeld und vier Punkte stehen einer Frau aus dem Landkreis Biberach ins Haus. Sie hatte am Nachmittag die Tempolimits auf der B 30 bei Donaustetten missachtet. Maximal 80 km/h und der Hinweis auf Schleudergefahr sollten angesichts des neuen und noch rutschigen Asphalts für Sicherheit sorgen. Fünf solcher auffälliger Schilder passierte die 45-jährige mit mehr als 150 km/h. Die Videostreife stoppte den Kleinbus und konfrontierte die Fahrerin mit der Gefährlichkeit ihres Verhaltens.
 
 
  700 Einsprüche gegen Querspange  
  (Erbach) - 700 Einsprüche liegen gegen die Querspangenvariante 3.6 der B 311 von Donaurieden zur B 30 vor. Nun werden sie beraten. "Das ist schon eine stattliche Zahl", so Behördensprecher Axel Bernhard von Regierungspräsidium Tübingen. Die meisten Einsprüche kamen aus Donaurieden. Aber auch aus Dellmensingen gab es zahlreiche Einwände, da der Ort am meisten von der geplanten Verlegung der Bundesstraße 311 betroffen ist. Mehrere Aktenordner wurden nach Tübingen geschickt. Sowohl Donaurieder als auch Dellmensinger Bürger hatten sich bei der Formulierung ihrer Einwände juristisch beraten lassen. Über die Inhalte der Einsprüche mochte Bernhard keine Auskünfte geben. Die am heutigen Mittwoch tagenden Experten werden sie zunächst katalogisieren. Mit einem Erörterungstermin im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens kommen die einzelnen Stellungnahmen später öffentlich zur Sprache. Wichtige Gremien, wie der Kreistag und der Gemeinderat der Stadt Erbach, hatten sich in ihren Stellungnahmen für den Querspangenbau in der aktuell zur Debatte stehenden Variante ausgesprochen.
 
 

 22. Oktober 2009
  Polizei stoppt 30 Raser  
  (Achstetten / Baltringen) - Ungezügelter Vorwärtsdrang ist am Donnerstag für 30 Autofahrer teuer geworden. Die Männer und Frauen gerieten zwischen 13 und 18 Uhr in den Bereichen Achstetten und Baltringen in Laserkontrollen. Bereitschaftspolizisten und Angehörige des Polizeireviers Laupheim nahmen rund 240 Fahrzeuge ins Visier. Die höchsten Sanktionen lagen bei 120 Euro Bußgeld sowie drei Punkten im Verkehrszentralregister.
 
 

 24. Oktober 2009
  Junger Mann fährt unter Drogen  
  (Ravensburg) - Am Samstag hat die Polizei gegen 11.00 Uhr ein 23-jähriger VW-Fahrer in der Friedrichshafener Straße (B 30) einer Verkehrskontrolle unterzogen. Bei der Kontrolle stellten die Beamten Anzeichen für eine Drogenbeeinflussung fest. Eine Blutprobe wurde fällig, die Weiterfahrt untersagt. Nun muss der junge Mann mit führerscheinrechtlichen Maßnahmen rechnen.
 
 

 25. Oktober 2009
  Autos stoßen im Baustellenbereich zusammen  
  Bad Waldsee, 2 Leichtverletzte, 2 Fahrzeuge, 5.000 Euro Schaden  
  (Bad Waldsee) - Bei einem Verkehrsunfall am Sonntagmittag haben sich bei Bad Waldsee im Baustellenbereich der Bundesstraße 30 zwei Mitfahrer leichte Verletzungen zugezogen.

Eine 61-jährige Lenkerin eines Opel Corsa befuhr gegen 12.20 Uhr die B 30 von Ravensburg kommend in Richtung Bad Waldsee. Als sie an der Abfahrt Bad Waldsee-Süd die im Baustellenbereich eingerichtete Umleitungsstraße der B 30 überqueren wollte, übersah sie einen aus Richtung Biberach kommenden Audi. Die 61-jährige fuhr in den Kreuzungsbereich ein. Der 28-jährige Audi-Fahrer stieß mit seinem Fahrzeug gegen die Beifahrertür des Corsa. Die beiden 27- und 21-jährigen Mitfahrer im Audi erlitten leichte Verletzungen. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von etwa 5.000 Euro.
 
 

 26. Oktober 2009
  Raser fährt schneller als Polizei messen kann  
  (Donaustetten / Achstetten) - Ein 58-jähriger Autofahrer aus Ulm sieht einer empfindlichen Buße entgegen, nachdem er am Montagnachmittag deutlich zu schnell war. Bei Geschwindigkeitsmessungen fiel der 58-jährige dem Videofahrzeug der Polizei auf, als er auf der Bundesstraße 30 in Richtung Biberach raste. Zwischen Ulm-Donautal und Achstetten, wo die Geschwindigkeit zur Zeit auf 100 km/h beschränkt ist, überholte der Ulmer zuvor das Videofahrzeug deutlich zu schnell und fuhr anschließend mit 180 km/h weiter. Später fuhr er noch schneller, obwohl auch dort die Geschwindigkeit begrenzt ist. Der Autofahrer wurde kurz darauf angehalten und kontrolliert. Dabei wurde ihm nicht nur sein gefährliches Fahren vor Augen geführt, er erfuhr auch, dass er ein Fahrverbot von zwei Monaten, vier Punkte in Flensburg und ein Bußgeld in Höhe von 440 Euro zu erwarten hat.
 
 
  Zahlreiche Mängel bei Verkehrskontrolle festgestellt  
  (Biberach) - Beamte des Polizeireviers Biberach und der Bereitschaftspolizei haben am Montag im Bereich Biberach und der B 30 den Verkehr kontrolliert. Dabei wurden ein 22- und ein 26-jähriger Autofahrer gestoppt, die zugaben am Wochenende Marihuana konsumiert zu haben. Die Beamten untersagten die Weiterfahrt. Einen weiteren Autofahrer hielten die Beamten an, da er anstelle der erlaubten 100 Stundenkilometer mit 149 km/h unterwegs war. An mehreren Fahrzeugen musste bei der Überprüfung die Beleuchtung beanstandet werden.
 
 

 27. Oktober 2009
  Betrunkener 17-jähriger ramm mit gestohlenem Auto Streifenwagen  
  Buch, 3 Leichtverletzte, 2 Fahrzeuge, 22.000 Euro Schaden  
  (Markdorf / Meckenbeuren / Ravensburg) - Drei Verletzte und ein Sachschaden von rund 22.000 Euro sind die Bilanz einer Verfolgungsfahrt, die sich in der Nacht zum Mittwoch zwischen Ravensburg und Meckenbeuren ein 17-jähriger Jugendlicher in einem gestohlenen Auto mit der Polizei lieferte.

Der 17-jährige steht im Verdacht, zunächst einen unverschlossen in Markdorf abgestellten Fiat sowie den darin vorgefundenem Ersatzschlüssel gegen 22.00 Uhr entwendet zu haben und damit auf der B 33 nach Ravensburg gefahren zu sein. Wegen seiner überhöhten Geschwindigkeit und unsicheren Fahrweise war er hierbei jedoch anderen Verkehrsteilnehmern aufgefallen, die deshalb die Polizei verständigten. Als eine Streifenwagenbesatzung das Fahrzeug in Ravensburg entdeckte und anhalten wollte, gab der Fahrer Gas und flüchtete auf der B 30 in Richtung Meckenbeuren. Dort rammte er in Buch an einer roten Ampel zweimal einen Streifenwagen der Polizeidirektion Ravensburg, der links neben ihm fuhr. In dessen Folge kamen beide Fahrzeuge von der Fahrbahn ab und schleuderten in eine Hecke. Außerdem prallte der Streifenwagen noch gegen einen Baum. Die beiden Polizisten sowie der Fiat-Fahrer erlitten hierbei leichte Verletzungen und mussten im Krankenhaus behandelt werden. Da der 17-jährige unter Alkoholeinwirkung stand, veranlasste die Polizei bei ihm die Entnahme einer Blutprobe. Aufgrund seines Zustandes wurde er anschließend in ein Zentrum für Psychiatrie eingewiesen.
 
 

 30. Oktober 2009
  Fußgänger läuft in Auto  
  Ravensburg, 1 Schwerverletzter, 1 Fahrzeug  
  (Ravensburg) - Ohne auf den Verkehr zu achten wollte am Freitagmorgen ein 48-jähriger Fußgänger in Ravensburg die Friedrichshafener Straße (B 30) überqueren. Hierbei kam es mit einem herannahenden Opel zum Zusammenstoß. Aufgrund mehrfacher mittelschwerer Verletzungen musste er ins Krankenhaus verbracht werden.

Kurz vor dem Kreuzungsbereich zur Hindenburgstraße war der Fußgänger auf die Fahrbahn gelaufen. Offenbar war er in einer solchen Eile, dass er ohne auf den Fahrzeugverkehr zu achten auf die andere Straßenseite wollte. Hierbei kam es zu dem heftigen Zusammenstoß mit einem Opel, dessen Fahrer trotz einer sofortigen Vollbremsung das Unglück nicht mehr verhindern konnte.
 
