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Unterbau


Unterbau

Im Erd- und Straßenbau wird die bearbeitete Oberfläche des Untergrundes als Planum bezeichnet. Das Planum muss eben sein und sollte ein Quergefälle aufweisen, damit Wasser abfließen kann. Nach der Herstellung sollte es wasserundurchlässig und hart sein.

Bei der Herstellung des Planums wird zur Verbesserung des Bodens ein Gemisch aus Kalk und Zement verwendet, das dem Boden zugefügt wird. Dies ist meist fertig gemischt im Baufachhandel erhältlich. Viele Straßenbaubetriebe mischen diese beiden Bindemittel (Kalk und Zement) aber auch selbst - allerdings nicht auf der Baustelle. Dort sollte das Gemisch immer gebrauchsfertig zur Verfügung stehen.

Um spätere Bauschäden zu vermeiden (z. B. Absacken, Rissbildung), muss der Baugrund phasenweise verdichtet werden. Nichtbindige Böden werden durch Vibration verdichtet. Bindige durch Stampfen und Kneten. Alle Verdichtungsgeräte haben nur eine begrenzte Tiefenwirkung. Deshalb kann nur phasenweise verdichtet werden. Die Verdichtung muss langsam und gleichmäßig erfolgen, weshalb auch Rüttelwalzen nur eine geringe Höchstgeschwindigkeit erreichen.

Boden wird immer von außen nach innen verdichtet. Dadurch wird verhindert, dass noch nicht verdichteter Boden ausweicht. Außerdem muss die Verdichtung an allen Stellen gleich erfolgen und der Wassergehalt des Bodens günstig sein. Um eine gleichmäßige Verdichtung zu erreichen, fährt der Straßenbauer oder Baugeräteführer zunächst mit der Walze an und schält anschließend die Rüttelfunktion ein. Vor dem Stoppen muss diese wieder ausgeschalten werden, da sonst Dellen entstehen. Wird die Verdichtung nicht ordnungsgemäß durchgeführt, kann die neue Straße später unter anderem Bodenwellen aufweisen, wodurch es zu Unfällen kommen kann.

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