Bundesstraße 30 Nachrichten
Diese Seite wird nicht mehr weiterentwickelt. Zur neuen Seite
Druckansicht | print preview   Übersetzen | translate
 Nachrichten 20 Nachrichten 
Symbol: Zeitung 18.09.2026 18:57
Verkehrsbehinderungen wegen öffentlicher Versammlung

(Friedrichshafen) - Am Samstag, 19. September von 15 bis 16 Uhr kann es aufgrund einer öffentlichen Versammlung in der Innenstadt von Friedrichshafen zu Verkehrsbehinderungen kommen. Betroffen ist der Bereich zwischen Buchhornplatz, Friedrichstraße, Werastraße, Eugenstraße, Riedleparkstraße, Keplerstraße, Ailinger Straße, Paulinenstraße, Gebhardstraße, Eckenerstraße und dem Busbahnhof.

Originalnachricht lesen
Symbol: Zeitung 17.09.2026 18:22
Ergebnisse zur ersten Bürgerbeteiligung liegen vor

(Bad Waldsee) - Die Ergebnisse zur ersten Bürgerbeteiligung im Rahmen der Planung der Ortsumgehungen bei Enzisreute und Gaisbeuren liegen vor. Bürger wünschen sich regelmäßige, verständliche und nachvollziehbare Informationen über die Projektwebsite und die Medien sowie Veranstaltungen vor Ort.


Informationen und Austausch gewünscht
Dieses klare Bild ergibt sich aus der Auswertung der Einreichungen zur geplanten Ortsentlastung der B 30 Enzisreute-Gaisbeuren. Zusätzlich regen die Teilnehmer der ersten Phase der Bürgerbeteiligung an, auch über das Amtsblatt Bad Waldsee und die Tagespresse kontinuierlich zu informieren, um möglichst viele Menschen verlässlich zu erreichen.

Für den direkten Austausch vor Ort nennen sie insbesondere öffentliche Informationsveranstaltungen und Bürgerversammlungen. Darüber hinaus schlagen sie moderierte Workshops und Formate in kleineren Gruppen vor, damit unterschiedliche Perspektiven – etwa von Anwohnerinnen und Anwohnern, Grundstückseigentümern, Landwirtschaft sowie Umwelt- und Naturschutz – gezielt in die Planung einfließen können.

Häufig findet sich in den Einreichungen auch der Wunsch nach Unterlagen, die Inhalte anschaulich machen, beispielsweise durch Karten, Erläuterungen, Vergleichsdarstellungen sowie Visualisierungen und Simulationen.

Alle Ergebnisse der Bürgerbeteiligung sind nun online auf der Projektwebsite unter www.b30-enzisreute-gaisbeuren.de/buergerbeteiligung/.


Erste Beteiligungsphase abgeschlossen
Damit ist die erste Phase der Bürgerbeteiligung abgeschlossen. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger haben Hinweise eingereicht, wie Information und Beteiligung in den nächsten Planungsschritten aussehen sollen. Die Ingenieurgesellschaft INGE B 30 OU E G hat alle Einreichungen ausgewertet.

Neben Hinweisen zu Beteiligungsformaten haben Bürgerinnen und Bürger bereits fachliche Anregungen eingebracht. Das Projektteam prüft diese Hinweise und berücksichtigt fachlich relevante Punkte im weiteren Prozess. Für die inhaltliche Diskussion bietet das Verfahren in den kommenden Beteiligungsphasen nochmals umfassend Gelegenheit.


Planung weiterhin ergebnisoffen
Zum jetzigen Zeitpunkt ist noch nichts entschieden. Es gibt derzeit keine Vorzugsvariante und keine planerischen Präferenzen für einen künftigen Trassenverlauf. Die Vorplanung untersucht verschiedene fachlich sinnvolle und technisch machbare Varianten ergebnisoffen.


Beteiligungsfahrplan wird erarbeitet
Als nächsten Schritt erarbeitet die INGE B 30 OU E G einen Beteiligungsfahrplan. Dieser Fahrplan zeigt, wann und in welcher Form die Öffentlichkeit in den kommenden Planungsschritten Informationen erhält und sich einbringen kann.

Erste Informationsveranstaltungen plant das Projektteam für das erste Quartal 2027.