 

 31. Oktober 2009
  Motorradfahrer prallte gegen Leitplanke  
  Baltringen, 1 Schwerverletzter, 1 Fahrzeug, 10.000 Euro Schaden  
  (Baltringen) - Schwer verletzt wurde ein 31-jähriger Motorradfahrer am Samstagnachmittag bei einem Verkehrsunfall auf der B 30 auf Höhe Baltringen.

Aufgrund überhöhter Geschwindigkeit kam der 31-jährige mit seiner Kawasaki in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und streifte dort ein Verkehrsschild. Im weiteren Verlauf stürzte er auf die Fahrbahn und prallte dann gegen die Leitplanke. Aufgrund der Unfallaufnahme musste die B 30 in Fahrtrichtung Laupheim eine Stunde voll gesperrt werden. An dem Motorrad entstand Totalschaden in Höhe von rund 10.000 Euro.
 
 
  Polizei stoppt Verkehrsrowdy  
  (Biberach) - Ein 27-jähriger Autolenker hat sich am Samstag umfangreiche Sanktionen eingehandelt. Auf ihn kommen ein Fahrverbot von mindestens zwei Monaten, ein Bußgeld von 500 und mehr Euro sowie reichlich Punkte im Verkehrszentralregister zu.

Der Mann war auf der Bundesstraße 30 einer Videostreife gleich mehrfach aufgefallen. Mit einer Spitzengeschwindigkeit von fast 200 Stundenkilometern überschritt er nicht nur das Limit von 120 deutlich, sondern fuhr dicht auf andere Verkehrsteilnehmer auf und überholte wiederholt rechts. Als er gestoppt wurde, stellte sich heraus, dass es die Polizei mit einem Wiederholungstäter zu tun hatte. Erst vor einigen Tagen hatte er nach einer ähnlichen Eskapade den Führerschein zurück erhalten.
 
 

 01. November 2009
  Bürgermeister fordern freie Fahrt  
  (Friedrichshafen) - Der Protest wird schärfer. "Wir haben alles. Außer freie Fahrt." Mit diesem Slogan mahnt die Stadt Friedrichshafen seit Freitag auf zehn Großplakaten den Ausbau der B 31 an. Von wegen "Wir können alles. Außer Hochdeutsch", wie die Landesregierung weismachen wollte. An diversen Standorten verkünden die 3,56 mal 2,52 Meter große Plakate, was man in Baden-Württemberg nicht kann: Straßen bauen, auf welche die Menschen in der Region seit Jahrzehnten warten. Am Bodensee ist es die B 31, im Schussental die B 30. Anwohner, Industrie, Handel, Mittelstand, Tourismus, Messe und Flughafen litten unter der Verkehrsmisere, so Bürgermeister Brand. "Die gesamte Region braucht dringend bessere Verkehrsanbindungen". Das gelte gleichermaßen für den Weiterbau der B 30 aus Richtung Ravensburg und die Elektrifizierung der Südbahn. "Wir dürfen einfordern, was dieser Stadt, dieser Region zusteht," sagten Brand und Köhler.
 
 
  Raser muss 600 Euro zahlen  
  (Wiblingen) - Drei Monate wird ein Autofahrer aus dem Landkreis Neu-Ulm auf seinen Führerschein verzichten müssen, zudem muss er 600 Euro Bußgeld zahlen und vier Punkte in Flensburg hinnehmen.

Der 36-jährige war am Sonntagmittag mit rund 200 km/h über die B 30 in Richtung Ulm gerast. Bei Wiblingen überwachte die Ulmer Polizei mit einem Lasermessgerät die Einhaltung des Tempolimits von 120 km/h. Drei weitere Fahrer sehen Anzeigen entgegen, da sie ebenfalls viel zu schnell fuhren. Einen davon erwartet ebenfalls ein Fahrverbot.
 
 
  Verkehrsumfrage abgeschlossen  
  Was denken die Deutschen über die Verkehrspolitik, wo gibt es noch Probleme, welche Verkehrswege sind am wichtigsten? Zur Klärung dieser Fragen startete am 1. Mai eine Befragung. Nun liegen die Ergebnisse vor. Aber nicht alle Fragen konnten geklärt werden. Wie in den Vorjahren hielt sich die Beteiligung in Grenzen. Insgesamt 130 Privatpersonen und 5 Unternehmen wurden in den letzten sechs Monaten befragt, so dass nur zu wenigen Fragen annähernd aussagekräftige Ergebnisse vorliegen.

Wie zufrieden sind die Deutschen mit der Verkehrspolitik? Darauf antworteten die meisten, dass sie mit der Verkehrspolitik beim ÖPNV am unzufriedensten sind, weshalb sie hier noch den größten politischen Handlungsbedarf sehen, auf den Plätzen Zwei und Drei der Unzufriedenheitsliste mit der Verkehrspolitik landeten Straße und Schiene.

In Zeiten knapper Kassen müssen neue Wege der Finanzierung gefunden werden. Wie denken die Befragten darüber? An erster Stelle sprechen sie sich für eine
klare Prioritätensetzung nach tatsächlichem Bedarf aus. Der Ausbau von stark überlasteten Bundesstraßen und Autobahnen ist für sie vorrangig gegenüber Projekten, die schwach befahrene Strecken betreffen. Projekte mit keinem oder geringem Nutzen sollen auch aus dem Bundesverkehrswegeplan genommen und gegebenenfalls durch die Länder als Landesstraßen finanziert werden, damit Mittel für die wichtigsten Verkehrswege frei werden. An zweiter Stelle spricht sich die Mehrheit für eine Zweckbindung der Maut aus. Diese soll nur für Verkehrswege verwendet werden. Über eine Einführung einer Pkw-Maut scheiden sich die Geister, eine Hälfte ist dafür, die andere dagegen.

Bei welchen Verkehrswegen klemmt es am schlimmsten? Da sind sich die meisten einig: bei der Straße, knapp gefolgt vom Öffentlichen Personennahverkehr und der Schiene. Die Straße ernannten die Befragten zum wichtigsten Verkehrsträger, mit dem sie gleichzeitig weder richtig zufrieden, noch richtig unzufrieden sind. Am unzufriedensten sind die Befragten allerdings mit dem ÖPNV. Wie in den Vorjahren landeten die Erreichbarkeit des nächsten Flughafens und die Wasserstraßen auf dem letzten Platz. Die Befragten sind damit am zufriedensten.

Weitere annähernd aussagekräftige Ergebnisse waren aufgrund weniger Umfrageteilnehmer nicht möglich.
 
 

 03. November 2009
  Bundesverkehrsministerium stimmt Dammschüttungen zu  
  (Ravensburg / Stuttgart) - "Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hat jetzt zugestimmt, die ehemalige Baindter Steige im Zuge der alten B 30 zu rekultivieren und die dabei gewonnenen Erdmassen als Dammschüttungen im Bereich des noch zu realisierenden Bauabschnitts der B 30 im Süden von Ravensburg einzubauen." Das sagte Staatssekretär Rudolf Köberle am Dienstag, 3. November 2009, in Stuttgart. Nach der Ausschreibung, die noch im Jahr 2009 erfolgen solle, könnte dies im Frühjahr 2010 beginnen. Mit dem Rückbau der Baindter Steige seien die Arbeiten am sogenannten Nordbogen der Ortsumgehung von Ravensburg abgeschlossen.

"Allerdings", so Köberle, "sei mit der Zustimmung zum Rückbau der Baindter Steige und zur Ausführung der Dammschüttungen keine Aussage zum Baubeginn des Südabschnitts der Ortsumgehung von Ravensburg verbunden." Eine möglichst frühzeitige Schüttung der Dämme sei dennoch wichtig. So könnten dort Setzungen, die auf Grund des schlechten Baugrundes zu erwarten seien, vorweggenommen werden. Nach einer Baufreigabe des Südabschnitts durch den Bund sei es dann möglich, früher mit Straßenbauarbeiten in besonders setzungsempfindlichen Bereichen der zukünftigen B 30 zu beginnen.

Das Land werde weiterhin alles tun, um das für die Verbesserung der Infrastruktur in dieser Region so wichtige Projekt, der Südumgehung von Ravensburg im Zuge der B 30, so bald wie möglich zu beginnen. "Das Projekt hat für uns unter den noch nicht begonnenen Bundesstraßenvorhaben höchste Priorität," betonte der Verkehrsstaatssekretär.
 
 

 05. November 2009
  Polizei stoppt 71-jährigen Rekordraser  
  (Biberach / Hochdorf) - Ein 71-jähriger Autofahrer hat sich am Donnerstag teure Sanktionen eingehandelt. Der aus dem Landkreis Ravensburg stammende Mann fiel einer Videostreife im Bereich Biberach wegen deutlich überhöhter Geschwindigkeit auf. Der Mann brachte es auf der Bundesstraße 30 zwischen Hochdorf und Biberach auf rund 170 Stundenkilometer. Erlaubt sind maximal 100. Ein Bußgeld von 440 Euro, vier Punkte und zwei Monate Fahrverbot sind die Folgen.
 
 

 06. November 2009
  42-jähriger übersieht junge Frau  
  Donaustetten, 1 Leichtverletzte, 2 Fahrzeuge, 7.000 Euro Schaden  
  (Donaustetten) - Leichte Verletzungen hat sich eine junge Frau am Freitagnachmittag auf der B 30 zwischen Dellmensingen und Donaustetten zugezogen, als sie seinem 42-jährigen ausweichen musste.