Originalnachricht lesen
Symbol: Zeitung 17.09.2026 18:03
Polizei stoppt übermüdeten Lkw-Rekordfahrer

(Ulm) - Bereits am Mittwoch in der letzten Woche wurde ein besonders übermüdeter 23-jähriger Lkw-Fahrer auf der B 30 bei Ulm durch die Verkehrspolizei Laupheim einer Kontrolle unterzogen. Diese endete für ihn und seinen Arbeitgeber weniger erfreulich.

Der 23-jährige fuhr mit seinem Mercedes-Benz gegen 11 Uhr auf Höhe von Ulm-Wiblingen und wollte in Richtung A 7 weiterfahren. Bei der Überprüfung konnten die Beamten feststellen, dass der junge Mann aus Bulgarien innerhalb der vergangenen 57 Tage insgesamt 26 Mal die Lenk- und Ruhezeiten, zum Teil massiv, überschritten hatte. Er fuhr beinahe jeden zweiten Arbeitstag länger als erlaubt. Spitzenwert waren dabei dreißig Stunden am Stück hinter dem Lenkrad. Darüber hinaus unterschritt der Fahrer regelmäßig die Mindestruhezeit von neun Stunden, indem er wiederholt nur Pausen von weniger als sechs Stunden machte.

Der 23-jährige zahlte eine Sicherheitsleistung von 2.500 Euro. Seinen Lkw musste er stehen lassen. Auch gegen die Firma wird eine Anzeige gefertigt.

Originalnachricht lesen
Symbol: Zeitung 16.09.2026 18:00
Verkehrspolizei verstärkt

(Ravensburg / Weingarten) - 16 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden in den vergangenen Wochen zum Polizeipräsidium Ravensburg versetzt oder neu eingestellt und verstärken ab sofort die Polizei in der Region Bodensee-Oberschwaben.

In einer kleinen Feierstunde im Feuerwehrhaus Weingarten begrüßte Polizeipräsident Renato Gigliotti Anfang September die neuen Kolleginnen und Kollegen ganz herzlich und wünschte ihnen zusammen mit weiteren Führungskräften des Polizeipräsidiums Ravensburg einen guten Start an ihrem neuen Arbeitsplatz.

Zehn Beamtinnen und Beamte und zwei Tarifangestellte werden die Streifendienste mehrerer Polizeireviere, das Führungs- und Lagezentrum und die Verkehrspolizei ergänzen. Eine Tarifangestellte und ein Beamter verstärken die Verwaltung und den Führungs- und Einsatzstab, ein Tarifangestellter und ein weiterer Beamter die Kriminalpolizeidirektion.

Originalnachricht lesen
Symbol: Zeitung 15.09.2026 18:45
Neuer Automat bietet Lebensmittel rund um die Uhr

(Gaisbeuren) - Einen weiteren 24/7-Verkaufsautomaten für Lebensmittel hat der Bad Waldseer Kaufmann Robert Lippmann kürzlich an der B 30 in Gaisbeuren in Betrieb genommen. Auf dem Gelände des ehemaligen Gasthauses „Linde“ am südlichen Ortsausgang können Kunden des regionalen Supermarktbetreibers nun rund um die Uhr Lebensmittel und Getränke kaufen, die Lippmann auch in seinen Märkten in Bergatreute und Wetzisreute anbietet.

Auch ein Eis-Automat der Waldseer Eisdiele „Italia“ wird hier noch untergebracht. Eine Packstation für Päckchen und Pakete kommt in einigen Wochen dazu, so Lippmann. Er sieht in dem Standort an der viel befahrenen Bundesstraße einen hervorragenden Platz. Das Gelände verfügt über ausreichend Parkplätze und ist von der B 30 aus gut einsehbar. Deshalb wurde dort auch ein neuer Geldautomat der Kreissparkasse Ravensburg installiert.

Mit seiner Entscheidung, in Gaisbeuren aktiv zu werden, hat sich Lippmann aus dem bisherigen Franchise-System „Herr Anton“ verabschiedet. Seine beiden Standorte betreibt er nun in Eigenregie und unter dem bekannten Namen „Onkel Robert“.

Auch Lippmann entschied sich gegen einen Standort im Ortskern und für das Gelände am südlichen Ortsende. Dieses liegt direkt an der B 30, ist gut einsehbar und mit dem Auto gut erreichbar, liegt jedoch nicht zentral für die einheimische Bevölkerung.

Originalnachricht lesen
Symbol: Zeitung 14.09.2026 18:29
Straßenbeleuchtung wird ausgetauscht

(Gaisbeuren / Enzisreute) - Im Zeitraum von Montag, 14. September, bis voraussichtlich Freitag, 25. September, werden entlang der B 30 in Gaisbeuren und Enzisreute mehrere Masten der Straßenbeleuchtung ausgetauscht. Die Arbeiten erfolgen überwiegend aus dem Grünbereich neben der Fahrbahn. Beim Einbau der neuen Masten kann teilweise eine Vollsperrung notwendig werden. Die jeweiligen Sperrungen dauern voraussichtlich nur etwa drei bis fünf Minuten. Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis für die kurzzeitigen Einschränkungen gebeten.

Originalnachricht lesen
Symbol: Zeitung 14.09.2026 18:26
Nationalität muss genannt werden

(Stuttgart) - Zum 1. September 2026 ist in Baden-Württemberg eine neue bürokratische Vorgabe in Kraft getreten. Seitdem muss bei der Berichterstattung über Straftaten grundsätzlich auch die Nationalität der Tatverdächtigen genannt werden.

Geregelt ist dies in der „Gemeinsamen Verwaltungsvorschrift des Justizministeriums und des Innenministeriums Baden-Württemberg über die Unterrichtung der Öffentlichkeit in Strafverfolgungssachen“. Danach ist bei der Berichterstattung über Straftaten grundsätzlich auch die Nationalität der bzw. des Tatverdächtigen anzugeben. Ausnahmen bestehen beispielsweise bei Minderjährigen. Die Regelung gilt zudem nicht für Ordnungswidrigkeiten oder sonstige polizeiliche Anlässe.

Die künftige Nennung der Nationalität erfolgt daher ausschließlich zur Einhaltung der neuen bürokratischen Vorgabe und nicht mit dem Ziel, bestimmte Bevölkerungsgruppen zu diskreditieren.

Originalnachricht lesen
Symbol: Zeitung 14.09.2026 18:17
Käfer wird Autofahrer zum Verhängnis

(Baustetten) - Weil ein 18-jähriger am Sonntagnachmittag von einem Käfer belästigt wurde, fuhr er bei Laupheim-Baustetten in eine Baustellenabsicherung.

Gegen 15.30 Uhr war der 18-jährige mit seinem Peugeot auf der B 30 von Biberach in Richtung Ulm unterwegs. Während der Fahrt wurde er im Bereich einer Baustelle kurz vor Laupheim-Süd von einem Käfer im Fahrzeug abgelenkt. Deshalb richtete er nicht den Blick nach vorne und geriet zu weit nach links. Dort stieß er mit mehreren Warnbaken zusammen, die den Baustellenbereich auf einen einstreifigen Verlauf führten.

Verletzt wurde niemand. Die Polizei Laupheim hat den Unfall aufgenommen. Sie schätzt den Schaden am Auto auf rund 2.500 Euro, den an der Baustelleneinrichtung auf ca. 750 Euro.

Originalnachricht lesen
Symbol: Zeitung 11.09.2026 20:39
Verkehrsbehinderungen im Raum Ulm erwartet

(Ulm) - Mit Verkehrsbehinderungen ist über das Wochenende im Raum Ulm/Neu-Ulm zu rechnen. Für den Ersatzneubau der Adenauerbrücke wird die B 10 von Samstagabend bis Montagmorgen in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt. 

Die Sperrung beginnt am Samstag, 12. September 2026, um 21 Uhr und dauert bis Montag, 14. September 2026, gegen 5 Uhr. Die Vollsperrung erstreckt sich von der Anschlussstelle Neu-Ulm Mitte bis zum Söflinger Kreisel in Ulm.

Dies hat Auswirkungen auf den Fernverkehr. Die Umleitung erfolgt über die B 30, Wiblinger Allee, Kurt-Schumacher-Ring und Berliner Ring. Der Verkehr sowohl der B 10 in Neu-Ulm, als auch auf der B 28 von der A 7 und aus Richtung Senden nach Ulm wird am Autobahndreieck Neu-Ulm auf die B 30 in Richtung Biberach und damit auf die Umleitungsstrecke geführt. Auch der Verkehr von der B 30 in Richtung Stuttgart wird ab der Anschlussstelle Ulm-Wiblingen über die Umleitungsstrecke geführt.