Am Freitag gegen 13.30 Uhr befuhr die 24-jährige Pkw-Lenkern die B 30 auf dem linken Fahrstreifen in Fahrtrichtung Ulm, als plötzlich vor Donaustetten ein 42-jähriger Pkw-Fahrer vor ihr nach links ausscherte, um ebenfalls einen Lkw zu überholen. Dabei kam es zu einer leichten Berührung der beiden Fahrzeuge, wobei der rechte Außenspiegel beschädigt wurde. Im weiteren Verlauf wurde die Frau nach links abgedrängt. Trotz Vollbremsung prallte sie gegen die Mittelleitplanke. Die Autofahrerin zog sich dabei leichte Verletzungen zu. An ihrem Fahrzeug entstand ein Schaden von rund 6.000 Euro, an den beschädigten drei Leitplankenelementen rund 1.000 Euro.
 
 
  Verkehrsmonitoring ersetzt alte Straßenverkehrszählung  
  (Stuttgart) - "Baden-Württemberg ist mit der Automatisierung der Verkehrszählungen Vorbild für andere Länder. Der Aufwand, beispielsweise bei der Suche nach Personal für die manuelle Zählung, und die Kosten werden deutlich reduziert." Das sagte Staatssekretär Rudolf Köberle am Freitag, 6. November 2009 in Stuttgart. Das neue Verfahren sei in den Landkreisen Ostalb, Calw und Ravensburg erfolgreich getestet worden. Positiv sei vor allem die Datenqualität, die schnelle Verfügbarkeit der Verkehrsdaten und die Auswertung auf dem zentralen Rechner.

Alle fünf Jahre würden bundesweit Straßenverkehrszählungen durch die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) im Auftrag des Bundes durchgeführt, damit die Planer Verkehrsströme besser einschätzen und steuern könnten. Dabei seien sie auf zuverlässige, genaue und belastbare Zählwerte angewiesen. Bisher seien die Daten mit enormem Aufwand durch manuelle Zählungen erhoben worden. Dabei seien falsche Erfassungen nicht auszuschließen gewesen. Baden-Württemberg habe zusammen mit dem Ingenieurbüro DTV-Verkehrsconsult GmbH aus Aachen deshalb die Grundlagen für eine flächendeckende und kontinuierliche Verkehrsdatenerfassung mit Seitenradargeräten entwickelt. "Diese Geräte sind unauffällig in einen Leitpfosten integriert und übertragen die automatisch erhobenen Werte an einen zentralen Rechner", sagte Köberle. Durch normierte Teile könnten die Pfosten sehr flexibel eingesetzt werden, allerdings zur Zeit nur auf einbahnigen Straßen.

Mit den Radargeräten könne detailliert festhalten werden, wie viele Fahrräder, Motorräder, Personenkraftwagen, Lastkraftwagen bis 3,5 Tonnen, Lastkraftwagen über 3,5 Tonnen und Lastzüge zu welcher Uhrzeit, an welchem Wochentag und mit welcher Geschwindigkeit den jeweiligen Straßenabschnitt befahren würden.

"Nach den überzeugenden Ergebnissen der automatisierten Erfassung wird 2010 auf den Landes- und Kreisstraßen in Baden-Württemberg die Verkehrszählung erstmals mit einem kontinuierlichen Verkehrsmonitoring stattfinden", sagte der Verkehrsstaatssekretär. Für die rund 4.500 einbahnigen Zählabschnitte auf Bundes-, Landes- und Kreisstraßen in Baden-Württemberg würden lediglich 205 Leitpfostenzählgeräte benötigt und nach abgeschlossenem Ausschreibungsverfahren beschafft. Nach den Ergebnissen des Pilotversuchs könne man ohne Übertreibung von einem großen Fortschritt in der Verkehrserhebung und Verkehrsplanung sprechen. Mit den wesentlich präziseren Daten würde die Verkehrsentwicklung für die Planer berechenbarer.

Ausführliche Informationen zum neuen Verfahren finden sich auf der Seite www.svz-bw.de der Straßenverkehrszentrale Baden-Württemberg unter "Verkehrszählung" und "Verkehrsmonitoring."
 
 

 09. November 2009
  Unterlegkeil bringt Lkw aus der Bahn  
  Biberach, 1 Fahrzeug, 400 Euro Schaden  
  (Biberach) - Relativ glimpflich ging ein Verkehrsunfall mit einem Satteltankzug am Montag gegen 22.15 Uhr auf der B 30 bei Biberach aus. Beladen war der 40-Tonner mit Molke. Nach dem Einfahren auf die Bundesstraße beim Jordanei in Fahrtrichtung Ulm erkannte der 46-jährige Fahrer des Lkw einen auf dem rechten Fahrstreifen liegenden Metallunterlegkeil, den offenbar ein anderer Lkw vor ihm verloren hatte. Trotz eines Ausweichmanövers wurde der Gegenstand vom rechten Vorderrad erfasst. Dieses wurde dabei auf einer Länge von 25 Zentimetern aufgeschlitzt und verlor schlagartig die Luft. Der Lkw geriet dadurch ins Schlingern und zum Teil nach rechts ins vom Regen aufgeweichte Fahrbahnbankett. Aufgrund seiner guten Reaktion konnte der Fahrer das Gefährt dennoch ohne Umkippen zum Stehen bringen. Der Schaden am Lkw wird auf 400 Euro geschätzt. Zur Reinigung und Absicherung der Unfallstelle war die Freiwillige Feuerwehr Biberach im Einsatz. Zeugen, die Hinweise darauf geben können, wer den Unterlegkeil verloren hat, werden gebeten sich beim Polizeirevier Biberach unter der Nummer (0 73 51) 44 70 zu melden.
 
 

 10. November 2009
  Radfahrer überschlägt sich  
  Friedrichshafen, 1 Leichtverletzter, 1 Fahrzeug  
  (Friedrichshafen) - Leichte Kopfverletzungen hat ein 46-jähriger Fahrradfahrer in der Nacht zum Mittwoch gegen 22.20 Uhr bei einem Verkehrsunfall auf der Ravensburger Straße (B 30) erlitten. Ein 40-jähriger Fahrer eines Autos war auf der Ravensburger Straße stadteinwärts unterwegs und vor dem Bahnübergang nach links auf das Gelände der dortigen Waschanlage abgebogen. Hierbei übersah er vermutlich den Radfahrer, der verkehrswidrig auf dem Radweg entlang der linken Fahrbahnseite in gleiche Richtung fuhr. Zur Verhinderung eines Zusammenstoßes leitete der Fahrradfahrer eine Vollbremsung ein, in dessen Folge er sich jedoch überschlug.
 
 

 12. November 2009
  Zwei Leichtverletzte bei Auffahrunfall  
  Ravensburg, 2 Leichtverletzte, 2 Fahrzeuge, 6.000 Euro Schaden  
  (Ravensburg) - Zwei Leichtverletzte und rund 6.000 Euro Sachschaden sind die Bilanz eines Auffahrunfalls am Donnerstagvormittag in der Jahnstraße (B 30). Eine 39-jährige Frau fuhr mit ihrem Citroen gegen 10.45 Uhr stadteinwärts. Auf Höhe einer Tankstelle musste sie verkehrsbedingt abbremsen. Der hinter ihr fahrende 41-jährige Lenker eines Opel Astra erkannte die Situation zu spät und fuhr auf. Durch den Unfall erlitten zwei Insassen im Citroen leichte Verletzungen. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtsachschaden von rund 6.000 Euro.
 
 
  Polizei und Zoll kontrollieren Lastwagen  
  (Gögglingen) - Beim gemeinsamen Kontrollen der Polizeidirektion und des Hauptzollamts Ulm wurden am Donnerstag zahlreiche Verstöße auf der B 30 festgestellt.

Beim Gögglinger Wald überprüften sie bei der rund fünfstündigen Aktion 43 Lastwagen. Bei knapp der Hälfte der Fahrzeuge gab es Grund zur Beanstandung, acht Laster hatten kleinere technische Mängel. Drei Fahrer durften erst weiterfahren, nachdem sie ihre Ladung vernünftig gesichert hatten. Darunter ein Kastenwagen, in dem 13 Kanister Chemieabfälle ohne jede Sicherung im Laderaum standen. Einen mit Holz beladenen 40-tonner lotsten die Beamten zum Wiegen. Dort zeigte sich, dass er um mehr als dreieinhalb Tonnen überladen war. Neun Fahrer müssen sich für über 60 Verstöße gegen die Bestimmungen zu Lenk- und Ruhezeiten verantworten.
 
 

 14. November 2009
  Autos stoßen an Auffahrt zusammen  
  Wiblingen, 3 Leichtverletzte, 2 Fahrzeuge, 14.000 Euro Schaden  
  (Wiblingen) - Drei Leichtverletzte forderte ein Unfall am Samstagmittag in der Laupheimer Straße. Ein 25-jähriger war mit seinem Kleinlaster gegen 12.30 Uhr in Richtung Gögglingen unterwegs und wollte nach links auf die B 30 einfahren. Hierbei missachtete er den Vorrang eines 41-jährigen VW-Fahrers, welcher ihm entgegenkam. Die beiden Fahrzeuge stießen im Einmündungsbereich zusammen. Neben den beiden Fahrern wurde eine 30-jährige Mitfahrerin im VW verletzt. Alle konnten nach ambulanter Behandlung aus dem Krankenhaus entlassen werden. Der Sachschaden beträgt rund 14.000 Euro.
 