Der aus Richtung Norden, Stuttgart und der A 8 kommende Verkehr wird weiterhin an der Anschlussstelle Ulm-Wissenschaftsstadt abgeleitet. Die Umleitung in Richtung Neu-Ulm und Senden verläuft ebenfalls bis zur B 30 bei Ulm-Wiblingen und von dort über das Autobahndreieck Neu-Ulm.

Ab Montag, 14. September 2026, stehen den Verkehrsteilnehmern im Bereich der Brückenbaustelle wieder sechs Fahrstreifen zur Verfügung. Die drei Fahrstreifen in Fahrtrichtung Ulm werden für die nächste Bauphase über das neu hergestellte Teilbauwerk geführt. In Fahrtrichtung Neu-Ulm wird ein Fahrstreifen ebenfalls über das neu hergestellte Teilbauwerk geführt, die beiden weiteren Fahrstreifen verlaufen weiterhin über das Bestandsbauwerk.

Das Teilbauwerk der alten Adenauerbrücke in Fahrtrichtung Neu-Ulm ist ab Montag, 14. September 2026, verkehrsfrei und steht anschließend für den Abbruch bereit. Der Abbruch des alten Teilbauwerks und der Bau des neuen Teilbauwerks in Fahrtrichtung Neu-Ulm sollen bis Ende 2027 abgeschlossen werden.

Das Staatliche Bauamt Krumbach bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die während dieser Bauphase entstehenden Verkehrsbehinderungen sowie um ein rücksichtsvolles Fahrverhalten.

Originalnachricht lesen
Symbol: Zeitung 11.09.2026 20:01
Lkw übersieht Mercedes

(Bad Waldsee) - Zwei Leichtverletzte und Sachschaden von rund 10.000 Euro hat ein Verkehrsunfall am Freitagvormittag auf der B 30 bei Bad Waldsee gefordert.

Gegen 10.30 Uhr wollte der 25-jährige Lenker eines Lkw an der Auffahrt Bad Waldsee Nord auf die B 30 in Richtung Ravensburg auffahren. Dabei übersah er offenbar den aus Richtung Biberach kommenden Mercedes einer 52-jährigen und nahm diesem die Vorfahrt. Der Frau gelang es zwar noch, durch ein Ausweichmanöver einen Aufprall ins Heck des Lkw zu vermeiden, dennoch streiften sich die beiden Fahrzeuge und wurden dadurch beschädigt. Ein nicht unmittelbar beteiligter Pkw wurde durch umherfliegende Fahrzeugteile beschädigt.

Durch den Unfall zogen sich die 52-jährige sowie ihr 58-jähriger Mitfahrer leichte Verletzungen zu und wurden vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der 25-jährige blieb nach ersten Erkenntnissen unverletzt. Die beteiligten Fahrzeuge konnten nach den Rettungsarbeiten und der polizeilichen Unfallaufnahme, die bis 11.15 Uhr andauerten und während derer es zeitweilig zur Vollsperrung der Bundesstraße kam, selbständig von der Unfallstelle entfernt werden.

Originalnachricht lesen
Symbol: Zeitung 11.09.2026 19:56
Auffahrunfall auf Abfahrt

(Äpfingen) - Unachtsamkeit führte nach ersten Erkenntnissen der Polizei zu einem Verkehrsunfall, der sich am Donnerstagabend auf der Abfahrt der B 30 bei Äpfingen ereignet hat.

Gegen 18.15 Uhr fuhr ein 54-jähriger mit seinem VW Kombi von der Ausfahrt Biberach-Nord ab. An der Einmündung zur L 267 musste er verkehrsbedingt warten. Das erkannte ein ihm nachfolgender 22-jähriger Mercedes Sprinter Fahrer zu spät und fuhr dem VW hinten auf.

Verletzt wurde niemand. Die Polizei Biberach hat den Unfall aufgenommen. Den Schaden an den Autos schätzt die Polizei auf rund 3.500 Euro.

Originalnachricht lesen
Symbol: Zeitung 10.09.2026 19:29
E-Scooter-Lenker bei Verkehrsunfall leicht verletzt

(Friedrichshafen) - Leichte Verletzungen hat ein 14-jähriger E-Scooter-Fahrer bei einem Verkehrsunfall am Mittwochnachmittag in der Paulinenstraße in Friedrichshafen erlitten.