 

 15. November 2009
  Raser erhalten Fahrverbote  
  (Alb-Donau-Kreis) - Ihre Kontrollen für mehr Verkehrssicherheit und weniger schwere Unfälle hat die Ulmer Polizei auch am Sonntag fortgesetzt. Einen Fahrer beobachteten die Beamten, als er trotz Verbots überholte. Fünf der Kontrollierten waren zu schnell unterwegs, weshalb auch sie Bußgeldern und Punkten entgegen sehen. Für drei Raser kommen noch Fahrverbote dazu. Das Tempolimit von 120 km/h ignorierte ein Fahrer am Nachmittag auf der B 30 zwischen Donaustetten und Wiblingen. Mit über 180 km/h fiel er den Beamten des Polizeireviers Ulm-West auf, die den Verkehr mit einem Lasermessgerät überwachte.
 
 
  Kastenwagen prallt auf stehenden Opel  
  Äpfingen, 2 Leichtverletzte, 2 Fahrzeuge, 3.000 Euro Schaden  
  (Äpfingen) - Zu einem Auffahrunfall mit zwei Verletzten ist es am Sonntagabend gegen 17.40 Uhr auf der B 30 bei Äpfingen gekommen. Ein 28-jähriger Fahrer eines VW Kastenwagens war in Fahrtrichtung Ulm unterwegs, als er auf einen vorausfahrenden Opel Corsa auffuhr.

Die 37-jährige Corsafahrerin hatte ihr Fahrzeug zuvor bis zum Stillstand abgebremst, da am rechten Fahrbahnrand ein anderes Fahrzeug mit eingeschaltetem Warnblinklicht angehalten hatte und neben diesem Fahrzeug ein weiteres Auto auf ihrer Fahrspur ebenfalls hielt. Der nachfolgende VW-Fahrer erkannte die Situation zu spät und konnte trotz einer Vollbremsung den Aufprall auf den Corsa nicht mehr verhindern. Dieser wurde im weiteren Verlauf gegen die Mittelleitplanke geschleudert. Der Gesamtschaden an den Fahrzeugen wird von der Polizei auf rund 3.000 Euro geschätzt.

Ein Fahrstreifen der B 30 in Richtung Ulm war bis zur Räumung der Unfallstelle durch Polizei, Freiwillige Feuerwehr Biberach und einen Abschleppdienst etwa eine Stunde gesperrt.
 
 
  Motorradfahrer rast Polizei davon  
  (Landkreis Ravensburg) - Die Verkehrspolizei hat am Wochenende wieder zahlreich Verkehrsteilnehmer wegen Geschwindigkeits- und Abstandsverstößen beanstandet.

Der Fahrer eines VW Polo war am Sonntagvormittag auf der Bundesstraße 30 bei einer erlaubten Geschwindigkeit von 100 km/h mit über 130 Kilometer pro Stunde unterwegs. Dabei fuhr er auf den Vorausfahrenden bis auf etwa zehn Meter auf.

Bereits am Freitagnachmittag hatten die Polizisten Mühe, den 32-jährigen Fahrer einer Ducati einer Kontrolle zu unterziehen. Der Zweiradfahrer war auf der Kreisstraße 7951 bei Baindt mit 170 km/h unterwegs. Im weiteren Verlauf erreichte er auf der B 30 eine Geschwindigkeit von 170 bis 190 km/h. Nach dem Wernerhoftunnel beschleunigte der Motorradfahrer auf ganze 206 Kilometer pro Stunde bei zulässigen 100 km/h.

Alle Fahrer haben mit einem erhöhten Bußgeld, Punkten und mehrmonatigen Fahrverboten zu rechnen.
 
 

 16. November 2009
  Golf stößt frontal mit 40-Tonner zusammen  
  Rißegg, 3 Schwerverletzte, 3 Leichtverletzte, 2 Fahrzeuge, 13.000 Euro Schaden  
  (Rißegg) - Auf der B 30 zwischen der Anschlussstelle Biberach-Süd und Appendorf sind am Montag gegen 13.15 Uhr bei einem schweren Verkehrsunfall sechs Personen zum Teil lebensgefährlich verletzt worden. Ein mit fünf Personen besetzter Golf kam in Fahrtrichtung Ulm kurz vor Biberach auf die linke Fahrbahnseite und stieß dort frontal mit einem entgegenkommenden 40-Tonner zusammen.

Zuvor hatte sich in Fahrtrichtung Biberach ein Stau gebildet, zu dem die 29-jährige Fahrerin des VW Golf aufgeschlossen hatte. Unklar ist derzeit noch, ob sie möglicherweise das Stauende zu spät erkannt hatte und deshalb mit ihrem Fahrzeug auf die linke Fahrbahnseite in den Gegenverkehr geriet, wo sie im weiteren Verlauf mit dem entgegenkommenden Sattelzug zusammenstieß, der mit Glasscherben beladen war.

Die Golffahrerin wurde bei dem Unfall eingeklemmt und musste mit der Rettungsschere von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug gerettet werden. Sie wurde lebensgefährlich verletzt mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Ulm geflogen. Vier weitere Personen im Golf wurden ebenfalls verletzt, davon eine Mitfahrerin schwer, zwei Mitfahrerinnen leicht bis mittelschwer und ein 2-3-jähriges Kind nur leicht. Das Kind saß gesichert in einem Kindersitz. Die schwer verletzte Mitfahrerin wurde ebenfalls mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Ravensburg geflogen. Die übrigen Verletzten kamen mit Rettungswagen in umliegende Kliniken. Der Lkw-Fahrer wurde nur leicht verletzt und konnte vor Ort behandelt werden.

Die B 30 war für mehrere Stunden zwischen Biberach-Süd und Appendorf voll gesperrt. Der Verkehr wurde in beiden Richtungen örtlich durch die Feuerwehr umgeleitet. Zur Bergung des Sattelzuges, welcher mit der rechten Seite im Fahrbahnbankett eingesunken war, musste ein Schwerlastkran eingesetzt werden. Der Schaden am Sattelzug wird auf mindestens 10.000 Euro geschätzt. Am Golf entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von rund 3.000 Euro.

Neben der Polizei waren 2 Rettungshubschrauber, 4 Notärzte, 5 Rettungswagen, 25 Sanitäter und 28 Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Biberach im Einsatz.
 
 

 17. November 2009
  Zeugen zu Unfallflucht gesucht  
  Oberhofen, 2 Fahrzeuge  
  (Oberhofen) - Zeugen sucht die Polizei zu einem Unfall, der sich am Dienstag auf der Kreuzung B 30/B 467 ereignet hat.

Gegen 16.45 Uhr fuhr der Lenker eines Opel Vectra auf der B 30 von Untereschach in Richtung Ravensburg. Auf der Kreuzung scherte ein schwarzer Volvo von der rechten Fahrspur so weit nach links aus, dass der Lenker des Opel Vectra, um einen Unfall zu verhindern, ebenfalls nach links ausweichen musste. Dabei prallte er gegen die dortige Bordsteinkante, sodass der vordere Reifen sofort die Luft verlor. Der Fahrer des Volvo setzte seine Fahrt ohne anzuhalten fort.

Zeugen des Vorfalls werden nun gebeten, sich beim Polizeirevier Ravensburg unter der Nummer (07 51) 80 30 zu melden.
 
 

 19. November 2009
  Lastzug stößt mit Mercedes zusammen  
  Baustetten, 1 Leichtverletzte, 2 Fahrzeuge, 5.000 Euro Schaden  
  (Baustetten) - Ein heftiger Unfall hat sich am Donnerstag auf der B 30 bei Baustetten ereignet, als bei dichtem Nebel ein Lastzug einen Mercedes übersah.

Ein 27-jähriger Lastzugfahrer scherte am Donnerstag gegen 19.30 Uhr bei dichtem Nebel auf der B 30 in Höhe Baustetten nach dem Überholen eines Autos zu früh nach rechts ein und kollidierte mit einem rechts neben ihm fahrenden Mercedes einer 70-jährigen Frau. Der Pkw schleuderte anschließend gegen die Mittelleitplanke und wurde total beschädigt. Die Autofahrerin war angegurtet und wurde nur leicht verletzt. Ein Rettungsfahrzeug des DRK brachte die Verletzte in die Kreisklinik nach Biberach. Zur Unfallzeit herrschte aufgrund Nebels eine Sichtweite von weniger als 50 Metern. Gegen den Fahrer des Sattelzuges wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Der entstandene Gesamtschaden beläuft sich auf rund 5.000 Euro. Die B 30 musste kurzzeitig in Fahrtrichtung Ulm voll gesperrt werden, bis der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbei geleitet werden konnte. Neben der Polizei waren die Freiwillige Feuerwehr Biberach mit 6 Fahrzeugen, das DRK mit Notarzt und ein Abschleppdienst im Einsatz.
 