Eine 50-jährige Pkw-Lenkerin wollte gegen 17 Uhr von der Paulinenstraße nach rechts in die Schubertstraße abbiegen und übersah dabei den in gleicher Richtung auf dem Radweg fahrenden und vorrangberechtigten Rollerfahrer. Durch die folgende Kollision prallte der 14-jährige mit seinem Lenker in die Heckscheibe des Mercedes, wodurch diese zerbarst und der Jugendliche sich durch die Glassplitter leichte Verletzungen zuzog. Er wurde vom Rettungsdienst zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Der entstandene Gesamtsachschaden wird auf rund 1.000 Euro geschätzt.

Originalnachricht lesen
Symbol: Zeitung 10.09.2026 19:27
AdBlue im Dieseltank hat Stau zur Folge

(Enzisreute) - Einen kilometerlangen Stau hat ein 47-jähriger Lkw-Fahrer am Mittwochnachmittag auf der B 30 verursacht. Weil er versehentlich AdBlue in seinen Dieseltank gefüllt hatte, blieb der Lkw des 47-jährigen bei Enzisreute liegen und musste abgeschleppt werden. Währenddessen bildete sich ein erheblicher Rückstau. Die Polizei regelte den Verkehr.

Originalnachricht lesen
Symbol: Zeitung 08.09.2026 20:20
Bundesstraße stört

(Bad Waldsee) - Beim „Heimatcheck“ der Schwäbischen Zeitung, einer großen Leserumfrage zur Lebensqualität vor Ort, haben die Teilnehmer aus Bad Waldsee die Möglichkeit genutzt, Wünsche, Anregungen und Kritik anonym zu äußern. Fast 500 kürzere oder längere Kommentare gingen ein. Dabei kommt auch die Situation in den Ortschaften zur Sprache.

Einige Bürger aus Reute-Gaisbeuren, Haisterkirch, Michelwinnaden und Mittelurbach fühlen sich gegenüber der Kernstadt benachteiligt. Kritisiert werden unter anderem eine aus ihrer Sicht unzureichende Infrastruktur, eine vermeintlich ungleiche Verteilung der finanziellen Mittel und eine Ungleichbehandlung gegenüber Kurgästen und beim Klimaschutz.

Auch der öffentliche Nahverkehr wird thematisiert. Ein Teilnehmer aus Mittelurbach schreibt, man sei ohne Auto absolut isoliert. In Reute werden unter anderem fehlende Möglichkeiten zum Erwerb von Medikamenten sowie eine unzureichende ärztliche Versorgung bemängelt. Auch die Pflege öffentlicher Grünflächen wird angesprochen.

In Gaisbeuren beschäftigt die Teilnehmer insbesondere die B 30. Kritisiert wird zum einen die Querung der Bundesstraße, vor allem mit Blick auf Familien mit Kindern. Die Grünphase für Fußgänger sei sehr kurz, zudem würden immer wieder Fahrzeuge bei Rot über die Ampel fahren. Gewünscht wird deshalb eine Möglichkeit, die B 30 unabhängig vom Autoverkehr sicher zu queren.

Gleichzeitig gibt es Kritik an der geplanten Ortsumfahrung. Ein Teilnehmer warnt davor, die räumliche Verbindung zwischen Reute und Gaisbeuren durch eine Umgehungsstraße zu beeinträchtigen. Die Lebensqualität hänge maßgeblich von der Verbundenheit der beiden Ortschaften ab und dürfe nicht durch eine Umgehungsstraße zerstört werden.

Auch der Klimaschutz wird in den Kommentaren angesprochen. Gefordert werden unter anderem mehr Fassadenbegrünung, entsiegelte Flächen, zusätzliche Bäume und Sträucher sowie Wasserspiele und Brunnen. Dabei wird angeregt, solche Maßnahmen nicht nur in der Kernstadt und in Modellwohngebieten umzusetzen, sondern auch die Ortschaften stärker einzubeziehen.

Originalnachricht lesen
Symbol: Zeitung 08.09.2026 19:53
Anhänger blockiert Bundesstraße

(Achstetten) - Ein Unfall mit einem Anhänger führte am Montagnachmittag zu einer längeren Sperrung der B 30 bei Achstetten. Der ins Schlingern geratene Anhänger riss das Zugfahrzeug mit um, berichtet die Polizei.

Der Verkehrsunfall ereignete sich gegen 13.30 Uhr. Zu dieser Zeit fuhr ein 49-jähriger mit seinem VW Caddy mit einem Anhänger in Richtung Ulm. Rund 800 Meter nach der Auffahrt Achstetten geriet der mit Kies beladene Anhänger ins Schlingern. Er kippte samt Zugfahrzeug um und blockierte beide Fahrstreifen. Die Ladung verteilte sich auf der gesamten Fahrbahn. Verletzt wurde niemand.

Die B 30 musste für die Dauer der Unfallaufnahme bis zur Bergung der Fahrzeuge zeitweise komplett gesperrt werden. Dafür wurde der Verkehr an der Anschlussstelle Achstetten ausgeleitet. Um 15.15 Uhr war die Strecke wieder frei. Die Feuerwehr Laupheim war vor Ort und reinigte die Fahrbahn. Den Sachschaden an den Fahrzeugen schätzt die Polizei auf mehrere tausend Euro.

Originalnachricht lesen
Symbol: Zeitung 01.09.2026 21:57
Scientists for Future kritisieren Flächennutzungsplan

(Ravensburg) - Die Scientists for Future kritisieren den Vorentwurf für den Flächennutzungsplan 2040 für das Mittlere Schussental scharf. Sie sprechen von einem „Raubzug auf Kosten der Zukunft“ und fordern eine grundlegende Überarbeitung des Plans. 

In einer gemeinsamen Stellungnahme wenden sich die Scientists for Future Ravensburg, die Psychologists for Future, die Parents for Future und Fridays for Future gegen den Vorentwurf. Verschickt wurde die Stellungnahme vom ehemaligen Weingartener Hochschulprofessor Wolfgang Ertel. Aus wissenschaftlicher Perspektive sei der Entwurf „in seiner jetzigen Form nicht akzeptabel“ und ignoriere zentrale Erkenntnisse der Klima- und Biodiversitätsforschung.

Der Flächennutzungsplan, den der Gemeindeverwaltungsverband Mittleres Schussental derzeit erarbeitet, legt die Grundzüge der räumlichen Entwicklung fest. Er zeigt auf, wo in Ravensburg, Weingarten, Baienfurt, Baindt und Berg künftig Wohnbau-, Gewerbe- und Verkehrsflächen entstehen können. Konkretes Baurecht schafft der Plan nicht, er bildet jedoch die Grundlage für spätere Bebauungspläne der einzelnen Kommunen.

Für die fünf Kommunen wird bis 2040 mit einem Anstieg der Einwohnerzahl von derzeit rund 95.000 auf etwa 104.000 gerechnet. Schwerpunkte der Wohnbauentwicklung sollen Ravensburg und Weingarten bilden. Hinzu kommen gewerbliche Entwicklungsflächen, darunter ein interkommunales Gewerbegebiet an der B 30 bei Baienfurt/Baindt.

Die Scientists for Future bewerten insbesondere den Umfang der geplanten Flächenentwicklung kritisch. Sie bezeichnen den Vorentwurf als „Dokument ökologischer Verantwortungslosigkeit“. Die Planung berücksichtige aus ihrer Sicht weder die Klimakrise noch die Erkenntnisse des Konzepts der planetaren Grenzen ausreichend.

Die im Vorentwurf vorgesehenen 181,81 Hektar neuen Bauflächen sowie weitere 188 Hektar im Außenbereich hätten aus Sicht der Initiatoren erhebliche ökologische Folgen. Genannt werden unter anderem hohe CO2-Emissionen durch die Herstellung von Beton und Stahl, die dauerhafte Versiegelung wertvoller Böden sowie der Verlust von Lebensräumen für Tiere und Pflanzen. Hinzu kämen die durch die Bautätigkeit selbst verursachten Emissionen.

Auch rechtlich sehen die Scientists for Future erheblichen Überarbeitungsbedarf. Der Entwurf verstoße aus ihrer Sicht gegen Artikel 20a des Grundgesetzes, § 1a Absatz 2 des Baugesetzbuchs sowie gegen grundlegende Prinzipien der Nachhaltigkeit.