 
  Bündnis fordert Baubeginn  
  (Friedrichshafen) - Das parteiübergreifende "Bündnis Pro B 31" wendet sich im Vorfeld des CDU-Landesparteitags am 20. und 21. November in Friedrichshafen an dessen Teilnehmer. Gefordert wird der baldige Baubeginn an der B 31. Nachstehend die Erklärung im Wortlaut:

"Wir setzen uns für die Verbesserung der katastrophalen Verkehrsinfrastruktur in unserer Region ein - insbesondere für den unverzüglichen Baubeginn des planfestgestellten restlichen Teils der Ortsumgehung Friedrichshafen B 31 als international wichtige Europastraße E 54 am nördlichen Bodenseeufer.

Wir freuen uns, Sie als Gäste in unserer Stadt zu haben. Nur eine zügige Realisierung des Ausbaus der B 31/E 54 zwischen Überlingen und Friedrichshafen sowie der B 30 zwischen Ravensburg und Friedrichshafen einschließlich der elektrifizierten Südbahn sichert dauerhaft unsere bedeutende und innovative Wirtschaft mit ihren über 20.000 Arbeitsplätzen, den Tourismus am See und die Zukunft der zweitgrößten Messe Baden-Württembergs.

Seit weit über 30 Jahren warten die Menschen in Friedrichshafen und der Region auf die vollständige Umgehung der Stadt. Immer wieder wurden sie enttäuscht. Nun sind die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen. Daher bitten wir Sie und fordern Sie auf: Setzen auch Sie sich ein für einen Baubeginn der vollständigen Ortsumgehung B 31 von Friedrichshafen sowie ihrer Weiterführung noch im Jahr 2010. Ihre gewählten Repräsentanten in Bund und Land haben die Möglichkeit zur positiven Entscheidung für einen schnellen Baubeginn."
 
 

 20. November 2009
  Zwisler erwartet konkrete Fortschritte bei B 30 und B 31  
  (Friedrichshafen) - Als CDU-Kreisvorsitzende erwartet Sylvia Zwisler konkrete Fortschritte vom Landesparteitag was die drängenden Verkehrsfragen anbelangt. In einem Interview äußerte sich Zwisler optimistisch, dass eine Reaktion zum weiteren Ausbau der B 31 und der B 30 erfolgen wird. Hier erwarte sie konkrete Fortschritte. Auch bedürfe es einer Veränderung der Prioritäten beim Ausbau, denn Süddeutschland wurde in den vergangenen Jahrzehnten benachteiligt. Die CDU arbeite nachhaltig an der Verbesserung der Infrastruktur und habe für jeden zielführenden Vorschlag ein offenes Ohr. Eine Pkw-Maut sei zudem in einem Paket zu sehen. Mit Veränderung der zweckgebundenen Verkehrsfinanzierung sei die Entlastung bei der Kfz- und Mineralölsteuer verbunden.
 
 
  Ramsauer: "Verkehrswege nach Bedarf ausbauen"  
  (Heidelberg) - Der Ausbau der Verkehrswege muss in Zukunft nach dem Bedarf erfolgen. Dies erklärte Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer am Freitag auf der Verkehrsministerkonferenz der Länder in Heidelberg.

Gastgeber Heribert Rech, Innenminister von Baden-Württemberg, sprach zunächst das Thema Nutzerfinanzierung von Bundesfernstraßen an: "Das Thema Vignette oder Pkw-Maut wird weiter aktuell bleiben, weil wir aufgrund des weiter zunehmenden Verkehrs eine Lösung für die ausreichende Finanzierung des Ausbaus und der Erhaltung der Straßeninfrastruktur finden müssen. Voraussetzung dafür muss aber sein, dass die Einnahmen eins zu eins in die Straßen investiert werden und die deutschen Autofahrer nicht zusätzlich belastet werden." Rech plädierte aufgrund des besonders hohen Verkehrsaufkommens in Baden-Württemberg für einen bedarfsgerechten Ausbau der Bundesfernstraßen. "Ich würde es deshalb sehr begrüßen, wenn der Bund ein Programm zur sachgerechten Finanzierung des bestehenden Bedarfs auflegen würde", so Rech.

Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer betonte: "Wohnen und Mobilität sind grundlegende Bedürfnisse für jeden Menschen. Sie sind zugleich die größten Ausgabeposten für die Bürger. Unsere Verkehrswege in Deutschland bilden die Adern der Wirtschaft und die Grundlage für Mobilität. Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung ist deshalb zu Recht das wichtigste Investitionsressort der Bundesregierung." Ramsauer hob hervor, wie wichtig es sei, alle Verkehrsträger optimal miteinader zu vernetzen - von den Straßen bis hin zur Bahn. Höchste Priorität müsse dabei haben, dass das deutsche Verkehrssystem auf das künftige wirtschaftliche Wachstum vorbereitet sei. Grundsätzlich gelte: "Substanzerhalt geht vor Neubau." Ramsauer fuhr fort: "Wir können es uns nicht leisten, Verkehrsinfrastruktur auf Dauer dem Verschleiß auszusetzen. Klar ist: Wir müssen dort investieren, wo der Bedarf am höchsten ist. Mein Haus hat dabei ganz klar alle Regionen in Deutschland im Blick."
 
 
  Entwurf des Lärmaktionsplans wird ausgelegt  
  (Meckenbeuren) - Der Lärmaktionsplan ist auf einem guten Weg. Mit den Ortsdurchfahrten der Bundesstraßen 30, der Südbahn und der Einflugschneise des Flughafens Friedrichshafen gehöre Meckenbeuren zu einer der am stärksten mit Verkehrslärm belasteten Kommunen, stellte Bürgermeister Roland Weiß in der vergangenen Gemeinderatssitzung fest. Diese Lärmbelastung soll nun durch kurzfristig umsetzbare Maßnahmen, aber insbesondere auch langfristig durch den Neubau der B 30 und eine Umfahrung von Liebenau reduziert werden.

Die Europäische Union schreibt unter anderem für Straßen, die jährlich von mehr als 6 Millionen Fahrzeugen benutzt werden, Lärmaktionspläne vor. Auf dem Gemeindegebiet erfüllt derzeit nur die Ortsdurchfahrt Meckenbeuren im Zuge der B 30 diese Bedingung. Die Lärmbelastungen durch den Straßenverkehr an der B 467 und den Schienenverkehr sowie durch den Flugverkehr liegen aktuell unter den Schwellenwerten. Aufgrund der hohen Betroffenheit hat der Meckenbeurer Gemeinderat nun dennoch beschlossen, auch diese Lärmquellen in den Aktionsplan aufzunehmen.

Einstimmig wurde die Aufstellung eines Lärmaktionsplans für die Gemeinde Meckenbeuren vom Gemeinderat befürwortet und dem vorgestellten Grobkonzept zugestimmt. Das Grobkonzept zum Lärmaktionsplan wird in der Zeit vom 30.11.2009 bis 31.12.2009 öffentlich ausgelegt und auf der Homepage der Gemeinde (www.meckenbeuren.de) zum Download zur Verfügung gestellt.

Die Bürger werden zusätzlich durch einen Flyer über den Lärmaktionsplan informiert. Dem Flyer liegt ein Fragebogen bei, mit dem sich Betroffene auf einfachste Art an der Ausarbeitung des Lärmaktionsplans beteiligen können.
 
 

 22. November 2009
  89-jähriger beim Abbiegen zusammengestoßen  
  Lochbrücke, 2 Fahrzeuge, 6.000 Euro Schaden  
  (Lochbrücke) - Sachschaden von rund 6.000 Euro ist am Sonntagvormittag, gegen 10.45 Uhr bei einem Verkehrsunfall auf der B 30 an der Kreuzung mit der Schussenstraße in Lochbrücke entstanden. Ein 89-jähriger Fahrer eines VW Golf wollte von der Bundesstraße nach links in die Schussenstraße abbiegen und ist hierbei mit dem VW Passat einer entgegenkommenden 36-jährigen Frau zusammengestoßen. Die Fahrzeuginsassen blieben bei der Kollision glücklicherweise unverletzt.
 
 
  Schlafende 19-jährige prallt frontal gegen Nissan  
  Friedrichshafen, 2 Fahrzeuge, 8.000 Euro Schaden  
  (Friedrichshafen) - Vermutlich während der Fahrt kurz eingeschlafen ist in der Nacht zum Sonntag, gegen 5.15 Uhr eine 19-jährige Autofahrerin in der Paulinenstraße (B 30). In der Folge kam die 19-jährige nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen am Straßenrand parkenden Nissan. Während die Frau hierbei glücklicherweise unverletzt blieb, entstand an den beiden Autos Totalschaden in Höhe von rund 8.000 Euro.
 
 

 23. November 2009
  Bei Auffahrunfall leicht verletzt  
  Ravensburg, 1 Leichtverletzte, 2 Fahrzeuge, 4.500 Euro Schaden  
  (Ravensburg) - Eine 41-jährige hat sich am Montagmorgen bei einem Verkehrsunfall auf der Friedrichshafener Straße (B 30) leichte Verletzungen zugezogen. Gegen 10.00 Uhr war die Frau mit ihrem VW in Richtung Stadtmitte unterwegs. Vor einer Ampelanlage staute sich der Verkehr, woraufhin sie anhielt. Die nachfolgende 44-jährige Lenkerin eines Mazda bemerkte dies zu spät und fuhr auf. Bei dem Unfall erlitt die VW-Fahrerin leichte Verletzungen, an den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 4.500 Euro.
 