Ihr Fazit fällt entsprechend deutlich aus: „Dieser FNP ist kein Zukunftsplan - er ist ein Dokument ökologischer Verantwortungslosigkeit. Er ist ein Raubzug auf Kosten der Zukunft.“

Originalnachricht lesen
Symbol: Zeitung 31.08.2026 18:42
Diese Schwerpunkte wollen die Fraktionen setzen

(Bad Waldsee) - Im diesjährigen Sommerinterview haben die Bad Waldseer Fraktionssprecher im Gemeinderat erläutert, was sie in Bad Waldsee verbessern wollen. Dabei setzen die Fraktionen unterschiedliche Schwerpunkte - von der B 30 über Klimaschutz und Mobilität bis hin zu Wirtschaft, Kultur und Landesgartenschau.

Die CDU-Fraktion will bei den B 30-Ortsumgehungen dauerhaften Druck auf Bund, Land und EU aufbauen. Das sagte Fraktionssprecher Maximilian Klingele. Das Nadelöhr B 30 in Gaisbeuren und Enzisreute quäle die Anwohner und schädige die regionale Wirtschaft massiv. Nur eine starke Wirtschaft schaffe den finanziellen Spielraum für freiwillige Leistungen wie Kultur, Soziales oder Vereinsförderung. Die Planungen müssten deshalb mit Hochdruck vorangetrieben und Bürokratie konsequent abgebaut werden. Daneben will die CDU Kultur und Zusammenhalt fördern, die Ärzteversorgung sichern und ein wirtschafts- und pendlerfreundliches Baustellenmanagement etablieren, um belastende Doppelsperrungen zu verhindern.

Die Freien Wähler wollen den bisherigen Kurs fortschreiben und das hohe Niveau Bad Waldsees halten. Fraktionssprecher Bernhard Schultes hob hervor, dass zahlreiche Infrastrukturvorhaben bereits in Planung oder Umsetzung seien. Dazu gehörten unter anderem Wohnungsbau, Bildung und Betreuung sowie die Entwicklung Bad Waldsees zu einem überregionalen Gesundheitsstandort. Auch der Wirtschaftsstandort mit Unternehmen in Kernstadt und Ortschaften sowie vorhandenen Gewerbeflächen sei gut aufgestellt. Verbesserungspotenziale lägen dagegen häufig bei übergeordneten Behörden.

Für Bündnis 90/Die Grünen steht der Klimaschutz im Mittelpunkt. Fraktionssprecherin Lucia Vogel bezeichnete ihn als die „wichtigste Aufgabe für eine gute Zukunft unserer Kinder und Enkel“. Die Chancen der Transformation würden noch immer unterschätzt. Wichtig seien insbesondere die Energiewende und eine klimaangepasste Stadtentwicklung. Bad Waldsee müsse sich stärker auf Starkregenereignisse und extreme Hitzetage einstellen. Dazu gehörten die Entsiegelung von Flächen, die Begrünung von Dächern und Fassaden sowie der Schutz von Windschneisen, Freiflächen, Bäumen und Grünanlagen. Beim Thema Mobilität brauche Bad Waldsee klare Entscheidungen, so Vogel. Eine intelligente Parkraumbewirtschaftung könne in Zeiten knapper kommunaler Haushalte zusätzliche Einnahmen schaffen und damit helfen, ein tragfähiges ÖPNV-Konzept zu finanzieren. Der Bürgerbus sei eine wertvolle Übergangslösung, ersetze aber keinen verlässlichen Stadtbus. Beim Radverkehr seien gezielte kleinere Maßnahmen gefragt.

Die SPD sieht Bad Waldsee ebenfalls insgesamt gut aufgestellt. Karl Schmidberger sieht Handlungsbedarf insbesondere bei der Energiewende und im Bereich Kultur. Photovoltaik und regenerative Energien böten noch Potenzial. Das Thema Landesgartenschau biete eine Chance, die Stadt nachhaltig weiterzuentwickeln. Auch die Kultur solle stärker unterstützt und dauerhaft professionell begleitet werden.

Originalnachricht lesen
Symbol: Zeitung 29.08.2026 18:48
Brandschäden werden behoben

(Gaisbeuren) - Voraussichtlich vom kommenden Dienstag bis Donnerstag kann es auf der B 30 zwischen Enzisreute und Gaisbeuren vermehrt zu Verkehrsbehinderungen kommen. Grund sind Arbeiten zur Behebung von Brandschäden am Fahrbahnbelag. Während der Arbeiten ist zudem der Gemeindeverbindungsweg von der B 30 bei Gaisbeuren nach Atzenreute gesperrt.