 
  A 96 eröffnet, jetzt sind B 30 und B 31 dran  
  (Gebrazhofen) - Hunderte Gäste und Zuhörer sind am Montag nach Gebrazhofen an die neue Grünbrücke der A 96 gekommen, um bei der offiziellen Feier zur Verkehrsfreigabe dabei zu sein. Alle Redner sprachen nicht nur von einem "besonderen Tag" für die Region, sie versprachen auch allesamt, sich weiterhin für zwei andere wichtige Bauprojekte im Süden einzusetzen: für die B 30 und die B 31.

Solange die vielen Gäste auf die politische Prominenz warteten, hatten Vertreter des Wirtschaftsforums "Pro Ravensburg" an der Grünbrücke schon mal ein Banner aufgehängt, auf dem zu lesen war: "Ravensburg gratuliert dem Allgäu zur A 96 - Bitte 2010 Spatenstich für die B 30 Süd!" Dann eröffnete Regierungspräsident Hermann Strampfer seine Rede. "Für Verkehrsteilnehmer und Anwohner ist dies ein lang ersehntes Ereignis, es ist ein historisches Ereignis, das Bedeutung weit über den Regierungsbezirk hinaus hat." Aber auch weitere Verkehrswege dürften jetzt nicht vergessen werden: "Der Regierungsbezirk hat im Verhältnis zur Fläche und den Einwohnern die wenigsten Autobahnen. Deshalb erhoffen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung", sagte Strampfer und nannte dabei die B 30 bei Ravensburg.

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer setzte in der Bedeutung der A 96 sogar noch eins drauf: "Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass dies heute ein ganz besonderer Tag ist - nicht nur für Deutschland, sondern für diese Region im Besonderen." Eine wichtige Lücke im deutschen Autobahnnetz sei nun geschlossen. "Der neue Bundesverkehrsminister will nach eigenen Worten dafür sorgen, dass wichtige Straßen unter seinem Ministerium künftig nicht mehr "nach Himmelsrichtungen", sondern nach "Bedarf" gebaut werden. Dabei sprach Ramsauer auch die B 30 und die B 31 an, die nach seiner Ansicht nicht unter ferner Liefen seien. "Ich sage Ihnen heute zu, dass wir bedarfsgerecht ausbauen werden und dass wir uns beide nochmal ganz genau anschauen werden, wir wollen uns hier ja wieder sehen lassen können." Eine konkrete Zusage für den vom Ravensburger Wirtschaftsforum geforderten Spatenstich im Jahr 2010 machte Ramsauer aber nicht.

Auch Ministerpräsident Günther Oettinger nannte den 23. November 2009 "einen großen Tag für das Allgäu, für Bayern und Baden-Württemberg". Auch Oettinger bekräftigte, dass man sich für die B 30 und die B 31 einsetzen müsse. Er mahnte dabei aber auch an, dass Baden-Württemberg in den nächsten Jahren weniger Mittel vom Bund für den Straßenbau bekommen werde. Wer vom Länderfinanzausgleich durch eine starke Wirtschaft im Ländle profitieren möchte, der müsse den Unternehmen in Baden-Württemberg aber auch eine gute Verkehrsinfrastruktur geben. "Wir bauen auch in Zukunft gemeinsam in guter Nachbarschaft an der Zukunft unserer beiden Länder", sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann.
 
 
  Spezialisten kontrollierten  
  (Hochdorf / Biberach) - Spezialisten der Verkehrspolizei, Beamte vom Polizeirevier Biberach und Einsatzkräfte von der Bereitschaftspolizei Biberach führten am Montag von 9 bis 16 Uhr Verkehrskontrollen auf der B 30 bei Biberach durch. Neben einer stationären Kontrolle bei Hochdorf wurde auch ein Messwagen auf der B 30 eingesetzt. Ein besonderes Augenmerk wurde auf die Einhaltung der vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeit und auf die Fahrtüchtigkeit der Verkehrsteilnehmer und ihrer Fahrzeuge gerichtet. Auch der Schwerlastverkehr wurde einbezogen. Das Ergebnis waren 43 festgestellte Geschwindigkeitsverstöße, in einem Fall mit einem Fahrverbot als Folge, eine Anzeige wegen abgefahrener Reifen sowie mehrere Verwarnungen wegen geringfügiger Beanstandungen. Zwei Fahrer mussten einen Drogentest über sich ergehen lassen, welcher jedoch in beiden Fällen negativ verlief.
 
 
  Polstersessel verursacht Unfall  
  Baindt, 2 Fahrzeuge, 1.500 Euro Schaden  
  (Baindt) - Ein Polstersessel hat am Montagnachmittag auf der Bundesstraße 30 bei Baindt auf Höhe Sulpach einen Unfall verursacht.

Gegen 16.05 Uhr war ein Daimler Benz Vito in Fahrtrichtung Friedrichshafen unterwegs. Dabei fiel plötzlich der Sessel von einem Anhänger auf die Fahrbahn. Eine 27-jährige Fahrerin eines Opel Omega konnte nicht mehr ausweichen und erfasst den Sessel. Daraufhin wurde er auf ein weiteres Fahrzeug geschleudert. Wie die Polizei mitteilt konnten beide Verkehrsteilnehmer ihre Wagen unter Kontrolle halten und schließlich am Fahrbahnrand zum Stehen bringen. Der 49-jährige Fahrer des Vito hatte seinen Verlust noch nicht bemerkt und war weitergefahren. Nachdem er von einem weiteren Verkehrsteilnehmer auf den Vorfall aufmerksam gemacht wurde, kehrte er an den Unfallort zurück. An den Fahrzeugen entstand ein Schaden in Höhe von rund 1.500 Euro. Verletzt wurde niemand.
 
 

 26. November 2009
  Lkw gerät auf Gegenfahrbahn  
  Biberach, 2 Fahrzeuge  
  (Biberach) - Auf der Bundesstraße 30 bei Biberach hat sich am frühen Donnerstag eine Unfallflucht ereignet. Ein von Biberach in Richtung Ravensburg fahrender Lastwagen geriet gegen 3.40 Uhr auf Höhe des Jordaneis auf die Gegenfahrbahn. Glücklicherweise kam es nur zu einem Zusammenstoß mit dem Außenspiegel eines entgegen kommenden Lastwagens. Der Verursacher fuhr ohne anzuhalten davon. Hinter dem gesuchten Lastwagen befanden sich mehrere Autos. Möglicherweise hat einer der Fahrer den Linksdrall des Lastwagens bemerkt. Hinweise auf den Verursacher nimmt das Polizeirevier Biberach unter der Nummer (0 73 51) 4 47 - 0 entgegen.
 
 

 27. November 2009
  Stadt kommt mit B 30 nicht voran  
  (Bad Waldsee) - Mit dem Verkehr haben zurzeit viele Bürger in Bad Waldsee ein Problem. In der jüngsten Gemeinderatssitzung machten die Stadträte ihrem Ärger Luft.

Ungewohnt direkt ging Roland Schmidinger das Stadtoberhaupt in Sachen B 30 an: "Ich hätte mir schon gewünscht, dass Sie sich auch mal zu Wort melden", sagte der Stadtrat an Weinschenks Adresse und verwies auf dessen Kollegen in der Nachbarschaft, etwa in Baindt oder Baienfurt, die jahrelang lautstark ihre Stimme erhoben, bis sich etwas tat. Roland Weinschenk gab zurück: "Wir müssen erst einmal unsere Hausaufgaben machen." Das sage er jetzt "in aller Öffentlichkeit."

Schon in der Bürgerfragestunde war die B 30 Thema. Alfred Weißhaupt, fragte leicht ironisch, "wie weit die Verwaltung mit ihren Beobachtungen gekommen“ sei. Außerdem wollte er wissen, ob die Zahlen der Verkehrszählung bereits vorliegen. Bürgermeister Weinschenk verwies auf den Generalverkehrsplan, den die Stadt in Auftrag gegeben hat und hoffe, dass die Zahlen nun bis Ende des Jahres vorliegen.

Schließlich fragte Oskar Bohner nach dem Anschluss der L 300 an die B 30 und erfuhr, dass das Gutachten, das bis zum Frühjahr 2008 vorliegen sollte, offenbar immer noch nicht fertig ist.
 
 

 30. November 2009
  Wintereinbruch sorgt für Behinderungen  
  (Bodenseekreis) - Vom Wintereinbruch am Montag überrascht wurden auch zahlreiche Kraftfahrzeuglenker im Bodenseekreis. Nachdem die Niederschläge bis zum Nachmittag in Schnee übergangen waren, der auch auf den Straßen liegen blieb, hatten so mache Autofahrer ihre liebe Not mit der weißen Pracht. Bis in die späten Abendstunden wurde die Polizei zu 15 Verkehrsunfällen gerufen, nachdem etliche Kraftfahrzeuglenker bei winterlichen Straßenverhältnissen die Kontrolle über ihre Fahrzeuge verloren hatten und daraufhin mit anderen Verkehrsteilnehmern, Leitplanken oder Verkehrszeichen kollidiert waren. Einige der Autos landeten auch im Straßengraben und mussten von Abschleppdiensten wieder flott gemacht werden. Zwei weitere Verkehrsteilnehmer waren gegen quer über die Fahrbahnen liegende Bäume geprallt, die unter der Last des Schnees umgestürzt waren.
 