Originalnachricht lesen
Symbol: Zeitung 29.08.2026 18:35
Tunnel wird gewartet

(Ravensburg) - Auf Verkehrsbehinderungen müssen sich Verkehrsteilnehmer am kommenden Dienstag und Mittwoch bei Ravensburg einstellen. Das Landratsamt Ravensburg lässt an beiden Tagen jeweils von 6 bis 15 Uhr Wartungsarbeiten am Wernerhoftunnel durchführen. 

Originalnachricht lesen
Symbol: Zeitung 28.08.2026 19:21
Meckenbeuren leidet unter miserablem Verkehr

(Meckenbeuren) - Die Verkehrssituation in Meckenbeuren sorgt für erheblichen Unmut. Das zeigt der aktuelle Heimatcheck der „Schwäbischen Zeitung“. Rund 200 Teilnehmer aus Meckenbeuren bewerteten die Zufriedenheit mit der Verkehrssituation auf einer Skala von 1 bis 10 lediglich mit 3,85 Punkten. Damit liegt die Gemeinde deutlich unter dem Durchschnitt aller Befragten im gesamten Verbreitungsgebiet der Zeitung von 5,60 Punkten.

Besonders der tägliche Berufsverkehr belastet den Ort. „Die Verkehrssituation ist miserabel. Eine Hauptstraße ohne Ausweichmöglichkeit, durch die sich der Berufsverkehr von und nach Ravensburg und Friedrichshafen quält. Dauerstau morgens und abends“, beschreibt ein Teilnehmer die Situation. Andere sprechen davon, dass die Einheimischen im Verkehr „ersticken“. Der Verkehr wird in weiteren Rückmeldungen als „größter Nachteil der Region“ bezeichnet.


Hoffnung auf B 30 neu
Eine langfristige Entlastung soll die geplante B 30 neu bringen. Bürgermeister Georg Schellinger berichtete zuletzt über Fortschritte im Verfahren. Das Regierungspräsidium Tübingen arbeitet derzeit die Stellungnahmen aus der Öffentlichkeitsbeteiligung zur Umweltverträglichkeitsprüfung und zur Linienbestimmung in der Schlussredaktion auf.

Nach aktuellem Zeitplan soll die Linienbestimmung bis Anfang 2027 abgeschlossen werden. Schellinger setzt zudem Hoffnungen auf das neue Infrastruktur-Zukunftsgesetz des Bundes. Es könnte dazu beitragen, die Planung und Genehmigung zu beschleunigen.

Radschnellweg soll Radverkehr stärken
Neben dem motorisierten Verkehr beschäftigt die Gemeinde auch die Situation für Radfahrer. Entlang der B 30 fehlt auf der rechten Seite ein durchgehender Radweg. Einen Radweg unmittelbar entlang der Durchgangsstraße sei keine attraktive Lösung, beklagt ein anderer Teilnehmer.

Abhilfe soll der geplante Radschnellweg Baindt – Friedrichshafen schaffen. Nach Angaben von Bürgermeister Schellinger wurde die Planung für den ersten Abschnitt bereits beauftragt. Dieser soll vom Funkenweg in Gerbertshaus in Richtung Flughafen und weiter nach Friedrichshafen führen.

Originalnachricht lesen
Bild   Ältere Nachrichten anzeigen
 Live-Meldungen

• Bundesstraße 30

 24.08.2026 09:00
Jetzt im Kino: Steckerlfischfiasko - Kronen Zeitung
Jetzt im Kino: Steckerlfischfiasko  Kronen Zeitung




• Bundesverkehrswegeplan

Keine Meldungen gefunden



• Forenbot: Autobahn-Online

 06.04.26 20:55
Re: B31 Überlingen - Friedrichshafen
Das „Netzwerk für Friedrichshafen“ bzw. die „Neztwerk-Fraktion“ im dortigen Gemeinderat, will die zweite Röhre des Riedleparktunnels in Fried...


 03.04.26 15:33
Re: B30 RV-FN (Ex A89): Eschach - Friedrichshafen
PM des RP TÜ vom 26.02.2026B30neu zwischen Friedrichshafen und Ravensburg/ EschachIn einer gemeinsamen Sitzung der Gemeinderäte von Tettnang und M...