 
  Schneefälle halten Polizei in Atem  
  Weingarten, 1 Fahrzeuge, 2.000 Euro Schaden  
  (Landkreis Ravensburg) - Mit den ersten Schneefällen begannen am Montagnachmittag annähernd pausenlose Einsätze für die Polizeibeamten im ganzen Landkreis. Haupteinsatzgebiete waren hierbei die Regionen Amtzell/Vogt/Waldburg mit fünf Einzeleinsätzen, der Großraum Wangen mit zehn Einzeleinsätzen, die Region Leutkirch/Bad Wurzach/Aichstetten mit neun Einsätzen sowie der Großraum Wilhelmsdorf mit vier Alarmfällen. Im Bereich des Schussentals kam es zu zwei witterungsbedingten Vorkommnissen.

Auf der Auffahrt Niederbiegen auf die Bundesstraße 30 bei Weingarten kam gegen 21.15 Uhr ein Nissan ins Rutschen. Der Wagen der 42-jährigen rutschte in der Linkskurve auf der schneebedeckten Fahrbahn nach rechts gegen eine Leitplanke. Der Schaden beläuft sich auf rund 2.000 Euro.
 
 

 03. Dezember 2009
  Lastzug rutscht und schiebt Autos zusammen  
  Ravensburg, 2 Leichtverletzte, 4 Fahrzeuge, 18.000 Euro Schaden  
  (Ravensburg) - Zwei Verletzte und hoher Sachschaden ist die Bilanz eines Auffahrunfalls am Donnerstagvormittag in der Jahnstraße (B 30). Ein 48-jähriger Lastzugfahrer befuhr gegen 11.00 Uhr die Jahnstraße in Richtung Innenstadt. Vor der Kreuzung mit der Weißenauer Straße wechselte er auf den linken Fahrstreifen. Hierbei bemerkte der 48-jährige zu spät, dass sich vor der Ampelanlage der Verkehr staute. Trotz Vollbremsung rutschte der Lastzug auf der feuchten Fahrbahn auf einen vorausfahrenden VW Golf. Dieser wiederum wurde auf einen Mercedes geschoben. Der Mercedes wurde dabei leicht angehoben und auf den davor stehenden Sattelzug gestoßen. Die zwei Insassen im VW Golf wurden durch den Aufprall verletzt und mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht. Die beiden Personenwagen waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. An den Unfallfahrzeugen entstand ein Schaden von insgesamt rund 18.000 Euro. Während der Unfallaufnahme kam es für die Dauer von ungefähr einer Stunde zu Verkehrsbehinderungen.
 
 

 08. Dezember 2009
  Frau weicht Fuchs aus und prallt gegen Leitplanke  
  Achstetten, 1 Leichtverletzte, 1 Fahrzeug, 5.000 Euro Schaden  
  (Achstetten) - Ein instinktives Brems- und Ausweichmanöver vor einem Fuchs auf der Fahrbahn hat am Dienstagabend auf der Bundesstraße 30 zu einem Unfall geführt. Eine 26-jährige erlitt Verletzungen und musste zu weiteren Untersuchungen und zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Die Frau war gegen 19.20 Uhr auf der Bundesstraße von Biberach in Richtung Ulm unterwegs. Auf Höhe von Achstetten huschte ein Fuchs über die Straße und die Frau verlor bei einer Schreckreaktion die Kontrolle über den Wagen. Der VW prallte gegen die Mittelleitplanke, wobei die Fahrerin Verletzungen erlitt und ein Gesamtschaden von rund 5.000 Euro entstand. Spuren eines Zusammenstoßes zwischen Tier und Auto konnten bei der Unfallaufnahme nicht entdeckt werden.
 
 

 10. Dezember 2009
  Bindig tritt als Kreisvorsitzender ab  
  (Weingarten) - Nach 13 Jahren ist der SPD-Kreisvorsitzende Rudolf Bindig aus seinem Amt ausgeschieden. Der 69-jährige saß allein 29 Jahre für seine Partei im Bundestag. Über die sozialdemokratische Diaspora Oberschwaben sprach mit ihm die örtliche Zeitung.


Frage: "Noch vor rund fünf Jahren war der Kreis Ravensburg politisch durch die SPD gut vertreten. Sie saßen 29 Jahre im Bundestag, Ihr Grünkrauter Kollege Matthias Weisheit bis zu seinem plötzlichen Herztod im Jahr 2005 13 Jahre. Was konnten Sie gemeinsam bewegen?"

Bindig: "Überall im Landkreis sieht man jetzt Solaranlagen, und viele Landwirte erzeugen Biogas. Wir haben uns erfolgreich für die Ortsumgehung von Isny und den Lückenschluss der A 96 eingesetzt. Mein verstorbener Kollege Matthias Weisheit hat sich engagiert für die Belange der Landwirtschaft eingesetzt."


Frage: "Welche Dinge liegen Ihrer Meinung nach in der Region besonders im Argen, und wie sehen sozialdemokratische Lösungen für diese Probleme aus?"

Bindig: "Da ist zunächst der Dauerbrenner der Elektrifizierung der Südbahn zu nennen. Für einen möglichen zweigleisigen Ausbau der Strecke Friedrichshafen - Lindau habe ich vor etlichen Jahren schon einmal rund 90 Millionen DM reservieren lassen können. Da sich dieses Vorhaben dort nicht verwirklichen lässt, könnten diese Mittel für die Elektrifizierung umgewidmet werden."


Frage: "Sie selbst setzen sich für den Weiterbau der B 30 ein. Wie groß sind Ihrer Meinung nach die Chancen, dass 2011 der lang ersehnte erste Spatenstich fällt?"

Bindig: "Da muss stets beharrlich "nachgebohrt" werden. Ich werde dies auch weiterhin tun. Gefordert ist jetzt vor allem die CDU, da sie in Land und Bund die politische Verantwortung trägt. Ich bin erneut enttäuscht darüber, dass die von regionalen CDU-Politikern als so bedeutsam angekündigten "Baubesprechungen im Spätherbst" offensichtlich wieder nichts gebracht haben."


Frage: "Ganz ziehen Sie sich aus der Politik ja nicht zurück. Sie wurden im Juni in den Kreistag gewählt. Was sind Ihre drei wichtigsten Themen?"

Bindig: "Klimaschutz, den Ausbau erneuerbarer Energie ebenso die Förderung und Intensivierung regionaler Wirtschaftskreisläufe. Dazu kommt mein Einsatz für die Infrastrukturprojekte, für die ich mich bereits als Bundestagsabgeordneter eingesetzt habe."
 
 

 12. Dezember 2009
  Autos rutschten auf eisglatten Straßen  
  Appendorf, 4 Unfälle, 1 Leichtverletzter  
  (Landkreis Biberach) - Durch leichten Eisregen sowie Schnee- und Graupelschauer kam es am Samstagabend zwischen 17.30 Uhr und 24.00 Uhr im Kreisgebiet zu insgesamt 7 Verkehrsunfällen. Hierbei zog sich ein Pkw-Lenker leichtere Verletzungen zu. Ansonsten kam es nur zu Sachschäden in Höhe von insgesamt rund 17.000 Euro.

Der Schwerpunkt der Unfälle lag zwischen 17.30 Uhr und 20.00 Uhr auf der Bundesstraße 30 zwischen Biberach und Hochdorf. Gegen 18.00 Uhr kam ein Auto von der Fahrbahn ab, schleuderte gegen die Leitplanke und kam dann auf der Straße quer zum Liegen. Der Fahrer, der nach Angaben der Biberacher Polizei zu schnell unterwegs war, verletzte sich dabei leicht. Zur Unfallaufnahme und Bergung des Fahrzeugs war die Bundesstraße vorläufig voll gesperrt. Die anderen Unfälle endeten mit Blechschäden.
 
 

 14. Dezember 2009
  Kleinkraftrad läuft 100  
  (Reute) - Nahezu 100 km/h schnell läuft das Kleinkraftrad eines 23-jährigen, den die Verkehrspolizei am Montagvormittag, gegen 10.45 Uhr auf der B 30 in Reute kontrollierte. Wie die Beamten hierbei in Erfahrung brachten, waren an dem Roller technische Veränderungen vorgenommen worden, die zu der deutlichen Leistungssteigerung führten. Der 23-jährige hat sich nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu verantworten.
 
 
  Fahrlässigkeit fordert zwei Schwerverletzte und 30.000 Euro Schaden  
  Baindt, 2 Schwerverletzte, 3 Fahrzeuge, 30.000 Euro Schaden  
  (Baindt) - Zwei Autofahrer haben sich bei einem Verkehrsunfall am Montagabend auf der Bundesstraße 30 bei Baindt schwer verletzt. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt rund 30.000 Euro.

Gegen 18.30 Uhr fuhr ein 29-jähriger Audifahrer bei Baindt auf die B 30 in Richtung Friedrichshafen auf. Dabei fuhr er direkt vom Beschleunigungsstreifen auf die linke Fahrspur. Hierbei übersah er einen 51-jährigen BMW-Fahrer. Dieser prallte mit hoher Geschwindigkeit in das Heck des Audi. Der Audi schleuderte durch die Wucht des Aufpralls zur Seite und gegen einen Sattelzug. Sowohl der Audi als auch der BMW kamen nach dem Zusammenstoß von der Fahrbahn ab. Der BMW kam auf dem Dach zum Liegen. Beide Autofahrer verletzten sich bei dem Unfall schwer und mussten in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Fahrer des Lastwagens blieb unverletzt. Am Audi entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro, am BMW ein Totalschaden von geschätzten 15.000 Euro. Der Schaden am Lastwagen beläuft sich auf etwa 5.000 Euro.
 
 

 15. Dezember 2009
  Weingarten erstellt Lärmaktionsplan  
  (Weingarten) - Nach Meckenbeuren erstellt nun auch Weingarten einen Lärmaktionsplan. Am Dienstagabend konnten die Bürger im Kornhaus ihre Anregungen einbringen.

Die Stadt Weingarten muss, wie andere europäische Kommunen mit besonderen Lärmproblemen, einen Lärmaktionsplan erstellen, in dem die Gegebenheiten untersucht und Maßnahmen zur Milderung benannt und dann umgesetzt werden. Das geht aus Kostengründen nicht von heute auf morgen, machte Stadtplanungsamtsleiter und Baudezernent Nicolas Werckshagen den Zuhörern klar. 23 überwiegend ältere Bürger waren gekommen. Das ist wenig, aber noch fast doppelt so viel, wie bei einer vergleichbaren Veranstaltung in Ravensburg.

Dass nicht unbedingt die lautesten Straßen die mit dem größten Handlungsbedarf sind, erläuterte Planer Markus Petz vom Ingenieurbüro Accon, der die Verkehrslärmbelastung in Weingarten für die Stadt untersucht hat. Lauteste Straße ist in Weingarten natürlich die neue B 30 als Umgehungsstraße. Da dort aber niemand wohnt, besteht auch kein Handlungsbedarf in Sachen Lärmschutz.

Ganz anders sieht das an der alten B 30 aus, der Ravensburger beziehungsweise Waldseer Straße. Dort habe der Verkehr laut Walter Kuon vom Stadtplanungsamt nach der Eröffnung der Umgehungsstraße 2001 zwar zunächst deutlich abgenommen, danach aber wieder etwas zugenommen. Das Gefühl, dass dort genau so viele Autos fahren, wie vor 2001, trüge zwar, dennoch ist die alte B 30 gemeinsam mit der Wolfegger Straße die lauteste und belastendste in Weingarten. Entlang dieser beiden Straßen gibt es auch zahlreiche Wohnhäuser. Dort soll daher bei der nächsten anfallenden Sanierung eine leise Asphaltdecke eingebaut werden, die den Lärm um vier bis fünf Dezibel reduziert. Verlagerungen von Verkehr favorisiert die Stadtverwaltung derzeit nicht, da dadurch auch Probleme verlagert würden.

Wie schnell das Sankt-Florians-Prinzip in Verkehrsfragen greift, wurde bei den Wortbeiträgen der Bürger deutlich. Die Friedhofsstraße und Scherzachstraße könnte man entlasten, indem man Verkehr gezielt aus der Gerbersteige herausnimmt und über die Wolfegger Straße fahren lässt, meinten zwei Anwohner der Friedhofstraße. Das wiederum erfreute einen Anwohner der Linde-Kreuzung weniger, der dann noch mehr Verkehrslärm ertragen müsste. Eine von der Stadt in Aussicht gestellte Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit von 50 auf 30 Stundenkilometern in der Friedhofstraße hielten die anwesenden Anwohner für unzureichend, da dort nach ihren Beobachtungen ohnehin niemand 50 fahre, sondern die meisten Tempo 30.

Während der Einbau von leisem Asphalt oder gar der Rückbau der alten B 30 zu einer zweispurigen Straße noch Zukunftsmusik sind, machte Werckshagen den Bürgern etwas mehr Hoffnungen in Sachen Geschwindigkeitskontrollen. Was viele Anwohner der alten B 30 besonders zu stören scheint, sind die nächtlichen "Rennfahrer", meist jugendliche Führerscheinneulinge mit PS-starken Autos, die am Krankenhaus 14 Nothelfer einen Kavaliersstart hinlegen und sich dann mit quietschenden Reifen ein Wettrennen bis zur Habisreutinger-Kreuzung liefern.
 
 

 16. Dezember 2009
  Meckenbeuren befürchtet mehr Lkw-Verkehr  
  (Meckenbeuren / Ravensburg) - Neben Friedrichshafen, Meckenbeuren und Weingarten erstellt derzeit auch Ravensburg einen Lärmaktionsplan. Was den Ravensburgern Erleichterung verschaffen soll, bereitet in Meckenbeuren Sorgen. In seiner Mittwochssitzung hat der Technische Ausschuss eine Stellungnahme abgegeben, in der er Befürchtungen rund um den Lkw-Verkehr nicht verschweigt.

Das derzeitige Ravensburger Grobkonzept ist auf den Lärm durch Autoverkehr konzentriert, während in Meckenbeuren der Schienen- und Luftverkehr mit ins Kalkül gezogen wurde. In der Sitzung am Mittwoch richtete sich der Blick darauf, ob durch die Ravensburger Maßnahmen sich eine Verkehrsmehrbelastung für Meckenbeuren ergibt. Diesbezüglich hat Meckenbeuren durch das Büro Rapp Trans AG das Ravensburger Konzept unter die Lupe nehmen lassen.

Drei Schwerpunkte wurden festgestellt. So wird eine um das fünffach höhere Belastung für die K 7732 Untereschach - Brochenzell erwartet, die parallel zur B 30 verläuft. Hinzu kommt die Schnittstelle an der B 467 bei Untereschach, und drittens all das, was mit der näherrückenden B 30 Süd dann an Verkehr in Hegenberg und Liebenau ankommt, wenn es von der dann neuen auf die alte Straße weiter geht.

Dabei beunruhigten die Ausschussmitglieder speziell die möglichen Maßnahmen zum Lärmschwerpunkt B 32 Ulmer Straße/Knollengraben. Sollte hier das im Raum stehende Nachtfahrverbot für Lastkraftwagen kommen, dann sehen die Meckenbeurer Räte eine Mehrbelastung auf Langentrog und Liebenau zukommen, vor der sie ihre Bürger schützen wollen. Wer dann nachts nicht mehr über Ravensburg nach Wangen gelangt, wählt vermutlich den Weg über die B 467.

Ausdrücklich weist der Technische Ausschuss zudem auf die große Mehrbelastung an Verkehr und Lärm hin, den der Bau der B 30 Süd zwischen Weißenau und Untereschach bedeutet. Analysen und Prognosen sagen dies voraus, und der Technische Ausschuss will bereits an diesem Punkt für die Meckenbeurer Bürger Sorge tragen. Als Gemeinde wird dies nicht die letzte Beteiligung in dem Verfahren bleiben. Wenn der Ravensburger Entwurf steht, ist Meckenbeuren abermals gefragt.
 
 

 19. Dezember 2009
  Lkw beschädigt Auto und flüchtet  
  Donaustetten, 2 Fahrzeuge  
  (Donaustetten) - Am Samstag zur Mittagszeit hat der Fahrer eines Kleinlastwagens auf der Bundesstraße 30 einen VW Golf beschädigt. Anschließend flüchtete er.

Wie die Fahrerin des Golfs später der Polizei berichtete, war sie kurz vor 12.00 Uhr auf der Fahrt in Richtung Biberach. In Höhe der Ausfahrt Donaustetten bog ein dunkelroter oder brauner Klein-Lkw zunächst nach rechts in Richtung Donaustetten ab. Wegen der Schneeglätte kam der Lkw aber ins Rutschen und schleuderte zurück auf die Bundesstraße. Er streifte den VW Golf, der auf dem linken Fahrstreifen fuhr. Die VW-Fahrerin hielt am nächsten Parkplatz und wartete auf den Klein-Lkw. Der aber kam nicht. Jetzt ermittelt das Polizeirevier Ulm-West und hofft dabei auch auf Hinweise von Zeugen, die gebeten werden sich unter der Nummer (07 31) 1 88 - 38 12 zu melden.
 
 
  Junge Frau muss aus Autowrack geschnitten werden  
  Oberessendorf, 1 Schwerverletzte, 1 Leichtverletzte, 1 Fahrzeug  
  (Oberessendorf) - Auf schnee- und eisglatter Fahrbahn ist am Samstagabend gegen 21.30 Uhr eine 23-jährige Frau auf der Bundesstraße 30 bei Oberessendorf kurz vor der Kreisgrenze nach Ravensburg mit ihrem Auto verunglückt.

Nach Angaben der Polizei kam die 23-jährige Fahrzeuglenkerin mit ihrem Wagen auf der glatten Fahrbahn aus ungeklärter Ursache ins Schleudern und von der Straße ab. Dort überschlug sich das Fahrzeug und prallte gegen einen Baum. Die junge Frau wurde schwer verletzt und musste durch die freiwillige Feuerwehr aus dem Autowrack herausgeschnitten werden. Die 22-jährige Beifahrerin wurde leicht verletzt.
 
 

 21. Dezember 2009
  Überholstreifen falsch eingeschätzt: Lkw streifen sich  
  Unteressendorf, 2 Fahrzeuge, 500 Euro Schaden